Die besten Whiteboards & Präsentationstools im Vergleich

Hier finden Lehrkräfte digitale Whiteboards und Präsentationstools im Vergleich. Verglichen werden unter anderem Visualisierung, Zusammenarbeit, Vorlagen, Gerätekompatibilität und Einsatz im Unterricht.

Unsere Top-Empfehlungen für digitale Whiteboards & Präsentationstools

Nicht jedes Tool passt zu jeder Lehrkraft. Deshalb findest du hier unsere wichtigsten Empfehlungen – je nachdem, ob du ein starkes Gesamtpaket, eine besonders schulnahe Lösung, maximale Live-Steuerung im Unterricht oder ein Tool für Erklärphasen und Whiteboard-Videos suchst.

Beste schulnahe Empfehlung

TaskCards

1,8 Top-Note im Vergleich

Ideal für Lehrkräfte, die digitale Pinnwände, Lernpfade, Materialsammlungen und Aufgabenräume besonders datensensibel und schulnah einsetzen möchten.

  • sehr stark für Unterrichtsorganisation, Lernpfade und Sammelwände
  • schülerfreundlich durch niedrige Zugangshürden
  • besonders passend für Schulen mit klarer Datenschutz-Perspektive
Beste Empfehlung für Live-Unterricht

Whiteboard.chat

1,9 Sehr starke Whiteboard-Note

Besonders spannend für Lehrkräfte, die Schüleraktivität live begleiten, individuelle Schülerboards sehen und den Unterricht sehr direkt steuern möchten.

  • extrem stark bei Live-Steuerung und direktem Feedback
  • individuelle Schülerboards und Gruppenarbeit in Echtzeit
  • ideal für aktivierende, digitale Unterrichtsphasen
Beste Empfehlung für Erklärphasen & Whiteboard-Videos

Explain Everything

2,0 Sehr starke Whiteboard-Note

Perfekt für Lehrkräfte, die mit digitalen Tafelbildern erklären, Whiteboard-Videos aufnehmen und Inhalte auch im Hybrid- oder Distanzunterricht einsetzen wollen.

  • sehr stark für Erklärungen, Präsentationen und Aufzeichnungen
  • gut für Hybridunterricht und Lernvideos
  • besonders passend, wenn du Inhalte selbst visualisierst
Persönlicher Vergleichs-Check

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Whiteboards & Präsentation im Vergleich

Welches Präsentations- oder Whiteboard-Tool passt?

Vergleiche Zusammenarbeit, Schülerzugang, Kosten, Datenschutz und Einsatzmöglichkeiten. Die Rangfolge bietet Orientierung – entscheidend ist, wie das Tool deinen Unterrichtsablauf unterstützt.

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Stand: Juli 2026 Schulkontext 9 Tools Ranking nach Note
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9 digitale Whiteboards und Präsentationstools im Vergleich nach Kosten, Datenschutz, Schülerzugang, Stärken und Grenzen
Anbieter Tool-Schwerpunkt Kostenmodell Datenschutz & Hosting Schülerzugang Preise & Modelle* Geeignet für Besonderheiten Stärken Grenzen
Conceptboard Online-WhiteboardKollaboration FreemiumTeam & Education DSGVO / Deutschland Datenzentren in Deutschland; DPA verfügbar; ISO 27001/27017/27018; Education-Lizenzen mit Student-Rolle. Per E-Mail oder Student Registration Code; Student-Rolle mit abgesicherten Sichtbarkeiten; Linkfreigabe und Einbettung möglich. Free; Starter 5 € / Nutzer:in / Monat; Advanced ab 10 €; Corporate & Government ab 14 €; Education vergünstigt auf Anfrage. Schulen, Hochschulen und Projektunterricht, die kollaborative Board-Arbeit mit hoher Datenschutzanforderung verbinden möchten. ModerationstoolsLive-SessionsProjectsStudent Code
  • Sehr starke DSGVO- und Hosting-Basis für Schulen
  • Saubere Rollen, Rechte und Schülerlogik
  • Gut für Gruppenarbeit, hybride Settings und gemeinsame Boards
  • Volle Stärke erst in Bezahl- bzw. Education-Setups
  • Etwas Einarbeitung nötig
  • Weniger fokussiert auf ganz einfache Tafelarbeit
TaskCards Digitale PinnwandAufgaben & Portfolios FreemiumEinzel & Organisation DSGVO / EU-Hosting TOM & AVV verfügbar; Serverstandorte Deutschland, Frankreich und Polen; laut Datenschutzseite keine Analysetools. Ohne Pflichtaccount via Token; feingranulare Rechte auf Board-Bereiche; in Organisationskonten auch OpenID Connect / SAML. Free 0 € (2 Pinnwände); Non-Profit Basic 30 € / Jahr (6 Pinnwände); Non-Profit Pro 60 € / Jahr; Pro Monatsabo 9 € / Monat; Organisation 1.000 € + 2 € / Nutzer:in / Jahr. Lehrkräfte und Schulen, die Aufgaben, Materialsammlungen, Lernpfade, Portfolios oder digitale Infowände datensparsam organisieren möchten. Board / TafelZeitstrahlWeltkarteKommentare & BewertungenVideokonferenz
  • Sehr schulnah, datensparsam und ohne Schüler-Pflichtaccounts nutzbar
  • Viele Darstellungsformen für Lernpfade, Sammelwände und Präsentationen
  • Besonders stark für hybriden, asynchronen und materialgestützten Unterricht
  • Weniger stark für freies Zeichnen und klassische Whiteboard-Annotation
  • Live-Erklärsituationen sind nicht so tief wie bei Spezial-Whiteboards
  • Free-Version ist mit 2 Pinnwänden knapp
Whiteboard.chat Unterrichts-WhiteboardLive-Klassensteuerung FreemiumAbo Privacy ok, aber weniger schulnah dokumentiert Schüler ohne Registrierung möglich; Privacy-Hinweise vorhanden; insgesamt weniger transparent als EU-/DE-Alternativen. Join per URL oder Class Code; optional Mandatory Login; individuelle Schülerboards und Gruppenboards. Free; Starter 30 US$ / Jahr; Basic 70 US$ / Jahr; Gold 150 US$ / Jahr; Schools / Districts ab 150 US$ / Monat. Lehrkräfte, die live in Schülerboards hineinschauen, Hilfestellungen geben und Aktivitäten sehr eng steuern möchten. Grid ViewJoin Student BoardLock ClassPollsTimerCo-Teacher
  • Didaktisch extrem stark für Live-Unterricht mit echter Lehrersteuerung
  • Keine Registrierung für Schüler nötig
  • Sehr gute Beobachtungs- und Feedbackmöglichkeiten in Echtzeit
  • Oberfläche ist funktionsreich und dadurch etwas dicht
  • Nur online sinnvoll nutzbar
  • Boards laufen je nach Tarif ab und müssen verlängert oder dauerhaft gespeichert werden
Explain Everything Interaktives WhiteboardErklärvideos & Hybrid FreemiumJahreslizenz & Schultarif Datenregion wählbar Cloud-Speicherung je nach Konfiguration in Paris (EU) oder Northern Virginia (USA); DPA und Schülerkonten ohne E-Mail sind für Education-Setups vorgesehen. Im Schultarif per Lizenz oder Class Code; Schülerkonten optional ohne E-Mail; Freigaben school-wide steuerbar. Free 0 US$; Advanced 69 US$ / Jahr; individuelle Preise für Schulen. Lehrkräfte für Erklärphasen, Whiteboard-Videos, Lernvideos, Präsentationen und moderierte Hybridsettings. VideoaufzeichnungInfinite CanvasLMS-IntegrationRich Media
  • Sehr stark für erklärenden Unterricht und Whiteboard-Videos
  • Importiert PDFs, Dokumente, Bilder, Audio und Videos
  • Schultarife mit LMS-Integration und gesteuerten Schülerkonten
  • Freier Einstieg ist deutlich begrenzt
  • Stärkere Schul-Features liegen im Custom-Plan
  • Komplexer als sehr einfache Whiteboards
Microsoft Whiteboard Online-WhiteboardTeams-Kollaboration KostenlosIn Microsoft 365 M365 Education Whiteboard ist für Bildung im Microsoft-365-A1-Angebot kostenlos; Admin- und Tenant-Steuerung im Schulkontext. Am stärksten mit Schulkonten und Teams; Freigabe und Zusammenarbeit direkt im Microsoft-Ökosystem. Kostenlos mit Microsoft-Konto; für Bildungseinrichtungen auch im Microsoft 365 A1 enthalten. Schulen, die bereits mit Microsoft 365 und Teams arbeiten und Whiteboard ohne Zusatztool nutzen möchten. Teams-IntegrationEchtzeit-KollaborationVorlagen & NotizenWeb & App
  • Sehr attraktiv bei bestehender Microsoft-Nutzung
  • Solide Echtzeit-Zusammenarbeit für Teams und Unterricht
  • Keine zusätzlichen Kosten in vielen Schulszenarien
  • Stärker an Microsoft-Konten und Teams gebunden
  • Weniger lehrkraftspezifische Steuerung als Spezialtools
  • Außerhalb des Microsoft-Ökosystems weniger attraktiv
Miro Education Online-WhiteboardProjekt- & Ideenarbeit Education kostenlosBusiness / Enterprise DPA vorhanden, aber ab 16+ Kostenloser Education-Plan; DPA/Education-Setup vorhanden; die AGB schließen Nutzer unter 16 Jahren aus. Öffentliche Links mit Visitors; unbegrenzte Viewer / Commenter; Education-Teams für Lehrkräfte standardmäßig bis 100 Mitglieder. Education-Plan kostenlos; größere Organisationen über Business / Enterprise. Sek II, Berufsschule, projektorientierte Kurse und kreative Fächer mit stärker kollaborativer Arbeitsweise. Unlimited BoardsVisitorsVotingTimerSpacesTemplates
  • Sehr starker Funktionsumfang und kostenlose Education-Version
  • Große Template-Bibliothek und gute Kollaboration
  • Besonders stark für projekt- und ideenorientierte Arbeit
  • Unter-16-Regel ist für viele Schulszenarien problematisch
  • Kann für einfache Unterrichtssituationen überladen wirken
  • Cloud- und Browserlogik muss zur Schule passen
PrepClass Mehrseitiges WhiteboardLive-Tools & KI FreemiumPlus/Pro DE/EU-stark Klassenbuch, Noten, Accounts und Text-KI bleiben nach Anbieterangaben in Deutschland beziehungsweise der EU; OpenAI wird nur für optionale Lehrkraft-Sprachausgabe ohne Schülerdaten und Stripe nur für Zahlungen eingesetzt. Mehrseitige Boards, Bildannotation, Fokus- und Präsentationsmodus, Einfrieren sowie PDF-/PNG-Export; Teilnahme per QR-Code ohne Schülerkonto und Live-Kollaboration im Pro-Tarif. Whiteboard und nicht KI-basierte Live-Tools dauerhaft kostenlos; Free-Live-Sessions bis 35 Personen, in Plus und Pro ohne dieses Limit. Plus 7,99 €/Monat oder 6,49 €/Monat jährlich; Pro mit Live-Kollaboration 14,99 €/Monat oder 12,49 €/Monat jährlich; 40 % Ausbildungsrabatt. Lehrkräfte, die Whiteboard, KI-Materialerstellung, Live-Aktivierung und anschließende Arbeit im Lernbereich in einer Anwendung verbinden möchten. Mehrere SeitenBildannotationPräsentationsmodusPDF/PNG-ExportWhiteboard-KI
  • Mehrseitige Tafelbilder, Präsentationssteuerung, Bildannotation und Export
  • Sehr transparentes Datenschutzprofil und Zugang ohne Schülerkonto
  • Whiteboard-KI und grundlegendes Whiteboard bereits dauerhaft kostenlos nutzbar
  • Kein Import vollständiger PDFs zur Annotation und keine Aufnahmefunktion
  • Live-Kollaboration erst im Pro-Tarif
  • Wenige dokumentierte Integrationen und bislang begrenzte unabhängige Praxiserfahrungen
Classroomscreen PräsentationKlassenführung & Routinen FreemiumPro & Organization EU-/EWR-Verarbeitung Verarbeitung in der EU bzw. im EWR ist dokumentiert; mögliche Drittlandübermittlungen bleiben zu prüfen. Ein öffentlich verlinkter Schul-AVV ist nicht ersichtlich. Kein Login nötig, um loszulegen; Polls und geteilte Screens möglich; Organization-Accounts für Schulen verfügbar. Basic gratis; Pro 36 € / Jahr; Organization ab 5 Lizenzen, z. B. 5 Lizenzen 135 € / Jahr und 100 Lizenzen 1.500 € / Jahr. Präsenzunterricht, Klassenmanagement, Stundenrhythmus, Signale, Visualisierung und einfache Interaktion ohne große Einarbeitung. 26 WidgetsAnnotation BarPollRandomizerTemplate Library
  • Extrem schnell startklar und sehr intuitiv
  • Stark für Struktur, Fokus und Klassenführung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kein vollwertiges gemeinsames Whiteboard
  • Tiefe Schüler-Kollaboration ist begrenzt
  • Speichern und Teilen sind stärker im Pro-Modell verankert
OpenBoard Lokale TafelsoftwareAnnotation & Präsenz KostenlosOpen Source Lokal / ohne Konto Keine Registrierung, keine Cloud nötig; Open Source; lokal auf Windows, macOS und Linux nutzbar. Primär lehrkraftgeführt am Beamer bzw. IWB; kein klassischer Cloud-Schülerzugang; Export als PDF oder OpenBoard-Datei. Kostenlos und Open Source. Klassische digitale Tafelarbeit im Präsenzunterricht, besonders wenn lokal und datensensibel ohne Cloud gearbeitet werden soll. PDF-Import / ExportWidgetsDesktop-ModusOpen Source
  • Datenschutzfreundlich durch lokale Nutzung
  • Stark für klassische Tafelbilder und Annotationen
  • Kostenlos und ohne Kontozwang
  • Keine echte Online-Kollaboration
  • Oberfläche wirkt älter als moderne Web-Tools
  • Keine mobile App und wenig direkte LMS-Anbindung

* Preisangaben: Richtwerte zum Stand Juli 2026. Education-, Schul- und Organisationstarife sind teils gestaffelt oder nur teilweise öffentlich dokumentiert. Angaben ohne Gewähr.

Einzelbegründungen je Anbieter +

Hier findest du pro Anbieter eine ausführliche, anhand der einheitlichen 100-Punkte-Skala reproduzierbare Begründung. Jeder Teilwert benennt die belegten Stärken, den konkreten Punktabzug und die Voraussetzung für die nächsthöhere Bewertungsstufe.

🥇 Platz 1
Conceptboard
Stärkstes Gesamtpaket aus Kollaboration, Datenschutz und schulischer Struktur.
1,8 87 Punkte
Gesamtbegründung: Conceptboard erreicht Platz 1, weil es ein vielseitiges Whiteboard mit Echtzeit-Kollaboration, Moderation, Kommentaren, umfangreichen Importmöglichkeiten und besonders klar dokumentierten Schul- und Datenschutzoptionen verbindet. Die hohe Bewertung entsteht aus dem belastbaren Gesamtpaket für gemeinsame Visualisierung, Gruppenarbeit und Ergebnissicherung. Zur Spitzengruppe oberhalb von 90 Punkten fehlen vor allem ein schnellerer Einstieg für unerfahrene Klassen, stärker lehrkraftgesteuerte Classroom-Funktionen und ein günstigerer regulärer Einzelzugang.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 27/30: Infinite Canvas, Dateiimporte, Präsentation, Vorlagen und Moderation decken Präsenz-, Hybrid- und Gruppenphasen breit ab. Drei Punkte fehlen, weil individuelle Schülerboards, Lernstandsübersichten und ausgeprägte Lehrkraftsteuerung nicht so tief integriert sind. Für 28–30 Punkte wären solche schulischen Spezialfunktionen nötig.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 16/20: Oberfläche, Freigaben und Moderation sind nach der Einrichtung zuverlässig. Werkzeugdichte und Rechtekonfiguration benötigen jedoch Einarbeitung und bremsen spontane Einstiege. 17 oder mehr Punkte wären bei einem vereinfachten Unterrichtsmodus mit weniger Konfigurationsschritten gerechtfertigt.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 18/20: Gleichzeitiges Arbeiten, Kommentare, Moderation, Gastzugänge und Exporte unterstützen echte Zusammenarbeit sehr gut. Zwei Punkte fehlen gegenüber Whiteboard.chat wegen der weniger ausgeprägten Klassenübersicht und Einzelunterstützung. Der Höchstbereich setzte vergleichbares Live-Monitoring voraus.
Datenschutz & schulische Eignung — 15/15: Deutsche Rechenzentren, AVV/TOM, Rollenverwaltung sowie Dedicated- und On-Premises-Optionen erfüllen die öffentlich nachvollziehbaren Kriterien vollständig. Der Bestwert betrifft Dokumentation und Steuerbarkeit; die konkrete Konfiguration bleibt schulisch zu prüfen.
Preis-Leistung — 11/15: Der Funktionsumfang ist hoch, der kostenlose Einstieg aber begrenzt und schulisch interessante Verwaltungsoptionen liegen in bezahlten Tarifen. Für 13–15 Punkte müsste ein Einzel-Lehrkraft-Tarif mehr dauerhaft nutzbare Boards und Unterrichtsfunktionen günstiger enthalten.
🥈 Platz 2
TaskCards
Besonders stark für schulnahe Pinnwände, Lernpfade und datensensible Zusammenarbeit.
1,8 86 Punkte
Gesamtbegründung: TaskCards erreicht nahezu denselben Gesamtwert wie Conceptboard, weil schulische Pinnwände, Lernpfade und Materialräume besonders niedrigschwellig, datensparsam und preislich fair umgesetzt sind. Nach der Tie-Break-Regel bleibt es auf Platz 2, da der didaktische Funktionsblock niedriger ausfällt: TaskCards ist eine strukturierte Pinnwand und kein freies Zeichen- und Präsentationswhiteboard. Mehr Punkte wären mit spontaner Annotation, stärkerer Live-Moderation und flüssigerer synchroner Zusammenarbeit möglich.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 23/30: Pinnwände, Lernpfade, Materialsammlungen und strukturierte Aufgabenräume sind didaktisch stark, besonders asynchron. Sieben Punkte fehlen, weil freie Handschrift, komplexe Visualisierung, Präsentationsführung und typische Tafelwerkzeuge begrenzt sind. Für den Bereich ab 26 Punkten wäre ein vollwertiger Whiteboard-Modus erforderlich.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 18/20: Boards lassen sich schnell anlegen und Lernende ohne Pflichtkonto beteiligen; die klare Kartenlogik spart Erklärzeit. Zwei Punkte fehlen durch die Limits der Gratisversion und weil komplexe Boards mit vielen Karten unübersichtlicher werden können. Ein großzügigerer Gratisumfang und bessere Großboard-Navigation wären für den Bestwert nötig.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 17/20: Gemeinsame Karten, Kommentare, Reaktionen und flexible Freigaben ermöglichen sinnvolle Beteiligung. Gegenüber synchronen Whiteboards fehlen dynamisches Live-Monitoring und feinere Moderationsinstrumente. 18–20 Punkte erforderten eine unmittelbare Klassenübersicht und stärkere Echtzeitsteuerung.
Datenschutz & schulische Eignung — 15/15: AVV/TOM, dokumentierte Serverstandorte in Deutschland, Frankreich und Polen sowie Zugänge ohne unnötige Schülerkonten erfüllen die Skala vollständig. Die Bewertung bezieht sich auf die öffentlich dokumentierte schulische Einsetzbarkeit.
Preis-Leistung — 13/15: Der kostenfreie Einstieg und die bezahlbaren Lehrkraft- und Schulangebote liefern viel Unterrichtsnutzen. Zwei Punkte fehlen, weil die Gratisversion auf zwei Pinnwände und 10 MB Uploadgröße begrenzt ist. Mehr dauerhaft nutzbare Gratisboards oder höhere Uploadlimits würden 14–15 Punkte ermöglichen.
🥉 Platz 3
Whiteboard.chat
Didaktisch extrem stark für live geführten, interaktiven Unterricht.
2,0 84 Punkte
Gesamtbegründung: Whiteboard.chat gehört didaktisch zu den stärksten Werkzeugen: Lehrkräfte sehen individuelle Schülerboards live, greifen gezielt ein und steuern Gruppen, Seiten und Werkzeuge. Abzüge entstehen, weil die Oberfläche Einarbeitung verlangt und Hosting, DPA sowie institutionelle Verwaltung öffentlich weniger klar dokumentiert sind als bei den Spitzenreitern. Für eine sehr gute Gesamtnote wären vor allem transparentere Schulverträge, klarere Datenresidenz und ein vereinfachter Unterrichtsmodus nötig.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 29/30: Einzelboards, PDF-Hintergründe, Manipulative, Reports und Klassensteuerung sind außergewöhnlich unterrichtsnah. Nur ein Punkt fehlt, weil Material- und Kursorganisation kein vollständiges LMS ersetzt. 30 Punkte wären bei ebenso starker langfristiger Aufgaben- und Materialverwaltung vertretbar.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 14/20: Nach der Einarbeitung ist der Ablauf leistungsfähig, doch die dichte Oberfläche und große Werkzeugauswahl erhöhen die Einstiegslast. Für 17–20 Punkte wären ein reduzierter Standardmodus, klarere Navigation und weniger parallele Optionen erforderlich.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 19/20: Grid View, Gruppenboards, Follow Teacher, Lock Class, Polls und direkte Hilfe auf Einzelboards erfüllen fast alle Kriterien. Ein Punkt fehlt, weil die Beteiligung vollständig online erfolgt und langfristige Freigaben vom Ablaufmodell der Boards abhängen. Dauerhafte, unkomplizierte Klassenräume würden den Bestwert ermöglichen.
Datenschutz & schulische Eignung — 9/15: Teilnahme ohne Schülerkonto und ein auf Anfrage verfügbares DPA sind positiv. US-Unternehmenssitz, mehrere genannte Cloudanbieter und begrenzte öffentliche Details zu Datenregion und schulischem AVV verhindern den Bereich ab 10 Punkten. Dafür wären ein öffentliches DPA, eindeutige EU-Hostingwahl und detaillierte TOM nötig.
Preis-Leistung — 13/15: Free bietet bereits hohen Nutzen; Starter kostet 30 US$/Jahr, Basic 70 und Gold 150. Abzüge entstehen durch Board-Ablaufzeiten und Funktionsgrenzen. 14–15 Punkte wären bei dauerhaft gespeicherten Boards schon im günstigen Tarif gerechtfertigt.
Platz 4
Explain Everything
Sehr stark für Erklärphasen, Whiteboard-Videos und gesteuerte Hybridsettings.
2,2 82 Punkte
Gesamtbegründung: Explain Everything erzielt 82 Punkte, weil Whiteboard, Medienimport, Aufnahme, Videoexport und LMS-Workflows ein starkes Paket für erklärenden Unterricht bilden. Abzüge entstehen durch die strengen Free-Limits, die auf 1:1 und 30 Minuten begrenzte Advanced-Kollaboration sowie Cloud- und Schuloptionen, die erst in institutionellen Tarifen voll greifen. Mehr Punkte wären mit großzügigerer Einzel-Lehrkraft-Kollaboration, klarer standardmäßiger EU-Datenresidenz und einem günstigeren Advanced-Tarif möglich.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 28/30: Infinite Canvas, PDFs und Präsentationen, lokale Projekte, Screencasts, vielfältige Exporte und LMS-Aufgaben unterstützen Erklären und Ergebnissicherung hervorragend. Zwei Punkte fehlen, weil die stärksten Verwaltungs- und Gruppenfunktionen tarifabhängig sind. Für 29–30 Punkte müssten sie im regulären Lehrkraftplan enthalten sein.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 15/20: Medien lassen sich direkt annotieren und Erklärungen aufzeichnen; lokale App-Projekte funktionieren offline. Die Trennung zwischen lokal, Cloud und Web-Video sowie der große Funktionsumfang erhöhen jedoch die Komplexität. Ein einheitlicherer Speicher- und Exportworkflow wäre für mindestens 17 Punkte nötig.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 16/20: Cloud-Projekte, SharePlay, LMS-Aufgaben und Schulpläne ermöglichen gute Beteiligung. Im Advanced-Einzelplan bleibt Zusammenarbeit aber auf eine weitere Person und 30 Minuten begrenzt. Unbegrenzte Kleingruppen-Kollaboration im Lehrkrafttarif würde den Bereich 18–20 öffnen.
Datenschutz & schulische Eignung — 12/15: Promethean dokumentiert Datenschutz, DPA-Möglichkeit, Schülerkonten ohne E-Mail und eine wählbare Datenregion für Gruppen. Punkte fehlen, weil Cloudprojekte je nach Konfiguration in Paris oder Northern Virginia liegen können und die regionale Wahl tarifabhängig ist. Eine standardmäßige EU-Region mit direkt verfügbarem AVV würde 13–15 Punkte rechtfertigen.
Preis-Leistung — 11/15: Free ist funktional testbar, aber auf drei Projekte, eine Folie und drei Minuten Video begrenzt; Advanced kostet 69 US$/Jahr. Das ist für Aufnahmefunktionen fair, aber Kollaboration bleibt eingeschränkt. Mehr gleichzeitige Teilnehmende und großzügigere Free-Limits wären für 13 Punkte nötig.
Platz 5
Microsoft Whiteboard
Besonders stark in Schulen mit Microsoft-365- und Teams-Umgebung.
2,2 81 Punkte
Gesamtbegründung: Microsoft Whiteboard erreicht 81 Punkte: In bestehenden Microsoft-365-Schulen ist es ohne zusätzlichen Anbieterwechsel schnell verfügbar, in Teams eingebunden und für gemeinsame Visualisierung gut geeignet. Die neue Bewertung berücksichtigt zugleich, dass Classroom-Steuerung, Aufgabenlogik und differenzierte Schüleransichten schwächer ausfallen als bei spezialisierten Werkzeugen. Für eine höhere Platzierung wären unabhängig vom Microsoft-Ökosystem einfachere Gastfreigaben, mehr Lehrkraftkontrollen und ausgeprägte Lernaktivitäten nötig.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 23/30: Vorlagen, Freihand, Formen, Notizen, Bilder, Dokumente, Reaktionen und Teams-Einbindung ergeben eine solide Unterrichtsbasis. Sieben Punkte fehlen wegen fehlender Aufgabenverwaltung, individueller Schülerboards und spezialisierter Lernwerkzeuge. Für 26 Punkte wären echte Classroom-Workflows notwendig.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 17/20: In einer vorhandenen Teams-Umgebung ist der Einstieg reibungsarm, Boards speichern automatisch und die Oberfläche ist vertraut. Ohne sauber provisioniertes OneDrive oder passende Mandanteneinstellungen entstehen Hürden. Plattformunabhängige Freigaben ohne Administrationsabhängigkeit wären für 18–20 Punkte nötig.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 14/20: Echtzeitbearbeitung, Cursor, Reaktionen, Follow-Modus und Teams-Freigaben ermöglichen Beteiligung. Externe und anonyme Teilnahme hängt jedoch von Tenant- und Meeting-Einstellungen ab; Lehrkraft-Monitoring bleibt begrenzt. Einfachere externe Mitarbeit und Schülerübersichten würden 17 Punkte ermöglichen.
Datenschutz & schulische Eignung — 13/15: Microsoft dokumentiert Compliance und Verwaltungsoptionen ausführlich; neue Boards liegen standardmäßig in OneDrive, bestimmte ältere oder gerätebasierte Boards in Azure. Zwei Punkte fehlen wegen der komplexen Speicher- und Mandantenabhängigkeit. Eine einheitliche Speicherlogik mit leichter schulischer Kontrolle wäre für 15 Punkte nötig.
Preis-Leistung — 14/15: Whiteboard ist mit Microsoft-Zugang beziehungsweise Education-Plänen ohne separaten Werkzeugpreis nutzbar und A1 kann für berechtigte Einrichtungen kostenlos sein. Ein Punkt fehlt, weil Nutzen und Kosten vom vorhandenen Lizenz-Ökosystem abhängen und Copilot separat lizenziert wird. Vollständige Kern- und KI-Funktionen ohne Zusatzlizenz ergäben 15 Punkte.
Platz 6
Miro (Education)
Funktionsstark und kostenlos, aber nicht für alle Schulstufen ideal.
2,3 80 Punkte
Gesamtbegründung: Miro Education kommt reproduzierbar auf 80 Punkte: Funktionsumfang, offene Kollaboration und kostenloser Education-Zugang sind außerordentlich stark, werden aber durch schulische Passungsprobleme ausgeglichen. Der Education-Plan richtet sich an Lehrkräfte und Studierende ab 16 Jahren; außerdem ist Miro ein US-Anbieter und die EU-Datenresidenz umfasst nicht jede Nutzer-, Integrations- und KI-Verarbeitung. Für eine höhere Bewertung wären eine uneingeschränkte Nutzung in jüngeren Klassen, klarere vollständige EU-Verarbeitung und ein vereinfachter Unterrichtsmodus nötig.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 25/30: Infinite Canvas, Vorlagen, Mindmaps, Medien, Präsentation und Gruppenflächen eignen sich sehr gut für Projektlernen und Visualisierung. Fünf Punkte fehlen, weil Funktionen primär aus Workshop- und Projektarbeit stammen und spezifische Lehrkraftsteuerung fehlt. Ein Classroom-Modus mit Lernendenübersicht würde 26–30 Punkte ermöglichen.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 14/20: Die Oberfläche ist modern, die Funktionsfülle und Teamlogik können Unterrichtseinsteiger jedoch überfordern; feste Teammitglieder benötigen Konten. Ein reduzierter Schulmodus, einfachere Rechte und schnelleres Starten mit Klassen würden mindestens 17 Punkte rechtfertigen.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 18/20: Besucherzugänge, Voting, Timer, Kommentare und gleichzeitige Bearbeitung sind sehr stark. Zwei Punkte fehlen wegen der alters- und freigabeabhängigen Nutzbarkeit sowie fehlender individueller Schüleransichten. Eine schulweite, moderierte Klassenübersicht wäre für 20 Punkte nötig.
Datenschutz & schulische Eignung — 8/15: Datenschutzunterlagen und EU-Datenresidenz sind vorhanden, erfassen aber nicht sämtliche Nutzer-, Integrations- und KI-Verarbeitungen; hinzu kommt die Altersgrenze ab 16 Jahren. Der Bereich ab 10 Punkten setzte vollständiger dokumentierte EU-Verarbeitung und sichere Nutzung auch in jüngeren Klassen voraus.
Preis-Leistung — 15/15: Der Education-Plan stellt anspruchsvolle Funktionen für berechtigte Lehrkräfte und Studierende kostenlos bereit. Innerhalb der definierten Zielgruppe erfüllt das den Bestwert; die Altersgrenze wird bereits im Kriterium schulische Eignung berücksichtigt und nicht doppelt abgezogen.
Platz 7
PrepClass
Schulnahes All-in-one-Whiteboard mit Live-Tools und starkem Datenschutz, aber geringerer Spezialtiefe.
2,4 79 Punkte
Gesamtbegründung: PrepClass erreicht 79 Punkte. Mehrseitige Boards, Bildannotation, Fokus- und Präsentationsmodus, das Einfrieren durch die Lehrkraft, PDF- und PNG-Export sowie die Whiteboard-KI ergeben ein deutlich vollständigeres Unterrichts-Whiteboard als eine reine Zeichenfläche. QR-Zugang, Browsernutzung, Live-Tools und das starke Datenschutzprofil erleichtern den Schuleinsatz. Gegenüber den spezialisierten Spitzenlösungen fehlen weiterhin der Import und die Annotation vollständiger PDFs, Aufnahme- beziehungsweise Screencast-Funktionen, individuelle Schülerboards, differenzierte Rollen und eine ähnlich tiefe Moderations- und Integrationsstruktur. Da die eigentliche Live-Kollaboration erst im Pro-Tarif enthalten ist und unabhängige Langzeiterfahrungen noch begrenzt sind, bleibt PrepClass knapp hinter Miro Education. Es liegt vor Classroomscreen, weil es zusätzlich zur Klassensteuerung ein mehrseitiges, exportierbares und kollaborativ nutzbares Whiteboard bietet; Classroomscreen bleibt beim besonders schnellen Unterrichtsfluss im Vorteil.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 23/30: Mehrseitige Boards, Vorlagen, eingebettete und annotierbare Bilder, Fokus- beziehungsweise Präsentationsmodus, Einfrieren, PDF- und PNG-Export sowie KI-generierte Tafelbilder unterstützen Erklären, Gruppenphasen und Ergebnissicherung. Sieben Punkte fehlen gegenüber den Speziallösungen, weil vollständige PDF-Dokumente nicht importiert und annotiert werden können, Aufnahme beziehungsweise Screencast fehlen und individuelle Schülerboards sowie besonders tiefe fachbezogene Werkzeuge nicht belegt sind.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 16/20: Browser und PWA, mehrseitige Boards, Präsentationsmodus und die Bündelung mit Material- und Live-Tools ermöglichen einen flüssigen Ablauf vom vorbereiteten Tafelbild bis zur Aktivierung. Für die höchste Stufe ab 17 Punkten fehlen vollständige Smartphone-Bedienung, robuster Offline-Modus, etablierte Schulplattform-Integrationen und längerfristig belegte Stabilität.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 15/20: Lernende können ohne eigenes Konto per QR-Code teilnehmen; mehrere Seiten lassen sich beispielsweise für Gruppen nutzen, die Lehrkraft kann den Arbeitsmodus steuern und das Board einfrieren, und Ergebnisse sind als PDF oder PNG exportierbar. Mehr Punkte fehlen, weil echte Whiteboard-Kollaboration im Pro-Tarif liegt und individuelle Schülerflächen, differenzierte Rollen, Moderationsübersichten und ausgebaute Gruppenräume weniger tief umgesetzt beziehungsweise dokumentiert sind.
Datenschutz & schulische Eignung — 14/15: Hauptinfrastruktur und Datenbank liegen in Nürnberg, die reguläre Text-KI wird über Mistral in der EU verarbeitet, ein öffentlicher AV-Vertrag ist verfügbar und gespeicherte Schülernamen werden bei üblichen KI-Anfragen pseudonymisiert. Teilnahme ohne Schülerkonto und Zwei-Faktor-Authentifizierung stärken die Schuleignung zusätzlich. Ein Punkt Abzug bleibt wegen weiterer externer Dienstleister, optionaler US-Verarbeitung bei Text-to-Speech und einzelner Eingabesituationen, in denen Namen nicht zuverlässig pseudonymisiert werden können.
Preis-Leistung — 11/15: Das grundlegende Whiteboard und die nicht KI-basierten Live-Tools sind dauerhaft kostenlos verfügbar. Für den hier bewerteten Whiteboard-Einsatz wiegt jedoch schwer, dass Live-Kollaboration erst im Pro-Tarif für 14,99 € monatlich beziehungsweise 12,49 € pro Monat jährlich enthalten ist. Automatische Testumwandlung und fehlende öffentliche Schulpreise verhindern eine höhere Wertung.
Platz 8
Classroomscreen
Beste Lösung für schnellen Unterrichtsfluss und Klassenführung statt tiefer Whiteboard-Kollaboration.
2,8 74 Punkte
Gesamtbegründung: Classroomscreen erhält 74 Punkte. Das ist keine Abwertung seiner Kernaufgabe: Für Timer, Arbeitsaufträge, Symbole, Namensauswahl und schnelle Stundenführung ist es im Vergleichsfeld am reibungsärmsten. Die Skala bewertet jedoch ausdrücklich auch Whiteboard-Tiefe und Zusammenarbeit; dort fehlen gemeinsame Board-Bearbeitung, individuelle Arbeitsflächen und umfangreiche Ergebnissicherung. Eine höhere Gesamtwertung wäre nur mit echten Kollaborations- und Speicherfunktionen möglich, ohne die einfache Oberfläche zu verlieren.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 20/30: 26 Widgets unterstützen Stundenstruktur, Instruktion, Umfragen, Timer und Zufallsauswahl sehr wirksam. Zehn Punkte fehlen, weil kein vollwertiges Whiteboard, keine freie mehrseitige Materialentwicklung und keine gemeinsame Bearbeitung vorhanden sind. Für mehr als 25 Punkte müsste daraus eine echte kollaborative Tafel werden.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 20/20: Browserstart, übersichtliche Widgets und unmittelbare Sichtbarkeit am Beamer erfüllen die höchste Stufe vollständig. Mehr Punkte sind in diesem Block nicht möglich; zusätzliche Komplexität wäre hier sogar kontraproduktiv.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 10/20: Umfragen und freigegebene Screens ermöglichen grundlegende Beteiligung, aber keine gemeinsame Board-Bearbeitung. Für 13–16 Punkte wären Kommentare, individuelle Antworten und moderierte Echtzeitflächen nötig; für 17–20 zusätzlich Gruppenarbeit und Rechteverwaltung.
Datenschutz & schulische Eignung — 10/15: EU-/EWR-Verarbeitung ist dokumentiert und Lernende benötigen für Kernabläufe keine Konten. Mögliche Drittlandübermittlungen und ein nicht öffentlich verlinkter Schul-AVV verhindern mehr Punkte. Ein klar zugänglicher AVV mit vollständiger Datenfluss- und Unterauftragsverarbeiterliste würde 13 Punkte ermöglichen.
Preis-Leistung — 14/15: Basic ist kostenlos, Pro kostet 36 Euro jährlich und bietet vollständiges Speichern, Ordner und unbegrenzte Namenslisten. Ein Punkt fehlt, weil vollständiges Screen-Speichern und Teilen erst Pro enthält. Diese Kernfunktionen schon in Basic würden den Bestwert rechtfertigen.
Platz 9
OpenBoard
Starke lokale Tafelsoftware, aber klar schwächer bei Online-Kollaboration.
3,1 70 Punkte
Gesamtbegründung: OpenBoard steigt nach der konsequenten Anwendung der Skala auf 70 Punkte. Es ist für lokale Tafelbilder, PDF-Annotation, Handschrift und Offline-Unterricht didaktisch stärker, als die frühere Bewertung ausdrückte, und erreicht bei Datenschutz sowie Preis den Höchstwert. Der letzte Platz entsteht fast ausschließlich im Kollaborationsblock: Es gibt keine integrierte Mehrnutzer-Bearbeitung, Schülerboards oder Linkfreigabe. Für eine deutlich höhere Gesamtwertung wäre eine optionale, datenschutzfreundliche Kollaborationsschicht nötig.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 22/30: Handschrift, PDF-Import und -Export, Medienbibliothek, mathematische Werkzeuge, Desktop-Annotation und wiederverwendbare Tafelbilder bieten klaren Unterrichtsmehrwert. Acht Punkte fehlen wegen fehlender Online-Szenarien, Aufgabenlogik und Schülerflächen. Ein integrierter Hybridmodus würde den Bereich ab 26 Punkten ermöglichen.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 14/20: Die Software ist auf interaktive Displays und klassische Tafelarbeit zugeschnitten und funktioniert offline. Installation, PC-Modus und eine weniger moderne Oberfläche verursachen jedoch Reibung. Geräteübergreifende Browser- oder Mobilnutzung bei gleicher Einfachheit wäre für 17 Punkte nötig.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 4/20: Ergebnisse lassen sich als PDF oder UBZ weitergeben, aber Lernende bearbeiten kein gemeinsames Board in Echtzeit. Mehr als acht Punkte erforderten wenigstens Linkfreigaben oder Kommentare; für 13 oder mehr wären Mehrnutzer-Kollaboration, Rollen und Moderation notwendig.
Datenschutz & schulische Eignung — 15/15: Lokale Offline-Nutzung ohne Konto oder Cloud, Open Source unter GPLv3 und kontrollierbare schulische Dateiablage erfüllen die Kriterien vollständig. Web-Widgets erzeugen nur bei bewusster Nutzung zusätzliche Drittverbindungen und ändern die Bewertung des lokalen Kernbetriebs nicht.
Preis-Leistung — 15/15: Software und Updates sind vollständig kostenlos; es gibt weder Abo noch personenbezogene Lizenzverwaltung. Hardware- und IT-Aufwand sind keine Produktgebühr. Damit ist der Höchstwert nach der Skala reproduzierbar.
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Präsentieren, aktivieren und Ergebnisse weiterführen

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Welches Whiteboard- oder Präsentationstool passt zu dir als Lehrkraft?

Das „beste“ Tool gibt es nicht – entscheidend ist, wofür du es im Unterricht wirklich nutzen möchtest. Frag dich deshalb zuerst: Brauchst du vor allem ein starkes Gesamtpaket für kollaborative Whiteboards, eine datensensible schulische Lösung, maximale Live-Steuerung, gute Erklärphasen, die Bündelung mit Material-KI und Live-Tools oder einfach ein besonders schnelles Tool für den Unterrichtsfluss?

Orientierung

Wenn du ein starkes Whiteboard-Gesamtpaket für Schule suchst

Conceptboard ist besonders stark, wenn du kollaborative Whiteboard-Arbeit, klare Freigaben, Gruppenarbeit und eine schulisch gut dokumentierte Datenschutzbasis in einem Tool verbinden möchtest. Das passt vor allem dann, wenn du eine runde, langfristig gut einsetzbare Lösung suchst.

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Wenn du datensensible Pinnwände, Lernpfade und Aufgabenräume willst

TaskCards passt besonders gut, wenn du digitale Pinnwände, Materialsammlungen, Lernpfade und kollaborative Aufgabenräume schulnah und datensensibel einsetzen möchtest. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn dir einfache Schülerzugänge und eine klare Schulpassung wichtig sind.

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Wenn du Unterricht live steuern und Schülerarbeiten direkt sehen willst

Whiteboard.chat ist besonders sinnvoll, wenn du individuelle Schülerboards, direkte Einsicht in Arbeitsstände und sehr enge Live-Steuerung suchst. Das passt vor allem zu Lehrkräften, die im digitalen Unterricht stark moderieren, begleiten und spontan eingreifen möchten.

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Wenn du viel erklärst, präsentierst oder Whiteboard-Videos erstellst

Explain Everything ist besonders spannend, wenn du digitale Tafelbilder, Erklärphasen, Aufzeichnungen und Hybridunterricht in den Mittelpunkt stellst. Das passt vor allem dann, wenn du Inhalte selbst visualisieren, aufnehmen und mehrfach einsetzen möchtest.

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Wenn deine Schule schon mit Microsoft 365 und Teams arbeitet

Microsoft Whiteboard passt am besten, wenn du kein weiteres System einführen möchtest und bereits mit Teams, Microsoft 365 und Schulkonten arbeitest. Das ist besonders praktisch, wenn das Tool möglichst nahtlos in bestehende Schulabläufe passen soll.

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Wenn du Whiteboard, Material-KI und Live-Tools bündeln möchtest

PrepClass passt gut, wenn du Unterrichtsmaterial vorbereiten, am digitalen Whiteboard einsetzen, die Klasse per QR-Code aktivieren und anschließend im Lernbereich weiterarbeiten möchtest. Datenschutz und die schulnahe Bündelung sind klare Stärken. Wenn du dagegen maximale Canvas-, Annotations-, Aufnahme- oder Gruppenfunktionen brauchst, bleiben Conceptboard, Whiteboard.chat, Explain Everything oder Miro die stärkeren Speziallösungen.

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Wenn du vor allem schnellen Unterrichtsfluss und klare Routinen brauchst

Classroomscreen ist besonders passend, wenn du Timer, Signale, Zufallsauswahl, Umfragen und visuelle Klassenführung möglichst einfach einsetzen willst. Das passt vor allem dann, wenn du kein komplexes Whiteboard suchst, sondern ein sofort nutzbares Tool für den Alltag.

Worauf sollten Lehrkräfte bei der Auswahl eines Whiteboard- oder Präsentationstools achten?

Das passende Tool hängt stark davon ab, wie du im Unterricht konkret arbeiten möchtest. Willst du vor allem digitale Tafelbilder entwickeln, Präsentationen strukturieren, Lernende live einbeziehen, hybride Phasen abbilden oder eher Materialsammlungen und Lernpfade organisieren? Manche Tools sind besonders stark als klassisches Whiteboard, andere eher als digitale Pinnwand, Präsentationshilfe oder Werkzeug für Klassenführung und Aktivierung.

1. Zuerst klären, wofür du das Tool wirklich brauchst

Nicht jedes Tool löst dasselbe Problem. Wer vor allem live erklären und annotieren möchte, braucht oft etwas anderes als Lehrkräfte, die Lernpfade, Materialsammlungen oder kollaborative Aufgabenräume aufbauen wollen. Deshalb lohnt es sich, zuerst zu überlegen, ob du eher ein freies Whiteboard, ein Präsentationstool, eine digitale Pinnwand oder ein einfaches Klassenführungs-Tool suchst.

2. Auf Unterrichtsfluss, Bedienbarkeit und Technik im Alltag achten

Ein Tool ist nur dann wirklich hilfreich, wenn es sich im Unterricht schnell, stabil und ohne große Umwege nutzen lässt. Wichtig ist deshalb, ob es auf Beamer, interaktivem Display, Laptop oder Tablet gut funktioniert, ob spontane Änderungen leicht möglich sind und ob du dich im Live-Unterricht nicht durch Menüs oder Hürden ausbremsen lässt. Gerade im Schulalltag zählt oft weniger die größte Funktionsfülle als ein reibungsloser Ablauf in der Stunde.

3. Schülerzugänge und Beteiligung genau prüfen

Für Lehrkräfte ist entscheidend, wie leicht Lernende mitarbeiten können. Können Schüler:innen per Link, QR-Code oder Klassencode einsteigen, oder brauchen sie eigene Konten? Gibt es sinnvolle Rechte, Moderation, Gruppenarbeit oder Feedback-Funktionen? Besonders wichtig wird das, wenn du das Tool nicht nur zum Zeigen nutzt, sondern für aktive Mitarbeit, kollaboratives Arbeiten oder hybride Phasen.

4. Datenschutz und Schuleignung besonders ernst nehmen

Gerade bei digitalen Whiteboards lohnt sich ein genauer Blick auf Hosting, Datenschutzdokumente, Rollenmodelle und Altersvorgaben. Relevant ist zum Beispiel, ob der Anbieter AVV/DPA, DSGVO-Informationen, transparente Hosting-Angaben und schulische Organisationsfunktionen bereitstellt. Das ist besonders wichtig, wenn du das Tool mit Klassen, Schülerdaten oder schulinternen Accounts einsetzen willst – und nicht nur allein zur Vorbereitung.

5. Darauf achten, wie gut Inhalte vorbereitet, geteilt und weiterverwendet werden können

Ein gutes Tool sollte nicht nur während der Stunde funktionieren, sondern auch davor und danach. Hilfreich ist, wenn du PDFs, Bilder, Präsentationen oder Vorlagen leicht einbinden kannst, Ergebnisse speichern, exportieren oder später wieder aufrufen kannst und Inhalte sich gut mit Kolleg:innen oder Lerngruppen teilen lassen. Für viele Lehrkräfte ist genau das entscheidend: dass ein digitales Tafelbild nicht nur einmal gut aussieht, sondern praktisch weiterverwendbar ist.

6. Preis-Leistung realistisch und schulnah bewerten

Auch bei Whiteboard- und Präsentationstools lohnt sich ein genauer Blick auf das Modell dahinter. Manche Angebote haben einen kostenlosen Einstieg, andere setzen auf Education-Pläne, Jahreslizenzen oder Schullizenzen. Wichtig ist deshalb nicht nur der Preis selbst, sondern ob du für dein Geld wirklich den Nutzen bekommst, den du brauchst – also zum Beispiel bessere Kollaboration, mehr Datenschutz, weniger Zugangshürden oder echten Zeitgewinn im Unterricht.

Kurz gesagt: Ein gutes Whiteboard- oder Präsentationstool erkennst du nicht daran, dass es besonders viele Funktionen hat, sondern daran, ob es zu deiner Unterrichtsweise, deiner technischen Ausstattung, deinen Anforderungen an Datenschutz und deinem Schulalltag passt. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Funktionsumfang oder den Preis zu schauen, sondern auch auf Unterrichtsfluss, Schülerzugänge, Schuleignung und den tatsächlichen Mehrwert in der Praxis.

Häufige Fragen zu Whiteboards & Präsentationstools für Lehrkräfte

Welches Whiteboard- oder Präsentationstool für Lehrkräfte ist das beste?

Das hängt stark davon ab, wie du im Unterricht arbeiten möchtest. Wenn du ein ausgewogenes Gesamtpaket für kollaborative Whiteboard-Arbeit suchst, sind andere Tools interessant als für digitale Pinnwände, Lernpfade, Live-Steuerung oder reine Klassenführung. Entscheidend ist deshalb weniger ein allgemeiner Sieger als die Frage, welche Unterrichtssituation du am häufigsten abbilden willst.

Was ist der Unterschied zwischen Whiteboard, digitaler Pinnwand und Präsentationstool?

Ein Whiteboard ist meist für freies Arbeiten, Skizzieren, Erklären und gemeinsame Flächen gedacht. Eine digitale Pinnwand ist stärker auf strukturierte Sammlungen, Lernpfade, Materialablage und Aufgabenräume ausgelegt. Ein Präsentationstool hilft vor allem dabei, den Unterricht zu visualisieren, zu steuern und Abläufe klar zu strukturieren. Viele Tools überschneiden sich, aber meistens hat jedes einen klaren Schwerpunkt.

Brauchen Schüler:innen für diese Tools immer ein eigenes Konto?

Nicht unbedingt. Manche Tools erlauben den Einstieg per Link, QR-Code oder Klassencode, andere arbeiten stärker mit festen Konten oder Schullogins. Für viele Lehrkräfte ist das ein zentraler Punkt, weil möglichst niedrige Zugangshürden im Unterricht oft wichtiger sind als maximale Kontenverwaltung. Besonders im Schulalltag lohnt es sich deshalb zu prüfen, wie einfach Lernende tatsächlich einsteigen können.

Worauf sollte ich beim Datenschutz besonders achten?

Wichtig sind vor allem öffentlich dokumentierte Datenschutzinformationen, etwa zu AVV/DPA, Hosting, Rollenmodellen, Datenverarbeitung und möglichen Altersgrenzen. Für Lehrkräfte ist außerdem relevant, ob ein Tool im Schulkontext gut steuerbar ist und ob Schüler:innen ohne unnötige Dateneingaben teilnehmen können. Gerade wenn du mit Klassen, Lerngruppen oder schulinternen Accounts arbeitest, sollte die Schuleignung gut nachvollziehbar sein.

Reicht ein kostenloses Whiteboard-Tool für den Schulalltag aus?

Für den Einstieg oft ja. Viele kostenlose Versionen reichen aus, um erste digitale Tafelbilder, einfache Präsentationen oder kleinere kollaborative Phasen umzusetzen. Wenn du ein Tool aber regelmäßig mit Klassen einsetzen, Materialien dauerhaft organisieren oder mehr Rechte-, Team- und Schulfunktionen nutzen möchtest, lohnen sich kostenpflichtige oder schulische Tarife oft eher.

Welche Tools eignen sich besonders für Präsenzunterricht, welche eher für Hybrid oder Distanz?

Für den Präsenzunterricht sind oft Tools stark, die schnell starten, gut am Beamer oder Display funktionieren und klare Unterrichtsführung unterstützen. Für Hybrid- oder Distanzunterricht sind dagegen meist Freigaben, Schülerzugänge, gemeinsame Boards, Cloudspeicherung und Kollaboration in Echtzeit wichtiger. Am besten ist deshalb ein Tool, das zu deiner typischen Unterrichtsform passt – nicht automatisch das mit den meisten Funktionen.

Kann ich PDFs, Bilder, Präsentationen oder Arbeitsblätter in solche Tools einbinden?

In vielen Fällen ja. Gerade für Lehrkräfte ist das ein wichtiger Punkt, weil ein Tool im Alltag selten isoliert genutzt wird. Praktisch ist es, wenn du PDFs, Bilder, Links, Präsentationen oder andere Unterrichtsmaterialien leicht einfügen, kommentieren und später wiederverwenden kannst. Genau das entscheidet oft darüber, ob ein Tool wirklich im Schulalltag hilft oder eher nur für einzelne Stunden interessant ist.

Funktionieren diese Tools auch auf Tablet, Beamer oder interaktivem Display gut?

Das kommt stark auf das Tool und die technische Ausstattung an. Manche Lösungen sind sehr gut für interaktive Displays und Browsernutzung optimiert, andere eher für klassische Whiteboard-Oberflächen oder Desktop-Nutzung. Als Lehrkraft solltest du deshalb immer mitdenken, auf welchem Gerät du wirklich unterrichtest – denn eine gute Oberfläche am Laptop ist nicht automatisch auch ideal am IWB oder Tablet.

Was ist besser: ein spezialisiertes Unterrichtstool oder eine große allgemeine Whiteboard-Plattform?

Spezialisierte Unterrichtstools sind oft leichter im Alltag nutzbar und näher an typischen Schulanforderungen. Große allgemeine Whiteboard-Plattformen bieten dafür häufig mehr Kollaborationsfunktionen, Vorlagen und offene Einsatzmöglichkeiten. Die bessere Wahl hängt also davon ab, ob du eher ein direkt schulnahes Tool oder eine besonders vielseitige Plattform brauchst.

Was ist, wenn meine Schule schon mit Microsoft 365 oder anderen Systemen arbeitet?

Dann lohnt es sich besonders, auf bestehende Infrastruktur und Integrationen zu achten. Wenn dein Kollegium bereits mit festen Konten, Teams, Lernplattformen oder Schullogins arbeitet, kann ein Tool mit passender Einbindung deutlich alltagstauglicher sein als eine isolierte Einzellösung. Für viele Lehrkräfte ist das ein großer Vorteil, weil dadurch weniger Einführung, weniger Zusatzkonten und weniger Reibung im Unterricht entstehen.

Gibt es auch sinnvolle Lösungen, wenn ich bewusst ohne Cloud arbeiten möchte?

Ja. Für manche Lehrkräfte oder Schulen ist gerade das ein wichtiges Kriterium. Lokale Tafelsoftware kann sinnvoll sein, wenn du ohne Kontozwang, ohne Cloud und möglichst datensparsam arbeiten willst. Dafür musst du meist bei Echtzeit-Kollaboration, einfachem Teilen und plattformübergreifender Zusammenarbeit etwas mehr Einschränkungen in Kauf nehmen.

Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Whiteboard- oder Präsentationstools besonders achten?

Entscheidend sind vor allem Unterrichtsmehrwert, Bedienbarkeit, Schülerzugänge, Datenschutz, Schuleignung und Preis-Leistung. Ein gutes Tool erkennst du nicht nur daran, dass es modern aussieht oder viele Funktionen hat, sondern daran, dass es zu deiner Unterrichtsweise passt, im Alltag wirklich funktioniert und dir die Arbeit spürbar erleichtert.

So bewerten wir digitale Whiteboards & Präsentationstools für den Unterricht

Unsere Note zeigt dir, wie gut sich ein Tool konkret für digitale Tafelbilder, Live-Erklärungen, Schüleraktivierung und hybride Unterrichtssituationen eignet. Die Bewertung basiert auf fünf zentralen Kriterien, einer strukturierten redaktionellen Analyse und insgesamt 100 erreichbaren Punkten.

🎯 1. Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert (0–30 Punkte) +

Wie gut unterstützt das Tool digitale Tafelbilder, Erklärphasen und interaktive Unterrichtssituationen?

Darauf achten wir:

  • Whiteboard-, Präsentations- und Visualisierungsfunktionen für Tafelbilder, Input und Sicherung
  • Einbindung von Texten, Bildern, PDFs, Videos, Links oder Widgets
  • Vorlagen, Strukturhilfen oder Methodenunterstützung für verschiedene Unterrichtsphasen
  • Einsatz in unterschiedlichen Szenarien: Präsenz, hybrid, Distanz, Einzel- und Gruppenarbeit
  • Breite Fächerflexibilität oder ein klarer Stärkenbereich mit hohem Unterrichtsmehrwert
Wichtig: Bei Whiteboard-Plattformen zählen für uns nicht die Gesamtzahl aller Templates oder Business-Funktionen, sondern der konkrete Mehrwert für Erklärung, Visualisierung und Aktivierung im Unterricht.

Punktevergabe:

  • 26–30 Punkte: Sehr starker didaktischer Mehrwert, vielseitig im Unterricht nutzbar
  • 20–25 Punkte: Gute Unterrichtsfunktionen mit kleineren Grenzen
  • 14–19 Punkte: Solide Basis, aber begrenzter Mehrwert
  • 0–13 Punkte: Wenig mehr als einfache Anzeige- oder Sammelfunktion
⚡ 2. Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss (0–20 Punkte) +

Wie reibungslos lässt sich das Tool im echten Schulalltag einsetzen?

Darauf achten wir:

  • Schneller Start ohne lange Einarbeitung
  • Übersichtliche Oberfläche auf Beamer, interaktivem Display sowie Laptop oder Tablet
  • Wenig Hürden beim Starten, Teilen oder Öffnen mit Lernenden
  • Zügiges Arbeiten auch bei spontanen Änderungen im laufenden Unterricht
  • Zeitersparnis in Vorbereitung und Durchführung

Punktevergabe:

  • 17–20 Punkte: Sehr intuitiv, schnell und im Schulalltag reibungsarm
  • 13–16 Punkte: Gut nutzbar, mit kleineren Hürden
  • 9–12 Punkte: Nutzbar, aber teils umständlich oder langsam
  • 0–8 Punkte: Im Unterricht deutlich sperrig
🤝 3. Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen (0–20 Punkte) +

Wie gut lassen sich Lernende einbeziehen und Inhalte gemeinsam oder flexibel nutzen?

Darauf achten wir:

  • Gemeinsames Arbeiten in Echtzeit oder sinnvoll gesteuerte Beteiligung
  • Rollen, Rechte und Moderationsmöglichkeiten
  • Teilen per Link, QR-Code, Embed, Export oder Präsentationsmodus
  • Feedback- und Aktivierungsfunktionen, z. B. Kommentare, Abstimmungen, Reaktionen oder Zufallsauswahl
  • Sinnvoller Einsatz in Präsenz, hybridem Unterricht und Distanzlernen

Punktevergabe:

  • 17–20 Punkte: Sehr stark für Beteiligung, Zusammenarbeit und Weitergabe
  • 13–16 Punkte: Gute Interaktion mit kleineren Grenzen
  • 9–12 Punkte: Grundlegende Beteiligung oder Freigabe möglich
  • 0–8 Punkte: Kaum Interaktion, überwiegend Einbahnstraße
🔒 4. Datenschutz & schulische Eignung (0–15 Punkte) +

Wie gut passt das Tool zu typischen Anforderungen von Schulen und Lehrkräften?

Darauf achten wir:

  • Öffentlich dokumentierte Datenschutzinformationen, z. B. DPA/AVV oder DSGVO-Angaben
  • Transparenz zu Hosting, Datenverarbeitung und Verantwortlichkeiten
  • Rollen- und Rechtekonzept für Lehrkräfte, Lerngruppen und Kollegien
  • Schülerzugänge möglichst ohne unnötige Pflichtaccounts oder mit gut steuerbaren Zugängen
  • Schul- bzw. Organisationsfunktionen wie Adminverwaltung, Lizenzsteuerung oder zentrale Freigaben
Wichtig: Bewertet werden nur öffentlich nachvollziehbare Angaben, z. B. Datenschutzseiten, AVV/DPA, Hosting-Infos oder Admin-Dokumentation.

Punktevergabe:

  • 13–15 Punkte: Sehr gut dokumentiert und schulnah aufgestellt
  • 10–12 Punkte: Solide, mit kleineren Einschränkungen
  • 7–9 Punkte: Teilweise unklar oder nur eingeschränkt schulgeeignet
  • 0–6 Punkte: Kritisch, intransparent oder für Schulen schwer handhabbar
💰 5. Preis-Leistung (0–15 Punkte) +

Wie fair ist das Verhältnis von Kosten, Funktionsumfang und schulischem Nutzen?

Darauf achten wir:

  • Preis im Verhältnis zum tatsächlichen Unterrichtsmehrwert
  • Kostenlose Version, Testphase oder Education- bzw. Non-Profit-Angebote
  • Relevante Funktionen bereits im realistisch nutzbaren Tarif
  • Fairness bei Einzel-Lehrkraft-, Team- und Schullizenzen
Wichtig: Preis-Leistung bewerten wir in der Regel auf Basis des regulären Tarifs für Einzel-Lehrkräfte. Wenn ein Tool realistisch nur als Schul- oder Organisationstarif sinnvoll nutzbar ist, beziehen wir den kleinsten praxistauglichen Education-Tarif ein.

Punktevergabe:

  • 13–15 Punkte: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • 10–12 Punkte: Fair
  • 7–9 Punkte: Eher teuer für den Nutzen
  • 0–6 Punkte: Schwach oder unnötig kostspielig
🧭 Zusätzliche Bewertungsregeln +
  • Bei offenen Whiteboard-Plattformen bewerten wir nicht die reine Menge an Business-Templates, Workshop-Funktionen oder Projektmanagement-Features, sondern den konkreten Nutzen für Unterricht, Erklärung und Lernaktivierung.
  • Bei fokussierten Classroom-Tools ohne vollwertiges Whiteboard prüfen wir, wie gut sie Tafelbild, Instruktion, Aktivierung und Ablaufsteuerung im Unterricht unterstützen. Spezialisierung ist also kein Nachteil.
  • Datenschutz & schulische Eignung bewerten wir nur anhand öffentlich dokumentierter Informationen, etwa Datenschutzseiten, AVV/DPA, Hosting-Angaben, Rollen- und Rechtemodellen sowie Schul- oder Organisationskonten.
  • Die Eignung für Fächer und Schulformen ordnen wir zusätzlich redaktionell ein. Sie ist bewusst kein eigener Punkteblock, damit spezialisierte Tools fair mit breit einsetzbaren Plattformen verglichen werden.
  • Die Punktvergabe basiert auf Produktanalyse, frei zugänglichen Funktionen, Hilfeseiten, Preis- und Datenschutzinformationen sowie redaktioneller Einschätzung. Testzugänge berücksichtigen wir, wenn sie verfügbar sind.
  • Bei Punktgleichheit im Ranking entscheidet zuerst Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert, danach Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss und danach Datenschutz & schulische Eignung.
  • Die Note ist eine redaktionelle Umrechnung unserer Punktzahl in ein 1,0–6,0-System.
🎓 Notenschlüssel (1,0–6,0) +

Die erreichten Punkte werden in eine redaktionelle Schulnote umgerechnet:

Punkte Note Bedeutung
95–100 1,0–1,2 hervorragend
90–94 1,3–1,5 sehr gut
85–89 1,6–1,9 gut+
80–84 2,0–2,3 gut
75–79 2,4–2,7 befriedigend+
70–74 2,8–3,1 befriedigend
65–69 3,2–3,5 ausreichend+
60–64 3,6–3,9 ausreichend
55–59 4,0–4,4 knapp ausreichend
50–54 4,5–4,9 mangelhaft+
40–49 5,0–5,5 mangelhaft
unter 40 5,6–6,0 ungenügend
ℹ️ Hinweis zur Bewertung +

Diese Note bezieht sich ausschließlich auf den Einsatzbereich digitale Whiteboards & Präsentationstools für den Unterricht. Die allgemeine Gesamtbewertung eines Anbieters kann davon abweichen, da sie weitere Aspekte berücksichtigt.

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