Beschreibung

TaskCards ist eine digitale Pinnwand-Plattform aus Deutschland, oft bekannt als die “deutsche Padlet-Alternative”. Sie ermöglicht das Erstellen und gemeinsame Nutzen von virtuellen Pinnwänden, um darauf Notizen, Dateien, Links, Videos u.v.m. zu sammeln. Entwickelt von der dSign Systems GmbH in Thüringen, ging TaskCards 2021 in die Beta und ist seit 2022 als vollwertiges Produkt verfügbar. Die Plattform erfüllt zu 100 % die DSGVO-Vorgaben – alle Server stehen in Deutschland, und es werden nur die nötigsten Daten verarbeitet. Tatsächlich wirbt TaskCards mit Datensparsamkeit: Standardmäßig werden Pinnwände privat erstellt und nur per individuell vergebenem Token (Zugangscode) geteilt. Für Schulen bietet TaskCards somit eine sichere und datenschutzkonforme Möglichkeit, digitale Pinnwände ähnlich wie bei Padlet einzusetzen, ohne die Bedenken einer US-Cloud. Die Funktionen orientieren sich an Padlet, wurden aber in manchen Punkten noch verbessert oder sicherer gelöst. TaskCards richtet sich an Bildungseinrichtungen (von Kita über Schulen bis Hochschulen) und auch Vereine/Unternehmen – überall dort, wo Information ausgetauscht und kollaborativ gesammelt wird.

TaskCards – Digitale Pinnwand mit Aufgaben und interaktiven Karten

  • dSign Systems GmbH
Produkt Form
  Preise
  • Free: kostenlos; 2 Pinnwände, Uploadgröße 10 MB, unbegrenzter Speicherplatz (laut Anbieter mit „allen Funktionen“). 
  • Pro (Standard) Monatsabo: 9 € pro Nutzer:in/Monat (inkl. MwSt.); unbegrenzte Pinnwände, Uploadgröße 250 MB, unbegrenzter Speicherplatz. 
  • Pro (Standard) Jahresabo: 80 € pro Nutzer:in/Jahr (inkl. MwSt.). 
  • Bildung/Non‑Profit Basic: 30 € pro Nutzer:in/Jahr (inkl. MwSt.); 6 Pinnwände, Uploadgröße 100 MB. 
  • Bildung/Non‑Profit Pro: 60 € pro Nutzer: in/Jahr (inkl. MwSt.); unbegrenzte Pinnwände, Uploadgröße 250 MB. 
  • Organisationen (Bildungseinrichtungen, gemeinnützige Organisationen, Behörden): 1000 € Grundpreis + 2 € pro Nutzer:in für 12 Monate (exkl. MwSt.); inklusive eigener Instanz, Subdomain, Nutzerverwaltung u. a. 

Wichtig für den Schulalltag: Eine Lizenz brauchst du typischerweise nur, wenn du selbst Pinnwände erstellen willst; Lernende und Besucher:innen können je nach Freigabe ohne Account zugreifen (über Berechtigungslink/QR und anonyme Tokens). 

Zuletzt aktualisiert:

TaskCards besuchen

Beschreibung

TaskCards ist eine digitale Pinnwand-Plattform aus Deutschland, oft bekannt als die “deutsche Padlet-Alternative”. Sie ermöglicht das Erstellen und gemeinsame Nutzen von virtuellen Pinnwänden, um darauf Notizen, Dateien, Links, Videos u.v.m. zu sammeln. Entwickelt von der dSign Systems GmbH in Thüringen, ging TaskCards 2021 in die Beta und ist seit 2022 als vollwertiges Produkt verfügbar. Die Plattform erfüllt zu 100 % die DSGVO-Vorgaben – alle Server stehen in Deutschland, und es werden nur die nötigsten Daten verarbeitet. Tatsächlich wirbt TaskCards mit Datensparsamkeit: Standardmäßig werden Pinnwände privat erstellt und nur per individuell vergebenem Token (Zugangscode) geteilt. Für Schulen bietet TaskCards somit eine sichere und datenschutzkonforme Möglichkeit, digitale Pinnwände ähnlich wie bei Padlet einzusetzen, ohne die Bedenken einer US-Cloud. Die Funktionen orientieren sich an Padlet, wurden aber in manchen Punkten noch verbessert oder sicherer gelöst. TaskCards richtet sich an Bildungseinrichtungen (von Kita über Schulen bis Hochschulen) und auch Vereine/Unternehmen – überall dort, wo Information ausgetauscht und kollaborativ gesammelt wird.

Passt TaskCards zu mir?

✓ Geeignet für
  • Unterricht, in dem Lernende ohne eigene Konten arbeiten sollen (Link/QR‑Berechtigungen, Tokens).
  • Lerntheken/Wochenpläne/Projektarbeit, bei denen du Materialien und Ergebnisse übersichtlich bündeln willst.
  • Differenzierung, wenn du Bereiche verstecken oder schrittweise freischalten möchtest.
  • Schulen/Träger mit Bedarf an eigener Instanz, Nutzerverwaltung und SSO.
  • Kollegien, die von Padlet wechseln möchten und eine Transfer‑Option brauchen.
✕ Weniger geeignet für
  • Szenarien, in denen du ein vollwertiges LMS mit Lernstands‑/Kursverwaltung als Kernsystem erwartest (TaskCards ist primär Pinnwand).
  • Setups, in denen du zwingend iFrame‑Einbettung brauchst, aber viele Geräte restriktive Drittanbieter‑Speicher‑Einstellungen haben.
  • sehr große, stark vernetzte Padlet‑Bestände, bei denen Import‑Limits (z. B. Verlinkungsgrenze) kritisch werden.
  • Schulen, die vertraglich ausschließlich Deutschland als Verarbeitungsort festschreiben und keine Klärung/Passung der Instanz‑Datenresidenz erreichen (vor Rollout prüfen).

TaskCards im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

TaskCards ist als digitale Pinnwand konzipiert: Du kannst Materialien, Arbeitsaufträge und Ergebnisse an einem Ort sammeln, strukturieren und für Lernende freigeben. Das eignet sich besonders für Unterrichtssituationen, in denen du Inhalte sichtbar bündeln möchtest – z. B. als digitale Lerntheke, Wochenplan oder Materialsammlung, aber auch für Projektarbeit und kollaborative Phasen. 

Durch das Datensparsamkeits‑/Token‑Prinzip ist der Einstieg in vielen Klassen niedrigschwellig: Lernende müssen nicht zwingend eigene Konten anlegen, sondern können (je nach deinen Einstellungen) über Links/QR‑Codes arbeiten oder Inhalte ansehen. Das ist praktisch für spontane Phasen (z. B. Ideensammlung, Sammeln von Recherche‑Links) oder wenn du bewusst ohne zusätzliche Schülerkonten arbeiten willst. 

Auch außerhalb des klassischen Unterrichts passt TaskCards gut: Teams können Pinnwände zur Kollegiumsorganisation, zur Dokumentation von Projekttagen, für Elterninfos oder als schulinterne Wissenssammlung nutzen. Der Anbieter positioniert das Tool ausdrücklich als universell einsetzbare Pinnwand für Bildungskontexte. 

Funktionen und Anwendung

TaskCards ist funktional am stärksten, wenn du es als flexible Struktur‑ und Austauschfläche nutzt. Die wichtigsten Bausteine im Lehrkräfte‑Alltag:

Darstellungsformen (5 Varianten)

Du kannst Pinnwände in mehreren Ansichten aufbauen:
Board (Kanban‑Spalten), Tafel (frei anordnen), Zeitstrahl (chronologisch), Weltkarte (Pins mit Inhalten) und Blog (Beiträge untereinander als „Story“). Dadurch lässt sich derselbe Inhalt je nach Unterrichtsziel anders organisieren (z. B. Zeitstrahl für historische Abläufe, Weltkarte für Geographie/Projektreisen). 

Inhalte auf Karten

Karten lassen sich laut Anbieter mit Texten, Bildern, Audios, Videos und Dokumenten befüllen. In Praxis‑Anleitungen aus dem Hochschulkontext wird außerdem beschrieben, dass Karten u. a. Anhänge/Dateien aufnehmen können und Inhalte direkt auf der Pinnwand abgespielt bzw. angezeigt werden (je nach Dateityp). 

Berechtigungen statt Schülerkonten

Das Berechtigungskonzept ist ein Kernmerkmal: Du erzeugst Berechtigungsschlüssel (Link/QR), mit denen Personen ohne eigenes Konto zugreifen können. Dabei kannst du fein steuern, ob jemand nur lesen oder auch schreiben darf – und du kannst Bereiche sogar verstecken (z. B. zur Differenzierung oder um Lösungen erst später sichtbar zu machen). Optional lässt sich ein Passwort für den Berechtigungslink setzen; Berechtigungen können zudem später angepasst werden (z. B. Schreibrechte nach Unterrichtsende wieder entziehen). 

Feedback und Interaktion (Kommentare & Bewertungen)

Für Rückmeldungen kannst du laut Anbieter Kommentare, Likes oder Bewertungsmöglichkeiten aktivieren. In Hochschul‑Hilfeseiten wird konkret genannt, dass Bewertungen z. B. als Likes/Daumen/Sterne möglich sind und dass Kommentare in den Einstellungen aktiviert werden können. Das ist didaktisch hilfreich für Peer‑Feedback, Abstimmungen oder schnelle Rückmeldungen, ohne dass du ein separates Tool brauchst. 

Videokonferenz‑Karten

Neben „klassischen“ Einträgen nennt der Anbieter explizit die Möglichkeit, Videokonferenzen per Karte anzulegen – mit Verweis auf den Dienst sichere-videokonferenz.de. Wenn du ohnehin synchrone Phasen nutzt (z. B. Distanzunterricht), kann das die Material‑ und Raumorganisation vereinfachen (alles auf einer Pinnwand statt Link‑Sammlung im Chat). 

Teilen und Einbetten (z. B. im LMS)

Pinnwände lassen sich nicht nur als Link/QR teilen – laut Dokumentation kannst du auch einen iFrame‑Code generieren und TaskCards in andere Webseiten/Lernplattformen einbetten (typisch: LMS‑Kursseite). Wichtig: Bei iFrame‑Einbettungen kann es zu einer „weißen Seite“ kommen, wenn der Browser Drittanbieter‑Speicher blockiert (in Browsern oft unter dem irreführenden Stichwort „Drittanbieter‑Cookies“ geführt). Der Anbieter betont hierbei, dass TaskCards (bis auf wenige Ausnahmen) auf Cookies verzichtet, aber beim iFrame technisch als Drittanbieter gilt. 

Import/Export: Wechsel von Padlet möglich (mit Grenzen)

Für den Umstieg von Padlet gibt es das separate Tool „CardIO“. Damit können laut Anbieter bestimmte Pinnwandtypen übertragen werden (Kanban/Timeline/Tafel). Gleichzeitig werden Einschränkungen klar benannt (u. a. Google‑Login nicht möglich, maximal 400 Verlinkungen, Links zwischen Pinnwänden werden nicht übernommen). Das ist vor allem relevant, wenn du bereits umfangreiche Bestände aus Padlet übernehmen willst. 

Organisationsfunktionen für Schulen/Träger

Für Schulen/Träger sind Organisationsfeatures interessant: Der Anbieter beschreibt eine eigene Instanz mit eigener Subdomain, Branding, Unterorganisationen (z. B. mehrere Schulen unter einem Träger) und Nutzer:innenverwaltung. Für die Organisationsvariante werden zudem OpenID‑Connect und SAML genannt, um Anmeldungen über eigene Identity‑Systeme (z. B. iServ, VIDIS oder Edupool) abzuwickeln. In der Admin‑Dokumentation wird bestätigt, dass Admins Benutzer, Unterorganisationen, Lizenzverteilung und Authentifizierungen konfigurieren können. 

Inhalte gehören dir

Für Lehrkräfte wichtig (Materialhoheit): Der Anbieter stellt heraus, dass er keine Nutzungsrechte an deinen veröffentlichten Inhalten beansprucht und dass du Inhalte eigenverantwortlich veröffentlichst. 

Didaktischer Mehrwert

Der größte didaktische Gewinn entsteht durch die Kombination aus klarer Struktur und niedriger Zugangshürde. Du kannst Unterrichtsmaterialien so bereitstellen, dass Lernende schnell wissen, was zu tun ist und wo alles liegt – ohne dass jede Person ein eigenes Konto braucht. Gerade in heterogenen Lerngruppen kann das die Organisation deutlich erleichtern (ein Link/QR, klar gegliedert, optional mit differenzierten Bereichen). 

Die fünf Darstellungsformen fördern außerdem unterschiedliche Denk‑ und Arbeitsweisen: Kanban‑Boards unterstützen Prozess‑ und Projektlogik, Zeitstrahlen das chronologische Denken, Weltkarten räumliche Orientierung, Blog‑Ansichten fortlaufende Dokumentation. Damit eignet sich TaskCards nicht nur zur Materialablage, sondern auch zur Ergebnissicherung, zur Präsentation und zur Lernprodukt‑Dokumentation. 

Interaktionsfunktionen (Kommentare, Likes, Bewertungen) machen aus der Pinnwand mehr als ein „Aushang“: Du kannst kurze Feedback‑Formate etablieren (Peer‑Rückmeldung, Abstimmungen, Verständnis‑Check). Weil diese Funktionen gezielt zugeschaltet werden können, bleibt die Pinnwand bei Bedarf auch ruhig und lehrerzentriert. 

Datenschutz, Hosting und Rechtliches

Anbieter und Verantwortlichkeit

Betreiber ist die dSign Systems GmbH (im Impressum mit Sitz in Schmalkalden); vertreten u. a. durch Christian Dornheim. 
Für den Unterricht entscheidend ist die Rollenlogik: In der Datenschutzerklärung wird beschrieben, dass bei Zugriff auf Pinnwände (insbesondere via Tokens) die Verantwortlichkeit datenschutzrechtlich beim Pinnwand Eigentümer/Lizenznehmer (z. B. Schule/Lehrkraft) liegt und der Anbieter als technischer Dienstleister tätig wird. 

AVV/TOM/VVT als Download

Auf der Datenschutzseite wird explizit angeboten, Dokumente zur Auftragsverarbeitung und zu technisch‑organisatorischen Maßnahmen (TOM) herunterzuladen; zusätzlich werden auch Varianten für kirchliche Datenschutzregime (z. B. KDG/EKD) sowie ein Template fürs Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) verlinkt. 

Welche Daten fallen typischerweise an?

In der Dokumentation werden als Betriebsdaten u. a. IP‑Adresse sowie Datum/Uhrzeit des Zugriffs genannt; bei Lizenznehmer:innen kommen Abrechnungsdaten hinzu (z. B. Organisation, Name, Adresse). Für Benutzeraccounts wird mindestens eine E‑Mail‑Adresse genannt; Lernende greifen demnach ohne zusätzliche Kontodaten über anonyme Tokens zu. 
Auch die DPA‑Unterlagen listen Datenkategorien wie Stamm‑/Kommunikationsdaten sowie Internet‑Verkehrsdaten (u. a. IP‑Adresse/Browser) als verarbeitete Datenarten. 

Hosting und Unterauftragnehmer (wichtige Praxisfrage: Datenresidenz)

Auf der Webseite wirbt der Anbieter mit DSGVO‑Konformität und nennt „Serverstandorte in Deutschland, Frankreich und Polen“. 
In den DPA‑Unterlagen werden als (Sub‑)Dienstleister für Plattformhosting/Backup u. a. STRATO AG (Verarbeitung: Deutschland) sowie OVH GmbH (Deutschland/Frankreich, ausschließlich EWR für redundante Speicherung/Backup‑Strategie) genannt. 
Für Zahlungs-/Abo‑Prozesse wird außerdem billwerk GmbH genannt; dabei wird auf AWS‑Rechenzentren in der EU verwiesen (Zahlungsabwicklung innerhalb EU/EWR‑Kontext). 
Für dich als Lehrkraft heißt das: Wenn deine Schule Datenresidenz „nur Deutschland“ verlangt, ist es sinnvoll, vor Schul‑Rollout anhand AVV/DPA zu klären, welche Instanz ihr nutzt und welche Verarbeitungsorte vertraglich gelten (zumal Marketing‑ und Vertragsdokumente je nach Aktualität abweichen können). 

Cookies/Tracking bei Einbettungen

In den technischen FAQs wird erklärt, dass TaskCards (bis auf wenige Ausnahmefälle) auf Cookies verzichtet; bei iFrame‑Einbettungen können aber Browser‑Privatsphäre‑Einstellungen („Drittanbieter‑Cookies“) den notwendigen lokalen Speicher blockieren. Das ist relevant, wenn du TaskCards in ein LMS (z. B. Moodle) einbettest: Je nach Gerätepark/Browsereinstellungen kann ein Link/QR robuster sein als ein iFrame‑Embed. 

Barrierefreiheit (Website‑Statement)

Der Anbieter veröffentlicht eine Barrierefreiheitserklärung für die Website und ordnet die Konformität als teilweise WCAG‑2.1‑AA‑konform ein; als nicht barrierefrei werden u. a. ältere PDFs genannt. Die Erklärung ist mit „Letzte Aktualisierung: 10.02.2026“ datiert. 

Kosten, Lizenzmodelle und Support

Lizenzlogik im Schulalltag

TaskCards unterscheidet zwischen Einzel-/Nutzerlizenzen und Organisationslizenzen. Wichtig ist: Lernende und Besucher:innen benötigen laut Doku keine Lizenz und keinen Account; die Lizenzpflicht betrifft typischerweise die erstellenden Personen bzw. Organisationsnutzer:innen. 

Non‑Profit‑Status (relevant für Lehrkräfte‑Tarife)

Für vergünstigte Bildung/Non‑Profit‑Tarife wird in der Preis-/FAQ‑Sektion ein Nachweis der Anstellung in einer Bildungseinrichtung genannt; beantragt wird das über den Abo‑Bereich im Account. 

Laufzeiten, Verlängerung, Kündigung

Die Dokumentation nennt Modelle mit Laufzeiten von 1 Monat oder 1 Jahr; bei Jahresmodellen wird eine Kündigungsfrist von 1 Monat vor Ablauf genannt, bei Monatsmodellen „bis zum letzten Tag der Laufzeit“. Zusätzlich wird in den Lizenz‑FAQs beschrieben, dass Abos (insbesondere im Einzelnutzer‑Kontext) typischerweise 12 Monate laufen und sich automatisch verlängern, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird; gekündigt werden kann per Account‑Funktion oder über Support. 

Zahlungsarten

Als Zahlungswege werden in den FAQ u. a. Rechnung (für Jahresmodelle und Organisationslizenzen) sowie PayPal (für weitere Modelle, ausgenommen Organisationslizenzen) beschrieben; Rechnungen werden laut Lizenz‑FAQ ausschließlich per E‑Mail versendet. 

Organisationen: Admin‑Steuerung, Unterorganisationen, Demo möglich

Für Schulen/Träger ist die Admin‑Oberfläche zentral: Dort kannst du (bzw. die Administration) Benutzer und Unterorganisationen verwalten, Lizenzen verteilen und Authentifizierungen (inkl. SSO‑Anbindung) konfigurieren. Außerdem wird eine Demo‑Organisation bis zu einem Monat auf Anfrage erwähnt. 

Datenmitnahme und Vertragsende

Für Schulträger ist relevant, was nach Vertragsende passiert: In den Lizenz‑FAQs wird beschrieben, dass nach Vertragsende und Abschaltung einer Organisation Accounts und Inhalte entfallen können und dass vorher ein Übertragungsassistent genutzt werden soll (z. B. Transfer von Organisationsinstanz auf Einzelaccount). 
Die Nutzungsbedingungen ergänzen, dass Inhalte regelmäßig exportiert/gesichert werden sollen und dass der Anbieter Inhalte nach Vertragsende löschen darf. 

Support‑Erreichbarkeit

In der offiziellen Kontaktseite werden Supportzeiten Montag bis Freitag 09:00–16:00 Uhr sowie ein Support‑Telefon genannt. 

Erfahrungen und Einordnung

Typische Stärken aus der Praxis

In Schulen wird TaskCards häufig als datenschutzfreundliche „digitale Pinnwand“ genutzt, die sich an bekannten Pinnwand‑Konzepten orientiert (Padlet‑Logik), aber mit Token‑Zugängen ohne verpflichtende Schülerkonten arbeiten kann. Medienzentren und schulische Dienststellen bieten dafür teils eigene Instanzen an – ein Hinweis darauf, dass das Tool organisatorisch gut in Schul‑IT‑Strukturen integrierbar ist (inkl. Umzug bestehender Accounts in die jeweilige Instanz). 

In Fortbildungs‑ und Erfahrungsformaten wird vor allem die Vielseitigkeit betont: als Lerntheke, Wochenplan oder für kollaboratives Sammeln von Unterrichtsmaterialien; außerdem werden Videokonferenz‑Karten als Praxisfeature genannt. 

Häufige Stolpersteine (aus Doku/Technik absehbar)

Ein wiederkehrendes Thema ist die Instanz‑Trennung zwischen Einzelaccount und Organisationsaccount: Die Doku weist darauf hin, dass Organisationsaccounts über die jeweilige Subdomain/Einladungslinks laufen und nicht mit dem Einzelaccount „zusammengeführt“ sind. Das ist kein Drama, braucht aber saubere interne Hinweise für Kolleg:innen („Wo melde ich mich an?“). 

Bei LMS‑Einbettungen kann die Browser‑Privatsphäre (Drittanbieter‑Speicher) iFrames blockieren. Wenn viele Lernende mit restriktiven Einstellungen oder iPads arbeiten, ist ein QR‑/Link‑Workflow oft stabiler als eine direkte Einbettung. 

Beim Umstieg von Padlet ist CardIO hilfreich, aber die Importgrenzen (z. B. Maximalzahl von Verlinkungen, nicht alle Pinnwandtypen) sollten einkalkuliert werden – insbesondere, wenn du sehr große oder stark verlinkte Sammlungen übernommen willst. 

Unser Fazit zu TaskCards

TaskCards ist ein unterrichtsnahes Pinnwand‑Tool, das besonders über sein Berechtigungs-/Token‑Konzept punktet: Du kannst Lernenden Zugang geben, ohne dass zwingend Schülerkonten erforderlich sind, und gleichzeitig sehr fein steuern, wer was sehen oder bearbeiten darf – bis auf Spalten‑ und Kartenebene. 

Didaktisch überzeugt die Kombination aus mehreren DarstellungsformenFeedback‑Optionen und der Möglichkeit, Materialien sowie Ergebnisse zentral zu strukturieren. Für Schulen/Träger ist die Organisationsvariante interessant, weil sie eigene Instanzen, Nutzerverwaltung und SSO‑Optionen adressiert. 

Ein realistischer Blick bleibt wichtig: TaskCards ist in erster Linie eine Pinnwand‑/Austauschplattform – kein vollständiges Lernmanagementsystem. Ihre Stärke liegt in Struktur, Sichtbarkeit, Kollaboration und datensparsamer Zugriffssteuerung; organisatorisch sollten Login‑Wege (Instanzen) und Einbettungsfragen (Browser‑Privatsphäre) vorab geklärt werden. 

Kürzlich angesehen

    Footer image

    © 2026 Lernmarktplatz,

      • American Express
      • Apple Pay
      • Google Pay
      • Klarna
      • Maestro
      • Mastercard
      • PayPal
      • Visa

      Anmeldung

      Hast du dein Passwort vergessen?

      Sie haben noch kein Konto?
      Konto erstellen