Beschreibung

ClassroomScreen ist eine kostenlose Web-App (browserbasiert), die nicht ein Zeichen-Whiteboard, sondern eine interaktive Bildschirmoberfläche für den Unterricht darstellt. Classroomscreen wurde vom niederländischen Lehrer Laurens Koppers entwickelt und später gemeinsam mit seinem Nachbarn Sebastiaan de Vries weiterentwickelt. Das Ziel ist es, Lehrer*innen mit verschiedenen „Widgets“ (Tools) zu unterstützen, um den Ablauf der Stunde zu steuern und Informationen einfach sichtbar zu machen. Klassenzimmer-Software wie ClassroomScreen dient eher der Organisationshilfe als dem Präsentieren von Inhalten.

Classroomscreen – Interaktive Tafel für Unterrichtsorganisation

  • Classroomscreen B.V.
Produkt Form
  Preise
  • Basic (kostenlos, dauerhaft): 0 € pro Jahr; beinhaltet u. a. Zugriff auf 26 Widgets, Annotation-Bar, Remote-Poll-Voting, Speichern von drei Namenslisten, Speichern des eigenen Widget-Leisten-Layouts sowie Zugriff auf die Vorlagenbibliothek. 
  • Pro (Einzellizenz für Lehrkräfte): 14 Tage kostenlos testen; danach 36 € pro Jahr (jährliche Abrechnung; entspricht ca. 3 €/Monat als rechnerischer Monatswert). Pro ermöglicht u. a. Screens speichern & teilen, Ordner für die Organisation gespeicherter Screens, eigene Hintergründe, unbegrenzt viele Namenslisten, Widget-Themes sowie erweiterte Hintergründe. 
  • Organization (Schullizenz): ab 5 Lizenzen, pro Lehrperson pro Jahr; Lizenzen sind zentral verwaltbar und neu zuweisbar (reassignable). Preis pro Jahreslizenz sinkt mit der Menge, z. B. 27 € (5–9 Lizenzen) bis 15 € (100 Lizenzen), jeweils inkl. Steuern; über 100 Lizenzen per Angebot. 
  • Wichtig für Deutschland/EU: EU-Kund*innen zahlen in Euro und der Anbieter gibt an, dass der Abo-Preis Steuern/Mehrwertsteuer enthält (Ausweis auf der Rechnung je nach Region).

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ClassroomScreen ist eine kostenlose Web-App (browserbasiert), die nicht ein Zeichen-Whiteboard, sondern eine interaktive Bildschirmoberfläche für den Unterricht darstellt. Classroomscreen wurde vom niederländischen Lehrer Laurens Koppers entwickelt und später gemeinsam mit seinem Nachbarn Sebastiaan de Vries weiterentwickelt. Das Ziel ist es, Lehrer*innen mit verschiedenen „Widgets“ (Tools) zu unterstützen, um den Ablauf der Stunde zu steuern und Informationen einfach sichtbar zu machen. Klassenzimmer-Software wie ClassroomScreen dient eher der Organisationshilfe als dem Präsentieren von Inhalten.

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✓ Geeignet für
  • Lehrkräfte, die ein sichtbares Klassenführungs-Display für Timer, Agenda, Regeln, Arbeitsphasen und Aktivierung suchen – ohne Tool-Zirkus.
  • Unterricht mit Beamer/Display/interaktivem Whiteboard, bei dem keine Installation gewünscht ist (browserbasiert).
  • Lehrkräfte, die faire Beteiligung (Randomizer) und schnelle formative Rückmeldungen (Polls/Exit-Tickets) unkompliziert integrieren möchten.
  • Teams/Schulen, die Pro-Funktionen für mehrere Kolleg*innen zentral verwalten und Lizenzen flexibel zuweisen möchten (Organization).
✕ Weniger geeignet für
  • Settings, in denen eine vollständig deutschsprachige App-Oberfläche zwingend gefordert ist (aktuell nur Teile wie Widget-Leiste/Symbole/Kalender umstellbar).
  • Schulen/Träger mit strikten Vorgaben, die jegliche Drittlandübermittlung ausschließen: Classroomscreen nennt eine Verarbeitung in der EU beziehungsweise im EWR, weist aber auch auf mögliche Übermittlungen oder Verarbeitungen in Ländern wie den USA hin.
  • Fälle, in denen ein AVV sofort als Download vorliegen muss: Externe Prüfbeiträge berichten, dass kein AVV auffindbar sei; das muss ggf. direkt geklärt werden.
  • Lehrkräfte, die eine umfassende Lernplattform (Aufgaben, Abgaben, Noten, Kursmanagement) erwarten – Classroomscreen ist primär ein Screen-/Widget-Tool für Unterrichtsführung, nicht LMS-Ersatz.

Classroomscreen im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

Classroomscreen ist eine webbasierte „Tafelanzeige“ bzw. ein Online-Whiteboard für Lehrkräfte: Du stellst für die Lerngruppe auf einem Display, Beamer oder interaktiven Whiteboard eine Bildschirmansicht bereit, die Du mit Widgets (z. B. Timer, Agenda, Symbole, Zufallsauswahl, Umfragen) füllst und im Unterricht live steuerst. 

Der Einsatz passt besonders gut, wenn Du im Unterricht klare Routinen sichtbar machen willst: Einstieg/Begrüßung, Tagesziel, Arbeitsphase, Zeitrahmen, Sozialform und kurze Rückmeldungen. Gerade für Kolleg*innen, die „digital anfangen“ und ein niedrigschwelliges Tool suchen, wird Classroomscreen in deutschsprachigen Praxisbeiträgen als leicht beherrschbar beschrieben (ohne Installation, browserbasiert). 

Auch für Hybrid- oder Distanzunterricht ist ein Einsatz möglich: Du kannst Classroomscreen in deine Videokonferenz integrieren, den Bildschirm teilen und zusätzlich einen öffentlichen Link erzeugen, damit Lernende deine Screen-Sammlung abrufen, ohne selbst ein Konto anlegen zu müssen. Für Interaktion (z. B. Umfragen) gibt es Remote-Optionen, u. a. über ein separates Abstimm-Portal und QR-Code auf deinem Screen. 

Funktionen & Anwendung

Im Kern arbeitest Du mit einer digitalen „Screen“-Fläche, auf die Du beliebig viele Widgets platzierst. Widgets lassen sich per Drag-and-drop hinzufügen, verschieben, skalieren, teils rotieren und für strukturierte Tafelbilder ausrichten oder gruppieren. Dazu kommen Produktivitätsfunktionen wie Copy & Paste, „Pin“ (Widget auf allen Screens behalten), Spotlight (Fokus auf ein Element), Lock (gegen versehentliches Verschieben) und Layering. 

Widget-Baukasten (26 Widgets): Die Plattform listet u. a. Hintergrund/Backgrounds, Kalender, Uhr, Würfel, Zeichnen/Draw, Einbetten/Embed, Event-Countdown, Group Maker, Hyperlink, Bild, Poll, QR-Code, Randomizer, Scoreboard, Sticker, Stoppuhr, Sound-Level, Text, Timetable, Timer, Traffic Light, Video, Visual Timer, Work Symbols sowie Webcam. Damit deckst Du typische Unterrichtssituationen ab (Struktur, Zeit, Visualisierung, Aktivierung, Mini-Interaktion). 

Zeit & Ablauf sichtbar machen: Der Timer ist als schneller Countdown gedacht (u. a. mit verschiedenen Darstellungsgrößen/Ansichten und „+/-“ zum spontanen Anpassen). Mit dem Timetable-Widget kannst Du eine Tages-/Stundenagenda als Checkliste, Liste oder zeitlich getakteten Plan darstellen; inklusive Icons und optionalen Signaltönen für Übergänge. 

Klassenführung mit visuellen Signalen: Für klare Arbeitsphasen und leise Steuerung sind Widgets wie Traffic Light (Ampel), Work Symbols (Sozial-/Arbeitsform) und Sound level (Lautstärkeanzeige) zentral. In der Online-Lehre werden Traffic-Light-Signale z. B. explizit als Regel- und Beteiligungssteuerung beschrieben (rot/gelb/grün). 

Beteiligung & schnelle Rückmeldungen: Das Poll-Widget unterstützt Multiple-Choice, Smiley-Skalen und True/False; Du kannst bis zu fünf Antwortoptionen vorgeben und zwischen Abstimmung am Board (Buttons) oder Remote-Voting wählen (inkl. URL/QR-Code). Praktisch ist das für Mini-Checks („Verstanden?“), Exit-Tickets, Stimmungsbarometer oder schnelle Klassenentscheidungen. In Vorlagen wird z. B. ein „Wellbeing check-in“ als Emoji-basierte Abstimmung beschrieben. 

Fairness & Aktivierung ohne Zusatztools: Der Randomizer wählt Namen zufällig aus einer Namensliste; optional mit „Remember chosen students“, damit alle erst einmal drankommen, bevor jemand erneut gezogen wird. Für den Unterricht ist das ein einfacher Hebel gegen „immer die gleichen melden sich“. 

Tafelarbeit & Annotation: Neben dem Draw-Widget gibt es eine eigene Annotation-Bar (Annotation mode). Dort sind u. a. Marker/Highlighter/Brush, Formen/Lines, verschiedene Linienstärken und mehrere Farben beschrieben; inklusive Undo und „Erase all“. 

Vorlagenbibliothek (Templates): Du musst nicht bei null starten: In der offiziellen Getting-Started-Guide wird eine Vorlagenbibliothek mit über 150 Templates beschrieben (z. B. Classroom Management, Back-to-School, Language Arts), die für Lehrkräfte kostenlos nutzbar und anpassbar sein sollen. 

Speichern, Wiederverwenden & Teilen (wichtig für den Alltag): Der größte Sprung von „nett“ zu „wirklich alltagstauglich“ ist das Speichern und Teilen. Offiziell wird beschrieben: Mit Pro werden Screens automatisch im Dashboard gesichert; außerdem kannst Du Sammlungen („Collections“) per Link teilen und dabei gezielt ein-/ausschalten, ob z. B. Namenslisten, Bilder und Hintergründe mitgeteilt werden (Datenschutz-Schalter). Außerdem gibt es Freigabestufen wie „View“ vs. „View & Duplicate“. Für Unterricht mit Vertretung oder Teamteaching ist das besonders praktisch: Du teilst eine fertige Sequenz, ohne dass andere deine Originale „kaputt bearbeiten“. 

Sprache & Verständlichkeit im deutschen Schulalltag: Du kannst laut Hilfe-Center die Sprache von Widget-Leiste, Work-Symbolen und Kalender umstellen – aber: Die restliche App wird aktuell nur auf Englisch unterstützt; außerdem übernehmen nicht alle Widgets die Sprachumstellung. Für vollständige Übersetzung wird als Zwischenlösung u. a. die Browser-Übersetzung genannt. 

Didaktischer Mehrwert

Classroomscreen ist weniger „Lernplattform“ als vielmehr ein Unterrichts- und Klassenführungs-Display: Du bündelst viele kleine, bewährte Helfer (Zeit, Regeln, Arbeitsphasen, Zufallsauswahl, Kurzfeedback) auf einer Oberfläche und reduzierst damit Tool-Wechsel, Medienbrüche und mündliche Wiederholungen. Genau dieses „Alles auf einem Screen“-Prinzip wird im offiziellen Guide als Zusammenführen von Widgets für klare Erwartungen, Feedback und Zeitmanagement beschrieben. 

Der didaktische Nutzen entsteht vor allem durch Sichtbarkeit und Routine: Eine visuelle Agenda (Timetable), klarer Countdown (Timer/Visual Timer) und Arbeits-/Sozialformsymbole helfen vielen Lerngruppen, Übergänge ruhiger zu gestalten und selbstständiger zu arbeiten, weil Erwartungen nicht ständig neu erklärt werden müssen. Die Plattform beschreibt Timetable und Timer explizit als Werkzeuge, um „on task“ zu bleiben und Übergänge zu strukturieren. 

Für Partizipation bringt der Randomizer einen Fairness-Effekt: Auswahl wird nachvollziehbar zufällig und kann so die Beteiligung breiter verteilen (z. B. bei kurzen Abfragen, Rollenverteilung, Präsentationsreihenfolge). Die Randomizer-Funktion wird genau als zufällige Auswahl aus einer gepflegten Namensliste beschrieben, inkl. Option, bereits gezogene Namen zu „merken“. 

Für formative Diagnostik sind Polls ein schneller, niedrigschwelliger Kanal: Du stellst eine Frage, lässt anonym oder ohne Einzelzuordnung abstimmen, und nutzt Ergebnisse als Anlass für Klärung oder Differenzierung. Die Poll-Funktion wird als Live-Feedback-Tool beschrieben, inklusive Remote-Voting-Optionen. 

Datenschutz & Hosting

Welche Daten fallen an? Laut Datenschutzerklärung wird zwischen Nutzung ohne Konto, mit Basic-Konto und mit Pro-Konto unterschieden. Ohne Konto fallen typischerweise Nutzungs-/Zugriffsdaten wie IP-Adresse, Browser sowie Datum/Uhrzeit an. Mit Basic kommen u. a. Name, E-Mail und Passwort hinzu; außerdem werden „(student) names“ als optionale Angabe genannt – mit dem Hinweis, dass dafür Einwilligung vorliegen sollte. Pro erweitert dies u. a. um Zahlungs-/Rechnungsdaten und um Inhalte, die Du speicherst oder hochlädst (z. B. Bilder). 

Wo werden Daten verarbeitet? In der aktuellen Datenschutzerklärung gibt Classroomscreen an, personenbezogene Daten grundsätzlich in der EU beziehungsweise im EWR zu verarbeiten. Daten können jedoch in andere Länder wie die USA übertragen oder dort verarbeitet werden; dafür nennt der Anbieter zusätzliche technische Schutzmaßnahmen und Zertifizierungen. 

Welche Unterauftragnehmer werden genannt? In der Datenschutzerklärung werden u. a. folgende Dienstleister aufgelistet: Netlify (Hosting), Google (inkl. Firebase für Datenspeicherung/-organisation), Cloudflare (Caching/DDoS), Sentry (Fehlertracking) sowie Stripe und Paddle für Zahlungsabwicklung. 

Mikrofon/Kamera: Für Sound-Level- und Webcam-Widget wird im Hilfe-Center explizit angegeben, dass keine Mikrofon- oder Kameradaten auf Servern gespeichert werden; es wird nur lokal im Browser verarbeitet. 

Löschung & Aufbewahrung: Nach Ende einer Pro-Testphase wird ein Konto laut Hilfe-Center automatisch auf Basic zurückgestuft; gelöscht werden gespeicherte Daten demnach erst 12 Monate nach Beendigung einer Testphase oder eines Abos. 

Wichtig für Schulen in Deutschland:
In Deutschland ist bei vielen schulischen/kommunalen Vorgaben relevant, ob ein externer Dienstleister personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet – dann wird häufig eine schriftliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) erwartet. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus nennt AVV/Bestätigung technischer und organisatorischer Maßnahmen als Beispiel, wenn ein Dienstleister den Betrieb übernimmt. 
Ein externer Datenschutz-Check beschreibt, dass für Classroomscreen „offensichtlich“ kein AVV auffindbar sei. 

Praktische Konsequenz für dich (ohne Rechtsberatung): Wenn Du Classroomscreen nur als Anzeige nutzt (z. B. Timer, Regeln, Agenda), kannst Du sehr datensparsam arbeiten – idealerweise ohne echte Schülernamen (stattdessen Kürzel/Nummern) und ohne sensible Umfragefragen. Sobald Du jedoch identifizierbare Schülerdaten (z. B. vollständige Namenslisten, personenbezogene Rückmeldungen) verarbeitest oder schulweit Lizenzen ausrollst, ist eine Abstimmung mit Schulträger/Schulleitung/Datenschutzbeauftragten sinnvoll – insbesondere wegen möglicher Drittlandverarbeitung (USA) und Vertragslage. 

Kosten & Lizenzmodelle

Basic (kostenfrei):

Basic ist als dauerhaft kostenloser Einstieg gedacht (0 € pro Jahr) und bietet bereits den kompletten Widget-Baukasten, Annotation sowie Vorlagenzugriff – aber ohne die Pro-Kernfunktion „Screens speichern und teilen“. Zusätzlich ist die Datenspur kleiner, wenn Du konsequent ohne personenbezogene Inhalte arbeitest. 

Pro (36 € pro Jahr):

Pro ist das Modell, das den Arbeitsalltag am stärksten verändert, weil Inhalte automatisch im Dashboard gespeichert werden und Du Sequenzen als Collections teilen kannst. Das Abo läuft 365 Tage, wird jährlich erneuert (kündbar) und es gibt laut Preisseite eine 14-Tage-Testphase; bei Kündigung innerhalb von 14 Tagen nach Kauf/Verlängerung wird eine Erstattung erwähnt. 

Organization (Schullizenz, Mindestmenge 5 Lizenzen):

Für Schulen ist Organization relevant, wenn mehrere Lehrkräfte Pro-Funktionen bekommen sollen. Offiziell wird beschrieben: Start ab fünf Lizenzen, Preis „pro Lehrkraft pro Jahr“, keine geteilten Accounts (jede Lehrkraft braucht eine eigene Lizenz), dafür Verwaltung zentral und Lizenzen können zurückgeholt und neu vergeben werden (plus Mengenrabatte). 
Wenn deine Schule per Rechnung/Überweisung zahlen muss: Bank-/Wire-Transfer wird als Option explizit für Organization-Käufe genannt (in der Regel über Angebots-/Quote-Prozess). 

Rechnungsdaten/Anbieterinformationen (für EU/Deutschland oft wichtig):

Im Steuer-/Billing-Hilfecenter wird als Firmenname Classroomscreen B.V angegeben, mit Sitz in Bunnik, Netherlands; zudem wird eine Umsatzsteuer-ID genannt und es wird erneut betont, dass der Abo-Preis Steuern/VAT beinhaltet. 

Erfahrungen & Bewertungen

In deutschsprachigen Praxisberichten wird besonders die Alltagstauglichkeit als digitale Tafel/unterrichtsbegleitender Screen hervorgehoben: Ein Vergleichsbeitrag beschreibt u. a., dass sich in Classroomscreen „beliebig viele Folien“ hintereinander anlegen lassen und dass integrierte Umfragen im Tool praktisch sind, weil kein zusätzliches Abfragetool nötig ist; zudem wird der Jahrespreis von 36 € als erschwinglich eingeordnet. 

Als Einstieg für weniger technikaffine Lehrkräfte wird in einem Beitrag vom Deutsches Schulportal betont, dass das Tool ohne App-Installation browserbasiert funktioniert und mit Beamer/Leinwand bereits nutzbar ist; zugleich wird dort ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Portal keine DSGVO-Prüfung vornimmt und eine schulische Datenschutzbewertung sinnvoll ist. 

Kritische Rückmeldungen betreffen häufig Speichern nur mit Pro und Sprach-/Lokalisierungsgrenzen: Ein deutschsprachiger Artikel nennt z. B., dass im Basic-Account kein Screen gespeichert werden kann und dass die Oberfläche nicht vollständig deutsch ist; das deckt sich mit der offiziellen Aussage, dass sich zwar Widget-Leiste/Symbole/Kalender umstellen lassen, die restliche App aber (noch) auf Englisch läuft. 

Bei öffentlichen Bewertungsportalen ist die Datenlage dünn: Auf Capterra wird Classroomscreen zwar mit 5,0/5 geführt – allerdings nur auf Basis von zwei Bewertungen, was die Aussagekraft deutlich begrenzt. Inhaltlich loben die dortigen Stimmen vor allem Organisation/Übersicht (Agenda, Anforderungen sichtbar), einfache Bedienung und Nutzen für Classroom-Management. 

Datenschutz bleibt in deutschen Schulkontexten ein Prüfpunkt – insbesondere wegen möglicher Drittlandübermittlungen und der Vertragslage. Die aktuelle Datenschutzerklärung nennt eine Verarbeitung in der EU beziehungsweise im EWR, weist aber zugleich auf mögliche Übermittlungen oder Verarbeitungen in Ländern wie den USA hin. Ein geeigneter AVV für Schulen ist öffentlich weiterhin nicht eindeutig auffindbar.

Lernmarktplatz-Fazit

Unser Fazit zu Classroomscreen

Kurz eingeordnet: Für wen eignet sich der Anbieter – und wann lohnt sich ein genauerer Blick?

Classroomscreen ist ein sehr praxisnahes Tool, wenn Du unterrichtsbegleitend strukturieren möchtest: Zeit, Aufgaben, Sozialformen, kurze Aktivierungen und Feedback lassen sich mit wenigen Klicks sichtbar machen, ohne dass Lernende sich in einer Plattform anmelden müssen. In Pro wird daraus ein echtes „Arbeitswerkzeug“, weil Du Stunden-/Sequenzscreens speichern, ordnen und teilen kannst – genau das ist im Schulalltag oft entscheidend. 

Die wichtigsten Grenzen liegen nicht in den Widgets (die sind umfangreich), sondern in Rahmenbedingungen: Eine vollständige deutsche Oberfläche ist derzeit nicht verfügbar, echte Offline-Nutzung ist nicht als Kernfunktion beschrieben, und für datenschutzsensiblere Setups ist wegen möglicher Drittlandübermittlungen sowie der öffentlich nicht eindeutigen AVV-Situation eine saubere schulische Prüfung notwendig. 

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite ist ein unabhängiger redaktioneller Vergleich durch Lernmarktplatz.de und steht in keiner Verbindung zu den genannten Anbietern.

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