Beschreibung

„Meine Klassenmappe“ ist eine in Deutschland entwickelte Software, die es Lehrkräften ermöglicht, Noten, Anwesenheiten, Sitzpläne und Klassenbucheinträge zentral zu verwalten. Sie ist für Windows, macOS und iOS verfügbar und arbeitet datenschutzkonform ohne verpflichtende Cloud-Anbindung. Durch die klare Struktur und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse deutscher Schulen eignet sich die Klassenmappe sowohl für Einzelnutzer als auch für den Einsatz im Kollegium. Besonders praktisch ist die Verknüpfung von Notenverwaltung mit einem digitalen Klassenbuch in einer Lösung.

Meine Klassenmappe – Lokale Noten- & Klassenverwaltung für Lehrer

  • Meine Klassenmappe | Gunnar Sievert
Produkt Form
  Preise
  • iOS/iPadOS: Meine Klassenmappe v6 (aktuelle iPhone/iPad-Version): 9,99 € Einmalkauf im App Store. 
  • iOS/iPadOS: Meine Klassenmappe v5 (Legacy für ältere Geräte): 7,99 € Einmalkauf; wird laut Eintrag nicht mehr weiterentwickelt. 
  • macOS: Meine Klassenmappe Desktop v53,99 € Einmalkauf im Mac App Store. 
  • Windows: kostenloser Download möglich; alternativ gibt es eine kostenpflichtige Microsoft-Store-Variante (u. a. für bequemere Updates und System-Schnittstellen wie Kalender/Erinnerungen). 

Wichtig für deine Planung: Das Projekt setzt nicht auf ein Abo, aber größere Generationenwechsel können als neue App erscheinen, die dann erneut gekauft werden muss (so wurde Version 6 für iOS/iPadOS als Neuversion angekündigt und umgesetzt). 

Beim Kauf über den App Store ist zudem Familienfreigabe möglich (bis zu sechs Familienmitglieder). Das hilft im privaten Umfeld, ersetzt aber keine echte „Kollegiumslizenz“ fürs Lehrkräfteteam. 

Für den deutschen Markt ist außerdem relevant: Als Anbieter/Herausgeber ist Gunnar Sievert mit deutscher Adresse ausgewiesen (u. a. im Impressum und im App-Store-Anbieterfeld). 

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„Meine Klassenmappe“ ist eine in Deutschland entwickelte Software, die es Lehrkräften ermöglicht, Noten, Anwesenheiten, Sitzpläne und Klassenbucheinträge zentral zu verwalten. Sie ist für Windows, macOS und iOS verfügbar und arbeitet datenschutzkonform ohne verpflichtende Cloud-Anbindung. Durch die klare Struktur und die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse deutscher Schulen eignet sich die Klassenmappe sowohl für Einzelnutzer als auch für den Einsatz im Kollegium. Besonders praktisch ist die Verknüpfung von Notenverwaltung mit einem digitalen Klassenbuch in einer Lösung.

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✓ Geeignet für
  • … wenn du Noten, Fehlzeiten, Hausaufgaben, Sitzplan und Unterrichtsplanung in einem persönlichen Tool bündeln willst (statt in Zetteln/Excel/mehreren Apps).
  • … wenn du Wert auf Einmalkauf legst und Abo-Modelle vermeiden willst.
  • … wenn du bewusst ein Tool möchtest, das laut Anbieter keine Schülerdaten an Anbieter-Server überträgt (und du Cloud nur optional/regelkonform nutzt).
  • … wenn du iPad/iPhone im Unterricht nutzt und ggf. zusätzlich am Mac/Windows-Rechner vorbereitest – und dir ein klarer Import/Export‑Workflow genügt.
✕ Weniger geeignet für
  • … wenn du eine Schulplattform brauchst (Schülerzugänge, Aufgabenverteilung, Abgaben, Administration, „Multi-Lehrkraft in einer Klasse“ als Standard).
  • … wenn du einen echten automatischen Sync erwartest oder häufig parallel auf mehreren Geräten arbeiten willst, ohne manuell zu exportieren/importieren.
  • … wenn dein Stundenplanmodell stark von „Standardzeiten“ abweicht (z. B. wechselnde Unterrichtszeiten je Wochentag/Tag) oder du Entfall/Vertretungen sehr dynamisch abbilden musst.
  • … wenn du in einem Bundesland/Schulkontext arbeitest, in dem die Verarbeitung/Speicherung auf privaten Geräten sehr restriktiv geregelt ist und du keine klare Genehmigungs-/Serverlösung hast.

Meine Klassenmappe im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

Klassenmappe ist besonders dann stark, wenn du deinen eigenen Unterrichtsalltag digital abbilden willst – ohne dass die Schule dafür zwingend ein Schulportal einführen muss. Typische Einsatzszenarien sind: schnelle Einträge während der Stunde (z. B. Mitarbeit/Notizen), Überblick über Hausaufgaben/Material, Fehlzeiten und eine strukturierte Unterrichts- und Wochenplanung

Praktisch ist der Mix aus mobiler Nutzung (iPad/iPhone) und Arbeit am Desktop zu Hause: In einer Fortbildungs-/Praxisbeschreibung wird z. B. hervorgehoben, dass ein Tablet grundsätzlich reicht, die parallele Nutzung über mehrere Systeme aber den Workflow (Vorbereitung am Desktop, Nutzung in der Schule am Tablet) erleichtern kann. 

Klassenmappe ist keine klassische Schulplattform: Du findest hier keinen Kursraum, kein Aufgaben-/Abgabe-System mit Schülerzugängen und keine zentrale Administration. Das Tool ist primär auf deine Rolle als Lehrkraft zugeschnitten. Indirekt zeigt das auch der Ansatz „lokale Datenbank + Datenaustausch“, statt „Online-Accounts + echter Sync“.

Funktionen & Anwendung

Der Funktionsumfang ist breit, aber auf typische Lehrkraft-Aufgaben fokussiert. Laut App-Beschreibung (iOS v6) verwaltest du u. a. Schülerdaten, Fächer, Bewertungen/Noten, Kompetenzen, Hausaufgaben, Fehlzeiten, Materialien, Mitarbeit, Stundenpläne, Unterrichtsplanung, Schülernotizen und Sitzpläne – mit dem Ziel, Einträge im Unterricht schnell zu erfassen. 

Der Einstieg folgt einem klaren Ablauf: Klasse/Kurs anlegen, Schüler erfassen (inkl. CSV-Import), Fächer erstellen, danach Stundenplan hinterlegen – dann sind die Bereiche wie Noten und Planung sinnvoll nutzbar. 

Für die Stunden- und Wochenplanung sind zwei Dinge wichtig, die du vorab wissen solltest:
Erstens kann die App deinen Lehrer-Wochenstundenplan automatisch generieren (aus Klassenplänen/Fächern) oder du legst ihn manuell an (je nach Plattform etwas anders in der Bedienung). Zweitens gibt es klare Grenzen: wechselnde Unterrichtszeiten innerhalb eines Tages werden laut FAQ aktuell nicht unterstützt. Wenn deine Schule sehr „untypische“ Zeitmodelle fährt, ist das ein realistischer Stolperstein. 

Beim Datenaustausch zwischen Geräten setzt Klassenmappe bewusst auf Kontrolle statt Hintergrundsync. Du hast zwei Hauptwege:

  • WLAN-Übertragung im gleichen Netzwerk; der Datentransfer ist laut FAQ grundsätzlich verschlüsselt. 
  • Cloud-Anbindung (für Import/Export) über gängige Anbieter bzw. Standards (z. B. iCloud-Anbindung, verschiedene Cloud-Dienste, WebDAV). Entscheidend ist: Das ist keine echte Synchronisation, sondern eine vollständige Übertragung in eine Richtung („Spiegelung“). Du musst also aktiv exportieren/importieren – und genau dadurch entstehen typische Bedienfehler (z. B. „in die falsche Richtung übertragen“). 

In der Praxis bedeutet das für dich: Wenn du oft zwischen iPad, Mac und Windows wechselst, brauchst du einen festen Ablauf („Arbeitsphase beenden → Export“), sonst riskierst du Versionskonflikte oder fehlende Einträge auf dem nächsten Gerät. Das Tool ist dafür gemacht, aber es ist kein „läuft einfach im Hintergrund“-System. 

Didaktischer Mehrwert

Didaktisch ist Klassenmappe kein „Unterrichtsmedium“, sondern ein Werkzeug, das deine Steuerungs- und Dokumentationsaufgaben erleichtert. Der größte Mehrwert entsteht bei der formativen Begleitung: Wenn du Mitarbeit, Kompetenzen, Hausaufgaben und Leistungen konsequent dokumentierst, hast du schneller eine belastbare Grundlage für Feedback, Beratung und Notengebung. Das deckt sich mit Praxisbeschreibungen, in denen die App als Hilfe für „planen, verwalten, organisieren“ vom Stundenplan bis zur Notenverwaltung beschrieben wird. 

Ein konkreter Nutzen im Schulalltag: Notenberechnung und Notenschlüssel können dir Zeit sparen. In einer Fortbildungsbeschreibung wird das explizit als Vorteil genannt (Noten für Tests/Klassenarbeiten berechnen lassen). 

In aktuellen Rezensionen zur v6 wird außerdem gelobt, dass Notenverläufe visualisiert werden und dadurch Schüler- oder Elterngespräche leichter vorbereitet werden können. Das ist didaktisch relevant, weil es Transparenz schafft und Gespräche stärker an Lernentwicklung ausrichtet, statt nur an Einzelnoten. 

Datenschutz & Hosting

Klassenmappe positioniert sich datenschutzseitig klar als lokales System: Laut Datenschutzhinweisen werden zu keinem Zeitpunkt automatisch personenbezogene Daten (Benutzerdaten sowie Klassen-/Schülerdaten) an Server des Anbieters übertragen oder dort gespeichert/analysiert. Daraus leitet der Anbieter ab, dass mit ihm keine Auftragsverarbeitungsvereinbarung erforderlich sei. 

Zusätzlich weist der App Store für v6 im Abschnitt „App-Datenschutz“ aus: Keine Daten erfasst (Hinweis: die Angaben sind von Apple nicht verifiziert). 

Für die Datensicherheit auf dem Gerät gibt es mehrere Schutzmechanismen: Du kannst die Datenbank per Passwort absichern; laut Datenschutzhinweis werden Schüler- und Klassendaten dabei mit AES-256 verschlüsselt. Gleichzeitig ist ein entscheidendes Detail: Fotos und Anhänge werden dabei nicht verschlüsselt gespeichert. Wenn du also regelmäßig mit Schülerfotos oder Dokument-Scans arbeitest, musst du das in deiner Risikoabwägung berücksichtigen. 

Sobald du Cloud-Dienste für den Datenaustausch nutzt, verschiebt sich die Verantwortung: In der FAQ wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass du vor der Einbindung eines Cloud-Dienstes die Vorgaben deiner Schulleitung/Datenschutzbeauftragten prüfen sollst. Gleichzeitig empfiehlt die FAQ für Cloud-Nutzung das Setzen eines Passworts (AES-256), weil unverschlüsselte Übertragung/ablage je nach Anbieter problematisch sein kann. 

Für Lehrkräfte in Deutschland ist außerdem wichtig zu wissen, dass Bundesländer sehr unterschiedliche Regeln haben können. Ein gut dokumentiertes Beispiel ist Niedersachsen: Der dortige Runderlass zur Verarbeitung personenbezogener Daten auf privaten IT-Systemen nennt u. a. eine Genehmigungspflicht durch die Schulleitung und untersagt die Speicherung personenbezogener Daten auf dem Festspeicher privater mobiler Endgeräte (Smartphones/Tablets); Cloudspeicherung ist nur unter Bedingungen wie AV-Vertrag zulässig. 

Klassenmappe hat auf diese Art von Anforderungen reagiert und beschreibt einen „Cloud-Modus“ (historisch im Kontext Niedersachsen), bei dem auf dem mobilen Gerät keine personenbezogenen Daten dauerhaft gespeichert werden sollen und stattdessen eine Server-/WebDAV-Verknüpfung nötig ist. In dem Beitrag wird zugleich betont, dass das keine Rechtsberatung ersetzt und die Bewertung im Zweifel unterschiedlich ausfallen kann. 

Erfahrungen & Bewertungen

Im App Store wird die aktuelle iOS/iPadOS-Version v6 mit 4,9/5 Sternen (22 Bewertungen) geführt; die ältere v5 steht bei 4,4/5 Sternen (220 Bewertungen) (jeweils Stand der abgerufenen Store-Seiten). 

Wiederkehrende positive Punkte aus Rezensionen und Praxisstimmen sind:

Stabilität im Alltag, sinnvolle Funktionsbreite ohne „Überfrachtung“, schnelle Einträge im stressigen Unterrichtsmoment und hilfsbereiter Support (direkter Kontakt zum Entwickler). Auch die plattformübergreifende Nutzung (z. B. iPad + Mac/Windows) wird als Stärke genannt – solange der Datenaustausch sauber gehandhabt wird. 

Typische Kritikpunkte und Einschränkungen, die du einplanen solltest:

Ein Teil der Nutzer beschreibt eine gewisse Einarbeitung, weil der Workflow anders ist als bei anderen Tools. Außerdem ist die fehlende „echte Synchronisation“ ein häufiger Reibungspunkt: In der FAQ wird klar gesagt, dass es beim Cloud-Weg um manuelles Import/Export und keine automatische Konfliktauflösung geht – und der Anbieter begründet das mit Aufwand, Erwartungen und der nötigen Server-/Account-Struktur, die ein Ein-Mann-Projekt nicht leisten könne. In Lehrer-Communitys wird die App teils als sehr funktionsreich, aber optisch eher „altbacken“ beschrieben – bei gleichzeitig fair wahrgenommenem Einmalpreis. Als konkrete Funktionslücke taucht auf, dass Stunden/ganze Tage nicht einfach als „entfallen“ markiert werden können bzw. Vertretungsstunden im Wochenrhythmus ergänzt werden müssten; ähnliche Grenzen sieht man auch beim Thema „wechselnde Unterrichtszeiten“. 

Unser Fazit zu Meine Klassenmappe

Wenn du ein persönliches, lokales Organisations- und Noten-Tool suchst, ist Klassenmappe im deutschen Markt vor allem wegen drei Eigenschaften interessant: sehr breiter Lehrkraft-Funktionsumfang (Noten/Kompetenzen/Fehlzeiten/Planung/Sitzplan), Einmalkauf statt Abo und ein Datenschutzansatz, der ohne Anbieter-Cloud und ohne Schülerkonten auskommt. 

Die Kehrseite dieses Ansatzes ist ebenfalls klar: Du bekommst keine schulweite Plattformlogik und keinen reibungslosen Hintergrundsync. Wenn du häufig zwischen Geräten wechselst oder eine Team-/Schullösung brauchst, muss deine Schule eher in Richtung „zentrales System“ denken – Klassenmappe bleibt dann eher dein persönliches Arbeitsinstrument, nicht das System der Schule.

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite ist ein unabhängiger redaktioneller Vergleich durch Lernmarktplatz.de und steht in keiner Verbindung zu den genannten Anbietern.

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