Die besten Whiteboards & Präsentationstools im Vergleich

Hier finden Lehrkräfte digitale Whiteboards und Präsentationstools im Vergleich. Verglichen werden unter anderem Visualisierung, Zusammenarbeit, Vorlagen, Gerätekompatibilität und Einsatz im Unterricht.

Unsere Top-Empfehlungen für digitale Whiteboards & Präsentationstools

Nicht jedes Tool passt zu jeder Lehrkraft. Deshalb findest du hier unsere wichtigsten Empfehlungen – je nachdem, ob du ein starkes Gesamtpaket, eine besonders schulnahe Lösung, maximale Live-Steuerung im Unterricht oder ein Tool für Erklärphasen und Whiteboard-Videos suchst.

Beste schulnahe Empfehlung

TaskCards

1,8 Top-Note im Vergleich

Ideal für Lehrkräfte, die digitale Pinnwände, Lernpfade, Materialsammlungen und Aufgabenräume besonders datensensibel und schulnah einsetzen möchten.

  • sehr stark für Unterrichtsorganisation, Lernpfade und Sammelwände
  • schülerfreundlich durch niedrige Zugangshürden
  • besonders passend für Schulen mit klarer Datenschutz-Perspektive
Beste Empfehlung für Live-Unterricht

Whiteboard.chat

1,9 Sehr starke Whiteboard-Note

Besonders spannend für Lehrkräfte, die Schüleraktivität live begleiten, individuelle Schülerboards sehen und den Unterricht sehr direkt steuern möchten.

  • extrem stark bei Live-Steuerung und direktem Feedback
  • individuelle Schülerboards und Gruppenarbeit in Echtzeit
  • ideal für aktivierende, digitale Unterrichtsphasen
Beste Empfehlung für Erklärphasen & Whiteboard-Videos

Explain Everything

2,0 Sehr starke Whiteboard-Note

Perfekt für Lehrkräfte, die mit digitalen Tafelbildern erklären, Whiteboard-Videos aufnehmen und Inhalte auch im Hybrid- oder Distanzunterricht einsetzen wollen.

  • sehr stark für Erklärungen, Präsentationen und Aufzeichnungen
  • gut für Hybridunterricht und Lernvideos
  • besonders passend, wenn du Inhalte selbst visualisierst

Digitale Whiteboards & Präsentationstools – Vergleich für Lehrkräfte

Stand: März 2026 Schulkontext Ranking nach Note
Anbieter Tool-Schwerpunkt Kostenmodell Datenschutz & Hosting Schülerzugang Preise & Modelle* Geeignet für Besonderheiten Stärken Grenzen
Conceptboard Online-WhiteboardKollaboration FreemiumTeam & Education DSGVO / Deutschland Datenzentren in Deutschland; DPA verfügbar; ISO 27001/27017/27018; Education-Lizenzen mit Student-Rolle. Per E-Mail oder Student Registration Code; Student-Rolle mit abgesicherten Sichtbarkeiten; Linkfreigabe und Einbettung möglich. Free; Starter 5 € / Nutzer:in / Monat; Advanced ab 10 €; Corporate & Government ab 14 €; Education vergünstigt auf Anfrage. Schulen, Hochschulen und Projektunterricht, die kollaborative Board-Arbeit mit hoher Datenschutzanforderung verbinden möchten. ModerationstoolsLive-SessionsProjectsStudent Code
  • Sehr starke DSGVO- und Hosting-Basis für Schulen
  • Saubere Rollen, Rechte und Schülerlogik
  • Gut für Gruppenarbeit, hybride Settings und gemeinsame Boards
  • Volle Stärke erst in Bezahl- bzw. Education-Setups
  • Etwas Einarbeitung nötig
  • Weniger fokussiert auf ganz einfache Tafelarbeit
TaskCards Digitale PinnwandAufgaben & Portfolios FreemiumEinzel & Organisation DSGVO / EU-Hosting TOM & AVV verfügbar; Serverstandorte Deutschland, Frankreich und Polen; laut Datenschutzseite keine Analysetools. Ohne Pflichtaccount via Token; feingranulare Rechte auf Board-Bereiche; in Organisationskonten auch OpenID Connect / SAML. Free 0 € (2 Pinnwände); Non-Profit Basic 30 € / Jahr (6 Pinnwände); Non-Profit Pro 60 € / Jahr; Pro Monatsabo 9 € / Monat; Organisation 1.000 € + 2 € / Nutzer:in / Jahr. Lehrkräfte und Schulen, die Aufgaben, Materialsammlungen, Lernpfade, Portfolios oder digitale Infowände datensparsam organisieren möchten. Board / TafelZeitstrahlWeltkarteKommentare & BewertungenVideokonferenz
  • Sehr schulnah, datensparsam und ohne Schüler-Pflichtaccounts nutzbar
  • Viele Darstellungsformen für Lernpfade, Sammelwände und Präsentationen
  • Besonders stark für hybriden, asynchronen und materialgestützten Unterricht
  • Weniger stark für freies Zeichnen und klassische Whiteboard-Annotation
  • Live-Erklärsituationen sind nicht so tief wie bei Spezial-Whiteboards
  • Free-Version ist mit 2 Pinnwänden knapp
Whiteboard.chat Unterrichts-WhiteboardLive-Klassensteuerung FreemiumAbo Privacy ok, aber weniger schulnah dokumentiert Schüler ohne Registrierung möglich; Privacy-Hinweise vorhanden; insgesamt weniger transparent als EU-/DE-Alternativen. Join per URL oder Class Code; optional Mandatory Login; individuelle Schülerboards und Gruppenboards. Free; kostenpflichtige Pläne öffentlich ab ca. 3 / 7 / 15 US$ pro Monat; School- bzw. District-Tarife höher. Lehrkräfte, die live in Schülerboards hineinschauen, Hilfestellungen geben und Aktivitäten sehr eng steuern möchten. Grid ViewJoin Student BoardLock ClassPollsTimerCo-Teacher
  • Didaktisch extrem stark für Live-Unterricht mit echter Lehrersteuerung
  • Keine Registrierung für Schüler nötig
  • Sehr gute Beobachtungs- und Feedbackmöglichkeiten in Echtzeit
  • Oberfläche ist funktionsreich und dadurch etwas dicht
  • Nur online sinnvoll nutzbar
  • Preisstruktur öffentlich nicht überall gleich klar dokumentiert
Explain Everything Interaktives WhiteboardErklärvideos & Hybrid FreemiumJahreslizenz & Schultarif GDPR-konform AWS-Infrastruktur; im EDU-Plan mit Privacy-/Sharing-Steuerung und Schülerkonten auch ohne E-Mail. Im Schultarif per Lizenz oder Class Code; Schülerkonten optional ohne E-Mail; Freigaben school-wide steuerbar. Free 0 €; Advanced 59 € / Jahr; Custom Pricing for Schools. Lehrkräfte für Erklärphasen, Whiteboard-Videos, Lernvideos, Präsentationen und moderierte Hybridsettings. VideoaufzeichnungInfinite CanvasLMS-IntegrationRich Media
  • Sehr stark für erklärenden Unterricht und Whiteboard-Videos
  • Importiert PDFs, Dokumente, Bilder, Audio und Videos
  • Schultarife mit LMS-Integration und gesteuerten Schülerkonten
  • Freier Einstieg ist deutlich begrenzt
  • Stärkere Schul-Features liegen im Custom-Plan
  • Komplexer als sehr einfache Whiteboards
Microsoft Whiteboard Online-WhiteboardTeams-Kollaboration KostenlosIn Microsoft 365 M365 Education Whiteboard ist für Bildung im Microsoft-365-A1-Angebot kostenlos; Admin- und Tenant-Steuerung im Schulkontext. Am stärksten mit Schulkonten und Teams; Freigabe und Zusammenarbeit direkt im Microsoft-Ökosystem. Kostenlos mit Microsoft-Konto; für Bildungseinrichtungen auch im Microsoft 365 A1 enthalten. Schulen, die bereits mit Microsoft 365 und Teams arbeiten und Whiteboard ohne Zusatztool nutzen möchten. Teams-IntegrationEchtzeit-KollaborationVorlagen & NotizenWeb & App
  • Sehr attraktiv bei bestehender Microsoft-Nutzung
  • Solide Echtzeit-Zusammenarbeit für Teams und Unterricht
  • Keine zusätzlichen Kosten in vielen Schulszenarien
  • Stärker an Microsoft-Konten und Teams gebunden
  • Weniger lehrkraftspezifische Steuerung als Spezialtools
  • Außerhalb des Microsoft-Ökosystems weniger attraktiv
Miro Education Online-WhiteboardProjekt- & Ideenarbeit Education kostenlosBusiness / Enterprise DPA vorhanden, aber ab 16+ Kostenloser Education-Plan; DPA/Education-Setup vorhanden; die AGB schließen Nutzer unter 16 Jahren aus. Öffentliche Links mit Visitors; unbegrenzte Viewer / Commenter; Education-Teams für Lehrkräfte standardmäßig bis 100 Mitglieder. Education-Plan kostenlos; größere Organisationen über Business / Enterprise. Sek II, Berufsschule, projektorientierte Kurse und kreative Fächer mit stärker kollaborativer Arbeitsweise. Unlimited BoardsVisitorsVotingTimerSpacesTemplates
  • Sehr starker Funktionsumfang und kostenlose Education-Version
  • Große Template-Bibliothek und gute Kollaboration
  • Besonders stark für projekt- und ideenorientierte Arbeit
  • Unter-16-Regel ist für viele Schulszenarien problematisch
  • Kann für einfache Unterrichtssituationen überladen wirken
  • Cloud- und Browserlogik muss zur Schule passen
Classroomscreen PräsentationKlassenführung & Routinen FreemiumPro & Organization EU-Unternehmen, US-Rechenzentren Daten in zertifizierten Cloud-Diensten; laut Help Center stehen die Rechenzentren dort, wo die meisten Kund:innen sitzen, also in den USA; Mikro- und Webcam-Daten werden nicht serverseitig gespeichert. Kein Login nötig, um loszulegen; Polls und geteilte Screens möglich; Organization-Accounts für Schulen verfügbar. Basic gratis; Pro 3 US$ / Monat bzw. 36 US$ jährlich; Organization gestaffelt (z. B. 25 Lizenzen: 525 US$ / Jahr). Präsenzunterricht, Klassenmanagement, Stundenrhythmus, Signale, Visualisierung und einfache Interaktion ohne große Einarbeitung. 25 WidgetsAnnotation BarPollRandomizerTemplate Library
  • Extrem schnell startklar und sehr intuitiv
  • Stark für Struktur, Fokus und Klassenführung
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kein vollwertiges gemeinsames Whiteboard
  • Tiefe Schüler-Kollaboration ist begrenzt
  • Speichern und Teilen sind stärker im Pro-Modell verankert
OpenBoard Lokale TafelsoftwareAnnotation & Präsenz KostenlosOpen Source Lokal / ohne Konto Keine Registrierung, keine Cloud nötig; Open Source; lokal auf Windows, macOS und Linux nutzbar. Primär lehrkraftgeführt am Beamer bzw. IWB; kein klassischer Cloud-Schülerzugang; Export als PDF oder OpenBoard-Datei. Kostenlos und Open Source. Klassische digitale Tafelarbeit im Präsenzunterricht, besonders wenn lokal und datensensibel ohne Cloud gearbeitet werden soll. PDF-Import / ExportWidgetsDesktop-ModusOpen Source
  • Datenschutzfreundlich durch lokale Nutzung
  • Stark für klassische Tafelbilder und Annotationen
  • Kostenlos und ohne Kontozwang
  • Keine echte Online-Kollaboration
  • Oberfläche wirkt älter als moderne Web-Tools
  • Keine mobile App und wenig direkte LMS-Anbindung

* Preisangaben: Richtwerte zum Stand März 2026. Education-, Schul- und Organisationstarife sind teils gestaffelt oder nur teilweise öffentlich dokumentiert. Angaben ohne Gewähr.

Einzelbegründungen je Anbieter +

Hier findest du pro Anbieter eine kurze Gesamtbegründung sowie eine knappe Einordnung je Bewertungskriterium.

🥇 Platz 1
Conceptboard
Stärkstes Gesamtpaket aus Kollaboration, Datenschutz und schulischer Struktur.
1,8 86 Punkte
Gesamtbegründung: Conceptboard ist in dieser Kategorie am stärksten, weil das Tool kollaborative Whiteboard-Arbeit, klare Rollen- und Rechtevergabe, schulisch gut nutzbare Live-Sessions und sehr transparent dokumentierten Datenschutz besonders überzeugend zusammenführt. Schwächer ist es vor allem dort, wo sehr lehrkraftgesteuerte Spezialfunktionen für den Live-Unterricht gefragt sind.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 26/30: Sehr stark, weil Conceptboard Tafelbilder, Präsentationen, Gruppenarbeit und hybride Szenarien flexibel unterstützt.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 15/20: Gut nutzbar und webbasiert, aber funktionsreicher als sehr einfache Classroom-Tools.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 18/20: Stark durch Live-Zusammenarbeit, Rollen, Moderationshilfen und gut steuerbare Freigaben.
Datenschutz & schulische Eignung — 15/15: Vorbildlich dokumentiert und für Bildungseinrichtungen sehr überzeugend aufgestellt.
Preis-Leistung — 12/15: Fair, vor allem für Schulen und größere Kontexte, aber nicht ganz so niedrigschwellig wie manche günstigeren Alternativen.
🥈 Platz 2
TaskCards
Besonders stark für schulnahe Pinnwände, Lernpfade und datensensible Zusammenarbeit.
1,8 86 Punkte
Gesamtbegründung: TaskCards ist besonders stark, wenn Lehrkräfte digitale Pinnwände, Lernpfade, Materialsammlungen und kollaborative Aufgabenräume datensensibel organisieren möchten. Das Tool punktet mit sehr guter schulischer Passung, niedrigen Zugangshürden für Lernende und fairen Preisen. Etwas schwächer ist TaskCards dort, wo ein freies, klassisches Whiteboard mit spontaner Live-Annotation und starker Zeichenlogik gefragt ist.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 24/30: Sehr stark für Pinnwände, Lernpfade, Materialsammlungen und strukturierte Aufgabenräume, aber weniger als freies Whiteboard ausgelegt.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 17/20: Im Schulalltag gut nutzbar und schnell geteilt, auch wenn die Arbeitslogik stärker pinnwand- als whiteboardorientiert ist.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 17/20: Stark durch gemeinsame Boards, Kommentare, Rückmeldungen und flexible Freigaben, aber weniger dynamisch als Echtzeit-Whiteboards.
Datenschutz & schulische Eignung — 15/15: Sehr überzeugend durch AVV/TOM, EU-Hosting und schülerfreundliche Zugangsmodelle ohne unnötige Pflichtaccounts.
Preis-Leistung — 13/15: Sehr fair für Einzel-Lehrkräfte und Schulen, vor allem im Vergleich zu anderen kollaborativen Tools.
🥉 Platz 3
Whiteboard.chat
Didaktisch extrem stark für live geführten, interaktiven Unterricht.
1,9 85 Punkte
Gesamtbegründung: Whiteboard.chat ist besonders stark, wenn Lehrkräfte Unterricht live steuern, Schülerarbeiten parallel einsehen und direkt in einzelne Arbeitsprozesse eingreifen möchten. Die größte Grenze liegt weniger in der Didaktik als in der etwas dichteren Oberfläche und der insgesamt weniger institutionell ausdokumentierten Schul- und Datenschutzstruktur.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 29/30: Herausragend, weil Lehrkraft-Board, Schüler-Boards, PDF-Hintergründe, Steuerfunktionen und Live-Unterstützung sehr gut auf Unterricht ausgerichtet sind.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 14/20: Sehr leistungsstark, aber die vielen Funktionen machen das Tool etwas erklärungsbedürftiger.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 19/20: Besonders stark durch Grid View, Gruppenboards, Follow-Teacher, Lock-Class, Polls und direkte Hilfe auf Schülerboards.
Datenschutz & schulische Eignung — 10/15: Positiv durch geringe Hürden für Lernende, aber insgesamt weniger tief institutionell dokumentiert als größere Schul- oder Enterprise-Lösungen.
Preis-Leistung — 13/15: Stark, weil schon der Einstieg viel Unterrichtsnutzen bietet und die erweiterten Pläne sinnvoll an Lehrkräfte adressiert sind.
Platz 4
Explain Everything
Sehr stark für Erklärphasen, Whiteboard-Videos und gesteuerte Hybridsettings.
2,0 84 Punkte
Gesamtbegründung: Explain Everything überzeugt besonders bei erklärendem Unterricht, digitalen Tafelbildern, Whiteboard-Videos und stärker moderierten Online- oder Hybrid-Situationen. Schwächer schneidet es vor allem beim Preis-Leistungs-Verhältnis für Einzel-Lehrkräfte ab, weil stärkere Schul- und Kollaborationsszenarien eher in höheren Tarifen liegen.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 29/30: Sehr stark, weil Präsentation, Aufzeichnung, Medieneinbindung und LMS-Anbindung echten Unterrichtsmehrwert schaffen.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 16/20: Gut lehrkraftzentriert, aber durch die breite Funktionspalette etwas komplexer als einfachere Whiteboards.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 16/20: Gut steuerbar und hybridfähig, aber weniger offen und großflächig kollaborativ als die stärksten Board-Plattformen.
Datenschutz & schulische Eignung — 13/15: Solide dokumentiert und schulisch gut einsetzbar, auch mit kontrollierbaren EDU-Setups.
Preis-Leistung — 10/15: Leistungsstark, aber für Einzel-Lehrkräfte nicht die günstigste Lösung im Vergleichsfeld.
Platz 5
Microsoft Whiteboard
Besonders stark in Schulen mit Microsoft-365- und Teams-Umgebung.
2,2 82 Punkte
Gesamtbegründung: Microsoft Whiteboard ist vor allem dann stark, wenn Schule oder Kollegium bereits mit Microsoft 365 und Teams arbeiten. Das Tool ist solide für hybriden Unterricht, Gruppenarbeit und gemeinsame Flächen, wirkt aber etwas weniger lehrkraftspezifisch und didaktisch zugespitzt als die Top-4-Lösungen.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 24/30: Solide und vielseitig, mit guten Vorlagen und Dokumenteinbindung, aber weniger stark auf schulische Live-Steuerung spezialisiert.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 16/20: Gut nutzbar, vor allem wenn Lehrkräfte und Lernende ohnehin im Microsoft-Ökosystem arbeiten.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 14/20: Gute Echtzeit-Zusammenarbeit, aber weniger ausgeprägt lehrkraftgesteuert als spezialisierte Unterrichtstools.
Datenschutz & schulische Eignung — 14/15: Sehr stark im Schulkontext durch Microsoft-365-Education-Struktur und umfangreiche Compliance-Dokumentation.
Preis-Leistung — 14/15: Besonders attraktiv, wenn der Zugang über bestehende Education-Lizenzen ohnehin vorhanden ist.
Platz 6
Miro (Education)
Funktionsstark und kostenlos, aber nicht für alle Schulstufen ideal.
2,3 80 Punkte
Gesamtbegründung: Miro Education bietet für Lehrkräfte ein beeindruckend starkes Funktionspaket mit viel Kollaboration, guter Freigabelogik und sehr attraktivem Preis. Abgewertet wird es vor allem, weil das Tool insgesamt stärker aus der offenen Workshop- und Projektlogik kommt und die offizielle Altersgrenze unter 16 Jahren für viele schulische Kontexte problematisch ist.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 25/30: Sehr vielseitig für Mindmaps, Gruppenflächen, Präsentationen und Projektlernen, aber weniger klassisch lehrkraftzentriert als Spezialtools.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 15/20: Modern und leistungsfähig, im Schulalltag aber teils umfangreicher als nötig.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 18/20: Sehr stark durch Besucherzugänge, Voting, Timer und flexible Zusammenarbeit auf Boards.
Datenschutz & schulische Eignung — 7/15: Transparente Unterlagen und EU-Datenresidenz helfen, die offizielle Altersgrenze ab 16 Jahren kostet im Schulfeld aber deutlich Punkte.
Preis-Leistung — 15/15: Das kostenlose Education-Angebot mit vielen starken Funktionen ist ein klarer Pluspunkt.
Platz 7
Classroomscreen
Beste Lösung für schnellen Unterrichtsfluss und Klassenführung statt tiefer Whiteboard-Kollaboration.
2,4 79 Punkte
Gesamtbegründung: Classroomscreen ist kein vollwertiges gemeinsames Whiteboard, aber ein sehr starkes Unterrichtstool für Struktur, Visualisierung und Klassenmanagement. Es punktet vor allem durch Schnelligkeit, Einfachheit und Preis, bleibt aber bei echter Schülerkollaboration und gemeinsamer Board-Arbeit deutlich hinter den stärker kollaborativen Plattformen zurück.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 22/30: Sehr nützlich für Signale, Timer, Umfragen, Zufallsauswahl und visuelle Stundenführung, aber kein tiefes Whiteboard-System.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 20/20: Hier liegt die größte Stärke: schnell startklar, sehr intuitiv und sofort im Unterricht einsetzbar.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 11/20: Gut für Impulse und Klassensteuerung, aber keine wirklich tiefe gemeinsame Whiteboard-Arbeit.
Datenschutz & schulische Eignung — 11/15: Transparent und schulisch ordentlich aufgestellt, aber die Datenspeicherung in den USA kostet Punkte.
Preis-Leistung — 15/15: Kostenloser Einstieg und günstiger Pro-Tarif machen das Angebot sehr attraktiv.
Platz 8
OpenBoard
Starke lokale Tafelsoftware, aber klar schwächer bei Online-Kollaboration.
3,4 66 Punkte
Gesamtbegründung: OpenBoard ist eine sehr gute digitale Tafelsoftware für klassische Unterrichtssituationen, vor allem wenn lokal, offline und ohne Kontozwang gearbeitet werden soll. Im Vergleich zu modernen webbasierten Whiteboards fehlen aber die starke Echtzeit-Kollaboration, einfache Freigabemechaniken und schulischen Cloud-Strukturen, die in dieser Kategorie stark ins Gewicht fallen.
Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert — 19/30: Gut für Annotation, Handschrift, PDF-Arbeit und klassische Tafelbilder, aber weniger vielseitig für interaktive Online-Szenarien.
Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss — 14/20: Klar auf Unterricht ausgerichtet, aber weniger modern und komfortabel als aktuelle Web-Tools.
Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen — 4/20: Die größte Schwäche, weil echte Mehrnutzer-Kollaboration und niedrigschwellige Freigabe kaum mit den anderen Tools mithalten.
Datenschutz & schulische Eignung — 14/15: Sehr stark durch lokale Nutzung, fehlenden Kontozwang und Open-Source-Ansatz; Punkte fehlen nur bei zentralen Schul- und Adminstrukturen.
Preis-Leistung — 15/15: Kostenlos und offen nutzbar, damit in dieser Dimension kaum zu schlagen.

Welches Whiteboard- oder Präsentationstool passt zu dir als Lehrkraft?

Das „beste“ Tool gibt es nicht – entscheidend ist, wofür du es im Unterricht wirklich nutzen möchtest. Frag dich deshalb zuerst: Brauchst du vor allem ein starkes Gesamtpaket für kollaborative Whiteboards, eine datensensible schulische Lösung, maximale Live-Steuerung, gute Erklärphasen oder einfach ein besonders schnelles Tool für den Unterrichtsfluss?

Orientierung

Wenn du ein starkes Whiteboard-Gesamtpaket für Schule suchst

Conceptboard ist besonders stark, wenn du kollaborative Whiteboard-Arbeit, klare Freigaben, Gruppenarbeit und eine schulisch gut dokumentierte Datenschutzbasis in einem Tool verbinden möchtest. Das passt vor allem dann, wenn du eine runde, langfristig gut einsetzbare Lösung suchst.

Orientierung

Wenn du datensensible Pinnwände, Lernpfade und Aufgabenräume willst

TaskCards passt besonders gut, wenn du digitale Pinnwände, Materialsammlungen, Lernpfade und kollaborative Aufgabenräume schulnah und datensensibel einsetzen möchtest. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn dir einfache Schülerzugänge und eine klare Schulpassung wichtig sind.

Orientierung

Wenn du Unterricht live steuern und Schülerarbeiten direkt sehen willst

Whiteboard.chat ist besonders sinnvoll, wenn du individuelle Schülerboards, direkte Einsicht in Arbeitsstände und sehr enge Live-Steuerung suchst. Das passt vor allem zu Lehrkräften, die im digitalen Unterricht stark moderieren, begleiten und spontan eingreifen möchten.

Orientierung

Wenn du viel erklärst, präsentierst oder Whiteboard-Videos erstellst

Explain Everything ist besonders spannend, wenn du digitale Tafelbilder, Erklärphasen, Aufzeichnungen und Hybridunterricht in den Mittelpunkt stellst. Das passt vor allem dann, wenn du Inhalte selbst visualisieren, aufnehmen und mehrfach einsetzen möchtest.

Orientierung

Wenn deine Schule schon mit Microsoft 365 und Teams arbeitet

Microsoft Whiteboard passt am besten, wenn du kein weiteres System einführen möchtest und bereits mit Teams, Microsoft 365 und Schulkonten arbeitest. Das ist besonders praktisch, wenn das Tool möglichst nahtlos in bestehende Schulabläufe passen soll.

Orientierung

Wenn du vor allem schnellen Unterrichtsfluss und klare Routinen brauchst

Classroomscreen ist besonders passend, wenn du Timer, Signale, Zufallsauswahl, Umfragen und visuelle Klassenführung möglichst einfach einsetzen willst. Das passt vor allem dann, wenn du kein komplexes Whiteboard suchst, sondern ein sofort nutzbares Tool für den Alltag.

Worauf sollten Lehrkräfte bei der Auswahl eines Whiteboard- oder Präsentationstools achten?

Das passende Tool hängt stark davon ab, wie du im Unterricht konkret arbeiten möchtest. Willst du vor allem digitale Tafelbilder entwickeln, Präsentationen strukturieren, Lernende live einbeziehen, hybride Phasen abbilden oder eher Materialsammlungen und Lernpfade organisieren? Manche Tools sind besonders stark als klassisches Whiteboard, andere eher als digitale Pinnwand, Präsentationshilfe oder Werkzeug für Klassenführung und Aktivierung.

1. Zuerst klären, wofür du das Tool wirklich brauchst

Nicht jedes Tool löst dasselbe Problem. Wer vor allem live erklären und annotieren möchte, braucht oft etwas anderes als Lehrkräfte, die Lernpfade, Materialsammlungen oder kollaborative Aufgabenräume aufbauen wollen. Deshalb lohnt es sich, zuerst zu überlegen, ob du eher ein freies Whiteboard, ein Präsentationstool, eine digitale Pinnwand oder ein einfaches Klassenführungs-Tool suchst.

2. Auf Unterrichtsfluss, Bedienbarkeit und Technik im Alltag achten

Ein Tool ist nur dann wirklich hilfreich, wenn es sich im Unterricht schnell, stabil und ohne große Umwege nutzen lässt. Wichtig ist deshalb, ob es auf Beamer, interaktivem Display, Laptop oder Tablet gut funktioniert, ob spontane Änderungen leicht möglich sind und ob du dich im Live-Unterricht nicht durch Menüs oder Hürden ausbremsen lässt. Gerade im Schulalltag zählt oft weniger die größte Funktionsfülle als ein reibungsloser Ablauf in der Stunde.

3. Schülerzugänge und Beteiligung genau prüfen

Für Lehrkräfte ist entscheidend, wie leicht Lernende mitarbeiten können. Können Schüler:innen per Link, QR-Code oder Klassencode einsteigen, oder brauchen sie eigene Konten? Gibt es sinnvolle Rechte, Moderation, Gruppenarbeit oder Feedback-Funktionen? Besonders wichtig wird das, wenn du das Tool nicht nur zum Zeigen nutzt, sondern für aktive Mitarbeit, kollaboratives Arbeiten oder hybride Phasen.

4. Datenschutz und Schuleignung besonders ernst nehmen

Gerade bei digitalen Whiteboards lohnt sich ein genauer Blick auf Hosting, Datenschutzdokumente, Rollenmodelle und Altersvorgaben. Relevant ist zum Beispiel, ob der Anbieter AVV/DPA, DSGVO-Informationen, transparente Hosting-Angaben und schulische Organisationsfunktionen bereitstellt. Das ist besonders wichtig, wenn du das Tool mit Klassen, Schülerdaten oder schulinternen Accounts einsetzen willst – und nicht nur allein zur Vorbereitung.

5. Darauf achten, wie gut Inhalte vorbereitet, geteilt und weiterverwendet werden können

Ein gutes Tool sollte nicht nur während der Stunde funktionieren, sondern auch davor und danach. Hilfreich ist, wenn du PDFs, Bilder, Präsentationen oder Vorlagen leicht einbinden kannst, Ergebnisse speichern, exportieren oder später wieder aufrufen kannst und Inhalte sich gut mit Kolleg:innen oder Lerngruppen teilen lassen. Für viele Lehrkräfte ist genau das entscheidend: dass ein digitales Tafelbild nicht nur einmal gut aussieht, sondern praktisch weiterverwendbar ist.

6. Preis-Leistung realistisch und schulnah bewerten

Auch bei Whiteboard- und Präsentationstools lohnt sich ein genauer Blick auf das Modell dahinter. Manche Angebote haben einen kostenlosen Einstieg, andere setzen auf Education-Pläne, Jahreslizenzen oder Schullizenzen. Wichtig ist deshalb nicht nur der Preis selbst, sondern ob du für dein Geld wirklich den Nutzen bekommst, den du brauchst – also zum Beispiel bessere Kollaboration, mehr Datenschutz, weniger Zugangshürden oder echten Zeitgewinn im Unterricht.

Kurz gesagt: Ein gutes Whiteboard- oder Präsentationstool erkennst du nicht daran, dass es besonders viele Funktionen hat, sondern daran, ob es zu deiner Unterrichtsweise, deiner technischen Ausstattung, deinen Anforderungen an Datenschutz und deinem Schulalltag passt. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Funktionsumfang oder den Preis zu schauen, sondern auch auf Unterrichtsfluss, Schülerzugänge, Schuleignung und den tatsächlichen Mehrwert in der Praxis.

Häufige Fragen zu Whiteboards & Präsentationstools für Lehrkräfte

Welches Whiteboard- oder Präsentationstool für Lehrkräfte ist das beste?

Das hängt stark davon ab, wie du im Unterricht arbeiten möchtest. Wenn du ein ausgewogenes Gesamtpaket für kollaborative Whiteboard-Arbeit suchst, sind andere Tools interessant als für digitale Pinnwände, Lernpfade, Live-Steuerung oder reine Klassenführung. Entscheidend ist deshalb weniger ein allgemeiner Sieger als die Frage, welche Unterrichtssituation du am häufigsten abbilden willst.

Was ist der Unterschied zwischen Whiteboard, digitaler Pinnwand und Präsentationstool?

Ein Whiteboard ist meist für freies Arbeiten, Skizzieren, Erklären und gemeinsame Flächen gedacht. Eine digitale Pinnwand ist stärker auf strukturierte Sammlungen, Lernpfade, Materialablage und Aufgabenräume ausgelegt. Ein Präsentationstool hilft vor allem dabei, den Unterricht zu visualisieren, zu steuern und Abläufe klar zu strukturieren. Viele Tools überschneiden sich, aber meistens hat jedes einen klaren Schwerpunkt.

Brauchen Schüler:innen für diese Tools immer ein eigenes Konto?

Nicht unbedingt. Manche Tools erlauben den Einstieg per Link, QR-Code oder Klassencode, andere arbeiten stärker mit festen Konten oder Schullogins. Für viele Lehrkräfte ist das ein zentraler Punkt, weil möglichst niedrige Zugangshürden im Unterricht oft wichtiger sind als maximale Kontenverwaltung. Besonders im Schulalltag lohnt es sich deshalb zu prüfen, wie einfach Lernende tatsächlich einsteigen können.

Worauf sollte ich beim Datenschutz besonders achten?

Wichtig sind vor allem öffentlich dokumentierte Datenschutzinformationen, etwa zu AVV/DPA, Hosting, Rollenmodellen, Datenverarbeitung und möglichen Altersgrenzen. Für Lehrkräfte ist außerdem relevant, ob ein Tool im Schulkontext gut steuerbar ist und ob Schüler:innen ohne unnötige Dateneingaben teilnehmen können. Gerade wenn du mit Klassen, Lerngruppen oder schulinternen Accounts arbeitest, sollte die Schuleignung gut nachvollziehbar sein.

Reicht ein kostenloses Whiteboard-Tool für den Schulalltag aus?

Für den Einstieg oft ja. Viele kostenlose Versionen reichen aus, um erste digitale Tafelbilder, einfache Präsentationen oder kleinere kollaborative Phasen umzusetzen. Wenn du ein Tool aber regelmäßig mit Klassen einsetzen, Materialien dauerhaft organisieren oder mehr Rechte-, Team- und Schulfunktionen nutzen möchtest, lohnen sich kostenpflichtige oder schulische Tarife oft eher.

Welche Tools eignen sich besonders für Präsenzunterricht, welche eher für Hybrid oder Distanz?

Für den Präsenzunterricht sind oft Tools stark, die schnell starten, gut am Beamer oder Display funktionieren und klare Unterrichtsführung unterstützen. Für Hybrid- oder Distanzunterricht sind dagegen meist Freigaben, Schülerzugänge, gemeinsame Boards, Cloudspeicherung und Kollaboration in Echtzeit wichtiger. Am besten ist deshalb ein Tool, das zu deiner typischen Unterrichtsform passt – nicht automatisch das mit den meisten Funktionen.

Kann ich PDFs, Bilder, Präsentationen oder Arbeitsblätter in solche Tools einbinden?

In vielen Fällen ja. Gerade für Lehrkräfte ist das ein wichtiger Punkt, weil ein Tool im Alltag selten isoliert genutzt wird. Praktisch ist es, wenn du PDFs, Bilder, Links, Präsentationen oder andere Unterrichtsmaterialien leicht einfügen, kommentieren und später wiederverwenden kannst. Genau das entscheidet oft darüber, ob ein Tool wirklich im Schulalltag hilft oder eher nur für einzelne Stunden interessant ist.

Funktionieren diese Tools auch auf Tablet, Beamer oder interaktivem Display gut?

Das kommt stark auf das Tool und die technische Ausstattung an. Manche Lösungen sind sehr gut für interaktive Displays und Browsernutzung optimiert, andere eher für klassische Whiteboard-Oberflächen oder Desktop-Nutzung. Als Lehrkraft solltest du deshalb immer mitdenken, auf welchem Gerät du wirklich unterrichtest – denn eine gute Oberfläche am Laptop ist nicht automatisch auch ideal am IWB oder Tablet.

Was ist besser: ein spezialisiertes Unterrichtstool oder eine große allgemeine Whiteboard-Plattform?

Spezialisierte Unterrichtstools sind oft leichter im Alltag nutzbar und näher an typischen Schulanforderungen. Große allgemeine Whiteboard-Plattformen bieten dafür häufig mehr Kollaborationsfunktionen, Vorlagen und offene Einsatzmöglichkeiten. Die bessere Wahl hängt also davon ab, ob du eher ein direkt schulnahes Tool oder eine besonders vielseitige Plattform brauchst.

Was ist, wenn meine Schule schon mit Microsoft 365 oder anderen Systemen arbeitet?

Dann lohnt es sich besonders, auf bestehende Infrastruktur und Integrationen zu achten. Wenn dein Kollegium bereits mit festen Konten, Teams, Lernplattformen oder Schullogins arbeitet, kann ein Tool mit passender Einbindung deutlich alltagstauglicher sein als eine isolierte Einzellösung. Für viele Lehrkräfte ist das ein großer Vorteil, weil dadurch weniger Einführung, weniger Zusatzkonten und weniger Reibung im Unterricht entstehen.

Gibt es auch sinnvolle Lösungen, wenn ich bewusst ohne Cloud arbeiten möchte?

Ja. Für manche Lehrkräfte oder Schulen ist gerade das ein wichtiges Kriterium. Lokale Tafelsoftware kann sinnvoll sein, wenn du ohne Kontozwang, ohne Cloud und möglichst datensparsam arbeiten willst. Dafür musst du meist bei Echtzeit-Kollaboration, einfachem Teilen und plattformübergreifender Zusammenarbeit etwas mehr Einschränkungen in Kauf nehmen.

Worauf sollte ich bei der Auswahl eines Whiteboard- oder Präsentationstools besonders achten?

Entscheidend sind vor allem Unterrichtsmehrwert, Bedienbarkeit, Schülerzugänge, Datenschutz, Schuleignung und Preis-Leistung. Ein gutes Tool erkennst du nicht nur daran, dass es modern aussieht oder viele Funktionen hat, sondern daran, dass es zu deiner Unterrichtsweise passt, im Alltag wirklich funktioniert und dir die Arbeit spürbar erleichtert.

So bewerten wir digitale Whiteboards & Präsentationstools für den Unterricht

Unsere Note zeigt dir, wie gut sich ein Tool konkret für digitale Tafelbilder, Live-Erklärungen, Schüleraktivierung und hybride Unterrichtssituationen eignet. Die Bewertung basiert auf fünf zentralen Kriterien, einer strukturierten redaktionellen Analyse und insgesamt 100 erreichbaren Punkten.

🎯 1. Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert (0–30 Punkte) +

Wie gut unterstützt das Tool digitale Tafelbilder, Erklärphasen und interaktive Unterrichtssituationen?

Darauf achten wir:

  • Whiteboard-, Präsentations- und Visualisierungsfunktionen für Tafelbilder, Input und Sicherung
  • Einbindung von Texten, Bildern, PDFs, Videos, Links oder Widgets
  • Vorlagen, Strukturhilfen oder Methodenunterstützung für verschiedene Unterrichtsphasen
  • Einsatz in unterschiedlichen Szenarien: Präsenz, hybrid, Distanz, Einzel- und Gruppenarbeit
  • Breite Fächerflexibilität oder ein klarer Stärkenbereich mit hohem Unterrichtsmehrwert
Wichtig: Bei Whiteboard-Plattformen zählen für uns nicht die Gesamtzahl aller Templates oder Business-Funktionen, sondern der konkrete Mehrwert für Erklärung, Visualisierung und Aktivierung im Unterricht.

Punktevergabe:

  • 26–30 Punkte: Sehr starker didaktischer Mehrwert, vielseitig im Unterricht nutzbar
  • 20–25 Punkte: Gute Unterrichtsfunktionen mit kleineren Grenzen
  • 14–19 Punkte: Solide Basis, aber begrenzter Mehrwert
  • 0–13 Punkte: Wenig mehr als einfache Anzeige- oder Sammelfunktion
⚡ 2. Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss (0–20 Punkte) +

Wie reibungslos lässt sich das Tool im echten Schulalltag einsetzen?

Darauf achten wir:

  • Schneller Start ohne lange Einarbeitung
  • Übersichtliche Oberfläche auf Beamer, interaktivem Display sowie Laptop oder Tablet
  • Wenig Hürden beim Starten, Teilen oder Öffnen mit Lernenden
  • Zügiges Arbeiten auch bei spontanen Änderungen im laufenden Unterricht
  • Zeitersparnis in Vorbereitung und Durchführung

Punktevergabe:

  • 17–20 Punkte: Sehr intuitiv, schnell und im Schulalltag reibungsarm
  • 13–16 Punkte: Gut nutzbar, mit kleineren Hürden
  • 9–12 Punkte: Nutzbar, aber teils umständlich oder langsam
  • 0–8 Punkte: Im Unterricht deutlich sperrig
🤝 3. Schüleraktivierung, Kollaboration & Teilen (0–20 Punkte) +

Wie gut lassen sich Lernende einbeziehen und Inhalte gemeinsam oder flexibel nutzen?

Darauf achten wir:

  • Gemeinsames Arbeiten in Echtzeit oder sinnvoll gesteuerte Beteiligung
  • Rollen, Rechte und Moderationsmöglichkeiten
  • Teilen per Link, QR-Code, Embed, Export oder Präsentationsmodus
  • Feedback- und Aktivierungsfunktionen, z. B. Kommentare, Abstimmungen, Reaktionen oder Zufallsauswahl
  • Sinnvoller Einsatz in Präsenz, hybridem Unterricht und Distanzlernen

Punktevergabe:

  • 17–20 Punkte: Sehr stark für Beteiligung, Zusammenarbeit und Weitergabe
  • 13–16 Punkte: Gute Interaktion mit kleineren Grenzen
  • 9–12 Punkte: Grundlegende Beteiligung oder Freigabe möglich
  • 0–8 Punkte: Kaum Interaktion, überwiegend Einbahnstraße
🔒 4. Datenschutz & schulische Eignung (0–15 Punkte) +

Wie gut passt das Tool zu typischen Anforderungen von Schulen und Lehrkräften?

Darauf achten wir:

  • Öffentlich dokumentierte Datenschutzinformationen, z. B. DPA/AVV oder DSGVO-Angaben
  • Transparenz zu Hosting, Datenverarbeitung und Verantwortlichkeiten
  • Rollen- und Rechtekonzept für Lehrkräfte, Lerngruppen und Kollegien
  • Schülerzugänge möglichst ohne unnötige Pflichtaccounts oder mit gut steuerbaren Zugängen
  • Schul- bzw. Organisationsfunktionen wie Adminverwaltung, Lizenzsteuerung oder zentrale Freigaben
Wichtig: Bewertet werden nur öffentlich nachvollziehbare Angaben, z. B. Datenschutzseiten, AVV/DPA, Hosting-Infos oder Admin-Dokumentation.

Punktevergabe:

  • 13–15 Punkte: Sehr gut dokumentiert und schulnah aufgestellt
  • 10–12 Punkte: Solide, mit kleineren Einschränkungen
  • 7–9 Punkte: Teilweise unklar oder nur eingeschränkt schulgeeignet
  • 0–6 Punkte: Kritisch, intransparent oder für Schulen schwer handhabbar
💰 5. Preis-Leistung (0–15 Punkte) +

Wie fair ist das Verhältnis von Kosten, Funktionsumfang und schulischem Nutzen?

Darauf achten wir:

  • Preis im Verhältnis zum tatsächlichen Unterrichtsmehrwert
  • Kostenlose Version, Testphase oder Education- bzw. Non-Profit-Angebote
  • Relevante Funktionen bereits im realistisch nutzbaren Tarif
  • Fairness bei Einzel-Lehrkraft-, Team- und Schullizenzen
Wichtig: Preis-Leistung bewerten wir in der Regel auf Basis des regulären Tarifs für Einzel-Lehrkräfte. Wenn ein Tool realistisch nur als Schul- oder Organisationstarif sinnvoll nutzbar ist, beziehen wir den kleinsten praxistauglichen Education-Tarif ein.

Punktevergabe:

  • 13–15 Punkte: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • 10–12 Punkte: Fair
  • 7–9 Punkte: Eher teuer für den Nutzen
  • 0–6 Punkte: Schwach oder unnötig kostspielig
🧭 Zusätzliche Bewertungsregeln +
  • Bei offenen Whiteboard-Plattformen bewerten wir nicht die reine Menge an Business-Templates, Workshop-Funktionen oder Projektmanagement-Features, sondern den konkreten Nutzen für Unterricht, Erklärung und Lernaktivierung.
  • Bei fokussierten Classroom-Tools ohne vollwertiges Whiteboard prüfen wir, wie gut sie Tafelbild, Instruktion, Aktivierung und Ablaufsteuerung im Unterricht unterstützen. Spezialisierung ist also kein Nachteil.
  • Datenschutz & schulische Eignung bewerten wir nur anhand öffentlich dokumentierter Informationen, etwa Datenschutzseiten, AVV/DPA, Hosting-Angaben, Rollen- und Rechtemodellen sowie Schul- oder Organisationskonten.
  • Die Eignung für Fächer und Schulformen ordnen wir zusätzlich redaktionell ein. Sie ist bewusst kein eigener Punkteblock, damit spezialisierte Tools fair mit breit einsetzbaren Plattformen verglichen werden.
  • Die Punktvergabe basiert auf Produktanalyse, frei zugänglichen Funktionen, Hilfeseiten, Preis- und Datenschutzinformationen sowie redaktioneller Einschätzung. Testzugänge berücksichtigen wir, wenn sie verfügbar sind.
  • Bei Punktgleichheit im Ranking entscheidet zuerst Unterrichtsfunktionen & didaktischer Mehrwert, danach Bedienbarkeit & Unterrichtsfluss und danach Datenschutz & schulische Eignung.
  • Die Note ist eine redaktionelle Umrechnung unserer Punktzahl in ein 1,0–6,0-System.
🎓 Notenschlüssel (1,0–6,0) +

Die erreichten Punkte werden in eine redaktionelle Schulnote umgerechnet:

Punkte Note Bedeutung
95–100 1,0–1,2 hervorragend
90–94 1,3–1,5 sehr gut
85–89 1,6–1,9 gut+
80–84 2,0–2,3 gut
75–79 2,4–2,7 befriedigend+
70–74 2,8–3,1 befriedigend
65–69 3,2–3,5 ausreichend+
60–64 3,6–3,9 ausreichend
55–59 4,0–4,4 knapp ausreichend
50–54 4,5–4,9 mangelhaft+
40–49 5,0–5,5 mangelhaft
unter 40 5,6–6,0 ungenügend
ℹ️ Hinweis zur Bewertung +

Diese Note bezieht sich ausschließlich auf den Einsatzbereich digitale Whiteboards & Präsentationstools für den Unterricht. Die allgemeine Gesamtbewertung eines Anbieters kann davon abweichen, da sie weitere Aspekte berücksichtigt.

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