Geschichte · Weimarer Republik · Klasse 8–9

Der Aufstieg der NSDAP

1928 erhielt die NSDAP bei der Reichstagswahl nur 2,6 Prozent der gültigen Stimmen. Im Juli 1932 waren es 37,3 Prozent. Wie konnte eine radikale, antisemitische und antidemokratische Partei innerhalb weniger Jahre so viel Unterstützung gewinnen?

Du verbindest wirtschaftliche Krise, Ideologie, Wahlkampf, Organisation und Gewalt. Wahldaten helfen dir zugleich, Grenzen des Erfolgs zu erkennen: Die NSDAP erreichte keine absolute Mehrheit, verlor im November 1932 Stimmen – und kam dennoch kurz darauf an die Regierung.

Erfundene Wahlszene um 1932: Drei Menschen betrachten eine Litfaßsäule mit frei erfundenen politischen Plakatmotiven.
Wahlwerbung war im öffentlichen Raum sehr präsent. Die gezeigten Plakate sind erfunden und keiner historischen Partei zuzuordnen. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

Das kannst du danach: Du erklärst den Aufstieg der NSDAP mit mehreren Ursachen, benennst ihre menschenfeindliche Ideologie, analysierst Propaganda und unterscheidest Stimmenanteil, Mehrheit und Regierungsbildung.

1. Welche Partei stieg auf?

Die Abkürzung NSDAP steht für Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Sie entstand 1920 aus der Deutschen Arbeiterpartei; Adolf Hitler übernahm 1921 die Führung. Die Partei bekämpfte die Weimarer Republik und die Idee gleicher politischer Rechte.

Nach dem gescheiterten Hitler-Putsch 1923 wurde sie verboten. Nach ihrer Neugründung 1925 setzte sie verstärkt auf Wahlen, den Ausbau ihrer Organisation und öffentliche Mobilisierung. Diese veränderte Strategie bedeutete keine Anerkennung der Demokratie. Die Partei wollte deren Verfahren nutzen, um eine Diktatur aufzubauen.

Ihr Name ist deshalb keine verlässliche Beschreibung ihrer tatsächlichen Ziele. Parteien müssen nach Programm, Handlungen und dem Umgang mit Gegnern beurteilt werden. Entscheidend ist hier: Die NSDAP lehnte freie politische Konkurrenz und die Gleichberechtigung aller Menschen ab.

2. Versprechen von Gemeinschaft – Politik der Ausgrenzung

Die NSDAP versprach, soziale Gegensätze in einer angeblich einheitlichen „Volksgemeinschaft“ zu überwinden. Zugehörigkeit sollte jedoch nicht auf gleichen Bürgerrechten beruhen: Jüdinnen und Juden und weitere als unerwünscht definierte Menschen wurden ausgeschlossen. Die Nationalsozialisten deuteten Menschen nach einer erfundenen rassistischen Rangordnung.

Das Parteiprogramm verlangte bereits 1920, Juden von der Staatsbürgerschaft auszuschließen. Die Partei machte sie mit antisemitischen Verschwörungserzählungen für sehr unterschiedliche Probleme verantwortlich. Solche Schuldzuweisungen waren falsch und dienten dazu, Hass und Ausgrenzung zu rechtfertigen.

Hinzu kamen aggressiver Nationalismus, die Ablehnung des Versailler Vertrags und der Anspruch auf weitere Gebiete. Die Partei bekämpfte Kommunismus, Sozialdemokratie und liberale Demokratie. Ihr Versprechen einer starken Führung richtete sich gegen Parlamentarismus und politische Vielfalt. Eine Gemeinschaft, die anderen gleiche Rechte abspricht, ist keine demokratische Gemeinschaft.

Warum sollte „Volksgemeinschaft“ in einer Erklärung gekennzeichnet werden?

Es handelt sich hier um einen Begriff der NS-Ideologie. Ohne Kennzeichnung kann der Eindruck entstehen, es habe sich um eine tatsächlich alle Menschen einschließende Gemeinschaft gehandelt. Prüfe immer: Wer durfte nach der Vorstellung der Partei dazugehören, wer wurde ausgeschlossen und welche Rechte sollten den Ausgeschlossenen entzogen werden?

3. Warum die Krise den Aufstieg begünstigte

Während der relativen Stabilisierung der 1920er-Jahre blieb die NSDAP bei Reichstagswahlen zunächst eine kleine Partei. Ab 1929 traf die Weltwirtschaftskrise Beschäftigte, Selbstständige, Landwirte und viele Familien. Neben tatsächlicher Not konnte schon die Angst vor sozialem Abstieg politische Einstellungen verändern.

Die Nationalsozialisten versprachen Arbeit, nationale Stärke und einen Bruch mit der bisherigen Politik. Sie passten ihre Botschaften verschiedenen Zielgruppen an. Der Anspruch, zugleich widersprüchliche Interessen zu erfüllen, war dabei oft leichter zu verkünden als in konkrete Politik zu übersetzen.

Wähler kamen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen; die Vorstellung, ausschließlich Arbeitslose hätten NSDAP gewählt, ist falsch. Ebenso wenig reagierten alle von der Krise Betroffenen gleich. Bestehende politische Bindungen, persönliche Überzeugungen und lokale Erfahrungen spielten eine Rolle. Wirtschaftliche Not machte Menschen nicht automatisch zu Nationalsozialisten.

Mehrere Faktoren wirken zusammen

Wirtschaftliche Belastung

Erwerbslosigkeit und Abstiegsangst untergraben Vertrauen.

Zusammenhang erklären

Die Krise vergrößerte die Zahl der Menschen, die nach grundlegenden Veränderungen suchten. Welche Veränderung sie unterstützten, blieb eine politische Frage.

Vorhandene Feindbilder

Antisemitismus und antidemokratische Einstellungen bieten Anknüpfungspunkte.

Zusammenhang erklären

Propaganda wirkte nicht im luftleeren Raum. Sie griff verbreitete Vorurteile auf und radikalisierte sie.

Organisation und Ansprache

Ortsgruppen, Veranstaltungen und angepasste Botschaften erreichen verschiedene Milieus.

Zusammenhang erklären

Ein wirtschaftliches Problem allein verteilt noch keine Flugblätter und organisiert keine Wahlveranstaltung. Dafür brauchte es Menschen, Geld und dauerhafte Arbeit.

Schwächung der Demokratie

Präsidiales Regieren und politische Blockaden erschweren parlamentarische Lösungen.

Zusammenhang erklären

Demokratiefeinde konnten sich als Alternative darstellen und zugleich daran arbeiten, demokratische Verfahren weiter zu stören.

Eine mehrursächliche Erklärung verknüpft Bedingungen und Handlungen. Sie macht die Verantwortlichkeit der Beteiligten sichtbar.

4. Wie der Wahlkampf Aufmerksamkeit erzeugte

Die NSDAP setzte auf wiederholte einfache Botschaften, auffällige Plakate, Flugblätter, Parteizeitungen und sorgfältig organisierte Veranstaltungen. Hitler wurde als außergewöhnlicher Retter inszeniert. Joseph Goebbels leitete ab 1930 die reichsweite Parteipropaganda.

1932 ermöglichten Flugreisen Hitler Auftritte an weit auseinanderliegenden Orten in kurzer Zeit. Die Inszenierung vermittelte Modernität und ständige Präsenz. Für die Wirkung waren jedoch auch örtliche Helfer, Veranstaltungsorganisation und die wiederholte Ansprache wichtig.

Propaganda erklärt komplizierte Probleme scheinbar einfach, spricht Ängste an und lenkt Hoffnung auf eine Person oder Bewegung. Das bedeutet nicht, dass alle Zuhörer willenlos waren. Menschen konnten Aussagen zustimmen, sie ablehnen oder sich politisch dagegen engagieren. Die gezielte Beeinflussung entlastet Unterstützer nicht automatisch von Verantwortung.

Erfundene Druckereiszene um 1932: Beschäftigte stellen gedruckte Flugblätter für die Verteilung zusammen.
Massenwerbung benötigte Druck, Transport und örtliche Organisation. Die Motive sind frei erfunden. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

Zeitlich unterscheiden: Der Wahlkampf vor 1933 fand noch unter konkurrierenden Parteien und Medien statt. Die spätere Kontrolle der Medien durch das NS-Regime darf nicht einfach auf diese Phase zurückübertragen werden.

Eine politische Botschaft prüfen

Frage nach dem Absender und seinem Ziel. Welche Gefühle werden angesprochen? Welche Ursachen werden genannt und welche fehlen? Wird eine Menschengruppe pauschal beschuldigt? Welche überprüfbaren Maßnahmen werden vorgeschlagen? Wiederholung und eindrucksvolle Gestaltung machen eine Behauptung nicht wahr.

5. Die SA: Einschüchterung als politisches Mittel

Die Sturmabteilung (SA) war eine paramilitärische Organisation der NSDAP. Uniformierte Aufmärsche sollten Stärke zeigen; Überfälle und Drohungen richteten sich gegen politische Gegner sowie gegen Jüdinnen und Juden. Gewalt gehörte zum Vorgehen der Bewegung und war kein bloßer Nebenaspekt des Wahlkampfs.

Wenn Menschen eine Veranstaltung nicht mehr besuchen, weil sie Angriffe befürchten, verändert das politische Konkurrenz. Gegner können ihre Ansichten schwerer verbreiten. Die NSDAP versprach zugleich Ordnung, obwohl ihre eigenen Verbände Unsicherheit und Gewalt erzeugten.

In der späten Weimarer Republik gab es auch Gewalt anderer politischer Gruppen. Historisch genau zu arbeiten heißt, Täter, Ziele und konkrete Handlungen jeweils zu benennen. Der Hinweis auf andere Gewalttäter hebt die Verantwortung der SA für ihren Terror nicht auf.

Erfundene Szene politischer Einschüchterung um 1932: Braun uniformierte SA-Angehörige versperren Zivilisten den Zugang zu einem Versammlungsraum.
Drohung und eingeschränkter Zugang konnten politische Beteiligung behindern. Die Darstellung dokumentiert keinen konkreten Übergriff. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.
Warum beweist Wahlteilnahme keine demokratische Haltung?

Eine Partei kann Stimmen gewinnen und trotzdem die Möglichkeit späterer freier Wahlen beseitigen wollen. Demokratische Haltung zeigt sich auch darin, ob sie gleiche Rechte, friedliche Konkurrenz, unabhängige Kontrolle und mögliche eigene Niederlagen anerkennt. Einschüchterung von Gegnern steht dazu im Widerspruch.

6. Wahlergebnisse lesen: Aufstieg mit Grenzen

Die folgenden Werte geben den Anteil der NSDAP an den gültigen Stimmen bei vier Reichstagswahlen an. Sie bezeichnen nicht den Anteil an allen Einwohnern Deutschlands. Kinder und Nichtwähler sind beispielsweise nicht Teil dieser Bezugsgröße.

NSDAP-Stimmenanteil · Skala von 0 bis 100 Prozent

20. Mai 1928: 2,6 %

14. September 1930: 18,3 %

31. Juli 1932: 37,3 %

6. November 1932: 33,1 %

Die gestrichelte Linie markiert 50 Prozent. Eine absolute Stimmenmehrheit liegt darüber.

Werte nach den Wahlstatistiken bei DHM/LeMO auf Grundlage des Statistischen Jahrbuchs für das Deutsche Reich 1933, S. 539; die vier Einzelnachweise stehen am Seitenende.

1930 wurde die NSDAP zweitstärkste Partei, im Juli 1932 stärkste Partei. Die relative Mehrheit bedeutete: Keine andere einzelne Partei bekam mehr Stimmen. Eine absolute Mehrheit hätte mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erfordert. Die NSDAP blieb deutlich darunter und besaß auch keine absolute Mehrheit der Reichstagssitze.

Im November sank ihr Anteil auf 33,1 Prozent. Die Partei blieb stärkste Kraft, ihr Aufstieg war aber nicht unaufhaltsam. Umgekehrt bedeutet die Mehrheit der Stimmen für andere Parteien nicht, dass diese Stimmen alle demokratischen Kräften galten: Auch unter den anderen Parteien gab es Gegner der parlamentarischen Republik.

Rechne mit Prozentpunkten

Von 1928 bis September 1930: 18,3 − 2,6 = 15,7 Prozentpunkte Zuwachs. Von Juli bis November 1932: 37,3 − 33,1 = 4,2 Prozentpunkte Rückgang. Der relative Rückgang gegenüber Juli beträgt dagegen 4,2 ÷ 37,3 × 100 ≈ 11,3 Prozent. „4,2 Prozentpunkte“ und „4,2 Prozent weniger“ sind also nicht dasselbe.

Was kann eine Wahlstatistik nicht erklären?

Sie zeigt aggregierte Ergebnisse, aber nicht unmittelbar die Motive jedes einzelnen Wählers. Aus einem hohen NSDAP-Anteil in einem Ort lässt sich nicht ablesen, wie eine bestimmte Person abgestimmt hat. Für Erklärungen müssen zusätzliche Quellen und Untersuchungen zu sozialem Umfeld, Organisation, Einstellungen und Wahlkampf hinzukommen.

7. Ein echtes Wahlplakat untersuchen

Das United States Holocaust Memorial Museum zeigt ein historisches Wahlplakat von Hans Schweitzer, Künstlername Mjölnir, aus dem Jahr 1932. Es trug die Losung „Unsere letzte Hoffnung: Hitler“ und warb im Zusammenhang mit der Reichspräsidentenwahl. Öffne die historische Bildquelle mit Erläuterung beim USHMM.

Untersuche zunächst Absender, Entstehungszeit und Anlass. Beschreibe dann Bildaufbau, dargestellte Menschen und Schrift. Erkläre anschließend, wie die Darstellung wirtschaftliche Not mit der Hoffnung auf eine einzelne Person verbindet. Beurteile zuletzt, was das Plakat über Propaganda aussagt – und was es über seine tatsächliche Wirkung offenlässt.

Beispiel für eine quellenkritische Deutung

Die Losung behauptet, nur eine Person biete noch Hoffnung. Dadurch soll die Wahl als Ausweg aus einer scheinbar ausweglosen Lage erscheinen. Ein konkreter wirtschaftlicher Lösungsweg wird mit dieser Behauptung nicht belegt. Das Plakat zeigt eine beabsichtigte Wirkung. Ob bestimmte Betrachter sich überzeugen ließen, muss durch andere Quellen untersucht werden. Die Reichspräsidentenwahl war außerdem eine andere Wahl als die Reichstagswahlen der Statistik.

Warum eignet sich das Titelbild dieser Lernseite nicht als historische Plakatquelle?

Die Litfaßsäule am Anfang wurde für diese Lernseite mit KI gestaltet. Ihre Motive sind erfunden. An ihr lassen sich die Präsenz von Werbung und eine mögliche Betrachtungssituation veranschaulichen. Für Aussagen über ein wirklich verbreitetes Plakat benötigst du das historische Original mit Angaben zu Herkunft, Datum und Urheber.

8. Wahlerfolg war noch keine Ernennung zum Kanzler

Der Verlust von Stimmen im November 1932 beseitigte die politische Stärke der NSDAP nicht. Zugleich war Hitlers Weg ins Kanzleramt weiterhin von Entscheidungen anderer abhängig. Er verlangte die Kanzlerschaft und lehnte eine untergeordnete Rolle ab.

Konservative Politiker um Franz von Papen verhandelten über eine gemeinsame Regierung. Sie glaubten, Hitler in einem von Konservativen geprägten Kabinett kontrollieren zu können. Reichspräsident Hindenburg ernannte ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler.

Für eine Erklärung gehören deshalb zwei Seiten zusammen: Ohne die große Unterstützung in der Bevölkerung hätte die NSDAP weniger politischen Druck entfalten können. Ohne die Entscheidungen Hindenburgs und seiner politischen Partner folgte aus diesen Stimmen aber nicht automatisch die Kanzlerschaft. Die spätere Errichtung der Diktatur war ein weiterer Prozess, den der Wahlerfolg allein ebenfalls nicht erklärt.

Schreibe eine Erklärung mit mehreren Ursachen

Ein möglicher Aufbau: Die Weltwirtschaftskrise erzeugte Not und Vertrauensverluste. Die NSDAP verband diese Lage mit vorhandenen Feindbildern, gezielter Werbung, organisatorischer Arbeit und Einschüchterung. Viele Menschen unterstützten sie aus unterschiedlichen Gründen. Präsidiales Regieren schwächte zugleich parlamentarische Lösungen. Schließlich ermöglichten Entscheidungen konservativer Führungskreise Hitlers Ernennung. Ergänze mindestens ein Wahlergebnis und den Rückgang vom November als Belege gegen eine einfache Zwangsläufigkeit.

Merksatz: Eine Partei wird nicht dadurch demokratisch, dass sie Wahlen nutzt. Entscheidend ist auch, ob sie die gleichen Rechte anderer und die Möglichkeit des eigenen Machtverlusts anerkennt.

Teste dein Wissen

Wähle pro Frage eine Antwort. Nach dem Prüfen erhältst du zu jeder Frage eine Erklärung.

1. Welche Aussage beschreibt die NSDAP zutreffend?
Lösung und Begründung

Die NSDAP nutzte demokratische Verfahren, um Macht zu gewinnen, wollte die demokratische Ordnung aber beseitigen. Judenfeindschaft und rassistische Ausgrenzung gehörten zu ihren Grundüberzeugungen.

2. Was erklärt ihren Aufstieg am besten?
Lösung und Begründung

Die Krise eröffnete Möglichkeiten; Partei und Unterstützer nutzten sie. Mehrere Bedingungen und Handlungen verstärkten einander. Kein einzelner Faktor erklärt den gesamten Verlauf.

3. Was bedeuteten 37,3 Prozent im Juli 1932?
Lösung und Begründung

Der Wert bezeichnet den Anteil an gültigen Stimmen einer Reichstagswahl. Er liegt unter 50 Prozent und ist weder eine Personenwahl Hitlers noch ein Anteil an der gesamten Bevölkerung.

4. Was zeigt die Wahl im November 1932?
Lösung und Begründung

Der Rückgang gegenüber Juli betrug 4,2 Prozentpunkte. Er widerspricht der Vorstellung eines stets geradlinigen Aufstiegs, beseitigte aber die Macht der Partei nicht.

5. Wie gelangte Hitler am 30. Januar 1933 ins Kanzleramt?
Lösung und Begründung

Die Ernennung erfolgte durch den Reichspräsidenten. Konservative Politiker, insbesondere Papen, wirkten daran mit. Wahlerfolge allein legten diese Entscheidung nicht fest.

Begriffe anwenden

Begriffe sicher zuordnen

Ordne jeder Beschreibung den passenden Begriff zu.

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Propaganda arbeitet unter anderem mit Auswahl, Wiederholung und emotionaler Inszenierung. Aussagen müssen auf Belege und Absichten geprüft werden.

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Antisemitismus ist Judenfeindschaft. Die NSDAP machte ihn zu einem Kern ihrer Ideologie und verknüpfte ihn mit Ausgrenzung und Gewalt.

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Eine relative Mehrheit genügt, um stärkste Partei zu sein. Eine absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erfordert mehr als 50 Prozent.

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Prozentpunkte beschreiben den Abstand zweier Prozentwerte. Ein relativer Rückgang in Prozent wird dagegen auf den Ausgangswert bezogen.

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Diese Lernseite verbindet historisches Einordnen, Quellenkritik und begründetes Urteilen. Die drei Illustrationen wurden mit KI erstellt. Sie zeigen mögliche Situationen, keine dokumentierten Einzelereignisse. Vereinfachte Schaubilder und ausdrücklich erfundene Übungstexte sind didaktische Modelle.

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