Der größte Teil ist salzig
Rund 97,5 % des Wassers der Erde sind Salzwasser. Nur etwa 2,5 % sind Süßwasser. Diese gerundeten Anteile beziehen sich auf die gesamte Wassermenge, nicht auf die Erdoberfläche.
Geografie · Mensch und Umwelt · Klasse 5–10
Warum fehlt Wasser, obwohl die Erde ein blauer Planet ist? Verstehe Versorgung, Bewässerung und Wasserfußabdruck – und entscheide im Modell, wie eine Region ihr Wasser verteilt.

Das kannst du danach: Wasserangebot und Wasserbedarf unterscheiden, Trinkwasser- und Abwasserwege erklären, Bewässerung beurteilen und begründete Lösungen für Nutzungskonflikte entwickeln.
Wasser ist eine Ressource: Menschen nutzen es zum Trinken, Waschen, Bewässern, Herstellen von Gütern und zur Energiegewinnung. Zugleich ist es Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Genug Wasser bedeutet deshalb mehr als eine volle Wasserleitung: Es muss am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und in geeigneter Qualität verfügbar sein.
Rund 97,5 % des Wassers der Erde sind Salzwasser. Nur etwa 2,5 % sind Süßwasser. Diese gerundeten Anteile beziehen sich auf die gesamte Wassermenge, nicht auf die Erdoberfläche.
Ein großer Teil des Süßwassers steckt in Eis oder unter der Erde. Flüsse und Seen enthalten nur einen kleinen Teil. Auch zugängliches Süßwasser kann verschmutzt sein und muss vor der Trinkwassernutzung geprüft und gegebenenfalls aufbereitet werden.
Anschaulich rechnen: Stell dir alles Wasser der Erde als 100 Liter vor. Davon wären etwa 2,5 Liter Süßwasser – und diese 2,5 Liter wären keineswegs vollständig sofort trinkbar. Quelle der gerundeten Verteilung: USGS.
Im Wasserkreislauf wird Wasser ständig verlagert. Das macht einen örtlichen Vorrat aber nicht unbegrenzt: Wird Grundwasser schneller entnommen, als es sich neu bildet, kann sein Spiegel sinken. Manche tiefen Grundwasservorräte erneuern sich nur sehr langsam.
| Einfluss | Was passiert? | Geografische Frage |
|---|---|---|
| Klima und Jahreszeit | Regenzeit, Trockenzeit, Schnee und Verdunstung bestimmen das Angebot. Hohe Temperatur kann die Verdunstung verstärken. | Wann fällt Niederschlag – und wann ist der Bedarf besonders hoch? |
| Relief, Boden und Gestein | Wasser fließt oberflächlich ab, versickert oder wird gespeichert. Ein Grundwasserleiter enthält wassergefüllte Poren oder Klüfte, nicht überall einen unterirdischen See. | Wo gelangt Wasser in den Untergrund und wie schnell fließt es weiter? |
| Nutzung und Bevölkerung | Siedlungen, Bewässerung, Industrie und Tourismus benötigen Wasser. Saisonale Spitzen können gleichzeitig auftreten. | Wer braucht wie viel Wasser und wofür? |
| Infrastruktur und Zugang | Brunnen, Leitungen, Aufbereitung und bezahlbare Versorgung fehlen mancherorts oder fallen aus. | Ist Wasser erreichbar, sicher und verlässlich verfügbar? |
Die verfügbaren Mengen reichen zeitweise oder dauerhaft nicht für die Ansprüche. Ursache können wenig Niederschlag, hohe Entnahmen oder beides sein.
Verschmutzung, fehlende Leitungen, Armut oder ungleiche Verteilung können den Zugang verhindern. Ein regenreiches Gebiet ist deshalb nicht automatisch gut versorgt.
Dürre bezeichnet einen ungewöhnlichen Wassermangel gegenüber den üblichen Bedingungen eines Gebiets über längere Zeit. Sie ist nicht dasselbe wie das dauerhaft trockene Klima einer Wüste. Wasserstress entsteht, wenn Nutzungsansprüche das verfügbare Angebot stark beanspruchen; dabei zählen auch die Bedürfnisse der Ökosysteme. Ein Jahresmittel kann örtliche oder sommerliche Engpässe verdecken.
Höhere Temperaturen können die Verdunstung und den Bedarf für Bewässerung verstärken. Veränderte Niederschlagsmuster, längere trockene Phasen sowie Veränderungen von Schnee- und Gletscherspeichern beeinflussen, wann Wasser verfügbar ist. Die Entwicklung unterscheidet sich regional.
Starkregen füllt Grundwasservorräte nicht automatisch auf: Ein Teil kann rasch oberflächlich abfließen, besonders bei ungünstigen Bodenbedingungen oder versiegelten Flächen. Rückhalt in der Landschaft, Bodenschutz und angepasste Nutzung helfen deshalb sowohl bei Trockenheit als auch bei starken Abflüssen.
Mechanisch: Rechen halten grobe Stoffe zurück; Sand und absetzbare Teilchen werden getrennt. Biologisch: Mikroorganismen bauen organische Stoffe ab; geeignete Verfahren entfernen auch Stickstoff. Chemisch und weitergehend: Beispielsweise kann Phosphat gebunden werden. Zusätzliche Verfahren können Spurenstoffe reduzieren. Nicht jede Anlage hat dieselbe Ausstattung.
Abgetrennter Klärschlamm muss weiterbehandelt werden. Gereinigtes Abwasser ist nicht automatisch Trinkwasser, und eine Kläranlage entfernt nicht jeden Stoff vollständig.
Zwei verschiedene Aufgaben: Ein Wasserwerk stellt Trinkwasser bereit. Eine Kläranlage behandelt Abwasser. Beide schützen zusammen mit Gewässerschutz und sicheren Leitungen die Versorgung; sie sind keine austauschbaren Anlagen.
Ein Einzugsgebiet umfasst die Fläche, aus der Wasser zu einem gemeinsamen Abfluss gelangt. Es kann über Gemeinde- oder Staatsgrenzen hinausreichen. Maßnahmen weit oben am Fluss können deshalb Menschen und Ökosysteme flussabwärts betreffen.
Trinken, Hygiene, Schulen und Krankenhäuser benötigen eine verlässliche Versorgung. Die Wasserqualität ist besonders wichtig.
Pflanzen brauchen Wasser zum Wachsen. Reicht Regen nicht, wird teilweise bewässert; auch Tiere und Verarbeitung benötigen Wasser.
Wasser dient unter anderem zum Kühlen, Reinigen und als Bestandteil von Produkten. Ein Teil wird zurückgeleitet, oft mit veränderter Temperatur oder Qualität.
Gewässer und Feuchtgebiete brauchen ausreichende Wasserstände. Schifffahrt und Freizeitnutzung hängen ebenfalls vom Zustand des Flusses ab.
Finde Landwirtschaft, Siedlung, Gewerbe, Stausee und natürliche Uferbereiche. Notiere zu drei Nutzungen einen Bedarf und eine mögliche Auswirkung auf andere.
Mögliche Lösung: Bewässerung unterstützt Ernten, kann aber den verfügbaren Abfluss vermindern. Ein Speicher kann Wasser zeitlich bereitstellen, verändert jedoch den Fluss. Eine Siedlung braucht Trinkwasser und eine gute Abwasserbehandlung. Die Illustration zeigt mögliche Beziehungen; Mengen und Wasserqualität lassen sich nicht daraus messen.
Entnahme und Verbrauch unterscheiden: Entnommenes Wasser kann teilweise zurückfließen. Als Verbrauch wird in Wasserbilanzen oft der Anteil bezeichnet, der dem betrachteten System nicht unmittelbar wieder zur Verfügung steht, etwa durch Verdunstung. „Verbraucht“ bedeutet nicht, dass Wassermoleküle verschwinden.
Eine erfundene Region verhandelt über ihr monatliches Wasserangebot. Passe die Nutzungen an. 20 Einheiten sollen mindestens im Fluss bleiben. Eine Einheit steht hier für die gleiche gedachte Wassermenge; es handelt sich nicht um reale Daten.
100 − (25 + 50 + 15) = 10 Einheiten für den Fluss. Zur vereinbarten Mindestmenge fehlen 10.
Vereinfachtes Verteilungsmodell: Die Nutzungswerte stehen für Wasser, das im betrachteten Zeitraum nicht mehr für andere zur Verfügung steht. Rückflüsse, Speicherveränderungen, Wasserqualität und räumliche Unterschiede werden nicht einzeln berechnet. Die Mindestmenge und Reglergrenzen sind didaktische Annahmen, keine realen Versorgungsstandards.

| Verfahren | Möglichkeit | Grenze |
|---|---|---|
| Oberflächenbewässerung | Wasser wird etwa durch Furchen auf Flächen geleitet. Die Technik kann vergleichsweise einfach sein. | Ungleichmäßige Verteilung, Abfluss und Verdunstung können auftreten; Boden und Gelände sind entscheidend. |
| Beregnung | Düsen verteilen Wasser ähnlich wie Regen. Viele Kulturen lassen sich so bewässern. | Wind kann Wasser verwehen; Energiebedarf und Verdunstung hängen von Betrieb und Wetter ab. |
| Tröpfchenbewässerung | Wasser gelangt dosiert nahe an die Wurzeln. Sensoren und passende Zeitsteuerung können bedarfsgerechte Gaben unterstützen. | Anschaffung, Wartung, Filter und verstopfende Öffnungen sind Herausforderungen; nicht jede Kultur und Betriebsform passt gleich gut. |
Versalzung: Bewässerungswasser enthält gelöste Salze. Verdunstet Wasser stark und werden Salze nicht ausreichend aus dem Wurzelraum abgeführt, können sie sich im Boden anreichern. Schlechte Drainage oder salzhaltiges Grundwasser können das Problem verstärken. Angepasste Wassergaben, geeignete Pflanzen und eine fachgerechte Entwässerung gehören zusammen.
Effizientere Technik allein garantiert keine geringere Gesamtentnahme: Wird anschließend viel mehr Fläche bewässert, kann der Vorteil verloren gehen. Darum braucht es zusätzlich passende Anbauentscheidungen und Regeln für das ganze Einzugsgebiet.
Virtuelles Wasser bezeichnet Wasser, das bei der Herstellung eines Produkts beansprucht wird. Es steckt nicht vollständig als Flüssigkeit im fertigen T-Shirt oder Lebensmittel. Ein Wasserfußabdruck betrachtet direkte und indirekte Wassernutzung.
Niederschlagswasser im Boden, das Pflanzen aufnehmen und verdunsten.
Genutztes Grund- und Oberflächenwasser, das im betrachteten Zusammenhang nicht unmittelbar zurückgeführt wird, beispielsweise bei Bewässerung.
Eine rechnerische Wassermenge, die zur Verdünnung von Verunreinigungen bis zu einem festgelegten Qualitätsniveau nötig wäre. Das ist keine Empfehlung zum Verdünnen und nicht die gemessene Abwassermenge.
Eine große Literzahl allein sagt noch nicht, wie schädlich eine Produktion ist. Entscheidend sind auch Herkunft, Jahreszeit, örtliche Knappheit, Verschmutzung und Folgen für Menschen und Natur. Vergleiche deshalb nicht nur Produktmengen, sondern auch die Bedingungen ihrer Herstellung.
Angebot A stammt überwiegend aus Regenfeldbau in einer niederschlagsreichen Region. Angebot B wird in einer trockenen Region aus einem übernutzten Fluss bewässert. Beide weisen dieselbe Gesamtzahl an Litern je Kilogramm aus.
Begründung: Trotz gleicher Zahl kann B die örtliche Knappheit stärker verschärfen. Für eine Gesamtbewertung fehlen aber Informationen etwa zu Wasserqualität, Erträgen, Arbeitsbedingungen und den Folgen eines Lieferantenwechsels. Kleidung länger zu nutzen und gezielt einzukaufen kann den Bedarf an Neuproduktion verringern.
Ein Staudamm kann Strom liefern, Wasser speichern und Hochwasserspitzen beeinflussen. Gleichzeitig verändert er Abfluss, Sedimenttransport und Lebensräume; Flächen werden überflutet. Für Menschen am Unterlauf zählt, wie viel Wasser zu welcher Zeit ankommt. Konflikte entstehen aus Interessen und Entscheidungen – Wasserknappheit führt nicht zwangsläufig zu Gewalt.
Zusammenarbeit kann Messdaten teilen, ökologische Mindestabflüsse und Nutzungen abstimmen, Dürrepläne vereinbaren und Betroffene beteiligen. Betrachtet wird das gesamte Einzugsgebiet statt nur eine einzelne Gemeinde.
Suche Kasachstan, Usbekistan sowie die Flüsse Amudarja und Syrdarja im Atlas. Der abflusslose Aralsee wurde stark kleiner, nachdem große Mengen seines Zuflusses insbesondere für Bewässerungslandwirtschaft abgeleitet wurden. Verdunstung und der verminderte Zufluss ließen Wasserfläche und Lebensbedingungen stark verändern.
Folgen waren unter anderem steigender Salzgehalt, der Verlust vieler Fischereimöglichkeiten sowie Staub von trockenem Seeboden. Die Teilbecken entwickelten sich unterschiedlich; am nördlichen Aralsee verbesserten Schutz- und Wasserbaumaßnahmen die Situation teilweise. Eine einzige Aussage wie „der ganze See ist verschwunden“ wäre falsch.
Auftrag: Zeichne eine Wirkungskette von der Flussableitung bis zu den Folgen für die Fischerei. Unterscheide Ursache, unmittelbare Veränderung und soziale Folge.
Der Zugang zu sicherem Trinkwasser und Sanitärversorgung gehört zu den Menschenrechten. Verlässliche Versorgung verbessert Gesundheit, Bildung und Teilhabe. Lange Wege zum Wasserholen oder fehlende Toiletten können den Schulbesuch und den Alltag erschweren.
| Ansatz | Nutzen | Was bleibt zu beachten? |
|---|---|---|
| Leitungen reparieren und Verbrauch anpassen | Weniger Verluste; sparsamer Umgang besonders bei Warmwasser spart zusätzlich Energie. | Gesundheit und Hygiene dürfen nicht leiden. Der örtliche Engpass entscheidet über die passende Maßnahme. |
| Gewässer und Einzugsgebiete schützen | Weniger Schadstoffeinträge und funktionsfähige Böden, Auen und Feuchtgebiete unterstützen den Wasserhaushalt. | Flächenansprüche, Pflege und Nutzung müssen abgestimmt werden. |
| Wasser wiederverwenden | Geeignet behandeltes Abwasser kann bestimmte Nutzungen versorgen und Frischwasser ersetzen. | Qualität, Hygiene, Schadstoffe und passende technische Systeme sind entscheidend. |
| Regenwasser speichern | Kann etwa die Gartenbewässerung unterstützen und Abflussspitzen mindern. | Speicher sind begrenzt; in längeren Trockenzeiten fehlt Nachschub. Regenwasser ist nicht automatisch Trinkwasser. |
| Meerwasser entsalzen | Kann in Küstenregionen zusätzliche Süßwassermengen bereitstellen. | Energiebedarf, Kosten, konzentrierte Salzreste und Auswirkungen auf die Meeresumwelt berücksichtigen. |
| Zugang und Mitentscheidung sichern | Verlässliche, sichere und bezahlbare Versorgung sowie Sanitäranlagen verbessern Lebensbedingungen. | Technische Anlagen brauchen auch Wartung, Finanzierung und faire Zuständigkeiten. |
Im Alltag: Leckende Hähne melden, Wasser nicht unnötig laufen lassen, Lebensmittelverschwendung vermeiden und Produkte länger nutzen. Medikamente, Farben und Öl gehören nicht in Toilette oder Ausguss. Schule und Gemeinde können ihren Wasserbedarf und ihre Beschaffung gemeinsam untersuchen.
Im Modell stehen im trockenen Monat 70 Einheiten bereit. Vertretet Haushalte, Landwirtschaft, Betriebe und Naturschutz. Einigt euch auf eine Verteilung und zwei Maßnahmen für das nächste Jahr. Nennt jeweils Nutzen, Kosten und mögliche Nachteile. Die 20 Einheiten für den Fluss sollen erhalten bleiben.
Eine mögliche Verteilung ist 25 / 20 / 5 mit 20 Einheiten im Fluss. Zusätzlich könnten Leitungsverluste verringert und Wasser in einem Betrieb mehrfach genutzt werden. Landwirtschaftliche Anpassung kann andere Kulturen oder veränderte Bewässerung umfassen; betroffene Betriebe benötigen Planungssicherheit. Entscheidend ist eine begründete Abwägung, nicht das bloße Minimieren aller Regler.
Rechenaufgabe: Ein Haushalt senkt seinen angenommenen Bedarf von 400 auf 340 Liter täglich. Das sind 60 Liter weniger; 60 ÷ 400 × 100 = 15 %. Im Jahr mit 365 Tagen wären es 21.900 Liter oder 21,9 m³. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel, keine Verbrauchsempfehlung.
Recherchiere bei deinem örtlichen Versorger: Herkunft des Wassers, Art der Aufbereitung und Lage wichtiger Schutzgebiete. Trenne belegte Angaben von Vermutungen. Zeichne den Weg vom Gewinnungsgebiet über Wasserwerk und Wohnort zur Abwasserbehandlung. Veröffentliche keine privaten Adressen oder personenbezogenen Verbrauchsdaten.
Basis, etwa Klasse 5–7: Wasserverteilung, Versorgung und Nutzung. Vertiefung, etwa Klasse 7–10: Knappheit, Bewässerung, Wasserfußabdruck, Einzugsgebiete und begründete Konfliktlösungen. Das Thema verbindet Naturgrundlagen mit Wirtschaft und Nachhaltigkeit.
Geeigneter Lernweg: Titelbild beschreiben → Versorgungsweg erklären → Wasserbudget verhandeln → Bewässerung vergleichen → Raumbeispiel auswerten → eigenes Urteil begründen.
Übe das Thema anschließend auf Papier. Diese passenden Materialien gibt es auf Lernmarktplatz:

Verfügbarkeit, Nutzungskonflikte und gerechte Verteilung mit Aufgaben vertiefen.
Material ansehen →
Den Wasserkreislauf als natürliche Grundlage wiederholen.
Material ansehen →
Leben und Wirtschaften mit begrenztem Wasserangebot untersuchen.
Material ansehen →Lehrplanorientierung und fachliche Vertiefung:
Die Klassenstufen sind Richtwerte. Die Seite bündelt zentrale Inhalte und Kompetenzen zum Thema; Schwerpunkte unterscheiden sich nach Bundesland und Schulform.