Mathe verstehen und üben / Übergangsmatrizen und Zustandsmodelle

Mathe · Klasse 11–13 · etwa 45–60 Minuten

Übergangsmatrizen und Zustandsmodelle

Du stellst Übergangsmatrizen auf, berechnest Zustände und stationäre Verteilungen und prüfst Rücklösungen sowie Modellgrenzen.

Voraussetzungen ansehen

Matrizenmultiplikation, Prozentrechnung, Gleichungssysteme und Grenzwerte.

01 · Dein Startpunkt · ca. 3 Minuten

Was kannst du schon?

3 kurze Aufgaben

Drei kurze Aufgaben zeigen dir, wo du einsteigen kannst. Löse sie zunächst ohne Hilfe.

Mehrere Komponenten mit Semikolon trennen, z. B. 2; −1; 3. Brüche mit / und Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt eingeben. Matrizen zeilenweise eingeben: 1; 2 | 3; 4 bedeutet erste Zeile 1; 2 und zweite Zeile 3; 4. Prozentanteile als Dezimalzahl oder Bruch schreiben, sofern kein Prozentwert gefragt ist.

02 · Verstehen

Ein verständliches Zwei-Zustands-Modell

Von heute zu morgen

vₙ₊₁ = Mvₙ

Die Spalten geben hier den Ausgangszustand an, die Zeilen den Zielzustand.

100 Personen verwenden entweder Angebot A oder Angebot B. In jedem Zeitschritt bleiben 80 % der A-Gruppe bei A; 20 % wechseln zu B. Von der B-Gruppe wechseln 10 % zu A, 90 % bleiben bei B.

Das Modell nimmt konstante Übergangsanteile und eine geschlossene Gruppe an. Niemand kommt hinzu oder scheidet aus. Bei einer probabilistischen Deutung liefern die Rechnungen erwartete Anzahlen, keine Garantie für das Verhalten einzelner Personen.

Schreibe den Zustand als Spaltenvektor v mit den Komponenten A und B. Die Reihenfolge darfst du während der Rechnung nicht wechseln.

Die Übergangsmatrix richtig aufstellen

Vier Übergänge zwischen den Angeboten A und B Von A bleiben 80 Prozent bei A und 20 Prozent wechseln zu B. Von B bleiben 90 Prozent bei B und 10 Prozent wechseln zu A. Die Schleifen stehen für das Bleiben im selben Zustand.AB80 % bleiben90 % bleiben20 %10 %
Jeder Pfeil beschreibt einen Zeitschritt. Lies vom Ausgang zum Ziel: Der Pfeil A → B mit 20 % gehört in die Spalte A und Zeile B, also unten links in die Matrix. Die Schleifen zeigen, wer beim selben Angebot bleibt.

M = 0,80,10,20,9

In der ersten Spalte stehen die Wege aus A: 0,8 nach A und 0,2 nach B. In der zweiten Spalte stehen die Wege aus B: 0,1 nach A und 0,9 nach B.

Jede Spalte ergibt 1, weil alle Personen eines Ausgangszustands auf die Zielzustände verteilt werden. Alle Einträge sind nichtnegativ. Bei einer Konvention mit Zeilenvektoren wären die Rollen vertauscht; entscheidend ist eine durchgehend einheitliche Schreibweise.

Einen Übergang berechnen

Zu Beginn sind 60 Personen in A und 40 in B. Berechne Mv₀:

Beispiel · Schritt für Schritt

Den Zustand nach einem Übergang berechnen

M = v₀ =

RechnungErklärung zum Schritt
v₀ = 6040
1 Den Startvektor zuordnen

Die erste Komponente gehört zu A, die zweite zu B.

A₁ = 0,8 · 60 + 0,1 · 40
2 Die Beiträge zu A aufstellen

Multipliziere die erste Matrixzeile mit dem Zustandsvektor.

A₁ = 48 + 4 = 52
3 Den neuen A-Anteil berechnen

48 bleiben bei A, 4 wechseln aus B zu A.

B₁ = 0,2 · 60 + 0,9 · 40
4 Die Beiträge zu B aufstellen

Multipliziere die zweite Matrixzeile mit dem Zustandsvektor.

B₁ = 12 + 36 = 48
5 Den neuen B-Anteil berechnen

12 wechseln aus A zu B, 36 bleiben bei B.

v₁ = 5248
6 Den Zustandsvektor zusammensetzen

Der neue Zustand ist Mv₀. Kontrolle: 52 + 48 = 100; die Gesamtmenge bleibt erhalten.

Verfolge in der Grafik die beiden Pfeile, die zu A führen: 48 Personen bleiben bei A, 4 kommen aus B hinzu. Zu B führen die anderen beiden Pfeile: 12 wechseln aus A, 36 bleiben bei B. Addiere immer die Beiträge zum gleichen Ziel.

Mehrere Schritte mit Matrixpotenzen

v₂ = Mv₁ = M²v₀

Beispiel · Schritt für Schritt

Den zweiten Übergang mit dem neuen Zustand berechnen

M = v₁ =

RechnungErklärung zum Schritt
A₂ = 0,8 · 52 + 0,1 · 48
1 Den neuen Start für A verwenden

Verwende den Zustand nach dem ersten Schritt als neuen Start.

A₂ = 41,6 + 4,8 = 46,4
2 Die A-Komponente berechnen

Berechne die erste Komponente.

B₂ = 0,2 · 52 + 0,9 · 48
3 Die B-Komponente aufstellen

Berechne die zweite Komponente.

B₂ = 10,4 + 43,2 = 53,6
4 Die B-Komponente berechnen

Auch hier bleibt die Gesamtmenge 100.

v₂ = 46,453,6
5 Den zweiten Zustand angeben

Bruchteile sind bei erwarteten Anzahlen im Modell möglich. Beobachtete Personenzahlen sind dagegen ganzzahlig.

Die Matrix für zwei Schritte ist:

Beispiel · Schritt für Schritt

Die Übergangsmatrix für zwei Schritte bestimmen

M =
Gesucht: M²

RechnungErklärung zum Schritt
(M²)₁₁ = 0,8² + 0,1 · 0,2
1 Die Wege von A nach A berechnen

Erste Zeile mal erste Spalte. Dies sind die Wege A → A → A und A → B → A.

(M²)₁₁ = 0,64 + 0,02 = 0,66
2 Die beiden Weganteile addieren

Addiere beide Weganteile.

(M²)₁₂ = 0,8 · 0,1 + 0,1 · 0,9
3 Die Wege von B nach A berechnen

Erste Zeile mal zweite Spalte ergibt den Anteil 0,17.

(M²)₂₁ = 0,2 · 0,8 + 0,9 · 0,2
4 Die Wege von A nach B berechnen

Zweite Zeile mal erste Spalte ergibt den Anteil 0,34.

(M²)₂₂ = 0,2 · 0,1 + 0,9²
5 Die Wege von B nach B berechnen

Zweite Zeile mal zweite Spalte ergibt den Anteil 0,83.

M² = 0,660,170,340,83
6 Die Zweischrittmatrix zusammensetzen

Jede Spalte summiert sich wieder zu 1. Für n Schritte gilt vₙ = Mⁿv₀.

Einen stationären Zustand finden

Beispiel · Schritt für Schritt

Den stationären Zustand mit Normierung bestimmen

M =
Gesamtmenge: A + B = 100

RechnungErklärung zum Schritt
Mv = v
1 Die Stationarität aufschreiben

Ein stationärer Zustand bleibt nach einem Schritt unverändert.

0,8A + 0,1B = A
2 Die A-Komponente betrachten

Verwende die Gleichung für die A-Komponente.

0,1B = 0,2A
3 Die Gleichung umformen

Subtrahiere 0,8A auf beiden Seiten.

B = 2A
4 Das Verhältnis bestimmen

Teile durch 0,1.

A + 2A = 100
5 Die Gesamtmenge verwenden

Setze B = 2A in die Normierung A + B = 100 ein.

A = , B =
6 Beide Komponenten berechnen

Löse nach A und anschließend B auf. Die stationären Anteile sind 1/3 und 2/3.

Stationär heißt nicht, dass niemand mehr wechselt. Bei A = und B = wechseln pro Schritt in beide Richtungen gleich viele Personen: 20 % von und 10 % von ergeben jeweils , also rund 6,67 als erwartete Anzahl. Zu- und Abfluss gleichen sich aus. Dadurch bleiben die Gruppengrößen unverändert.

Die Gesamtmenge oder eine andere Normierung gehört dazu. Ohne sie beschreibt die Gleichung Mv = v auch alle Vielfachen eines stationären Vektors, einschließlich des Nullvektors.

Stationär bedeutet nicht automatisch Grenzwert

Beispiel · Schritt für Schritt

Die Annäherung an den stationären Zustand begründen

M =
Aₙ + Bₙ = 100

RechnungErklärung zum Schritt
Bₙ = 100 − Aₙ
1 Die B-Komponente ersetzen

Nutze die konstante Gesamtmenge 100.

Aₙ₊₁ = 0,8Aₙ + 0,1(100 − Aₙ)
2 Die Übergangsregel umschreiben

Setze die B-Komponente in die Übergangsregel für A ein.

Aₙ₊₁ = 0,7Aₙ + 10
3 Gleichartige Terme zusammenfassen

Fasse zusammen.

Dₙ = Aₙ −
4 Die Abweichung vom Fixwert definieren

Bezeichne die vorzeichenbehaftete Abweichung vom stationären Wert mit Dₙ.

Dₙ₊₁ = 0,7Dₙ
5 Die Abweichung fortschreiben

Nach Subtraktion des Fixwerts wird die Abweichung in jedem Schritt mit 0,7 multipliziert.

Dₙ = D₀ · 0,7ⁿ
6 Die geometrische Folge nutzen

Wende die Formel einer geometrischen Folge mit Startindex 0 an.

Aₙ = + (A₀ − ) · 0,7ⁿ
7 Zum Zustand zurückkehren

Setze die Abweichung zurück. Weil 0,7ⁿ gegen 0 geht, konvergiert dieser Zustand zum stationären Vektor. Die Grenzmatrix enthält in beiden Spalten (1/3; 2/3).

Beispiel · Schritt für Schritt

Ein Modell mit dauerhaft wechselnden Zuständen betrachten

T = v₀ =

RechnungErklärung zum Schritt
T = 0110
1 Die Vertauschungsmatrix lesen

Gegenbeispiel: Diese Matrix vertauscht beide Zustände.

v₀ = 1000
2 Den Anfangszustand festlegen

Beginne mit allen 100 Personen in A.

Tv₀ = 0100
3 Den ersten Übergang berechnen

Nach einem Schritt sind alle in B.

T²v₀ = 1000
4 Die Rückkehr zum Anfang erkennen

Nach zwei Schritten ist der Ausgangszustand wieder erreicht. Die Zustände pendeln dauerhaft.

T5050 = 5050
5 Stationarität und Konvergenz unterscheiden

Obwohl (50; 50) stationär ist, konvergiert der betrachtete Start nicht dorthin.

Rückwärtsrechnen und Modellgrenzen

Ist M invertierbar, kannst du formal v₀ = M⁻¹v₁ berechnen. Ein rückwärts berechneter Vektor muss trotzdem nichtnegative Komponenten und die passende Gesamtmenge haben. Sonst passt die Beobachtung nicht zu diesem Modell.

Beispiel · Schritt für Schritt

Einen Startzustand zurückrechnen und seine Zulässigkeit prüfen

M =
Gesamtmenge: 100
Ziele: (52; 48) und (100; 0)

RechnungErklärung zum Schritt
B₀ = 100 − A₀
1 Die Gesamtmenge für das erste Ziel nutzen

Rückrechnung zum Ziel v₁ = (52; 48): Verwende zunächst die Gesamtmenge.

0,7A₀ + 10 = 52
2 Die Rückrechnung aufstellen

Setze die Nebenbedingung in 0,8A₀ + 0,1B₀ = 52 ein.

A₀ = 60, B₀ = 40
3 Den zulässigen Start bestimmen

Subtrahiere 10 und teile durch 0,7. Die Rückrechnung liefert den zulässigen Start (60; 40).

0,7A₀ + 10 = 100
4 Das zweite Ziel untersuchen

Anderes Ziel: v₁ = (100; 0). Stelle dieselbe Gleichung mit Zielwert 100 auf.

A₀ = , B₀ = −
5 Den negativen Anteil beurteilen

Der notwendige B-Anteil wäre negativ. Dieses Ziel ist von keinem nichtnegativen Startvektor mit Summe 100 in einem Schritt erreichbar.

Ändern sich die Übergangsanteile, brauchst du zeitabhängige Matrizen. Bei Zu- und Abgängen muss das Modell erweitert werden. Ein rechnerisch konsistentes Ergebnis belegt nicht automatisch realistische Annahmen.

03 · Selber rechnen · ca. 10–15 Minuten

Übe in deinem Tempo

18 Aufgaben · 3 Stufen

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst eine Aufgabe nach einem Hinweis noch einmal versuchen. Rechne und begründe zuerst auf Papier. Gib die vollständige gefragte Antwort ein und prüfe sie in den Ausgangsbedingungen. Alle Zustandsmodelle verwenden Spaltenvektoren: Spalte = Ausgang, Zeile = Ziel. Die Gruppe ist geschlossen; innerhalb eines wiederholten Schritts bleiben die Übergangsanteile konstant. Bei probabilistischer Deutung sind Bestände erwartete Anzahlen.

04 · Ohne Hilfe prüfen · ca. 5–8 Minuten

Wie sicher bist du jetzt?

5 gemischte Aufgaben

Rechne ohne Formelübersicht und Tipps. Danach siehst du, was geklappt hat und welcher Lernschritt als Nächstes sinnvoll ist. Das ist eine kurze Orientierung, keine Klassenarbeitsnote.

Lieber auf Papier? Weitere Aufgaben mit Rechenwegen

Dein Wissen anwenden

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Löse die Aufgaben zuerst auf Papier. Öffne danach die Lösung. Bei einem Fehler führt dich der Link zur passenden Erklärung zurück.

1 · Wofür steht die zweite Spalte von M?

Lösung und Rechenweg ansehen

Für die Anteile der Personen, die im Ausgangszustand B sind und nach A beziehungsweise B gehen.

Erklärung wiederholen →

2 · Warum ergeben die Spalten jeweils 1?

Lösung und Rechenweg ansehen

Die gesamte jeweilige Ausgangsgruppe wird auf die beiden Zielzustände verteilt; im Modell geht niemand verloren.

Erklärung wiederholen →

3 · Berechne v₁ aus v₀ = (60; 40).

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Den ersten Zustandsvektor berechnen

M = v₀ =

RechnungErklärung zum Schritt
A₁ = 0,8 · 60 + 0,1 · 40 = 52
1 Die Beiträge zum Ziel A addieren

Berechne alle Beiträge zum Ziel A.

B₁ = 0,2 · 60 + 0,9 · 40 = 48
2 Die Beiträge zum Ziel B addieren

Berechne alle Beiträge zum Ziel B.

v₁ = 5248
3 Den Vektor angeben und prüfen

Kontrolle: Beide Komponenten sind nichtnegativ und summieren sich zu 100.

Erklärung wiederholen →

4 · Wie viele Personen sind im zweiten Schritt im Modell in A?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Die A-Komponente nach dem zweiten Schritt bestimmen

M = v₁ =

RechnungErklärung zum Schritt
A₂ = 0,8 · 52 + 0,1 · 48
1 Den Zustand nach dem ersten Schritt einsetzen

Verwende den Zustand nach dem ersten Schritt.

A₂ = 41,6 + 4,8 = 46,4
2 Den Modellwert ausrechnen

Das ist ein Modellwert beziehungsweise eine erwartete Anzahl, keine wörtliche Anzahl einzelner Personen.

Erklärung wiederholen →

5 · Welche Beziehung gilt stationär zwischen A und B?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Die stationäre Verteilung bestimmen

M =
Gesamtmenge: A + B = 100

RechnungErklärung zum Schritt
0,8A + 0,1B = A
1 Die Stationaritätsbedingung aufstellen

Im stationären Zustand bleibt die A-Komponente unverändert.

0,1B = 0,2A ⇒ B = 2A
2 Das Verhältnis von A und B finden

Stelle die Gleichung um.

3A = 100
3 Die Gesamtmenge berücksichtigen

Verwende zusätzlich die Gesamtmenge A + B = 100.

A = , B =
4 Die stationären Anteile angeben

Die Anteile betragen 1/3 und 2/3 der Gesamtmenge.

Erklärung wiederholen →

6 · Garantiert ein stationärer Vektor die Konvergenz jedes Starts?

Lösung und Rechenweg ansehen

Nein. Ein Modell, das zwei Zustände in jedem Schritt vertauscht, kann dauerhaft pendeln.

Erklärung wiederholen →

Der Selbstcheck hilft dir zu erkennen, welchen Schritt du noch üben solltest. Rechne nach einer Korrektur eine ähnliche Aufgabe ohne Hilfe.

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Wiederhole die Erklärung zu deinem Fehler. Rechne danach eine ähnliche Aufgabe ohne geöffneten Tipp oder Rechenweg.

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Für Eltern: in zehn Minuten gemeinsam wiederholen

Lasst euch eine Aufgabe laut erklären. Fragt: „Warum darfst du diesen Schritt machen?“ Bei einem Fehler schaut ihr gemeinsam auf den Hinweis. Danach löst das Kind eine ähnliche Aufgabe selbst.

Zum Schluss benennt das Kind einen Schritt, den es jetzt sicherer beherrscht, und plant eine kurze Wiederholung.

Für Lehrkräfte: Vorschlag für eine Übungsstunde

Nach der Einführung des Themas: 5 Minuten Kurzcheck, 10 Minuten gezielte Wiederholung, 15 Minuten Üben auf passender Stufe, 10 Minuten Abschlusscheck und Besprechung, 5 Minuten Lernreflexion.

Die Stufen dienen zur Differenzierung. Die kurze Auswertung ist eine Orientierung; Begründungen und Rechenwege sollten zusätzlich auf Papier oder im Gespräch sichtbar werden.

Häufige Fragen

Warum sind die Zeilensummen hier nicht 1?

Wir verwenden Spaltenvektoren und ordnen die Ausgangszustände den Spalten zu. Deshalb müssen die Spaltensummen 1 sein.

Dürfen erwartete Personenzahlen Dezimalzahlen sein?

Ja. Sie beschreiben Modellwerte beziehungsweise Erwartungswerte; eine einzelne reale Beobachtung bleibt ganzzahlig.

Was ist ein Fixvektor?

Ein Vektor, der durch Multiplikation mit der Matrix unverändert bleibt. Im Zustandsmodell wird er zusätzlich auf eine sinnvolle Gesamtmenge normiert.

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