Lies Nahrungspfeile sicher, unterscheide Produzenten und Konsumenten und erkunde ein Nahrungsnetz. Begründe mögliche Folgen einer Veränderung, ohne mehr zu behaupten, als das Modell zeigt.
A → BUnsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck
Was kannst du schon?
Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.
Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.
Lösungen mit Erklärungen
Von der Nahrung zum Verbraucher – Vor dem Lesen eines Netzes ist seine Legende zu prüfen.
Erste Trophiestufe – Produzenten werden bei der Zählung der Trophiestufen mitgezählt.
Mehrere sich verzweigende Nahrungsketten – Mehrere Quellen und Verbraucher ergeben verknüpfte Wege.
Eine Nahrungskette zeigt eine ausgewählte Folge von Nahrungsbeziehungen. In einem üblichen Nahrungsnetz zeigt der Pfeil vom gefressenen Organismus zum Verbraucher. Er bedeutet: „dient als Nahrung für“ – nicht „frisst“.
Mit der Nahrung werden organische Stoffe und darin gespeicherte chemische Energie weitergegeben. Die Pfeilrichtung ist deshalb dieselbe wie die Richtung dieses Transfers.
PflanzeBlätter werden gefressen
↓
Raupefrisst Pflanzenmaterial
↓
Kohlmeisefrisst unter anderem Raupen
↓
Waldkauzkann kleine Vögel erbeuten
So liest du die erste Verbindung
Pflanze → Raupe: Die Pflanze dient der Raupe als Nahrung. In Alltagssprache lautet dieselbe Beziehung: „Die Raupe frisst an der Pflanze.“
Die Kette ist ein Ausschnitt möglicher Beziehungen am Waldrand. Sie behauptet nicht, dass Kohlmeisen nur Raupen fressen oder Waldkäuze nur Kohlmeisen. Welche Nahrung tatsächlich genutzt wird, hängt unter anderem von Jahreszeit, Entwicklungsstadium und Angebot ab.
Produzenten, Konsumenten und Zersetzer
Produzenten · organische Stoffe aufbauen
Grüne Pflanzen und Algen stellen mithilfe der Fotosynthese aus CO₂ und Wasser organische Stoffe her. Sie nutzen dafür Lichtenergie. „Produzent“ bedeutet nicht, dass sie Energie aus dem Nichts erzeugen.
Konsumenten · organische Nahrung aufnehmen
Tiere beziehen organische Stoffe, indem sie andere Organismen oder deren Teile fressen. Pflanzenfresser, Räuber und Allesfresser gehören dazu. Auch Samen und Früchte sind pflanzliche Nahrung.
Detritusfresser · totes Material nutzen
Abgestorbenes organisches Material und Ausscheidungen heißen zusammen Detritus. Viele Bodentiere fressen oder zerkleinern dieses Material und unterstützen damit den Abbau.
Zersetzer · Stoffe wieder verfügbar machen
Viele Pilze und Bakterien bauen organisches Material enzymatisch ab. Bei der Mineralisierung entstehen anorganische Stoffe, die Produzenten wieder aufnehmen können. Nicht alle Pilze oder Bakterien ernähren sich auf diese Weise.
In Schulbüchern wird Destruenten teils als Sammelbegriff für am Abbau beteiligte Organismen verwendet. Hier unterscheiden wir Detritusfresser und mikrobiellen Abbau, damit die jeweiligen Aufgaben deutlich bleiben. Beide gehören in die Betrachtung eines Ökosystems.
Trophiestufen: Die Rolle hängt vom Nahrungsweg ab
Produzent
Pflanze: baut organische Stoffe auf. Erste Trophiestufe.
Primärkonsument
Raupe: frisst Pflanzenmaterial. Zweite Trophiestufe.
Sekundärkonsument
Kohlmeise: frisst in dieser Kette die Raupe. Dritte Trophiestufe.
Tertiärkonsument
Waldkauz: frisst hier die Kohlmeise. Vierte Trophiestufe.
Ein Allesfresser hat nicht immer genau eine Stufe
Frisst eine Kohlmeise Samen, wirkt sie in diesem Nahrungsweg als Primärkonsument. Frisst sie eine pflanzenfressende Raupe, wirkt sie als Sekundärkonsument. Die Stufe beschreibt den betrachteten Nahrungsweg, nicht einen festen Rang der Tierart.
Auch der Waldkauz kann auf unterschiedlichen Stufen stehen: Im Weg Pflanze → samenfressende Waldmaus → Waldkauz ist er Sekundärkonsument. „Konsument 1. Ordnung“ bedeutet Primärkonsument; die Zahl der Trophiestufe liegt jeweils um eins höher, weil der Produzent mitgezählt wird.
Aus mehreren Nahrungsketten wird ein Nahrungsnetz
Ein Nahrungsnetz verbindet mehrere Nahrungsketten. Ein Organismus kann mehrere Nahrungsquellen und mehrere Fressfeinde haben. Dadurch entstehen Verzweigungen. Das folgende Netz ist bewusst klein: Es zeigt mögliche Nahrungswege am Waldrand, keine vollständige Artenliste.
Netz-Explorer
Wähle eine Gruppe. Blau markierte eingehende Pfeile zeigen ihre Nahrung, braun markierte ausgehende Pfeile ihre Verbraucher. Die Textauswertung nennt dieselben Beziehungen.
Wähle eine Gruppe, um ihre direkten Nahrungsbeziehungen hervorzuheben.
*Waldmäuse sind hier auf dem Nahrungsweg über Samen dargestellt. Tatsächlich können sie auch tierische Nahrung nutzen. „Pflanzen“ fasst mehrere Arten zusammen; die Nahrungspfeile können verschiedene Pflanzenteile betreffen.
Alle dargestellten Beziehungen als Text
Pflanzen → Raupen: Blätter dienen als Nahrung.
Pflanzen → Waldmäuse: Samen dienen als Nahrung.
Pflanzen → Kohlmeisen: Samen dienen als Nahrung.
Raupen → Kohlmeisen: Raupen werden gefressen.
Waldmäuse → Waldkäuze: Mäuse können Beute sein.
Kohlmeisen → Waldkäuze: kleine Vögel können Beute sein.
Was passiert, wenn eine Gruppe wegfällt?
Verändere das Netz gedanklich. Zuerst betrachten wir die sichere Änderung im Diagramm, danach mögliche Folgen für die Natur. Das ist keine Populationssimulation.
Sicher im dargestellten Netz
Alle sechs eingezeichneten Nahrungsbeziehungen sind vorhanden.
Mögliche Folgen und Grenzen
Das Diagramm zeigt Möglichkeiten, aber weder die Häufigkeit der Fraßereignisse noch die Anzahl der Tiere.
Totes Material gehört ebenfalls zum Netz
Blätter, tote Tiere und Ausscheidungen können von jeder Trophiestufe in das Detritusnetz gelangen. Der Abbau beginnt deshalb nicht erst beim letzten Räuber einer Nahrungskette. Detritusfresser und Mikroorganismen nutzen einen Teil der organischen Stoffe für ihren eigenen Stoffwechsel.
Pflanzen und Konsumentenliefern abgestorbenes Material und Ausscheidungen
↓
Detrituswird zerkleinert und abgebaut
↓
Freigesetzte Mineralstoffeentstehen bei mikrobieller Mineralisierung
↓
Aufnahme durch PflanzenStoffe werden erneut in Biomasse eingebaut
Die Darstellung verfolgt vereinfacht den Weg von Mineralstoffen. Für einen vollständigen Stoffkreislauf muss man angeben, welches Element betrachtet wird. Kohlenstoff wird beispielsweise auch als CO₂ freigesetzt und bei der Fotosynthese aufgenommen.
Energie verhält sich anders: Bei Stoffwechselvorgängen wird chemische Energie umgewandelt und schließlich als Wärme an die Umgebung abgegeben. Diese Wärme wird von Pflanzen nicht als Lichtenergie recycelt. Ökosysteme benötigen eine fortlaufende Energiezufuhr; am Waldrand kommt sie überwiegend von der Sonne.
Stoffkreislauf und Energiefluss unterscheiden
Stoffe können wiederholt genutzt werden. Energie durchläuft das System und wird zunehmend als Wärme verteilt. Die bekannte „10-%-Regel“ ist eine grobe Modellannahme, kein für alle Nahrungsbeziehungen gültiger Naturwert.
Ein Nahrungsnetz in fünf Schritten auswerten
1. Legende prüfen: Welche Bedeutung haben Pfeile und Symbole? In unseren Netzen gilt Nahrung → Verbraucher.
2. Produzenten finden: Welche Organismen stellen organische Stoffe selbst her?
3. Einen Weg verfolgen: Beginne beim Produzenten und folge verbundenen Pfeilen. Bestimme die Rolle jeder Station in genau diesem Weg.
4. Verzweigungen beachten: Suche alternative Nahrung und gemeinsame Verbraucher.
5. Grenzen benennen: Das Netz allein verrät keine Populationsgrößen und keine exakten Folgen einer Störung.
Beispiel für eine vollständige Begründung
„Kohlmeisen sind in diesem Netz sowohl Primär- als auch Sekundärkonsumenten: Sie können Pflanzensamen direkt fressen oder Raupen nutzen, die zuvor Pflanzen gefressen haben.“
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Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.
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Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.
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Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen
1 · Erkennen und zuordnen
1. Was bedeutet der Pfeil Pflanze → Raupe in diesem Nahrungsnetz?
Beide erzeugen dieselbe Nahrung
Die Pflanze dient der Raupe als Nahrung
Die Pflanze frisst die Raupe
Lösung und Erklärung
Die Pflanze dient der Raupe als Nahrung
Der Pfeil verläuft von der Nahrung zum Verbraucher.
2. Welche Gruppe baut durch Fotosynthese organische Stoffe auf?
Produzenten
Ausschließlich Räuber
Ausschließlich Detritusfresser
Lösung und Erklärung
Produzenten
Pflanzen und Algen nutzen Lichtenergie zum Aufbau organischer Stoffe.
3. Welche Rolle hat eine Raupe, die Blätter frisst?
Produzent
Tertiärkonsument
Primärkonsument
Lösung und Erklärung
Primärkonsument
Sie nutzt direkt pflanzliche Nahrung und steht in diesem Weg auf der zweiten Trophiestufe.
4. Welche Rolle hat eine Kohlmeise im Weg Pflanze → Raupe → Kohlmeise?
Produzent
Sekundärkonsument
Primärkonsument
Lösung und Erklärung
Sekundärkonsument
Nach dem Pflanzenfresser folgt der Konsument zweiter Ordnung.
5. Was bezeichnet Detritus?
Abgestorbenes organisches Material und Ausscheidungen
Ausschließlich lebende Spitzenräuber
Sonnenlicht als Energiequelle
Lösung und Erklärung
Abgestorbenes organisches Material und Ausscheidungen
Detritus bildet eine Grundlage für weitere Nahrungs- und Abbauwege.
6. Was unterscheidet Netz und Kette?
Ein Netz enthält grundsätzlich keine Produzenten
Eine Kette zeigt immer sämtliche Beziehungen eines Ökosystems
Ein Netz verbindet mehrere Nahrungswege
Lösung und Erklärung
Ein Netz verbindet mehrere Nahrungswege
Verzweigungen bilden mehrere Nahrungsquellen und Verbraucher ab.
2 · Anwenden und erklären
1. Ein Vogel frisst Samen. Welche Rolle hat er in diesem Weg?
Produzent, weil Samen Pflanzen enthalten
Primärkonsument
Sekundärkonsument allein wegen seiner Flügel
Lösung und Erklärung
Primärkonsument
Direkte Aufnahme pflanzlicher Nahrung entspricht dem Konsumenten erster Ordnung.
2. Welche Rolle hat der Waldkauz im Weg Pflanze → Waldmaus → Waldkauz?
Sekundärkonsument
Tertiärkonsument
Produzent
Lösung und Erklärung
Sekundärkonsument
Es liegen zwei Fraßschritte nach dem Produzenten vor; der Kauz steht auf Trophiestufe drei.
3. Wie viele Trophiestufen hat der Weg Pflanze → Raupe → Kohlmeise → Waldkauz?
Drei, weil Produzenten nicht zählen
Fünf, weil jeder Pfeil zwei Stufen bedeutet
Vier
Lösung und Erklärung
Vier
Die Pflanze zählt als erste Stufe; drei Konsumentenstufen folgen.
4. Raupen entfallen im Modell. Welche Nahrung der Kohlmeise bleibt eingezeichnet?
Waldmäuse
Pflanzensamen
Waldkäuze
Lösung und Erklärung
Pflanzensamen
Das dargestellte Netz enthält einen direkten Weg von Pflanzen zur Kohlmeise.
5. Welche Gruppen liefern Material an das Detritusnetz?
Produzenten und Konsumenten aller Stufen
Nur der letzte Räuber
Nur Pflanzen nach vollständigem Verschwinden aller Tiere
Lösung und Erklärung
Produzenten und Konsumenten aller Stufen
Tote Reste und Ausscheidungen entstehen an vielen Stellen des Netzes.
6. Was bewirkt Mineralisierung?
Wärme wird vollständig zu Licht zurückverwandelt
Jeder Konsument wird zum Produzenten
Organische Stoffe werden zu anorganischen Formen abgebaut
Lösung und Erklärung
Organische Stoffe werden zu anorganischen Formen abgebaut
Viele mikrobielle Abbauprozesse machen anorganische Stoffe erneut verfügbar.
3 · Prüfen und übertragen
1. Warum kann ein Allesfresser mehreren Trophiestufen zugeordnet werden?
Trophiestufen gelten ausschließlich für Pflanzen
Seine Rolle hängt vom jeweils betrachteten Nahrungsweg ab
Seine Trophiestufe hängt allein vom Körpergewicht ab
Lösung und Erklärung
Seine Rolle hängt vom jeweils betrachteten Nahrungsweg ab
Pflanzliche und tierische Nahrung können zu verschiedenen Einordnungen führen.
2. Warum beweisen sechs Nahrungspfeile nicht sechs Tiere?
Pfeile beschreiben Beziehungen, keine Individuenzahlen
Jeder Pfeil steht stattdessen immer für genau tausend Tiere
Die Tierzahl ist stets gleich der Pflanzenzahl
Lösung und Erklärung
Pfeile beschreiben Beziehungen, keine Individuenzahlen
Für Bestandsgrößen fehlen im Diagramm zusätzliche Daten.
3. Warum folgt aus dem Wegfall der Raupen kein sicheres sofortiges Aussterben der Kohlmeisen?
Jede Alternative ersetzt jede Nahrung unter allen Bedingungen vollständig
Das Entfernen einer Nahrung hat grundsätzlich nie Auswirkungen
Alternative Nahrung und weitere Bedingungen müssen berücksichtigt werden
Lösung und Erklärung
Alternative Nahrung und weitere Bedingungen müssen berücksichtigt werden
Das Netz zeigt Möglichkeiten, aber keine vollständigen Mengen- oder Entwicklungsbedingungen.
4. Waldkäuze entfallen. Welche Aussage trennt Diagramm und Natur?
Keine Nahrungsbeziehung im Diagramm ändert sich
Im Diagramm entfallen ihre Verbindungen; genaue Bestandsfolgen bleiben offen
Alle übrigen Gruppen müssen sich sofort verdoppeln
Lösung und Erklärung
Im Diagramm entfallen ihre Verbindungen; genaue Bestandsfolgen bleiben offen
Direkte Modelländerungen sind sicherer abzulesen als quantitative ökologische Folgen.
5. Was ist an „Zersetzer führen Wärme als Licht zu Pflanzen zurück“ falsch?
Sie recyceln Stoffe, nicht die verteilte Wärme als Sonnenlicht
Sie können überhaupt keine organischen Stoffe nutzen
Sie arbeiten nur außerhalb von Ökosystemen
Lösung und Erklärung
Sie recyceln Stoffe, nicht die verteilte Wärme als Sonnenlicht
Energie wird umgewandelt und als Wärme verteilt; Stoffe können erneut aufgenommen werden.
6. Warum zeigt der Samenpfeil zur Waldmaus nicht ihren vollständigen Speiseplan?
Waldmäuse können definitionsgemäß niemals tierische Nahrung fressen
Jeder einzelne Pfeil verbietet alle nicht gezeichneten Beziehungen
Das Modell stellt nur ausgewählte Beziehungen dar
Lösung und Erklärung
Das Modell stellt nur ausgewählte Beziehungen dar
Ein Ausschnitt lässt weitere reale Nahrungsbeziehungen unberücksichtigt.
Wie sicher bist du jetzt?
Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.
Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.
Lösungen mit Erklärungen
Im Samenweg Primär-, im Raupenweg Sekundärkonsument – Die Nahrung bestimmt die Rolle in dem betrachteten Weg; Raupen sind hier Pflanzenfresser.
Die künftige Anzahl jeder Tiergruppe nach einer Störung – Ein Beziehungsdiagramm ersetzt keine Populationssimulation.
Auf allen Stufen können tote Reste und Ausscheidungen entstehen – Detritus entsteht im gesamten Netz, nicht nur an seinem Ende.
Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.
Weitere Aufgaben zum Selbstcheck
12 Aufgaben: verstehen, anwenden und begründen
Löse zuerst selbst. Ein Tipp hilft beim Einstieg; die Lösung zeigt die fachliche Begründung.
1 · Wie liest du Pflanze → Raupe richtig?
Tipp anzeigen
Der Pfeil folgt der Nahrung.
Lösung anzeigen
Die Pflanze dient der Raupe als Nahrung; die Raupe frisst Pflanzenmaterial. Der Pfeil bedeutet hier nicht „frisst“.
2 · Zeichne eine Kette mit vier Stationen aus dem Netz.
Tipp anzeigen
Bei einer Pflanze beginnen.
Lösung anzeigen
Pflanze → Raupe → Kohlmeise → Waldkauz. Jeder aufeinanderfolgende Schritt ist im Netz eingezeichnet.
3 · Warum ist die Pflanze ein Produzent?
Tipp anzeigen
Ausgangsstoffe und Energiequelle nennen.
Lösung anzeigen
Sie stellt durch Fotosynthese aus CO₂ und Wasser organische Stoffe her. Dafür nutzt sie Lichtenergie und erzeugt keine Energie aus dem Nichts.
4 · Welche Rolle hat eine Kohlmeise, die Samen frisst?
Tipp anzeigen
Wie viele Fraßschritte liegen nach der Pflanze?
Lösung anzeigen
Sie ist in diesem Weg Primärkonsument beziehungsweise Konsument 1. Ordnung und steht auf der zweiten Trophiestufe.
5 · Welche Rolle hat dieselbe Kohlmeise beim Fressen einer pflanzenfressenden Raupe?
Tipp anzeigen
Die Raupe ist bereits Konsument.
Lösung anzeigen
Sie wirkt als Sekundärkonsument und steht in diesem Weg auf der dritten Trophiestufe.
6 · Nenne zwei Nahrungsketten, die beim Waldkauz enden.
Tipp anzeigen
Die Wege über Waldmaus und Raupe vergleichen.
Lösung anzeigen
Pflanze → Waldmaus → Waldkauz; Pflanze → Raupe → Kohlmeise → Waldkauz. Auch Pflanze → Kohlmeise → Waldkauz ist im Modell möglich.
7 · Die Raupen fehlen. Sterben deshalb sofort alle Kohlmeisen?
Tipp anzeigen
Alternative Nahrung und weitere Bedingungen.
Lösung anzeigen
Das folgt nicht aus dem Netz. Samen bleiben als Nahrung dargestellt, sind aber nicht in jeder Situation ein vollwertiger Ersatz. Bestandsfolgen brauchen zusätzliche Informationen.
8 · Sind Waldmäuse in der Natur reine Samenfresser?
Tipp anzeigen
Eine dargestellte Beziehung ist kein vollständiger Speiseplan.
Lösung anzeigen
Nein. Sie können auch tierische Nahrung nutzen. Das vereinfachte Netz zeigt nur den Weg über Samen.
9 · Warum gehören Zersetzer nicht nur hinter den letzten Räuber?
Tipp anzeigen
Wo entstehen tote Reste?
Lösung anzeigen
Totes Material und Ausscheidungen entstehen auf allen Trophiestufen. Der Abbau ist mit dem gesamten Netz verknüpft.
10 · Was unterscheidet Detritusfresser und mikrobielle Zersetzer?
Tipp anzeigen
Zerkleinern und Mineralisieren unterscheiden.
Lösung anzeigen
Detritusfresser nehmen abgestorbenes Material auf und zerkleinern es. Viele Bakterien und Pilze bauen organische Stoffe enzymatisch ab und setzen bei der Mineralisierung anorganische Stoffe frei. Die Prozesse ergänzen sich.
11 · Warum kreisen Stoffe, während Energie fließt?
Tipp anzeigen
Wärme und erneute Aufnahme betrachten.
Lösung anzeigen
Freigesetzte Stoffe können von Produzenten erneut aufgenommen werden. Energie wird bei Stoffwechselprozessen umgewandelt und als Wärme verteilt; neue nutzbare Energie muss zugeführt werden.
12 · Kannst du aus sechs Pfeilen die Zahl der Tiere berechnen?
Tipp anzeigen
Was kodiert ein Pfeil?
Lösung anzeigen
Nein. Die Pfeile zeigen ausgewählte Nahrungsbeziehungen. Es fehlen Bestandszahlen, Häufigkeiten, Nahrungsmengen und weitere Prozesse.
Kurzer Begriffscheck
Was zeigt ein Pfeil von einer Raupe zur Kohlmeise?