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Deutsch · Grammatik & Schreiben · etwa Klasse 7–9

Konjunktiv I und indirekte Rede verständlich anwenden

Sei, habe oder werde: Gib fremde Aussagen sachlich wieder und passe Verbformen, Pronomen und Zeitangaben an die richtige Perspektive an.

Verstehen · ausprobieren · selbst anwenden
Etwa 25–35 Minuten mit Übungen · je nach Lernstand

Worte anderer kenntlich machen

„Ich bin bereit.“Originalaussagesie sei bereitRedewiedergabe

Der Inhalt bleibt erhalten; die Perspektive verändert sich.

Aussagen wiedergeben: Wer hat das gesagt?

Mila sagt: „Ich bin bereit.“ Wenn du ihre Aussage wiedergibst, kannst du schreiben: „Mila sagt, sie sei bereit.“ Du übernimmst damit den Inhalt ihrer Aussage. Die Form sei zeigt, dass du über ihre Worte berichtest.

Mila sagt:Quelle„Ich bin bereit.“wörtliche Rede
Mila sagt,Quellesie sei bereit.indirekte Rede
Der Konjunktiv I ist ein Modus, keine eigene Zeitstufe. Er wird besonders in sachlichen Berichten, Nachrichten und Protokollen genutzt, um Aussagen als Redewiedergabe zu kennzeichnen.

Mit dem Konjunktiv I behauptest du nicht automatisch, eine Person lüge. Du kennzeichnest zunächst, wessen Aussage du wiedergibst. Ob die Aussage stimmt, musst du unabhängig von der grammatischen Form prüfen.

Das lernst du: Konjunktiv-I-Formen bilden, direkte in indirekte Rede übertragen und dabei Person, Zeitbezug und Satzbau anpassen. Du erkennst außerdem, wann eine Ersatzform hilfreich ist.

Den Konjunktiv I bilden: Stamm + Endung

Bei den meisten Verben nimmst du den Stamm des Infinitivs und ergänzt die Konjunktiv-I-Endung. Bei machen ist das mach-, bei kommen komm- und bei nehmen nehm-. Besonders häufig brauchst du in Berichten die dritte Person Singular: er mache, sie komme, er nehme.

Endungen am Beispiel kommen
Person Endung Konjunktiv I
ich -e komme
du -est kommest
er / sie / es -e komme
wir -en kommen
ihr -et kommet
sie / Sie -en kommen

Nicht jede Form sieht anders aus als im Indikativ: ich komme, wir kommen und sie kommen sind in beiden Modi gleich. Deshalb reicht die einzelne Wortform manchmal nicht aus, um eine indirekte Aussage zu kennzeichnen. Unten lernst du passende Ersatzmöglichkeiten kennen.

Wichtige Verben für die Redewiedergabe
Infinitiv Indikativ · er / sie / es Konjunktiv I · er / sie / es
sein ist sei
haben hat habe
werden wird werde
nehmen nimmt nehme
lesen liest lese
wissen weiß wisse
können kann könne
müssen muss müsse
dürfen darf dürfe
Formen unterscheiden: Er nimmt → er nehme. Er liest → er lese. Der Vokalwechsel aus der dritten Person im Indikativ wird hier nicht übernommen. „Lies!“ wäre dagegen ein Imperativ an eine Person.
Sein: die besonders wichtigen Sonderformen
Person Konjunktiv I Beispiel in einer Wiedergabe
ich sei Ben sagt, ich sei dran.
du seiest / seist Ben sagt, du seiest dran.
er / sie / es sei Ben sagt, Mila sei dran.
wir seien Ben sagt, wir seien dran.
ihr seiet Ben sagt, ihr seiet dran.
sie / Sie seien Ben sagt, sie seien dran.

Auch haben und werden folgen weitgehend dem Endungsmuster: ich habe, du habest, er habe, wir haben, ihr habet, sie haben; ich werde, du werdest, er werde, wir werden, ihr werdet, sie werden. Seltene Formen wie habet begegnen dir eher in formellen Texten als im Alltagsgespräch.

Direkte Rede schrittweise übertragen

Ausgangssatz: Mila erklärt: „Ich habe mein Heft dabei.“ Du berichtest als außenstehende Person über Mila. Daraus wird: „Mila erklärt, sie habe ihr Heft dabei.“

  1. Quelle nennen: Wer hat etwas gesagt? Nutze einen passenden Begleitsatz, zum Beispiel Mila erklärt.
  2. Personenbezüge klären: Ich bezeichnet in diesem Beispiel Mila. Aus ich wird deshalb sie.
  3. Besitzangabe anpassen: Mein Heft bezeichnet Milas Heft. In der Wiedergabe heißt es ihr Heft.
  4. Verbform wählen: Habe ist hier Konjunktiv I zu sie. Ein Indikativsatz würde sie hat lauten.
  5. Zeichen und Satzbau prüfen: Die vollständige indirekte Aussage steht ohne Anführungszeichen. Der Begleitsatz wird mit Komma abgetrennt.
Zwei Möglichkeiten der indirekten Aussage
Form Beispiel Verbposition
Ohne dass Mila erklärt, sie habe ihr Heft dabei. Habe steht im wiedergegebenen Satz an zweiter Position.
Mit dass Mila erklärt, dass sie ihr Heft dabeihabe. Im dass-Nebensatz steht das finite Verb am Ende; dabeihaben wird hier zusammengeschrieben.

Mit einem einfacheren Verb siehst du das gleiche Muster: „Ben sagt, er lese den Text.“ – „Ben sagt, dass er den Text lese.“ Dass allein erzwingt keinen Konjunktiv. Für die Übungen dieser Seite ist der Konjunktiv I ausdrücklich vorgegeben.

Wähle das einleitende Verb sorgfältig. Sagt oder berichtet kann eine Aussage neutral wiedergeben. Behauptet, gibt zu oder gesteht enthält bereits eine zusätzliche Einordnung. Verwende solche Wörter nur, wenn sie zur tatsächlichen Äußerung passen.

Pronomen, Ort und Zeit aus der richtigen Perspektive

Bezüge anpassen, nicht mechanisch Wörter austauschen
Original Mögliche Wiedergabe Voraussetzung
Mila: „Ich bin bereit.“ Mila sagt, sie sei bereit. Eine andere Person berichtet über Mila.
Mila und Ben: „Wir sind bereit.“ Mila und Ben sagen, sie seien bereit. Die berichtende Person gehört nicht zu dieser Wir-Gruppe.
Mila zu Ben: „Du bist dran.“ Ben berichtet, Mila habe gesagt, er sei dran. Ben gibt die an ihn gerichtete Aussage wieder.
Mila: „Mein Heft ist hier.“ Mila sagt, ihr Heft sei dort. Die berichtende Person befindet sich an einem anderen Ort.

Es gibt deshalb keine ausnahmslose Regel „ich wird immer er oder sie“. Wenn du deine eigene frühere Aussage wiedergibst, kann ich stehen bleiben. Auch wir kann unverändert bleiben, wenn die berichtende Person zur gemeinten Gruppe gehört. Entscheidend ist, dass dieselben Personen gemeint bleiben.

Beispiel mit einem anderen Berichtstag: Mila kündigt am Montag im Klassenraum an: „Ich werde morgen hier mein Plakat zeigen.“ Du berichtest am Mittwoch aus der Bibliothek: „Mila kündigte am Montag an, sie werde am Dienstag im Klassenraum ihr Plakat zeigen.“ Du gibst ihren damaligen Plan wieder; ob sie ihn umgesetzt hat, ist damit noch nicht gesagt.

Heute, morgen, gestern und hier hängen vom Zeitpunkt und Ort der ursprünglichen Aussage ab. Du kannst bei verändertem Bezug zum Beispiel an diesem Tag, am folgenden Tag, am Vortag oder dort verwenden. Eine konkrete Tages- oder Ortsangabe ist oft noch klarer. Bleibt der Bezug gleich, muss die Angabe nicht automatisch ersetzt werden.

Gegenwärtiges, Vergangenes und Künftiges wiedergeben

Zeitbezug der ursprünglichen Aussage erhalten
Direkte Rede von Mila Indirekte Rede Bezug zur damaligen Aussage
„Ich lerne gerade.“ Mila sagt, sie lerne gerade. Gleichzeitiger Vorgang.
„Ich habe den Text gelesen.“ Mila sagt, sie habe den Text gelesen. Lesen liegt vor ihrer Aussage.
„Ich kam früh an.“ Mila sagt, sie sei früh angekommen. Die vergangene Handlung wird mit einer Konjunktiv-I-Perfektform wiedergegeben.
„Ich werde später helfen.“ Mila sagt, sie werde später helfen. Helfen liegt nach ihrer Aussage.

Für Vergangenes verwendest du häufig habe oder sei + Partizip II: sie habe gelesen, er sei angekommen. Die Wahl von haben oder sein richtet sich nach dem Verb. Für Künftiges kannst du werde + Infinitiv verwenden. Wie im Indikativ kann aber auch eine Form wie „sie komme morgen“ einen zukünftigen Bezug haben.

Ein vergangener Begleitsatz löst im Deutschen kein automatisches Zurücksetzen aus: „Mila sagte, sie sei bereit.“ Sei beschreibt ihre Bereitschaft zum damaligen Sprechzeitpunkt. „Sie sei bereit gewesen“ würde dagegen einen vergangenen Zustand aus dieser Perspektive wiedergeben.

Vertiefung: Konjunktiv I und II sind keine Zeitfolge

Die Bezeichnungen Konjunktiv Präsens und Konjunktiv Präteritum beziehen sich auf die Bildung der Formen. Sie bedeuten nicht automatisch Gegenwart und Vergangenheit. „Sie sei bereit“ und „sie wäre bereit“ unterscheiden sich nicht einfach durch eine Verschiebung in die Vergangenheit. Bei Ersatzformen der indirekten Rede kann der zeitliche Bezug gleich bleiben.

Wenn mehrere vergangene Ereignisse genau geordnet werden sollen, helfen zusätzliche Zeitangaben wie zuvor und danach. Übertrage komplizierte Rückblenden nicht nach einer starren Ersetzungstabelle; der Zusammenhang muss verständlich bleiben.

Wenn Konjunktiv I und Indikativ gleich aussehen

Mila und Ben sagen: „Wir haben Zeit.“ Die Form „sie haben Zeit“ sieht im Konjunktiv I genauso aus wie im Indikativ. Wenn die Redewiedergabe deutlich markiert werden soll, ist eine Ersatzform hilfreich: „Mila und Ben sagen, sie hätten Zeit.“ Hätten ist Konjunktiv II.

Eine praktische Entscheidungshilfe für formelle Redewiedergabe
Prüfung Beispiel Mögliche Wahl
Konjunktiv I ist eindeutig. Mila sagt, sie sei bereit. Konjunktiv I verwenden.
Konjunktiv I ist gleich dem Indikativ. Sie sagen: „Wir haben Zeit.“ Sie sagen, sie hätten Zeit.
Auch Konjunktiv II ist nicht eindeutig erkennbar. Sie sagen: „Wir lernen heute.“ Sie sagen, sie würden an diesem Tag lernen.

Lernten kann sowohl Indikativ Präteritum als auch Konjunktiv II sein. Die würde-Form kann deshalb die Redewiedergabe deutlicher markieren. Das ist eine hilfreiche schulische Orientierung, kein Verbot anderer grammatisch möglicher Formulierungen. Eindeutige Formen wie sei oder habe sind in sachlicher Redewiedergabe meist gut geeignet.

Eine Ersatzform ist kein Lügenzeichen. Konjunktiv II kann hier allein dazu dienen, eine erkennbare Konjunktivform zu erhalten. Ob Zweifel oder Abstand mitschwingen, ergibt sich aus dem Zusammenhang.
Ist in der indirekten Rede auch Indikativ möglich?

Ja, besonders in alltäglicher Rede und in passenden dass-Sätzen. „Mila sagt, dass sie bereit ist“ ist nicht grundsätzlich ungrammatisch. Der Konjunktiv hilft in formellen Texten dabei, fremde Aussagen von eigenen Feststellungen zu unterscheiden – auch über mehrere Sätze hinweg. In Aufgaben mit der Vorgabe „Konjunktiv I“ sollst du diese Form gezielt verwenden.

Fragen und Aufforderungen sinngemäß wiedergeben

Andere Arten von Äußerungen
Direkte Rede Indirekte Wiedergabe Muster
Ben fragt Mila: „Bist du bereit?“ Ben fragt Mila, ob sie bereit sei. Ja-Nein-Frage mit ob; Verb am Ende.
Ben fragt Mila: „Wann kommst du?“ Ben fragt Mila, wann sie komme. Fragewort bleibt; Verb am Ende.
Mila sagt zu Ben: „Lies den Text!“ Mila sagt zu Ben, er solle den Text lesen. Aufforderung mit solle + Infinitiv.
Mila bittet Ben: „Hilf mir bitte!“ Mila bittet Ben, er möge ihr helfen. Bitte mit möge + Infinitiv.

Der Satz „Ben fragt, ob Mila bereit sei.“ endet mit einem Punkt: Der gesamte Satz berichtet eine Frage. Anders bei „Weißt du, ob Mila bereit sei?“ – hier ist der ganze Satz selbst eine Frage. Das Satzzeichen richtet sich nach dem vollständigen Satz.

Eine Bitte lässt sich auch mit einem zu-Infinitiv wiedergeben: „Mila bittet Ben, ihr zu helfen.“ Nicht jede sinngemäße Wiedergabe braucht dieselbe Konstruktion. Bewahre vor allem den Inhalt und die Art der ursprünglichen Äußerung.

Rede-Explorer: vom Original zur Wiedergabe

Was verändert sich?

Jede Auswahl zeigt Original und Wiedergabe in zwei farbig beschrifteten Zeilen. Die jeweilige Erklärung nennt den entscheidenden Schritt.

Mila spricht
„IchMila selbstbin bereit.“Indikativ
Eine andere Person berichtet
Mila sagt,Quellesieweiterhin Milasei bereit.Konjunktiv I

Das Pronomen wechselt zur Berichtsperspektive; ist wird in der dritten Person zu sei.

Häufige Fehler in der indirekten Rede

„Mila sagt, sie ist bereit“ bei der Vorgabe Konjunktiv I.
Die geforderte Form lautet: Sie sei bereit. In anderen Zusammenhängen kann Indikativ möglich sein.
„Ben sagt, er nimmt den Text“ bei der Vorgabe Konjunktiv I.
Die Form heißt: Er nehme den Text.
Pronomen ohne Blick auf die Personen austauschen.
Prüfe, wer mit ich, du, wir, mein oder dein tatsächlich gemeint ist.
Morgen bei einem späteren Bericht unbesehen übernehmen.
Erhalte den gemeinten Tag, zum Beispiel mit am Dienstag oder am folgenden Tag.
Wegen sagte automatisch sei durch wäre ersetzen.
Das vergangene Verb im Begleitsatz erzwingt keinen Konjunktiv II.
Konjunktiv I als Beweis für Zweifel oder Lüge deuten.
Die Form kennzeichnet zunächst eine wiedergegebene Aussage.

Konjunktiv I und Redewiedergabe üben

1 · Ergänze die ausdrücklich geforderte Form

Verwende Konjunktiv I. Nur in Aufgabe 8 ist die Ersatzform im Konjunktiv II verlangt.

Sein im Konjunktiv I, 3. Person Singular.Antwort: __________________

Haben im Konjunktiv I, 3. Person Singular.Antwort: __________________

Lesen im Konjunktiv I, 3. Person Singular.Antwort: __________________

Wissen im Konjunktiv I, 3. Person Singular.Antwort: __________________

Werden im Konjunktiv I, 3. Person Singular.Antwort: __________________

Sein im Konjunktiv I; angekommen steht bereits da.Antwort: __________________

Sein im Konjunktiv I, 3. Person Plural.Antwort: __________________

Verwende Konjunktiv II von haben als erkennbare Ersatzform.Antwort: __________________

Bearbeite die Aufgaben zuerst selbst.

Lösungen mit Erklärungen öffnen
  1. sei – Die Konjunktiv-I-Form zu sie ist lautet sie sei.
  2. habe – Die Form lautet er habe.
  3. lese – Der Stamm ist les-; die Form lautet lese, nicht liest.
  4. wisse – Die Form lautet wisse, nicht weiß.
  5. werde – Werde + Infinitiv gibt hier das Vorhaben wieder.
  6. sei – Ankommen bildet die Vergangenheitsform mit sein: sei angekommen.
  7. seien – Die Mehrzahl lautet seien.
  8. hätten – Sie haben wäre formgleich mit dem Indikativ. Hätten kennzeichnet hier die Redewiedergabe eindeutig.

2 · Personenbezug, Satzbau und Aussage prüfen

Die gelb markierten Stellen gehören zur jeweiligen Frage. Nutze die Antwortmöglichkeiten aus dem Hinweis.

Ergänze das Pronomen: Mila sagt, ___ sei bereit.Antwort: __________________

Ergänze den Possessivbegleiter: Mila sagt, ___ Heft sei dort.Antwort: __________________

Welches Einleitungswort passt: ob oder dass?Antwort: __________________

Steht lese am Anfang oder am Ende des Nebensatzes?Antwort: __________________

Beweist der Konjunktiv I, dass Mila lügt? Antworte ja oder nein.Antwort: __________________

Welcher Wochentag ist mit morgen in Milas Aussage gemeint?Antwort: __________________

Bearbeite die Aufgaben zuerst selbst.

Lösungen mit Erklärungen öffnen
  1. sie – Ich bezeichnet Mila. Die außenstehende Person berichtet mit sie über sie.
  2. ihr – Gemeint bleibt Milas Heft: ihr Heft.
  3. ob – Eine indirekte Ja-Nein-Frage wird hier mit ob eingeleitet.
  4. am Ende – Im dass-Nebensatz steht die finite Verbform am Ende.
  5. nein – Der Konjunktiv I kennzeichnet eine Redewiedergabe; er beweist keine Lüge.
  6. Dienstag – Morgen bezieht sich auf den Montag der ursprünglichen Aussage, also auf Dienstag.

3 · Eine kurze Meldung aus einem Gespräch schreiben

Mila sagt am Montag: „Ich bin bereit. Ich habe das Plakat fertiggestellt. Ich werde morgen das Ergebnis vorstellen.“ Verfasse am Mittwoch eine sachliche Wiedergabe ihrer drei Aussagen. Nenne die Quelle und den gemeinten Wochentag. Behaupte nicht, die Vorstellung habe tatsächlich stattgefunden.

Mögliche Lösung mit Begründung

„Mila erklärte am Montag, sie sei bereit. Sie habe das Plakat fertiggestellt und werde das Ergebnis am Dienstag vorstellen.“

Sei beschreibt den damaligen Zustand, habe fertiggestellt das zuvor Erledigte und werde vorstellen den angekündigten späteren Schritt. Am Dienstag bewahrt den Zeitbezug von morgen. Die Meldung gibt Milas Aussage wieder; ob die Vorstellung stattfand, bleibt offen.

Ideen für den Unterricht

Einstieg: Eine kurze Aussage im Klassenraum sammeln und von einer anderen Person wiedergeben lassen. Wer ist jeweils mit ich gemeint?

Differenzierung: Mit sei, habe und werde in der dritten Person beginnen. Danach Plural, Ersatzformen, indirekte Fragen und einen veränderten Berichtstag ergänzen.

Abschluss: Ein Mini-Interview in eine sachliche Meldung umschreiben. Quelle, Inhalt, Personenbezüge und Zeitangaben gegenseitig prüfen.

Kostenlose Materialien zum Weiterüben

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Direkte & indirekte Rede verstehen – wörtliche Rede, Anführungszeichen & Konjunktiv – Lernposter / Lernplakat als PDF

Direkte und indirekte Rede auf einem Lernposter gegenüberstellen und die Beispiele der Lernseite ergänzen.

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Zum fachlichen Nachlesen: IDS: Konjunktiv · IDS: Konjunktiv in der indirekten Rede · IDS: Indirekte Rede mit dass. Beispiele und Aufgaben sind eigenständig für Lernmarktplatz erstellt. Klassenangaben sind eine Orientierung; Reihenfolge und Vertiefung unterscheiden sich je nach Bundesland und Schulform.

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