Mathe verstehen und üben / Exponentialfunktionen und Wachstum

Mathe · Klasse 8–10 · etwa 35–50 Minuten

Exponentialfunktionen und Wachstum

Du rechnest mit Wachstums- und Zerfallsfaktoren, bestimmst Bestände und Modelle und prüfst Zeiteinheiten sowie Modellgrenzen.

Voraussetzungen ansehen

Prozentrechnung, Potenzen und Wurzeln.

01 · Dein Startpunkt · ca. 3 Minuten

Was kannst du schon?

3 kurze Aufgaben

Bestimme einen Wachstumsfaktor, einen Modellwert und einen Faktor über mehrere Zeitschritte.

Gib den Wert als Zahl mit Komma oder Punkt ein, ohne Einheit bzw. Prozentzeichen. Brüche wie 1/2 sind möglich. Beachte eine verlangte Rundung. Entscheidungen: ja oder nein.

02 · Verstehen

Was bedeutet exponentielles Wachstum?

Immer derselbe Faktor

100 → 120 → 144 → 172,8

Jeder Schritt bedeutet mal 1,2, also 20 % mehr als im vorherigen Schritt. Der Zuwachs in Zahlen wird dabei größer.

Bei exponentiellem Wachstum wird eine Größe in gleich langen Zeitabschnitten immer mit demselben Faktor multipliziert. Der prozentuale Zuwachs bleibt gleich, der absolute Zuwachs verändert sich.

Beispiel: Eine Modellpopulation wächst pro Tag um 20 %. Aus 100 werden 120, danach 144 und danach 172,8. Die Zuwächse sind 20, 24 und 28,8. Dezimalwerte können in einem Modell auftreten, auch wenn man einzelne Lebewesen nur ganzzahlig zählen kann.

Ein exponentielles Modell beschreibt eine angenommene Entwicklung. In der Realität können begrenzte Ressourcen oder veränderte Bedingungen dazu führen, dass ein konstanter Wachstumsfaktor nur zeitweise passt.

Die Funktionsgleichung verstehen

Die Regel

N(t) = N₀ · qt

N₀ ist der Anfangswert bei t = 0. q ist der Faktor pro Zeiteinheit. t zählt die verstrichenen Zeiteinheiten. Für Bestandsmodelle verwenden wir N₀ > 0 und q > 0.

Faktor Entwicklung Beispiel
q > 1 Wachstum q = 1,2: 20 % Zunahme pro Schritt
0 < q < 1 Abnahme oder Zerfall q = 0,8: 20 % Abnahme pro Schritt
q = 1 Konstanter Bestand Der Anfangswert bleibt erhalten

Bei einer Exponentialfunktion steht die Variable im Exponenten, etwa f(x) = 2ˣ. Das unterscheidet sie von der Potenzfunktion f(x) = x². Im mathematischen Grundmodell N₀ · qᵗ ist der Definitionsbereich für q > 0 ganz ℝ; bei einer Zeitaufgabe betrachten wir meist t ≥ 0 oder nur ganze Zeitschritte.

Eine Exponentialfunktion mit q ≠ 1 und positivem Anfangswert bleibt positiv. Sie schneidet die waagerechte Achse nicht. Ihr Schnittpunkt mit der senkrechten Achse liegt bei (0 | N₀).

Prozentsatz in Wachstumsfaktor umrechnen

Bei einer Zunahme um p % bleiben die bisherigen 100 % erhalten und p % kommen hinzu. Bei einer Abnahme um p % bleiben 100 % − p % übrig.

Die Regel

Zunahme: q = 1 +

Die Regel

Abnahme: q = 1 −

Änderung pro Zeiteinheit Faktor
+5 % 1,05
+30 % 1,30
−5 % 0,95
−30 % 0,70

Umgekehrt bedeutet q = 1,08 eine Zunahme um 8 %. q = 0,92 bedeutet eine Abnahme um 8 %. Für das positive Zerfallsmodell liegt die prozentuale Abnahme zwischen 0 % und 100 %.

20 % Zunahme bedeutet mal 1,2, nicht mal 0,2. Der Faktor 0,2 würde nur 20 % des vorherigen Bestands übrig lassen.

Einen Bestand nach mehreren Schritten berechnen

Beispiel · Schritt für Schritt

Berechne den Bestand nach drei Wochen

Anfangswert: 250
+8 % pro Woche; 3 Wochen

Wachstum: Eine Größe startet bei 250 und nimmt pro Woche um 8 % zu. Gesucht ist der Wert nach drei Wochen.

RechnungErklärung zum Schritt
N₀ = 250
1 Anfangswert notieren

Notiere den Anfangswert.

q = 1 + 0,08 = 1,08
2 Wochenfaktor bestimmen

8 % Zunahme pro Woche bedeutet den Wochenfaktor 1,08.

t = 3
3 Zeit passend einsetzen

Die Zeit wird in Wochen eingesetzt, passend zum Faktor.

N(3) = 250 · 1,08³
4 Modell aufstellen

Setze Anfangswert, Faktor und Zeit in das Modell ein.

N(3) = 314,928
5 Wert berechnen

Berechne zuerst die Potenz, dann das Produkt.

N(3) ≈ 314,93
6 Am Ende runden

Der Wert beträgt nach drei Wochen ungefähr 314,93. Runde passend zur Aufgabenstellung erst am Ende.

Beispiel · Schritt für Schritt

Berechne die verbleibende Menge

Anfangsmenge: 500 g
−10 % pro Stunde; 4 Stunden

Abnahme: Eine Modellmenge von 500 g nimmt pro Stunde um 10 % ab. Nach vier Stunden bleibt:

RechnungErklärung zum Schritt
q = 1 − 0,10 = 0,9
1 Abnahmefaktor bestimmen

Bei 10 % Abnahme bleiben in jeder Stunde 90 % der vorherigen Menge.

N(4) = 500 g · 0,9⁴
2 Werte in das Modell einsetzen

Setze den Anfangswert 500 g und vier Stunden ein. Der Faktor gilt pro Stunde.

N(4) = 328,05 g
3 Restmenge berechnen

Nach vier Stunden bleibt diese Modellmenge. Rechne bis zum Ergebnis ohne Zwischenrundung.

Es werden in jeder Stunde 10 % der jeweils noch vorhandenen Menge abgezogen. Deshalb darfst du nicht viermal 50 g vom Anfangswert abziehen.

Lineares und exponentielles Wachstum vergleichen

Zeit t Linear: jeweils +50 Exponentiell: jeweils ·1,5
0 100 100
1 150 150
2 200 225
3 250 337,5
4 300 506,25
5 350 759,375
0200400600800012345Zeit t
Blau: 100 · 1,5ᵗ. Grün: 100 + 50 · t. Beide starten bei 100 und erreichen nach einem Schritt 150. Danach unterscheiden sie sich deutlich.

Beim linearen Modell ist die Differenz aufeinanderfolgender Werte gleich. Beim exponentiellen Modell ist ihr Quotient gleich. Die Zeitabstände müssen für diesen Vergleich jeweils gleich groß sein.

Zwei Messwerte allein reichen nicht aus, um sicher zwischen beiden Modellen zu entscheiden. Im Beispiel stimmen sogar die ersten beiden Werte überein. Weitere Werte und Wissen über den Vorgang helfen bei der Modellwahl.

Ein Modell aus gegebenen Werten bestimmen

Sind Anfangswert und Wert nach einem Schritt bekannt, erhältst du den Faktor durch Division:

Die Regel

q =

Beispiel · Schritt für Schritt

Bestimme den täglichen Faktor und das Modell

Zu Beginn: 80
Nach 1 Tag: 100

RechnungErklärung zum Schritt
N₀ = 80, N(1) = 100
1 Gegebene Werte zuordnen

Beispiel: Aus 80 werden nach einem Tag 100.

q = 100 : 80 = 1,25
2 Tagesfaktor berechnen

Teile den Wert nach einem Tag durch den Anfangswert.

N(t) = 80 · 1,25t
3 Modell angeben

Dieses Modell gilt unter der Annahme, dass derselbe Faktor täglich gilt. Setze t in Tagen ein.

Beispiel · Schritt für Schritt

Bestimme den konstanten Jahresfaktor

Zu Beginn: 200
Nach 2 Jahren: 242

Liegen mehrere Schritte dazwischen, ist der Quotient zunächst der Gesamtfaktor. Beispiel: Aus 200 werden in zwei Jahren 242.

RechnungErklärung zum Schritt
q² = 242 : 200
1 Gesamtfaktor ansetzen

Der Quotient ist der Gesamtfaktor über zwei Jahre. Bei konstantem Jahresfaktor entspricht er q².

q² = 1,21
2 Quotienten berechnen

Berechne den Gesamtfaktor.

q = √1,21 = 1,1
3 Jahresfaktor bestimmen

Ziehe die positive Quadratwurzel, denn im Bestandsmodell gilt q > 0. Pro Jahr wird mit 1,1 multipliziert.

Bei konstantem jährlichem Faktor bedeutet das 10 % Zunahme pro Jahr. Ein Gesamtzuwachs von 21 % über zwei Jahre entspricht hier also nicht 10,5 % pro Jahr.

Verdopplungszeit und Halbwertszeit

Die Verdopplungszeit ist die Zeit, in der sich ein exponentiell wachsender Bestand verdoppelt. Die Halbwertszeit ist die Zeit, in der ein exponentiell abnehmender Bestand auf die Hälfte sinkt.

Bei einer Verdopplung alle drei Stunden kannst du das Modell direkt schreiben als:

Beispiel · Schritt für Schritt

Vergleiche den Bestand nach drei und sechs Stunden

Verdopplung alle 3 Stunden

N(t) = N₀ · 2

RechnungErklärung zum Schritt
3 : 3 = 1
1 Verdopplungszeiten zählen

Dabei wird t in Stunden eingesetzt. Nach drei Stunden ist eine Verdopplungszeit vergangen.

N(3) = N₀ · 2¹ = 2N₀
2 Bestand nach drei Stunden

Nach drei Stunden hat sich der Anfangswert verdoppelt.

6 : 3 = 2
3 Zwei Zeitabschnitte zählen

Nach sechs Stunden sind zwei Verdopplungszeiten vergangen.

N(6) = N₀ · 2² = 4N₀
4 Bestand nach sechs Stunden

Zwei Verdopplungen ergeben den vierfachen Anfangswert.

Bei einer Halbierung alle vier Tage lautet das Modell:

Beispiel · Schritt für Schritt

Vergleiche den Bestand nach vier und acht Tagen

Halbierung alle 4 Tage

N(t) = N₀ · 0,5

RechnungErklärung zum Schritt
4 : 4 = 1
1 Halbwertszeiten zählen

Hier wird t in Tagen eingesetzt. Nach vier Tagen ist eine Halbwertszeit vergangen.

N(4) = N₀ · 0,5
2 Bestand nach vier Tagen

Nach vier Tagen bleibt die Hälfte.

8 : 4 = 2
3 Zwei Zeitabschnitte zählen

Nach acht Tagen sind zwei Halbwertszeiten vergangen.

N(8) = N₀ · 0,25
4 Bestand nach acht Tagen

Zweimal halbieren bedeutet mit 0,5² = 0,25 zu multiplizieren. Nach acht Tagen bleibt ein Viertel.

Bei einem beliebigen Faktor lässt sich die gesuchte Zeit später mithilfe von Logarithmen bestimmen.

Ein Modell prüfen und typische Fehler vermeiden

  • Zeit und Faktor passen nicht zusammen: Bei einem Monatsfaktor musst du t in Monaten einsetzen.
  • Prozentzahl statt Faktor verwendet: 5 % Wachstum wird zu q = 1,05.
  • Immer denselben Betrag addiert: Das wäre ein lineares Modell.
  • Zu früh gerundet: Besonders bei vielen Schritten kann sich der Fehler verstärken.
  • Modell grenzenlos fortgeschrieben: Prüfe, über welchen Zeitraum die Annahmen sinnvoll sind.

Setze t = 0 ein: Du musst den Anfangswert erhalten. Prüfe zusätzlich den Wert nach einem Schritt. Beim Zerfall bleibt der Bestand im Modell positiv und nähert sich mit zunehmender Zeit der 0 an.

03 · Selber rechnen · ca. 10–15 Minuten

Übe in deinem Tempo

18 Aufgaben · 3 Stufen

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst eine Aufgabe nach einem Hinweis noch einmal versuchen. Ein exponentielles Modell setzt einen konstanten Faktor pro gleich langem Zeitschritt voraus. Dezimale Bestände sind Modellwerte. Runde erst am Ende und beachte die Zeiteinheit.

04 · Ohne Hilfe prüfen · ca. 5–8 Minuten

Wie sicher bist du jetzt?

5 gemischte Aufgaben

Rechne ohne Formelübersicht und Tipps. Danach siehst du, was geklappt hat und welcher Lernschritt als Nächstes sinnvoll ist. Das ist eine kurze Orientierung, keine Klassenarbeitsnote.

Lieber auf Papier? Weitere Aufgaben mit Rechenwegen

Dein Wissen anwenden

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Löse die Aufgaben zuerst auf Papier. Öffne danach die Lösung. Bei einem Fehler führt dich der Link zur passenden Erklärung zurück.

1 · Welcher Faktor gehört zu 12 % Wachstum pro Jahr?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Bestimme den Wachstumsfaktor

+12 % pro Jahr

RechnungErklärung zum Schritt
100 % + 12 % = 112 %
1 Gesamtanteil bestimmen

Die bisherigen 100 % bleiben erhalten, 12 % Zuwachs kommen hinzu.

q = 112 : 100 = 1,12
2 In einen Faktor umwandeln

Wandle die Prozentzahl in den Faktor um. Der Faktor 1,12 gilt pro Jahr.

Erklärung wiederholen →

2 · Welcher Faktor gehört zu 7 % Abnahme pro Tag?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Bestimme den Abnahmefaktor

−7 % pro Tag

RechnungErklärung zum Schritt
100 % − 7 % = 93 %
1 Verbleibenden Anteil bestimmen

Nach der Abnahme bleiben 93 % des vorherigen Bestands.

q = 93 : 100 = 0,93
2 In einen Faktor umwandeln

Wandle die Prozentzahl in den Faktor um. Der Faktor 0,93 gilt pro Tag.

Erklärung wiederholen →

3 · Berechne N(2) für N(t) = 100 · 1,2ᵗ.

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Berechne den Bestand nach zwei Schritten

N(t) = 100 · 1,2t
t = 2

RechnungErklärung zum Schritt
N(2) = 100 · 1,2²
1 Zeit einsetzen

Setze t = 2 in das Modell ein.

N(2) = 100 · 1,44
2 Potenz berechnen

Berechne zuerst die Potenz: 1,2² = 1,44.

N(2) = 144
3 Mit dem Anfangswert multiplizieren

Multipliziere mit dem Anfangswert 100.

Erklärung wiederholen →

4 · 50, 60, 72: Welches Modell passt bei gleichen Zeitabständen?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Prüfe, welches Modell zu den Werten passt

50 → 60 → 72
Gleiche Zeitabstände

RechnungErklärung zum Schritt
60 : 50 = 1,2
1 Ersten Quotienten berechnen

Berechne den Faktor vom ersten zum zweiten Wert.

72 : 60 = 1,2
2 Zweiten Quotienten vergleichen

Auch der nächste Schritt hat den Faktor 1,2. Bei gleichen Zeitabständen passt ein exponentielles Modell.

60 − 50 = 10
3 Erste Differenz berechnen

Prüfe zum Vergleich die erste Differenz.

72 − 60 = 12
4 Differenzen vergleichen

Die Differenzen 10 und 12 sind verschieden. Ein lineares Modell passt zu diesen drei Werten nicht.

Erklärung wiederholen →

5 · Aus 300 werden nach einem Schritt 270. Bestimme q.

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Bestimme Faktor und prozentuale Abnahme

300 → 270

RechnungErklärung zum Schritt
q = 270 : 300 = 0,9
1 Faktor berechnen

Teile den neuen Wert durch den bisherigen Wert.

1 − 0,9 = 0,1
2 Verlorenen Anteil bestimmen

Es bleibt 90 % des bisherigen Bestands; der verlorene Anteil ist 0,1.

0,1 = 10 %
3 In Prozent angeben

Das sind 10 % Abnahme pro Schritt.

Erklärung wiederholen →

6 · Ein Bestand von 640 halbiert sich alle zwei Stunden. Was bleibt nach sechs Stunden?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Wie viel bleibt nach sechs Stunden?

Anfangswert: 640
Halbwertszeit: 2 Stunden

RechnungErklärung zum Schritt
6 : 2 = 3
1 Halbwertszeiten zählen

In sechs Stunden vergehen drei Halbwertszeiten von jeweils zwei Stunden.

N(6) = 640 · 0,5³
2 Halbierungen einsetzen

Multipliziere den Anfangswert für jede Halbierung einmal mit 0,5.

N(6) = 80
3 Restbestand berechnen

Nach drei Halbierungen bleiben 80.

Erklärung wiederholen →

Der Selbstcheck hilft dir zu erkennen, welchen Schritt du noch üben solltest. Rechne nach einer Korrektur eine ähnliche Aufgabe ohne Hilfe.

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Für Eltern: in zehn Minuten gemeinsam wiederholen

Lasst euch eine Aufgabe laut erklären. Fragt: „Warum darfst du diesen Schritt machen?“ Bei einem Fehler schaut ihr gemeinsam auf den Hinweis. Danach löst das Kind eine ähnliche Aufgabe selbst.

Zum Schluss benennt das Kind einen Schritt, den es jetzt sicherer beherrscht, und plant eine kurze Wiederholung.

Für Lehrkräfte: Vorschlag für eine Übungsstunde

Nach der Einführung des Themas: 5 Minuten Kurzcheck, 10 Minuten gezielte Wiederholung, 15 Minuten Üben auf passender Stufe, 10 Minuten Abschlusscheck und Besprechung, 5 Minuten Lernreflexion.

Die Stufen dienen zur Differenzierung. Die kurze Auswertung ist eine Orientierung; Begründungen und Rechenwege sollten zusätzlich auf Papier oder im Gespräch sichtbar werden.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Faktor und Prozentsatz?

Der Faktor gibt an, womit du den bisherigen Wert multiplizierst. Ein Zuwachs um 20 % gehört zum Faktor 1,2.

Wird ein exponentiell abnehmender Bestand irgendwann genau 0?

Im Modell mit positivem Anfangswert und 0 < q < 1 wird er zu keinem endlichen Zeitpunkt genau 0. Er nähert sich der 0 an.

Kann ich aus zwei Werten exponentielles Wachstum beweisen?

Nein. Du kannst unter der Annahme eines exponentiellen Verlaufs ein Modell bestimmen. Ob es den Vorgang beschreibt, musst du mit weiteren Daten oder Sachwissen prüfen.

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