1 · Was wird aus x = 4 bei y = 2x + 1?
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y = 2 · 4 + 1 = 9. Das zugehörige Wertepaar lautet (4 | 9).
Erklärung wiederholen →Mathe · Grundlagen und Wiederholung
Verstehe, was eine Funktion ist und wie Rechenregel, Wertetabelle und Graph zusammenhängen. Mit Beispielen, Aufgaben und einer veränderbaren Geraden.
Ein x-Wert, genau ein y-Wert
y = 2x + 1
Setze x = 3 ein: y = 2 · 3 + 1 = 7. Das Wertepaar wird im Koordinatensystem zum Punkt (3 | 7).
Lernschritt 1
Eine Funktion ordnet jedem erlaubten x-Wert genau einen y-Wert zu. Du kannst dir x als Eingabe und y als Ergebnis vorstellen. Entscheidend ist die Eindeutigkeit: Für dieselbe Eingabe darf die Funktion nicht zwei verschiedene Ergebnisse liefern.
Ein Beispiel ist die Regel „verdoppeln und 1 addieren“. Aus 3 wird 7, aus 0 wird 1 und aus −2 wird −3. Als Formel schreibt man y = 2x + 1. Manchmal steht dafür f(x) = 2x + 1. Dabei bezeichnet f(x) den Funktionswert zur Eingabe x; es bedeutet nicht f mal x.
Verschiedene x-Werte dürfen denselben y-Wert haben. Bei y = x² ergibt sowohl x = 2 als auch x = −2 den Wert 4. Das ist trotzdem eine Funktion: Jede einzelne Eingabe hat genau ein Ergebnis.
Lernschritt 2
Bei y = 2x + 1 ersetzt du x durch eine Zahl und rechnest aus. Beachte dabei Punkt vor Strich. Für negative Eingaben helfen Klammern:
x = −2: y = 2 · (−2) + 1 = −3
| x | Rechnung 2x + 1 | y |
|---|---|---|
| −2 | 2 · (−2) + 1 | −3 |
| −1 | 2 · (−1) + 1 | −1 |
| 0 | 2 · 0 + 1 | 1 |
| 1 | 2 · 1 + 1 | 3 |
| 2 | 2 · 2 + 1 | 5 |
Jede Zeile enthält ein zusammengehöriges Wertepaar. Eine Tabelle zeigt ausgewählte Eingaben und Ergebnisse. Sie muss nicht alle möglichen Werte der Funktion auflisten.
Probier es selbst: Berechne für y = x − 2 die Werte zu x = 0, 2 und 5.
Für x = 0 erhältst du −2, für x = 2 den Wert 0 und für x = 5 den Wert 3. Die Punkte heißen (0 | −2), (2 | 0) und (5 | 3).
Lernschritt 3
Übertrage jedes Wertepaar als Punkt (x | y) in ein Koordinatensystem. Die erste Koordinate liest du auf der waagerechten x-Achse ab, die zweite auf der senkrechten y-Achse. Der Graph einer Funktion besteht aus ihren zugehörigen Punkten.
Für die lineare Funktion y = 2x + 1 liegen die Punkte auf einer Geraden. Wenn alle reellen x-Werte erlaubt sind, gehören auch die Punkte zwischen den Tabellenwerten dazu: Du kannst die Gerade zeichnen und über die ausgewählten Punkte hinaus verlängern.
Verbinde Punkte nicht automatisch: Beschreibt x beispielsweise die Anzahl gekaufter Hefte, sind nur ganze, nicht negative Stückzahlen sinnvoll. Dann besteht die Darstellung aus einzelnen Punkten. Und andere Funktionen, etwa y = x², haben einen gekrümmten Graphen.
Lernschritt 4
Ein besonders übersichtliches Beispiel ist die lineare Funktion y = mx + b. Dabei gibt m die Steigung an: Wird x um 1 größer, ändert sich y um m. Der Wert b ist der y-Achsenabschnitt, also der y-Wert bei x = 0. Für einen Einstieg kannst du b auch als Startwert verstehen.
Versuch 1: Lass m = 2 stehen und ändere nur b. Die Gerade verschiebt sich nach oben oder unten; ihre Steigung bleibt gleich.
Versuch 2: Stelle b = 0 ein und ändere m. Alle diese Geraden verlaufen durch den Ursprung. Bei positivem m steigen sie nach rechts, bei negativem m fallen sie. Bei m = 0 ist y immer gleich b.
Probier es selbst: Was bedeutet m = −1 und b = 2?
Die Regel lautet y = −x + 2. Die Gerade schneidet die y-Achse bei (0 | 2). Gehst du eine Einheit nach rechts, sinkt y um eine Einheit: Ein weiterer Punkt ist (1 | 1).
Lernschritt 5
Du musst dafür nicht genau zeichnen. Setze die x-Koordinate in die Funktionsregel ein. Vergleiche das berechnete Ergebnis mit der y-Koordinate des Punktes.
Gehört P(2 | 5) zu y = 2x + 1? Einsetzen ergibt 2 · 2 + 1 = 5. Das passt, also liegt P auf dem Graphen. Q(2 | 6) liegt dagegen nicht darauf: Für x = 2 liefert diese Funktion den Wert 5, nicht 6.
Probier es selbst: Gehört R(−1 | −1) zu y = 2x + 1?
Ja. Es gilt 2 · (−1) + 1 = −2 + 1 = −1. Das Ergebnis stimmt mit der y-Koordinate überein.
Lernschritt 6
Die Menge der erlaubten Eingaben heißt Definitionsmenge. Sie hängt von der Regel und gegebenenfalls von der Situation ab. Bei der Regel y = 1/x darf x zum Beispiel nicht 0 sein, weil eine Division durch 0 nicht definiert ist. Die tatsächlich erreichten Ergebnisse bilden die Wertemenge.
Dein Wissen anwenden
Löse die Aufgaben zuerst auf Papier. Öffne danach die Lösung. Bei einem Fehler führt dich der Link zur passenden Erklärung zurück.
y = 2 · 4 + 1 = 9. Das zugehörige Wertepaar lautet (4 | 9).
Erklärung wiederholen →y = 2x + 5. Zuerst wird die Eingabe verdoppelt, anschließend werden 5 addiert.
Erklärung wiederholen →Ja: 2 · 1 + 1 = 3. Das berechnete y stimmt mit der zweiten Koordinate überein.
Erklärung wiederholen →m = −1 und b = 2. Die Gerade fällt nach rechts und schneidet die y-Achse bei (0 | 2).
Erklärung wiederholen →Ja. Verschiedene Eingaben dürfen dasselbe Ergebnis haben. Entscheidend ist, dass jeder erlaubten Eingabe genau ein Ergebnis zugeordnet wird.
Erklärung wiederholen →Die Stückzahl ist ganzzahlig und nicht negativ. Zwischenwerte wie 1,5 gekaufte Hefte sind in diesem Modell keine erlaubten Eingaben.
Erklärung wiederholen →Der Selbstcheck hilft dir zu erkennen, welchen Schritt du noch üben solltest. Rechne nach einer Korrektur eine ähnliche Aufgabe ohne Hilfe.
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Die kleinen Bilder zeigen eine Vorschau. Über Bild oder Link gelangst du zur Produktseite mit den Angaben zum Material und zum PDF-Bezug.

Das Lernposter fasst Steigung, Achsenabschnitt und das Zeichnen von Geraden zusammen – passend zum interaktiven Beispiel.
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Vertiefe die Bedeutung von b bei linearen Funktionen mit einem passenden Arbeitsblatt.
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Eine ergänzende Lernkarte zu erlaubten Eingaben und möglichen Ergebnissen, wenn du die Grundidee bereits verstanden hast.
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Produkt und aktuellen Preis ansehen →Bei einer Funktion gehört zu jeder erlaubten Eingabe genau ein Ergebnis. Eine Zuordnung, die derselben Eingabe mehrere verschiedene Ergebnisse zuweist, ist keine Funktion.
Nein. Lineare Funktionen haben eine Gerade als Graphen. Die quadratische Funktion y = x² hat zum Beispiel eine Parabel als Graphen.
f(3) ist der Funktionswert an der Stelle x = 3. Bei f(x) = 2x + 1 ist f(3) = 7.