1 · 100 N wirken gleichmäßig auf 0,02 m². Wie groß ist der Druck?
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p = 100 geteilt durch 0,02 = 5 000 Pa.
Erklärung wiederholen →Physik · Mechanik · Mittelstufe
Verstehe, wie Kraft und Fläche den Druck bestimmen, warum der Wasserdruck mit der Tiefe steigt und wodurch Auftrieb entsteht. Mit vollständigen Rechenwegen und Übungen für die Mittelstufe.
Gleiche Kraft – andere Wirkung
p =
Eine größere Auflagefläche verteilt dieselbe Kraft. Deshalb sinkst du mit Schneeschuhen weniger tief ein.
Lernschritt 1
Drückst du mit der gleichen Kraft auf eine große oder eine kleine Fläche, ist die Wirkung unterschiedlich. Ein schmaler Absatz belastet den Boden stärker als eine breite Schuhsohle. Die Größe, die diese Verteilung beschreibt, heißt Druck. Ihr Formelzeichen ist p.
p =
F ist hier die senkrecht auf die Fläche wirkende Kraft, A die Fläche. Bei gleichmäßig verteilter Kraft gilt die Formel für den Druck auf der ganzen Fläche, sonst liefert sie den mittleren Druck. Einheiten: Newton für die Kraft, Quadratmeter für die Fläche und Pascal für den Druck.
1 Pa = 1
Bei gleicher Kraft halbiert eine doppelte Fläche den Druck. Bei gleicher Fläche verdoppelt eine doppelte Kraft den Druck. Druck ist deshalb nicht dasselbe wie Kraft.
Lernschritt 2
Ein Meter entspricht 100 Zentimetern. Bei einer Fläche wird dieser Faktor quadriert:
1 m² = 10 000 cm²
100 cm² = 0,01 m²
Weitere gebräuchliche Druckeinheiten sind Kilopascal und Bar: 1 kPa = 1 000 Pa, 1 bar = 100 000 Pa. Wähle für die Rechnung mit Newton und Quadratmetern zunächst Pascal.
Beispiel: Eine Kraft von 200 N verteilt sich gleichmäßig auf 100 cm². Rechne die Fläche zuerst in Quadratmeter um.
p = = 20 000 Pa = 20 kPa
Auf einer doppelt so großen Fläche von 200 cm² wären es 10 kPa. Ein häufiger Fehler ist, 100 cm² als 1 m² einzusetzen. Das verändert das Ergebnis um den Faktor 100.
Lernschritt 3
Je nach Fragestellung stellst du die Grundformel um. Für positive Fläche beziehungsweise positiven Druck gilt:
F = p · A und A =
Kraft gesucht: Ein gleichmäßiger Druck von 5 000 Pa wirkt senkrecht auf 0,02 m².
F = 5 000 · 0,02 m² = 100 N
Fläche gesucht: Eine Kraft von 600 N soll im vereinfachten Modell höchstens 15 000 Pa Druck erzeugen. Dazu braucht man mindestens:
A = = 0,04 m² = 400 cm²
Eine größere Fläche verringert den Druck noch weiter. Prüfe in Sachaufgaben, ob mit der Fläche nur ein Fuß, beide Füße oder eine gesamte Auflagefläche gemeint ist.
Lernschritt 4
In einer ruhenden Flüssigkeit nimmt der Druck mit der Tiefe zu. Über einer tieferen Stelle lastet eine höhere Flüssigkeitssäule. Für eine Flüssigkeit mit näherungsweise konstanter Dichte gilt:
phyd = ρ · g · h
ρ ist die Dichte in Kilogramm pro Kubikmeter, g der Ortsfaktor und h die senkrechte Tiefe unter dem Flüssigkeitsspiegel. Dieser hydrostatische Anteil kommt zum Druck an der Oberfläche hinzu.
pgesamt = pOberfläche + ρ · g · h
Beispiel: In Wasser mit ρ = 1 000 Kilogramm pro Kubikmeter und g = 10 Newton pro Kilogramm ergibt sich in 2 m Tiefe:
phyd = 1 000 · 10 · 2 Pa = 20 000 Pa
Das sind 20 kPa zusätzlicher Druck gegenüber der Oberfläche, nicht der gesamte absolute Druck. Im selben zusammenhängenden ruhenden Wasser herrscht auf gleicher Tiefe gleicher Druck. Die Gefäßform ist dafür nicht entscheidend. Der Flüssigkeitsdruck wirkt auf eine Wand jeweils senkrecht zu deren Oberfläche.
Lernschritt 5
Auf einen eingetauchten Körper wirkt die Flüssigkeit von allen Seiten. An seiner Unterseite ist der Druck wegen der größeren Tiefe höher als an seiner Oberseite. Bei einem vollständig von Flüssigkeit umgebenen Körper ergibt sich dadurch insgesamt eine nach oben gerichtete Auftriebskraft.
FA = ρFlüssigkeit · g · Vverdrängt
Das archimedische Prinzip lautet: Die Auftriebskraft entspricht der Gewichtskraft der verdrängten Flüssigkeit. In der Formel steht deshalb die Dichte der Flüssigkeit und das verdrängte Volumen. Bei vollständigem Eintauchen entspricht dieses dem Körpervolumen, bei teilweisem Eintauchen nur dem untergetauchten Anteil.
Beispiel: Ein Körper verdrängt 500 cm³ Wasser. Das sind 0,0005 m³. Mit den vereinfachten Werten für Wasser und g erhältst du:
FA = 1 000 · 10 · 0,0005 N = 5 N
Für einen starren, vollständig eingetauchten Körper bleibt der Auftrieb in einer Flüssigkeit konstanter Dichte gleich, wenn er tiefer sinkt. Der Druck insgesamt wächst, aber der für den Auftrieb entscheidende Druckunterschied zwischen unten und oben bleibt bei unveränderter Körperhöhe gleich.
Lernschritt 6
Vergleiche Auftriebskraft und Gewichtskraft. Ohne weitere vertikale Kräfte gilt: Ist der Auftrieb größer, wird der Körper nach oben beschleunigt; ist die Gewichtskraft größer, nach unten. Sind beide gleich, besteht vertikales Kräftegleichgewicht.
Ein frei schwimmender Körper taucht so weit ein, dass seine Auftriebskraft seine Gewichtskraft ausgleicht. Ein Körper mit 0,3 kg Masse hat bei g = 10 eine Gewichtskraft von 3 N. Zum Schwimmen in Wasser muss er deshalb 300 cm³ Wasser verdrängen.
Hat dieser Körper ein Gesamtvolumen von 500 cm³, sind im Schwimmgleichgewicht 60 % seines Volumens eingetaucht. Bei einem homogenen Körper gilt dafür:
=
Ein Körper gleicher mittlerer Dichte wie die Flüssigkeit kann vollständig eingetaucht schweben. Ein dichterer Körper sinkt im einfachen Modell ohne besondere Oberflächeneffekte. Schiffe können durch ihre luftgefüllten Räume eine geringe mittlere Dichte haben, obwohl ihr Baustoff dichter als Wasser ist.
Lernschritt 7
Schreibe vor einer Rechnung die gesuchte Größe und ihre Einheit auf. So erkennst du früh, ob du gerade eine Kraft, eine Fläche, ein Volumen oder einen Druck berechnest.
Dein Wissen anwenden
Löse die Aufgaben zuerst auf Papier. Öffne danach die Lösung. Bei einem Fehler führt dich der Link zur passenden Erklärung zurück.
p = 100 geteilt durch 0,02 = 5 000 Pa.
Erklärung wiederholen →250 geteilt durch 10 000 = 0,025 m².
Erklärung wiederholen →F = p · A = 2 000 · 0,05 N = 100 N.
Erklärung wiederholen →phyd = 1 000 · 10 · 3 Pa = 30 000 Pa. Der Oberflächendruck kommt für den Gesamtdruck hinzu.
Erklärung wiederholen →200 cm³ = 0,0002 m³. FA = 1 000 · 10 · 0,0002 N = 2 N.
Erklärung wiederholen →Beide Kräfte sind gleich groß und entgegengesetzt gerichtet. Nur ein Teil des Körpers muss dafür eingetaucht sein.
Erklärung wiederholen →Der Selbstcheck hilft dir zu erkennen, welchen Schritt du noch üben solltest. Rechne nach einer Korrektur eine ähnliche Aufgabe ohne Hilfe.
Kostenlos weiterlernen
Die kleinen Bilder zeigen eine Vorschau. Über Bild oder Link gelangst du zur Produktseite mit den Angaben zum Material und zum PDF-Bezug.

Rechenaufgaben mit Lösungen zum Zusammenhang zwischen Druck, Kraft und Fläche.
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Material ansehen →Optional mit einem Buch vertiefen
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Buch, Preis und Details ansehen →Bei derselben ruhenden Flüssigkeit, gleicher Tiefe und gleichem Oberflächendruck nicht. Entscheidend ist die Tiefe, nicht allein die Gefäßbreite.
Nur solange dadurch mehr Volumen verdrängt wird. Ist ein starrer Körper vollständig in einer Flüssigkeit konstanter Dichte eingetaucht, bleibt sein Auftrieb beim weiteren Absenken gleich.
Die Auftriebskraft wirkt seiner Gewichtskraft entgegen. Zum Halten wird dadurch weniger Kraft benötigt. Seine Masse bleibt unverändert.