Mathe verstehen und üben / Bruchgleichungen

Mathe · Klasse 8–10 · etwa 35–50 Minuten

Bruchgleichungen

Du löst Bruchgleichungen, schließt verbotene Nennerwerte aus und unterscheidest keine, einzelne und unendlich viele Lösungen.

Voraussetzungen ansehen

Bruchterme und lineare Gleichungen; für Stufe 3 quadratische Gleichungen.

01 · Dein Startpunkt · ca. 3 Minuten

Was kannst du schon?

3 kurze Aufgaben

Prüfe die ausgeschlossenen Werte, eine einfache Bruchgleichung und einen verbotenen Kandidaten.

Lösungen als Zahlen oder Brüche eingeben, etwa 1/3 oder −2; 3. Keine Lösung: keine. Unendlich viele: alle außer 1 (mit allen tatsächlichen Ausschlüssen). Bei Ausschlussaufgaben nur die ausgeschlossenen Zahlen angeben. Entscheidungen: ja oder nein.

02 · Verstehen

Was ist eine Bruchgleichung?

Erst ausschließen, dann lösen

= 2

x ≠ 1. Multipliziere beide Seiten mit x − 1:

3 = 2(x − 1) → x = 2,5

Die Probe in der ursprünglichen Gleichung bestätigt das Ergebnis.

Bei einer Bruchgleichung steht die gesuchte Variable in mindestens einem Nenner. Du suchst alle erlaubten Werte, für die die linke und rechte Seite denselben Wert haben.

= 2

Eine Gleichung mit einem Zahlenbruch ist nicht automatisch eine Bruchgleichung in diesem Sinne. Bei x geteilt durch 3 steht die Variable nur im Zähler; der Nenner 3 kann nie 0 werden.

Die wichtigste Besonderheit ist die Definitionsmenge: Manche Werte darfst du überhaupt nicht einsetzen. Diese Einschränkungen stehen vor der eigentlichen Lösungsrechnung.

Die Definitionsmenge zuerst bestimmen

Untersuche sämtliche ursprünglichen Nenner. Setze jeden gleich 0 und notiere die ausgeschlossenen Werte. Wir lösen die Beispiele hier über den reellen Zahlen.

+ = 1

Beispiel · Schritt für Schritt

Zuerst die Definitionsmenge bestimmen

+ = 1

RechnungErklärung zum Schritt
x = 0
1 Ersten Nenner prüfen

Der erste Nenner x wird bei 0 gleich 0: Dieser Wert ist ausgeschlossen.

x − 2 = 0 ⇒ x = 2
2 Zweiten Nenner prüfen

Der zweite Nenner wird bei 2 gleich 0: Auch dieser Wert ist ausgeschlossen.

D = ℝ ohne {0; 2}
3 Definitionsmenge notieren

Notiere zuerst alle erlaubten Eingaben. Erst danach beginnst du mit den Umformungen.

Die Definitionsmenge enthält alle erlaubten Eingaben. Die Lösungsmenge enthält nur diejenigen erlaubten Werte, die zusätzlich die Gleichung erfüllen. Verwechsle diese beiden Mengen nicht.

Ein Nenner: eine Gleichung vollständig lösen

Wir lösen das Beispiel aus dem Einstieg. Die Zahl 1 ist ausgeschlossen.

= 2

Beispiel · Schritt für Schritt

Eine Bruchgleichung mit einem Nenner lösen

= 2

RechnungErklärung zum Schritt
3 = 2(x − 1)
1 Mit dem Nenner multiplizieren

1. Multipliziere beide Seiten mit x − 1. Auf der Definitionsmenge x ≠ 1 ist dieser Faktor nicht 0, die Umformung also umkehrbar.

3 = 2x − 2
2 Klammer auflösen

2. Löse die Klammer auf.

5 = 2x
3 Auf beiden Seiten 2 addieren

Addiere auf beiden Seiten 2.

x = = 2,5
4 Durch 2 teilen

Teile durch 2.

2,5 ≠ 1
5 Zulässigkeit prüfen

3. Prüfe die Zulässigkeit. Der Kandidat ist erlaubt.

= = 2
6 In der Ausgangsgleichung prüfen

Probe in der ursprünglichen Gleichung: Die linke Seite ist 2, genau wie die rechte.

L = {2,5}
7 Lösungsmenge angeben

Damit ist die Lösungsmenge bestimmt.

Mehrere Nenner: jeden Summanden mitnehmen

Wir beginnen mit einer Gleichung, bei der nach dem Beseitigen der Nenner eine lineare Gleichung übrig bleibt.

+ = 3

Beispiel · Schritt für Schritt

Jeden Summanden mit dem Hauptnenner multiplizieren

+ = 3

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 0
1 Definitionsmenge bestimmen

Definitionsmenge: Weder x noch 2x darf 0 sein.

Hauptnenner: 2x
2 Hauptnenner wählen

2x enthält die Faktoren beider Nenner. Ein zusätzlicher Faktor x ist nicht nötig.

+ = 6x
3 Alle Summanden multiplizieren

Multipliziere jeden Summanden mit 2x. Auch aus der rechten Seite 3 wird 3 · 2x.

2 + 1 = 6x
4 Gemeinsame Faktoren kürzen

Im ersten Produkt kürzt sich x und es bleibt 2. Im zweiten kürzt sich 2x und es bleibt 1.

3 = 6x
5 Zusammenfassen

Fasse die linke Seite zusammen.

x = 0,5
6 Kandidaten berechnen

Teile durch 6. Der Wert ist erlaubt.

+ = 3
7 Probe durchführen

Probe in der ursprünglichen Gleichung: Links steht 2 + 1 = 3.

L = {0,5}
8 Lösungsmenge angeben

Die Probe bestätigt die Lösung.

Die ganze Gleichung multiplizieren. Aus der rechten Seite 3 wird 6x. Nur die Brüche zu verändern und die übrigen Terme stehen zu lassen wäre falsch.

Probier es selbst: Löse + = 7. Notiere Ausschluss, Hauptnenner und Probe.

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Den Hauptnenner 3x verwenden

+ = 7

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 0
1 Nennernullstelle ausschließen

Schließe den verbotenen Nennerwert aus.

Hauptnenner: 3x
2 Mit dem Hauptnenner multiplizieren

Multipliziere jeden Summanden auf beiden Seiten mit 3x.

6 + 1 = 21x
3 Produkte vereinfachen

2/x wird zu 6, 1/(3x) zu 1 und 7 zu 21x.

x =
4 Kandidaten berechnen

Fasse links zu 7 zusammen und teile durch 21.

2 : (1/3) = 6
5 Ersten Summanden prüfen

Probe in der Ausgangsgleichung: Der erste Summand ergibt 6.

1 : (3 · 1/3) = 1
6 Zweiten Summanden prüfen

Der zweite Summand ergibt 1. Zusammen sind es 7.

L = {1/3}
7 Lösungsmenge angeben

Die Lösung ist erlaubt und erfüllt die Ausgangsgleichung.

Vertiefung: Wenn eine quadratische Gleichung entsteht

Dieses Beispiel setzt voraus, dass du quadratische Gleichungen lösen kannst. Für den Einstieg kannst du direkt mit dem nächsten Lernschritt weitermachen.

Ein Hauptnenner enthält alle nötigen Nennerfaktoren. Multipliziere die gesamte Gleichung damit, also jeden Summanden auf beiden Seiten.

+ 1 =

Lösung · Schritt für Schritt

Eine Bruchgleichung auf eine quadratische Gleichung zurückführen

+ 1 =

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 0, x ≠ 1
1 Ausgeschlossene Werte bestimmen

Prüfe die ursprünglichen Nenner.

Hauptnenner: x(x − 1)
2 Hauptnenner wählen

Der Hauptnenner enthält alle nötigen Faktoren.

2(x − 1) + x(x − 1) = 5x
3 Jeden Summanden multiplizieren

Multipliziere jeden Summanden. Auch die einzelne 1 wird mit dem Hauptnenner multipliziert; dieser Schritt wird häufig vergessen.

2x − 2 + x² − x = 5x
4 Klammern auflösen

Löse beide Klammern auf.

x² − 4x − 2 = 0
5 Quadratische Gleichung bilden

Fasse zusammen und subtrahiere 5x.

x₁ = 2 + √6
6 Ersten Kandidaten bestimmen

Die quadratische Lösungsformel liefert den ersten Kandidaten.

x₂ = 2 − √6
7 Zweiten Kandidaten bestimmen

Der zweite Kandidat entsteht mit dem Minuszeichen. Beide Werte sind weder 0 noch 1.

Δ =
8 Exakte Probe vorbereiten

Exakte Probe: Δ bezeichnet linke minus rechte Seite der Ausgangsgleichung. Durch Zusammenfassen auf den Hauptnenner entsteht dieser Bruch.

Δ = 0
9 Beide Kandidaten prüfen

Bei beiden Kandidaten ist der Zähler 0 und der Nenner nicht 0. Beide Ausgangsseiten stimmen daher überein.

L = {2 − √6; 2 + √6}
10 Lösungsmenge angeben

Beide erlaubten Kandidaten sind Lösungen.

Ein rechnerischer Kandidat kann verboten sein

Betrachte:

=

Beispiel · Schritt für Schritt

Einen ausgeschlossenen Kandidaten erkennen

=

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 1
1 Definitionsmenge bestimmen

Beide ursprünglichen Nenner schließen 1 aus.

x + 1 = 2
2 Mit dem Nenner multiplizieren

Multipliziere auf der Definitionsmenge mit x − 1.

x = 1
3 Kandidaten berechnen

Subtrahiere auf beiden Seiten 1.

L = ∅
4 Verbotenen Wert ausschließen

Der einzige Kandidat ist ausgeschlossen: Beide ursprünglichen Nenner wären 0. Deshalb gibt es keine Lösung; ∅ ist die leere Menge.

Schreibe hier nicht einfach x = 1 als Ergebnis. Das Lösen der umgeformten Gleichung reicht ohne Abgleich mit der Definitionsmenge nicht aus.

Wenn alle erlaubten Werte Lösungen sind

Manchmal entsteht nach dem Vereinfachen eine Aussage, die immer stimmt:

= x + 1

Beispiel · Schritt für Schritt

Wenn alle erlaubten Werte Lösungen sind

= x + 1

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 1
1 Ursprünglichen Ausschluss notieren

Notiere den Ausschluss aus dem ursprünglichen Nenner.

x² − 1 = (x − 1)(x + 1)
2 Zähler faktorisieren

Zerlege den Zähler mit der dritten binomischen Formel.

x + 1 = x + 1
3 Auf der Definitionsmenge kürzen

Kürze den Faktor x − 1 nur für erlaubte x. Die verbleibende Aussage ist immer wahr.

L = D = ℝ ohne {1}
4 Lösungsmenge angeben

Alle erlaubten Eingaben sind Lösungen. Das Kürzen erlaubt die Zahl 1 nicht nachträglich.

Entsteht stattdessen ein Widerspruch wie 2 = 5, gibt es keine Lösung. Entsteht eine immer wahre Aussage, sind alle Werte der ursprünglichen Definitionsmenge Lösungen.

Eine Bruchgleichung aus einem Sachtext

120 € sollen gleichmäßig auf eine Gruppe verteilt werden. Wenn zwei Personen mehr mitmachen, zahlt jede Person 5 € weniger. Wie viele Personen sind ursprünglich dabei?

Nenne die ursprüngliche Personenzahl x. Der ursprüngliche Anteil ist 120 geteilt durch x, der neue Anteil 120 geteilt durch x + 2. Gesucht ist eine positive ganze Zahl.

− = 5

Beispiel · Schritt für Schritt

Eine Gruppengröße mit einer Bruchgleichung bestimmen

Gesamtkosten: 120 €
2 Personen mehr → je 5 € weniger
Gesucht: ursprüngliche Personenzahl

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 0, x ≠ −2
1 Definitionsmenge und Sachzusammenhang prüfen

Algebraisch sind 0 und −2 ausgeschlossen. Im Sachzusammenhang muss x außerdem eine positive ganze Zahl sein.

120(x + 2) − 120x = 5x(x + 2)
2 Mit dem Hauptnenner multiplizieren

Multipliziere jeden Summanden mit dem Hauptnenner x(x + 2).

240 = 5x² + 10x
3 Klammern auflösen

Löse die Klammern auf und fasse zusammen.

x² + 2x − 48 = 0
4 Quadratische Gleichung bilden

Teile durch 5 und bringe alles auf eine Seite.

(x + 8)(x − 6) = 0
5 Faktorisieren

Faktorisiere den quadratischen Term.

x = −8 oder x = 6
6 Sinnvollen Kandidaten auswählen

Nutze den Satz vom Nullprodukt. Eine negative Personenzahl ist unmöglich; es waren ursprünglich 6 Personen.

120 € : 6 = 20 €
7 Ursprünglichen Anteil prüfen

Probe im Text: Bei 6 Personen beträgt der Anteil 20 € pro Person.

120 € : 8 = 15 €
8 Neuen Anteil prüfen

Bei zwei weiteren Personen beträgt der Anteil 15 € pro Person.

20 € − 15 € = 5 €
9 Ersparnis kontrollieren

Die Differenz passt zur Aufgabe.

Dein sicherer Rechenplan

  1. Notiere alle verbotenen Nennerwerte und gegebenenfalls Einschränkungen aus dem Sachtext.
  2. Zerlege die Nenner in Faktoren und bestimme einen Hauptnenner.
  3. Multipliziere jeden Summanden auf beiden Seiten damit.
  4. Löse die entstehende Gleichung.
  5. Streiche Kandidaten außerhalb der Definitionsmenge oder des Sachzusammenhangs.
  6. Setze die übrigen Kandidaten in die ursprüngliche Gleichung ein.
  7. Gib die Lösungsmenge oder einen Antwortsatz mit Einheit an.

Die Probe gehört in die Ausgangsgleichung. Eine Kontrolle nur in einer späteren Zeile würde einen bereits vorher entstandenen Umformungsfehler möglicherweise übersehen.

03 · Selber rechnen · ca. 10–15 Minuten

Übe in deinem Tempo

18 Aufgaben · 3 Stufen

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst eine Aufgabe nach einem Hinweis noch einmal versuchen. Notiere die Definitionsmenge auf Papier. Die Probe gehört immer in die ursprüngliche Gleichung. Bei der Personenaufgabe muss das Ergebnis zusätzlich eine positive ganze Zahl sein.

04 · Ohne Hilfe prüfen · ca. 5–8 Minuten

Wie sicher bist du jetzt?

5 gemischte Aufgaben

Rechne ohne Formelübersicht und Tipps. Danach siehst du, was geklappt hat und welcher Lernschritt als Nächstes sinnvoll ist. Das ist eine kurze Orientierung, keine Klassenarbeitsnote.

Lieber auf Papier? Weitere Aufgaben mit Rechenwegen

Dein Wissen anwenden

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Löse die Aufgaben zuerst auf Papier. Öffne danach die Lösung. Bei einem Fehler führt dich der Link zur passenden Erklärung zurück.

1 · Welche Werte sind bei = ausgeschlossen?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Die verbotenen Nennerwerte finden

=

RechnungErklärung zum Schritt
x − 3 = 0 ⇒ x = 3
1 Ersten Nenner prüfen

Prüfe den ersten ursprünglichen Nenner.

x + 1 = 0 ⇒ x = −1
2 Zweiten Nenner prüfen

Prüfe den zweiten Nenner. Ausgeschlossen sind 3 und −1.

Erklärung wiederholen →

2 · Löse = 2.

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Mit dem Nenner multiplizieren und lösen

= 2

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ −1
1 Nennernullstelle ausschließen

Bestimme den ausgeschlossenen Nennerwert.

4 = 2(x + 1)
2 Beide Seiten multiplizieren

Multipliziere beide Seiten mit x + 1.

4 = 2x + 2
3 Klammer auflösen

Löse die Klammer auf.

2 = 2x ⇒ x = 1
4 Kandidaten berechnen

Subtrahiere 2 und teile durch 2.

= 2
5 Probe und Zulässigkeit prüfen

Probe in der Ausgangsgleichung: 4 geteilt durch 2 ist 2. Der Kandidat ist erlaubt.

L = {1}
6 Lösungsmenge angeben

Die Lösungsmenge enthält 1.

Erklärung wiederholen →

3 · Löse + = 3.

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Mit dem Hauptnenner rechnen

+ = 3

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 0
1 Definitionsmenge bestimmen

Prüfe die Nenner.

2 + 1 = 6x
2 Alle Summanden multiplizieren

Multipliziere jeden Summanden mit dem Hauptnenner 2x.

x = 0,5
3 Kandidaten berechnen

Fasse zu 3 zusammen und teile durch 6.

+ = 3
4 In der Ausgangsgleichung prüfen

Probe: Die linke Ausgangsseite ist 2 + 1 = 3. Der Wert ist erlaubt.

L = {0,5}
5 Lösungsmenge angeben

Die Probe bestätigt die Lösung.

Erklärung wiederholen →

4 · Löse = .

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Einen verbotenen Kandidaten verwerfen

=

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 2
1 Nennernullstelle ausschließen

Beide Nenner schließen 2 aus.

x + 2 = 4
2 Mit dem Nenner multiplizieren

Multipliziere beide Seiten mit x − 2.

x = 2
3 Kandidaten berechnen

Subtrahiere 2. Der Kandidat ist verboten.

L = ∅
4 Leere Lösungsmenge begründen

Beim Einsetzen würden die ursprünglichen Nenner 0. Es gibt keine Lösung.

Erklärung wiederholen →

5 · Welche Lösungsmenge hat = x + 2?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Eine Identität auf der Definitionsmenge erkennen

= x + 2

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 2
1 Ausschluss notieren

Notiere den Ausschluss vor dem Kürzen.

x² − 4 = (x − 2)(x + 2)
2 Zähler faktorisieren

Faktorisiere den Zähler.

x + 2 = x + 2
3 Erlaubten Faktor kürzen

Kürze den Faktor x − 2 auf der Definitionsmenge.

L = ℝ ohne {2}
4 Lösungsmenge angeben

Die Aussage ist für alle erlaubten Eingaben wahr. Der Ausschluss bleibt erhalten.

Erklärung wiederholen →

6 · Löse = .

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Eine Bruchgleichung mit zwei Nennern lösen

=

RechnungErklärung zum Schritt
x ≠ 0, x ≠ 1
1 Beide Nenner prüfen

Prüfe beide ursprünglichen Nenner.

6(x − 1) = 3x
2 Mit dem Hauptnenner multiplizieren

Multipliziere beide Seiten mit x(x − 1).

6x − 6 = 3x
3 Klammer auflösen

Löse die Klammer auf.

3x = 6 ⇒ x = 2
4 Kandidaten berechnen

Subtrahiere 3x, addiere 6 und teile durch 3.

= = 3
5 Probe und Zulässigkeit prüfen

Probe in der Ausgangsgleichung: Beide Seiten sind 3. Der Kandidat ist erlaubt.

L = {2}
6 Lösungsmenge angeben

Die Lösungsmenge enthält 2.

Erklärung wiederholen →

Der Selbstcheck hilft dir zu erkennen, welchen Schritt du noch üben solltest. Rechne nach einer Korrektur eine ähnliche Aufgabe ohne Hilfe.

Dein nächster Lernschritt

Wie möchtest du weiterlernen?

Passende Materialien zum Thema „Bruchgleichungen“. Wähle aus, was dir beim Üben und Wiederholen hilft.

Kostenlos · Materialien & Erklärung

Kostenlos weiterüben

Diese Materialien ergänzen die Erklärung und unterstützen dich beim Üben und Nachschlagen.

Optional ergänzen

Bei Bedarf vertiefen

Die kompakte Lernhilfe und ein passender Buchband ergänzen sich beim Wiederholen und Vertiefen. Beachte die jeweilige Klassenstufe.

Wähle aus, was dir hilft0,00 € EUR

Preise inkl. MwSt. Downloads erhältst du per E-Mail, gedruckte Materialien per Post. Ggf. zzgl. Versandkosten.

Dranbleiben

Dein nächster Lernschritt

Noch unsicher?

Wiederhole die Erklärung zu deinem Fehler. Rechne danach eine ähnliche Aufgabe ohne geöffneten Tipp oder Rechenweg.

Gezielt weiterüben →

Schon sicher?

Wiederhole in zwei bis drei Tagen fünf Aufgaben ohne Hilfe. Danach kannst du das nächste Thema angehen.

Quadratische Gleichungen →
Für Eltern: in zehn Minuten gemeinsam wiederholen

Lasst euch eine Aufgabe laut erklären. Fragt: „Warum darfst du diesen Schritt machen?“ Bei einem Fehler schaut ihr gemeinsam auf den Hinweis. Danach löst das Kind eine ähnliche Aufgabe selbst.

Zum Schluss benennt das Kind einen Schritt, den es jetzt sicherer beherrscht, und plant eine kurze Wiederholung.

Für Lehrkräfte: Vorschlag für eine Übungsstunde

Nach der Einführung des Themas: 5 Minuten Kurzcheck, 10 Minuten gezielte Wiederholung, 15 Minuten Üben auf passender Stufe, 10 Minuten Abschlusscheck und Besprechung, 5 Minuten Lernreflexion.

Die Stufen dienen zur Differenzierung. Die kurze Auswertung ist eine Orientierung; Begründungen und Rechenwege sollten zusätzlich auf Papier oder im Gespräch sichtbar werden.

Häufige Fragen

Darf ich mit einem variablen Nenner multiplizieren?

Ja, auf der zuvor festgelegten Definitionsmenge ist er ungleich 0. Multipliziere dabei die gesamte Gleichung, also jeden Summanden auf beiden Seiten.

Warum muss ich die Ausgangsgleichung für die Probe verwenden?

Nur dort kontrollierst du direkt, ob der Wert erlaubt ist und beide ursprünglichen Seiten übereinstimmen. So erkennst du auch frühere Umformungsfehler.

Kann eine Bruchgleichung mehrere Lösungen haben?

Ja. Sie kann keine, eine, mehrere oder unendlich viele Lösungen haben. Das hängt von der Gleichung ab; ausgeschlossen bleiben immer die verbotenen Nennerwerte.

Footer image

© 2026 Lernmarktplatz, Die ganze Bildungswelt an einem Ort

    • American Express
    • Apple Pay
    • Google Pay
    • Klarna
    • Maestro
    • Mastercard
    • MobilePay
    • PayPal
    • Visa