Gerade erst entschieden
Ich mache Tee.
Du hörst gerade: „Mir ist kalt.“ Daraufhin entscheidest du dich spontan, Tee zu machen.
Englisch · Zukunft · etwa Klasse 6–7
Spontane Entscheidung oder bestehender Plan? Vergleiche will und going to anhand klarer Situationen und begründe deine Wahl.
Gleiche Handlung · anderer Zusammenhang
Will und be going to können beide über die Zukunft sprechen. Der Unterschied liegt häufig darin, wie du deine Aussage meinst: Reagierst du gerade spontan, berichtest du von einem Plan oder deutest du aktuelle Anzeichen?
Wenn du die Formen noch nicht sicher bildest, beginne mit Going-to-Future und Will-Future.
| Was möchtest du ausdrücken? | Typische Form | Beispiel |
|---|---|---|
| Ich entscheide mich beim Sprechen. | will | I’ll open the window. |
| Ich habe die Absicht schon vorher gefasst. | be going to | I’m going to tidy my room. |
| Ich biete etwas an oder verspreche etwas. | will | I’ll help you. |
| Ich leite eine Vorhersage aus aktuellen Anzeichen ab. | be going to | That glass is going to fall. |
| Ich äußere eine Erwartung oder Einschätzung. | oft will | I think the journey will be fun. |
Bei Vorhersagen sind oft beide Formen möglich. Going to hebt häufig die gegenwärtige Grundlage hervor; will kann eine Erwartung ausdrücken. Die Grenze ist nicht in jeder Situation scharf.
Nach beiden steht die Grundform play. Nur bei going to brauchst du davor zusätzlich am, is oder are.
Ich mache Tee.
Du hörst gerade: „Mir ist kalt.“ Daraufhin entscheidest du dich spontan, Tee zu machen.
Ich habe vor, Tee zu machen.
Du hast den Tee bereits bereitgestellt und berichtest von deinem vorher gefassten Plan.
Die Handlung ist gleich. Der Unterschied liegt darin, ob du gerade entscheidest oder von einer bestehenden Absicht erzählst.
I’ll help you tomorrow. kann ein spontanes Angebot sein. I’m going to help you tomorrow. kann eine vorher gefasste Absicht beschreiben. Tomorrow nennt in beiden Fällen den Zeitpunkt.
Mit beiden Formen kannst du mehr oder weniger überzeugt klingen. Auch ein Plan kann scheitern. Die Wahl hängt nicht einfach von einer Prozentzahl für Sicherheit ab.
Für verabredete Termine passt häufig das Present Progressive: I’m meeting Mia at four. – Ich treffe Mia um vier. Für Fahrpläne verwendest du oft Simple Present: The train leaves at six. – Der Zug fährt um sechs ab. Hier übst du gezielt will und going to.
Lies zuerst die Situation. Öffne dann einen passenden Beispielsatz.
Überlege: Welche Aussageabsicht steht hier im Vordergrund?
Wähle zuerst selbst eine Form und begründe sie.
Nutze in beiden Dialogen die Handlung help. Einmal soll eine spontane Hilfe angeboten werden, einmal eine vorher gefasste Absicht erklärt werden.
“This box is heavy.” – “I’ll help you.”
“What is your plan for tomorrow?” – “I’m going to help my aunt.”
„Diese Schachtel ist schwer.“ – „Ich helfe dir.“
„Was hast du morgen vor?“ – „Ich habe vor, meiner Tante zu helfen.“
Einstieg: Dieselbe Handlung in zwei Situationen zeigen: spontane Entscheidung und bestehender Plan.
Partnerphase: Eine Person wählt die Form, die andere fragt nach dem Hinweis im Kontext.
Abschluss: Einen Satz mit tomorrow betrachten. Gemeinsam erklären, warum der Zeitpunkt allein nicht genügt.
Zum Nachlesen auf Englisch: British Council · Grammatik. Beispiele und Aufgaben sind eigenständig für Lernmarktplatz erstellt.