Strophe 1Ich geh, bevor der Morgen graut,
zum Tor, wo sich die Menge staut.
Die Glocke ruft, der Meister wacht,
die Räder laufen bis zur Nacht.
RefrainDie Räder drehn, die Stunden gehn,
ich muss an der Maschine stehn.
Wir weben Stoff für Stadt und Land,
der Lohn passt in die hohle Hand.
Strophe 2Mein Vater webte noch zu Haus,
auch ihm ging oft die Arbeit aus.
Nun treibt der Dampf die Räder an,
so schnell, wie ich’s von Hand nicht kann.
RefrainDie Räder drehn, die Stunden gehn,
ich muss an der Maschine stehn.
Wir weben Stoff für Stadt und Land,
der Lohn passt in die hohle Hand.
Strophe 3Am Abend klingt der Lärm noch nach,
ich lieg erschöpft und dennoch wach.
Ein Lohn, der reicht, ein kürzrer Tag –
ist das zu viel, wonach ich frag?
SchlussrefrainDie Räder drehn, die Stunden gehn,
ich muss an der Maschine stehn.
Wir weben Stoff für Stadt und Land,
der Lohn passt in die hohle Hand.