Schädel und Brustkorb · schützen
Der Schädel umgibt das Gehirn. Rippen und Brustbein bilden den Brustkorb, der unter anderem Herz und Lunge schützt.
Biologie · Verstehen und üben
Entdecke, wie dein Körper gestützt wird und beweglich bleibt. Verbinde die Form von Knochen und Gelenken mit ihrer Aufgabe.
Das Skelett ist das knöcherne Gerüst des Körpers. Es stützt, schützt Organe und bildet zusammen mit Gelenken und Muskeln den Bewegungsapparat. Knochen sind dabei lebendes Gewebe.

Der Schädel umgibt das Gehirn. Rippen und Brustbein bilden den Brustkorb, der unter anderem Herz und Lunge schützt.
Viele Wirbel bilden eine tragende, bewegliche Säule. Bandscheiben zwischen den meisten Wirbelkörpern verteilen Belastungen; im Wirbelkanal liegt das Rückenmark.
Sie verbinden Arme beziehungsweise Beine mit dem Rumpf. Das Becken überträgt Lasten vom Rumpf auf die Beine.
Im Oberarm liegt der Oberarmknochen, im Unterarm liegen Elle und Speiche. Im Bein folgen Oberschenkelknochen sowie Schien- und Wadenbein. Diese Knochen wirken bei Bewegungen als Hebel.
Abbildung: Mariana Ruiz Villarreal (LadyofHats) und Mikael Häggström, Wikimedia Commons · gemeinfreie Ausgangszeichnung; Beschriftungen und Anordnung für diese Lernseite ergänzt.
Eine kompakte Außenschicht gibt Festigkeit. Im Inneren vieler Knochen liegt ein Netzwerk feiner Knochenbälkchen: die Spongiosa. So entsteht Stabilität bei vergleichsweise geringem Gewicht.
Mineralstoffe, besonders Calciumphosphat, sorgen für Druckfestigkeit. Kollagenfasern tragen zur Zugfestigkeit und begrenzten Elastizität bei.
Knochen besitzen Zellen und Blutgefäße und werden ständig umgebaut. Im roten Knochenmark entstehen Blutzellen; nicht jede Markhöhle enthält überwiegend rotes Mark.
Wähle einen Bestandteil. Die Hervorhebung zeigt, wo er liegt; die Erklärung beschreibt seine Aufgabe.
Die glatten Knorpelschichten bedecken die Gelenkflächen. Sie verringern Reibung und verteilen Druck. Knorpel ist kein Schmieröl.
Wie ein Türscharnier ermöglicht es vor allem Beugen und Strecken. Beispiel: die Gelenke zwischen den Fingergliedern. Auch das Oberarm-Ellen-Gelenk arbeitet scharnierartig.
Ein kugeliger Kopf liegt in einer Pfanne. Bewegungen in mehrere Richtungen und Drehungen sind möglich. Beispiele: Schulter und Hüfte.
Ein Knochen dreht sich gegenüber einem anderen. Beispiel: die Verbindung von Speiche und Elle nahe dem Ellenbogen beim Drehen des Unterarms.
Das Knie ist ein komplexes Drehscharniergelenk: Es kann vor allem beugen und strecken; bei gebeugtem Knie ist zusätzlich begrenzte Rotation möglich. Nicht jede Knochenverbindung ist frei beweglich, etwa die Schädelnähte.
Die Schulter kann den Arm seitlich anheben und drehen. Welche Gelenkform ermöglicht das?
Wähle eine Gelenkform und begründe deine Entscheidung.
Welche Aussage beschreibt ein Band?
Wähle eine Antwort.
Einstieg: Am Skelettbild je eine Schutz- und Stützfunktion zuordnen.
Erarbeitung: Gelenkbestandteile im Labor erklären, danach ohne Beschriftung benennen.
Transfer: Bewegungsmöglichkeiten von Finger und Schulter vergleichen.
Sicherung: Knochen, Knorpel, Band und Sehne in eigenen Worten unterscheiden.
Kostenlos weiterlernen
Die Bilder zeigen eine Vorschau. Über Bild oder Link gelangst du zur Produktseite und zum PDF-Bezug.

Direkt passend: Skelettfunktionen, Gelenke und das Zusammenspiel mit Muskeln. Nutze anschließend die Lösungen zur Kontrolle.
Material ansehen →Zum Vertiefen: OpenStax · Bewegungsapparat.