Mathe verstehen und üben / Konfidenzintervalle

Mathe · Klasse 11–13 · etwa 40–60 Minuten

Konfidenzintervalle

Du berechnest näherungsweise Konfidenzintervalle für Anteile, unterscheidest Fehlerspanne und Breite und prüfst Voraussetzungen und Deutung.

Voraussetzungen ansehen

Anteile, Wurzeln, Standardnormalverteilung und geeignete Zufallsstichproben.

01 · Dein Startpunkt · ca. 3 Minuten

Was kannst du schon?

3 kurze Aufgaben

Drei kurze Aufgaben zeigen dir, wo du einsteigen kannst. Löse sie zunächst ohne Hilfe.

Brüche mit / und Dezimalzahlen mit Komma oder Punkt eingeben. Mehrere Werte mit Semikolon trennen. Wahrscheinlichkeiten und Anteile zwischen 0 und 1 angeben; Prozentpunkte nur, wenn danach gefragt wird. Runde erst das verlangte Endergebnis.

02 · Verstehen

Stichprobenanteil und unbekannten Anteil trennen

Eine Schätzung braucht einen Bereich

60 % ± 4,8 Prozentpunkte

240 von 400 Personen stimmen zu. Der beobachtete Anteil ist 60 %. Ein Konfidenzintervall ergänzt einen nach einer festgelegten Methode berechneten Unsicherheitsbereich.

Du möchtest wissen, welcher Anteil p einer großen Grundgesamtheit einem Vorschlag zustimmt. Alle Personen zu befragen wäre aufwendig. Deshalb ziehst du eine Zufallsstichprobe von n Personen und zählst x Zustimmungen.

Der beobachtete relative Anteil h, auch p mit Dach genannt, ist eine Punktschätzung:

h =

Bei x = 240 und n = 400 ergibt sich h = 0,60. Der wahre Anteil p bleibt unbekannt. Eine neue Stichprobe würde im Allgemeinen einen etwas anderen Anteil liefern. Das Konfidenzintervall berücksichtigt diese zufällige Schwankung.

Auf dieser Seite geht es um Konfidenzintervalle für einen Anteil. Intervalle für Mittelwerte benötigen andere Formeln und Voraussetzungen.

Was bedeutet ein 95-%-Konfidenzniveau?

Denke dir sehr viele Wiederholungen: Jedes Mal wird nach demselben Plan eine neue Stichprobe gezogen und daraus mit derselben Methode ein Intervall berechnet. Ein Verfahren mit 95 % Überdeckungswahrscheinlichkeit liefert langfristig in 95 % dieser Wiederholungen ein Intervall, das den festen unbekannten Anteil p enthält.

Bei Näherungsverfahren gilt diese Überdeckung nur näherungsweise unter geeigneten Bedingungen. Es ist keine Garantie, dass von genau 100 Intervallen exakt 95 treffen.

Nach der Berechnung ist das konkrete Intervall fest. Es enthält p entweder oder nicht. Die frequentistische Aussage lautet deshalb nicht: „p ist mit 95 % Wahrscheinlichkeit in genau diesem bereits berechneten Intervall.“ Die 95 % beziehen sich auf die Zuverlässigkeit des Verfahrens bei wiederholten Stichproben.

Welches Modell verwenden wir?

Wir verwenden als leicht nachrechenbaren Einstieg die Normalapproximation mit geschätztem Standardfehler, auch Wald-Intervall genannt. Sie passt nur näherungsweise und ist keine universelle Standardlösung für jede Stichprobe.

  • Die Daten stammen aus einer geeigneten Zufallsstichprobe.
  • Die Beobachtungen werden als unabhängig mit demselben Anteil p modelliert.
  • Die Stichprobe ist groß, und h liegt nicht nahe 0 oder 1.

Bei Ziehen ohne Zurücklegen aus einer endlichen Population sind die Beobachtungen nicht exakt unabhängig. Ist die Stichprobe ein erheblicher Teil der Population, wird eine angepasste Berechnung benötigt.

Als grobe Kontrolle werden häufig mindestens zehn beobachtete Zustimmungen und zehn Nichtzustimmungen verwendet. Das ist eine Faustregel und garantiert keine genaue Überdeckung. Bei 240 Zustimmungen und 160 Nichtzustimmungen liegt unser Beispiel weit von den Randfällen entfernt.

Die Näherungsformel lesen

Für ein näherungsweises zweiseitiges 95-%-Intervall verwenden wir den Faktor z ≈ 1,96 aus der Standardnormalverteilung. Zuerst berechnen wir den geschätzten Standardfehler SE:

SE = √()

Danach folgt die Fehlerspanne m und daraus die untere und obere Grenze:

m = 1,96 · SE

Intervall: [h − m; h + m]

Die eckigen Klammern schließen beide Grenzen ein. h ist ein Anteil zwischen 0 und 1, kein Prozentwert zwischen 0 und 100. Für 60 % setzt du daher 0,60 ein.

Beispiel: 240 Zustimmungen unter 400 Personen

Beispiel · Schritt für Schritt

Das Konfidenzintervall für den Anteil berechnen

240 Zustimmungen unter 400 Personen
Näherungsweises zweiseitiges 95-%-Intervall · Wald-Methode

RechnungErklärung zum Schritt
h = = 0,60
1 Stichprobenanteil berechnen

Verwende 0,60 in der Formel, nicht 60. Es liegen 240 Zustimmungen und 160 Nichtzustimmungen vor; die übrigen Stichprobenannahmen müssen ebenfalls passen.

SE = √()
SE ≈ 0,02449
2 Geschätzten Standardfehler bestimmen

Diese Rechnung gehört zur hier verwendeten Wald-Normalapproximation.

m = 1,96 · √0,0006
m ≈ 0,04801
3 Fehlerspanne berechnen

Der Faktor 1,96 gehört zum näherungsweisen zweiseitigen 95-%-Intervall. Rechne intern mit dem ungerundeten Standardfehler.

Untere Grenze: 0,60 − m
Obere Grenze: 0,60 + m
Intervall ≈ [0,552; 0,648]
4 Grenzen bestimmen

Ziehe die Fehlerspanne vom beobachteten Anteil ab beziehungsweise addiere sie. Runde erst die ausgegebenen Grenzen.

55,2 %64,8 %h = 60 %50 %60 %70 %
240 von 400 Befragten stimmen zu. Blau: beobachteter Anteil h. Grün: näherungsweises 95-%-Konfidenzintervall. Gezeigt wird der Achsenausschnitt von 50 bis 70 %.

Der beobachtete Anteil beträgt 60 %. Das mit dieser Methode berechnete näherungsweise 95-%-Konfidenzintervall reicht von 55,2 % bis 64,8 %. Die Fehlerspanne beträgt ungefähr 4,8 Prozentpunkte, nicht 4,8 % des beobachteten Anteils.

Was macht das Intervall enger oder breiter?

Mehr Beobachtungen: Bei gleichem beobachteten Anteil und gleichem Konfidenzniveau sinkt die Fehlerspanne mit der Wurzel des Stichprobenumfangs. Eine viermal so große Stichprobe halbiert daher die Fehlerspanne dieser Näherung.

Beispiel · Schritt für Schritt

Wie verändert eine größere Stichprobe das Intervall?

Neuer Umfang: n = 1 600 statt 400
Anteil h = 0,60 und 95-%-Niveau bleiben gleich

RechnungErklärung zum Schritt
n = 1 600 = 4 · 400
h = 0,60
1 Größere Stichprobe vergleichen

Der beobachtete Anteil und das Konfidenzniveau bleiben gleich.

SE = √()
m = 1,96 · SE ≈ 0,02400
2 Neue Fehlerspanne berechnen

Die vierfache Stichprobengröße halbiert SE und m. Die Spanne beträgt nun ungefähr 2,4 Prozentpunkte.

Intervall ≈ [0,576; 0,624]
≈ [57,6 %; 62,4 %]
3 Grenzen um 60 % bilden

Das ist weiterhin ein näherungsweises Wald-Intervall unter denselben Modellannahmen.

Höheres Konfidenzniveau: Ein zuverlässigeres Verfahren braucht bei gleichen Daten einen breiteren Bereich. Für ein zweiseitiges Normalapproximation-Intervall gelten etwa folgende Faktoren:

Konfidenzniveau z-Faktor
90 % 1,645
95 % 1,960
99 % 2,576

Lage des Anteils: Das Produkt h · (1 − h) ist bei h = 0,5 am größten. Bei gleichem n und Niveau hat die Formel dort die größte Fehlerspanne. Nahe 0 oder 1 wird die Formel zwar rechnerisch enger, dort aber auch besonders unzuverlässig.

Wie viele Personen werden ungefähr benötigt?

Für eine grobe Planung eines 95-%-Intervalls mit höchstens m Fehlerspanne kann konservativ h · (1 − h) durch seinen größten Wert 0,25 ersetzt werden:

n ≥

Plane eine Fehlerspanne von höchstens drei Prozentpunkten.

Beispiel · Schritt für Schritt

Den benötigten Stichprobenumfang abschätzen

Zweiseitiges 95-%-Intervall
Fehlerspanne höchstens 3 Prozentpunkte · konservative Näherungsplanung

RechnungErklärung zum Schritt
m = 0,03
h(1 − h) ≤ 0,25
1 Einheit und konservativen Ansatz wählen

Drei Prozentpunkte entsprechen 0,03 auf der Anteilsskala. Das Maximum 0,25 tritt bei h = 0,5 auf.

n ≥
n ≥ 1 067,111…
2 Planungsformel auswerten

Nutze die Normalapproximation für ein zweiseitiges 95-%-Intervall.

n mindestens 1 068
3 Auf ganze Beobachtungen aufrunden

Abrunden würde die geforderte Schranke in dieser Näherungsplanung unterschreiten.

Aufrunden ergibt mindestens 1 068 Beobachtungen in dieser Näherungsplanung. Das berücksichtigt nur die zufällige Stichprobenunsicherheit im angenommenen Modell. Auswahlverzerrungen, fehlende Antworten oder ein komplexer Stichprobenplan werden damit nicht behoben.

Typische Fehlinterpretationen vermeiden

Ein Konfidenzintervall für p sagt nicht, dass 95 % der befragten Personen „im Intervall“ liegen. Eine einzelne Person stimmt zu oder nicht. Geschätzt wird ein Anteil in der Grundgesamtheit.

Auch eine sehr große freiwillige Onlineumfrage kann verzerrt sein. Ein schmales rechnerisches Intervall korrigiert keine unpassende Auswahl der Befragten. Die Qualität des Stichprobenplans ist deshalb ebenso wichtig wie die Formel.

Bei kleinen Stichproben oder Anteilen nahe 0 oder 1 kann das Wald-Intervall unplausible Grenzen liefern oder seine nominelle Überdeckung deutlich verfehlen. Beispielsweise ergäbe h = 0 rechnerisch eine Fehlerspanne von 0 – daraus darf keine Sicherheit abgeleitet werden, dass p = 0 ist. Je nach Aufgabe sind andere Verfahren wie das Wilson-Intervall oder ein exaktes Binomialintervall geeigneter. Verwende das verlangte Verfahren.

Fachlicher Hintergrund zu den Intervallverfahren: NIST: Konfidenzintervalle für Anteile.

Dein Ablauf bei neuen Aufgaben

  1. Definiere den unbekannten Anteil p.
  2. Notiere n, x und den beobachteten Anteil h.
  3. Prüfe Stichprobenplan und Voraussetzungen des gewählten Verfahrens.
  4. Wähle das Konfidenzniveau und den passenden Faktor.
  5. Berechne Standardfehler, Fehlerspanne und Grenzen.
  6. Gib das Intervall in passenden Einheiten an und benenne die Methode.
  7. Deute das Niveau über wiederholte Stichproben, ohne eine Garantie zu behaupten.

03 · Selber rechnen · ca. 10–15 Minuten

Übe in deinem Tempo

18 Aufgaben · 3 Stufen

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst eine Aufgabe nach einem Hinweis noch einmal versuchen. Rechne und begründe zuerst auf Papier. Es geht ausschließlich um Anteile und die ausdrücklich vorgegebene Wald-Näherung. Prüfe ihre Voraussetzungen. Verwende die angegebenen z-Faktoren und runde Intervallgrenzen erst am Ende.

04 · Ohne Hilfe prüfen · ca. 5–8 Minuten

Wie sicher bist du jetzt?

5 gemischte Aufgaben

Rechne ohne Formelübersicht und Tipps. Danach siehst du, was geklappt hat und welcher Lernschritt als Nächstes sinnvoll ist. Das ist eine kurze Orientierung, keine Klassenarbeitsnote.

Lieber auf Papier? Weitere Aufgaben mit Rechenwegen

Dein Wissen anwenden

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Löse die Aufgaben zuerst auf Papier. Öffne danach die Lösung. Bei einem Fehler führt dich der Link zur passenden Erklärung zurück.

1 · 120 von 200 Personen stimmen zu. Wie groß ist h?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Den beobachteten Anteil h berechnen

120 Zustimmungen unter 200 Personen

RechnungErklärung zum Schritt
h =
1 Erfolge auf Gesamtzahl beziehen

x = 120 Zustimmungen und n = 200 Beobachtungen.

h = 0,60 = 60 %
2 Anteil berechnen

Das ist die beobachtete Punktschätzung, nicht der bekannte wahre Anteil p.

Erklärung wiederholen →

2 · Was beschreiben die 95 % beim Konfidenzniveau?

Lösung und Rechenweg ansehen

Die langfristige Überdeckung des Verfahrens bei wiederholten Stichproben unter den Modellannahmen, bei Näherungsverfahren nur näherungsweise.

Erklärung wiederholen →

3 · Wie lautet das gerechnete Intervall bei 240 von 400 Zustimmungen?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Die Grenzen des Intervalls bestimmen

240 Zustimmungen unter 400 Personen
Wald-Näherung · zweiseitiges 95-%-Intervall

RechnungErklärung zum Schritt
h = 240 : 400 = 0,60
SE = √(0,60 · 0,40 : 400)
1 Anteil und Standardfehler berechnen

Verwende die im Beitrag beschriebenen Voraussetzungen der Wald-Näherung.

m = 1,96 · SE ≈ 0,04801
2 Fehlerspanne bestimmen

Rechne intern ungerundet weiter.

[h − m; h + m]
≈ [55,2 %; 64,8 %]
3 Grenzen angeben

Das ist das näherungsweise zweiseitige 95-%-Konfidenzintervall nach der hier verwendeten Methode.

Erklärung wiederholen →

4 · Was passiert bei vierfachem n und sonst gleichen Werten?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Die Änderung der Fehlerspanne erklären

Neuer Umfang: 4n
Anteil und Konfidenzniveau bleiben gleich

RechnungErklärung zum Schritt
√(4n) = 2√n
1 Wurzel des Umfangs vergleichen

Bei gleichem h und gleichem Konfidenzniveau ändern sich nur die Faktoren mit n.

m(neu) = m(alt) : 2
2 Folge für die Fehlerspanne

Die Fehlerspanne ist proportional zu 1/√n. Im Nenner steht die doppelte Wurzel, also halbiert sich m in dieser Näherung.

Erklärung wiederholen →

5 · Wird ein 99-%-Intervall bei denselben Daten enger oder breiter als ein 95-%-Intervall?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Wie wirkt ein höheres Konfidenzniveau?

Dieselben Daten · positiver Standardfehler
Vergleiche ein 95-%- mit einem 99-%-Intervall

RechnungErklärung zum Schritt
m₉₅ = 1,96 · SE
m₉₉ = 2,576 · SE
1 Faktoren vergleichen

Bei denselben Daten bleibt SE gleich. Für 99 % wird der größere Faktor verwendet.

2,576 > 1,96
2 Breite einordnen

Für einen positiven Standardfehler ist das 99-%-Intervall breiter. Der Randfall SE = 0 wäre gerade kein verlässlicher Einsatz dieser einfachen Näherung.

Erklärung wiederholen →

6 · Warum ist h = 0 ein Problem für die einfache Formel?

Lösung und Rechenweg ansehen

Lösung · Schritt für Schritt

Warum ist der Randfall h = 0 problematisch?

Keine beobachtete Zustimmung: h = 0 · n > 0
Geprüft wird die einfache Wald-Näherung

RechnungErklärung zum Schritt
h = 0
SE = √(0 · 1 : n) = 0
1 Formel am Rand betrachten

Für n > 0 liefert die Wald-Formel rechnerisch Standardfehler 0.

m = 1,96 · 0 = 0
Intervall: [0; 0]
2 Problem erkennen

Das unterschätzt die Unsicherheit. Keine beobachtete Zustimmung beweist nicht, dass p = 0 gilt. Verwende ein geeignetes anderes Verfahren.

Erklärung wiederholen →

Der Selbstcheck hilft dir zu erkennen, welchen Schritt du noch üben solltest. Rechne nach einer Korrektur eine ähnliche Aufgabe ohne Hilfe.

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Wiederhole die Erklärung zu deinem Fehler. Rechne danach eine ähnliche Aufgabe ohne geöffneten Tipp oder Rechenweg.

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Für Eltern: in zehn Minuten gemeinsam wiederholen

Lasst euch eine Aufgabe laut erklären. Fragt: „Warum darfst du diesen Schritt machen?“ Bei einem Fehler schaut ihr gemeinsam auf den Hinweis. Danach löst das Kind eine ähnliche Aufgabe selbst.

Zum Schluss benennt das Kind einen Schritt, den es jetzt sicherer beherrscht, und plant eine kurze Wiederholung.

Für Lehrkräfte: Vorschlag für eine Übungsstunde

Nach der Einführung des Themas: 5 Minuten Kurzcheck, 10 Minuten gezielte Wiederholung, 15 Minuten Üben auf passender Stufe, 10 Minuten Abschlusscheck und Besprechung, 5 Minuten Lernreflexion.

Die Stufen dienen zur Differenzierung. Die kurze Auswertung ist eine Orientierung; Begründungen und Rechenwege sollten zusätzlich auf Papier oder im Gespräch sichtbar werden.

Häufige Fragen

Ist die Fehlerspanne dasselbe wie die gesamte Intervallbreite?

Nein. Bei einem symmetrischen Intervall ist die Fehlerspanne die halbe Breite. Bei 60 % ± 4,8 Prozentpunkten ist das Intervall 9,6 Prozentpunkte breit.

Ist jedes 95-%-Intervall gleich?

Nein. Das Verfahren, die Daten und der Stichprobenplan bestimmen die Grenzen. Näherungsverfahren und exakte Verfahren können unterschiedliche Intervalle liefern.

Kann ich die Formel für Anteile auch für Durchschnittsnoten verwenden?

Nein. Ein Mittelwert ist kein Anteil. Dafür benötigst du ein passendes Mittelwertverfahren mit eigenen Voraussetzungen.

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