Kalkstein · CaCO₃
Calciumcarbonat: schwer löslicher Feststoff, etwa in Kalkstein und vielen Kalkablagerungen.
Chemie · Verstehen und üben
Unterscheide Kalkstein, Branntkalk und Löschkalk. Erkläre mit Reaktionsgleichungen, warum Kalk sich löst, ausfällt und die Wasserhärte beeinflusst.
Stoffumwandlung · Gleichgewicht · Alltag
Im technischen Kalkkreislauf wird Calciumcarbonat erst in Calciumoxid, dann in Calciumhydroxid und schließlich wieder in Calciumcarbonat umgewandelt. Die ähnlichen Alltagsnamen stehen also für verschiedene chemische Stoffe.
Calciumcarbonat: schwer löslicher Feststoff, etwa in Kalkstein und vielen Kalkablagerungen.
Calciumoxid: entsteht beim Erhitzen von Kalkstein und reagiert mit Wasser stark exotherm.
Calciumhydroxid: bildet eine basische Lösung. Eine klare gesättigte Lösung nennt man Kalkwasser.
In Wasser liegen Calcium-Ionen gelöst vor. Klares Wasser kann daher hart sein, ohne sichtbare Kalkteilchen zu enthalten.
Die thermische Zersetzung benötigt Energie. Zusätzlich zum Energiebedarf wird CO₂ aus dem Carbonat selbst freigesetzt.
Die Reaktion setzt viel Wärme frei. „Löschen“ bedeutet hier eine chemische Reaktion mit Wasser, nicht bloß das Lösen eines Feststoffs.
Luftkalkmörtel reagiert mit Kohlenstoffdioxid aus der Luft. Das entstehende Calciumcarbonat trägt zur Verfestigung bei. Feuchtigkeit ist für die Carbonatisierung wichtig; dies ist nicht der allgemeine Härtungsmechanismus jedes Zements.
Kohlenstoffdioxid im Wasser ermöglicht die Umwandlung von Carbonat zu Hydrogencarbonat. Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen liegen gelöst vor. So kann Wasser auf seinem Weg durch Kalkgestein Calcium aufnehmen.
Entweicht CO₂, kann die Rückreaktion begünstigt werden. Erwärmen fördert unter geeigneten Bedingungen die CO₂-Abgabe und Kalkabscheidung – etwa im Wasserkocher.
Wähle eine Änderung. Erkläre jeweils, welche Stoffe reagieren und warum sich die Richtung ändert.
Lösen wird begünstigt
Zusätzliches gelöstes CO₂ kann bei vorhandenem Kalk die Bildung gelöster Calcium- und Hydrogencarbonat-Ionen begünstigen.
Die Gesamthärte wird im Wesentlichen durch gelöste Calcium- und Magnesium-Ionen bestimmt. Natrium-Ionen zählen nicht zu diesen Härtebildnern.
Der mit Hydrogencarbonat beziehungsweise Carbonat verknüpfte Anteil kann durch Erhitzen teilweise vermindert werden. Häufig heißt er vorübergehende Härte.
Härtebildner können auch mit Sulfat oder Chlorid vorliegen. Abkochen entfernt diese Härte nicht einfach vollständig.
Ca²⁺ und Mg²⁺ können mit Fettsäure-Anionen schwer lösliche Salze bilden. Diese Kalkseifen verringern die nutzbare Seifenmenge.
Ein Enthärter kann Ca²⁺ und Mg²⁺ gegen Na⁺ austauschen. Das enthärtet, entsalzt das Wasser aber nicht vollständig.
Im idealisierten Modell werden 100 g reines CaCO₃ vollständig zersetzt. Verwende gerundet M(CaCO₃) = 100 g/mol, M(CaO) = 56 g/mol und M(CO₂) = 44 g/mol.
Massenkontrolle: 56 + 44 = 100 g. Die Masse des verbleibenden Feststoffs sinkt, weil CO₂ entweicht – nicht weil Masse vernichtet wird.
Für Wasserhärte sind vor allem verantwortlich …
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Einstieg: Die drei Kalkstoffe anhand ihrer Formeln unterscheiden.
Partnerarbeit: Im Kalk-Labor die Reaktionsrichtung vorhersagen.
Sicherung: Den Massenverlust beim Brennen berechnen und Kalkablagerungen chemisch erklären.

Ergänzende Grundlagen: Niederschläge und Ionengleichungen.
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Ergänzung: Reaktionsgleichungen und Atombilanzen sicher aufstellen.
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