Eine feste Gewohnheit
Wenn ich den Bus verpasse, gehe ich zu Fuß zur Schule.
Die Person beschreibt ihren üblichen Ablauf, nicht nur einen einzelnen Schultag.
Englisch · Bedingungssätze · etwa Klasse 7–9
Was passiert immer oder regelmäßig, wenn eine bestimmte Bedingung erfüllt ist? Lerne das Zero Conditional mit Regeln und Alltagsgewohnheiten.
Eine Bedingung – eine übliche Folge.
Mit einem If-Satz Typ 0 beschreibst du allgemeine Zusammenhänge, Regeln oder wiederkehrende Gewohnheiten. Er heißt auch Zero Conditional. Es geht hier nicht um einen einzelnen Plan für morgen, sondern darum, was in einer bestimmten Situation regelmäßig gilt.
Wenn ich den Bus verpasse, gehe ich zu Fuß zur Schule.
Die Person beschreibt ihren üblichen Ablauf, nicht nur einen einzelnen Schultag.
| Teil | Frage dazu | Beispiel |
|---|---|---|
| If-Satz: die Bedingung | Unter welcher Bedingung? | If I miss the bus, |
| Hauptsatz: die Folge | Was passiert dann regelmäßig? | I walk to school. |
Beide Teile enthalten ein Subjekt und ein Verb. If bedeutet hier „wenn“ oder „falls“. Der Hauptsatz kann allein stehen; der if-Satz allein lässt die Folge offen.
| Subjekt | Beispiel |
|---|---|
| I / you / we / they | If we finish early, we read. |
| he / she / it | If Mia finishes early, she reads. |
| Verneinung mit don’t / doesn’t | If Ben doesn’t understand a word, he asks. |
| Be wird zu am / is / are | If I am tired, I go to bed early. |
Bei he, she und it bekommt das normale Verb ein -s oder -es. Nach doesn’t steht die Grundform: doesn’t understand. Bei Unsicherheit hilft die Seite zum Simple Present.
Du möchtest sagen: „Wenn Mia ein Wort nicht versteht, schlägt sie es nach.“ Gemeint ist ihre übliche Lernstrategie.
Wenn jemand eine Sechs würfelt, ist diese Person noch einmal dran.
Das gilt als Regel in unserem erfundenen Spiel. They kann sich hier auf eine einzelne Person beziehen, deren Geschlecht nicht genannt wird.
Wenn wir früh fertig sind, lesen wir leise.
So läuft es in dieser Beispielklasse regelmäßig ab.
Wenn Ben nervös ist, spricht er sehr schnell.
Der Satz beschreibt ein wiederkehrendes Verhalten.
Die Grammatik behauptet nicht, dass jede solche Regel weltweit gilt. Der Zusammenhang kann für eine Person, eine bestimmte Klasse oder ein erfundenes Spiel gelten.
If-Satz zuerst: Komma zwischen den Satzteilen.
Hauptsatz zuerst: normalerweise kein Komma vor if.
Anders als oft im Deutschen setzt du im Englischen also nicht automatisch vor jeden Nebensatz ein Komma.
Bei wiederkehrenden Situationen können beide passen: When I miss the bus, I walk to school. betont „immer wenn“. If I miss the bus … stellt die Bedingung in den Vordergrund. Für eine einmalige Zukunftssituation sind if und when nicht beliebig austauschbar; das lernst du bei Typ 1.
Wähle ein Beispiel und stelle die Satzteile um. Die Bedeutung bleibt gleich. Beobachte das Komma.
Wenn ich den Bus verpasse, gehe ich zu Fuß zur Schule.
Eine feste Gewohnheit. Der if-Satz steht vorn; danach folgt ein Komma.
Es gibt auch Bedingungssätze mit can oder einer Aufforderung. Hier übst du zuerst gezielt das Grundmuster mit Simple Present in beiden Teilen.
Schreibe zwei erfundene oder echte Gewohnheiten mit if. Stelle bei einem Satz die Folge an den Anfang und prüfe das Komma.
If I don’t understand a task, I ask for help. I read quietly if I finish early.
Wenn ich eine Aufgabe nicht verstehe, bitte ich um Hilfe. Ich lese leise, wenn ich früh fertig bin.
Einstieg: Eine einfache Regel für ein erfundenes Würfelspiel vorstellen.
Partnerphase: Weitere Regeln mit if + Simple Present und Simple Present formulieren. Bedingung und Folge in zwei Farben markieren.
Sicherung: Satzteile auf Karten umstellen und entscheiden, ob ein Komma gebraucht wird.
Zum Nachlesen auf Englisch: British Council · Grammatik. Beispiele und Aufgaben sind eigenständig für Lernmarktplatz erstellt.