ATP kurz erklärt
ATP bedeutet Adenosintriphosphat. Die Zelle bildet es aus ADP und anorganischem Phosphat. Die Hydrolyse von ATP zu ADP und Phosphat kann mit energiebedürftigen Vorgängen gekoppelt werden.
Biologie · Verstehen und üben
Verfolge den Abbau von Glucose, die Rolle des Sauerstoffs und die Bildung von ATP.
Grundlagen verstehen · am Modell prüfen · selbst wiederholen
Zellen benötigen Energie für Bewegung, Stoffaufbau und Transport. Bei der aeroben Zellatmung wird Glucose mithilfe von Sauerstoff schrittweise abgebaut. Dabei entstehen Kohlenstoffdioxid und Wasser. Ein Teil der frei werdenden Energie wird für die Bildung von ATP nutzbar; ein weiterer Teil wird als Wärme abgegeben.
ATP bedeutet Adenosintriphosphat. Die Zelle bildet es aus ADP und anorganischem Phosphat. Die Hydrolyse von ATP zu ADP und Phosphat kann mit energiebedürftigen Vorgängen gekoppelt werden.
ATP wird laufend umgesetzt und neu gebildet. Fette und Kohlenhydrate speichern Energie längerfristig; ATP stellt sie kurzfristig für viele Zellvorgänge bereit.
Die Zellatmung beginnt im Cytosol, der flüssigen Grundsubstanz außerhalb der Organellen. Weitere Schritte laufen in den Mitochondrien. Deren innere Membran ist stark gefaltet; die Falten heißen Cristae. Sie bieten viel Fläche für Atmungskette und ATP-Synthase. Der Innenraum heißt Matrix.
Wähle eine Station. Verbinde ihren Ort mit der Stoffumwandlung. Die C-Bilanzen beziehen sich jeweils auf eine Glucose.
Ort: Cytosol
Die Glucose mit sechs C-Atomen wird in zwei Pyruvatmoleküle mit je drei C-Atomen überführt. Dabei entstehen netto 2 ATP und NADH als Elektronenträger. In diesem Schritt wird noch kein CO₂ frei.
Die Stationsgleichungen zeigen die Kohlenstoffbilanz, keine vollständig ausgeglichenen Einzelreaktionen. Trägerstoffe und Wasser sind dort teilweise ausgeblendet.
6 C → 2 × 3 C. Noch kein CO₂: Alle sechs C-Atome stecken zusammen in zwei Pyruvatmolekülen.
2 × 3 C → 2 × 2 C + 2 CO₂. Zwei C-Atome werden frei, vier gelangen als Acetylreste weiter.
Über zwei Umläufe werden insgesamt weitere vier CO₂ abgegeben. Gesamtbilanz: 2 + 4 = 6 CO₂ pro vollständig abgebauter Glucose.
Sauerstoff ist der letzte Elektronenakzeptor der aeroben Atmungskette. Fehlt er, können Elektronen nicht mehr auf diesem Weg weitergegeben werden. Die oxidative ATP-Bildung kommt zum Erliegen. Manche Zellen halten dann die Glykolyse durch Gärung aufrecht; die Energieausbeute ist deutlich geringer.
Die Lungenatmung bringt Sauerstoff in den Körper und gibt CO₂ ab. Die Zellatmung sind die chemischen Vorgänge in den Zellen.
Die Glykolyse liefert netto 2 ATP. Der größte ATP-Anteil der aeroben Zellatmung entsteht über Atmungskette und ATP-Synthase. Eine pauschale feste Gesamtzahl gilt nicht für jede Zelle und jede Bedingung.
Für jede vollständig aerob abgebaute Glucose gelten dieselben Stoffmengenverhältnisse. Wähle eine Glucosemenge.
Alle Koeffizienten werden mit 1 multipliziert. Die angegebenen Wasserwerte sind die Nettobilanz der Gesamtreaktion.
Baut aus CO₂ organische Stoffe auf und benötigt Lichtenergie. In grünen Pflanzenzellen liegt ihr Ort im Chloroplasten.
Baut energiereiche Stoffe ab und ermöglicht ATP-Bildung. Sie läuft in Pflanzenzellen auch dann, wenn gleichzeitig Fotosynthese stattfindet.
Die vereinfachten Stoffbilanzen erscheinen gegensätzlich. Die Mechanismen sind aber verschieden: Zellatmung ist nicht die rückwärts laufende Fotosynthese. Stoffe können im Ökosystem kreisen; Energie wird weitergegeben und schließlich als Wärme verteilt.
Welcher Teil der Zellatmung läuft im Cytosol ab?
Wähle eine Antwort.
Einstieg: „Atmen Pflanzen auch am Tag?“ begründet beantworten.
Partnerarbeit: Die Stationen im Explorer ordnen und jeweils Ort, C-Bilanz und Funktion nennen.
Transfer: Eine neue Glucosemenge wählen und den Sauerstoffbedarf zuerst selbst berechnen.
Wiederholung: Mitochondrienbild ohne Vorlage skizzieren und Glykolyse außerhalb eintragen.

Grundlagen · Klasse 6–8: Atmung, Zellatmung und Energienutzung unterscheiden.
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Überblick: Fotosynthese und Zellatmung gemeinsam wiederholen.
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Vertiefung · Klasse 10–13: Kohlenstoffbilanzen von Glykolyse bis Citratzyklus nachvollziehen.
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Material ansehen und herunterladenZum fachlichen Vertiefen: OpenStax · Zellatmung.