Transmission T · durchgelassener Anteil
T = I/I₀. Bei T = 0,10 kommen 10 % des Bezugslichts an.
Chemie · Oberstufe · Analytik
Wie wird aus einer Lichtmessung eine Konzentration? Erkunde Absorbanz und Transmission und rechne mit Kalibrierung und Verdünnung.
Lichtabsorption · Konzentration · Kalibrierung
Ein Photometer vergleicht die einfallende Lichtintensität I₀ mit der nach der Probe ankommenden Intensität I. Die Lösung befindet sich in einer Küvette, einem transparenten Messgefäß mit bekannter Schichtdicke d.
Absorbierende Teilchen nehmen Licht bestimmter Wellenlängen auf. Bei der UV/Vis-Photometrie werden dabei elektronische Übergänge angeregt. Wie stark die Lösung absorbiert, hängt unter anderem von Stoff, Wellenlänge und Konzentration ab.
T = I/I₀. Bei T = 0,10 kommen 10 % des Bezugslichts an.
A = −log₁₀(T). Sie wird im Schulkontext oft Extinktion E genannt. A = 1 entspricht T = 0,10, also 10 %.
Stoff- und wellenlängenabhängig. Hier: Einheit L·mol⁻¹·cm⁻¹. Er beschreibt, wie stark die untersuchte Spezies bei der gewählten Wellenlänge absorbiert.
c in mol/L und d in cm. Die Einheiten kürzen sich: A besitzt keine Einheit. Eine doppelte Schichtdicke bedeutet einen doppelt so langen Lichtweg durch die Lösung.
Unter geeigneten Messbedingungen gilt: Verdoppelt man c oder d, verdoppelt sich A. Die Transmission halbiert sich dabei im Allgemeinen nicht, denn sie hängt exponentiell von A ab.
Modell einer absorbierenden Spezies bei fester Wellenlänge: ε = 10 000 L·mol⁻¹·cm⁻¹. Verändere die Konzentration oder den Lichtweg.
0,50
31,62 %
Durchgelassener Lichtanteil (lineare Skala 0–100 %)
A = 10 000 · 0,000050 · 1,0 = 0,50. T = 10⁻⁰·⁵ ≈ 31,62 %.
Man misst Lösungen mit bekannter Konzentration bei gleicher Wellenlänge und Schichtdicke. Im idealisierten Beispiel gilt A = 0,010 · c, wenn c als Zahlenwert in µmol/L eingesetzt wird.
Eine unbekannte Probe mit A = 0,35 hat deshalb c = 35 µmol/L. Wurde sie zuvor auf das Fünffache ihres ursprünglichen Volumens verdünnt, lag die ursprüngliche Konzentration bei 175 µmol/L.
Für die obige ideale Kalibrierung mit d = 1,0 cm. Gib A zwischen 0 und 0,80 ein. Ein Verdünnungsfaktor 5 bedeutet: 1 Volumenteil Probe wird auf insgesamt 5 Volumenteile aufgefüllt.
Messlösung: 35 µmol/L. Ursprüngliche Probe: 175 µmol/L.
Lösungsmittel und Reagenzien ohne den zu bestimmenden Stoff dienen als Blindprobe. Oft misst man nahe einem Absorptionsmaximum λmax, um empfindlich zu messen.
Saubere Küvetten, gleiche Schichtdicke und passende Blindprobe verwenden. Trübung streut Licht; weitere absorbierende Stoffe können das Ergebnis verfälschen.
Die beobachtete Lösungsfarbe ist nicht automatisch die Farbe des absorbierten Lichts. Ein blau erscheinender Stoff kann beispielsweise im orange-roten Bereich stark absorbieren. Siehe auch Farbstoffe und Farbigkeit.
Die Konzentration verdoppelt sich bei gleichem ε und d. Was folgt im linearen Bereich?
Wähle eine Antwort.
Einstieg: I₀, I und d in der Küvettenzeichnung erklären.
Partnerarbeit: Vor jeder Regleränderung A und T vorhersagen. Proportionalität und logarithmische Beziehung unterscheiden.
Sicherung: Eine unbekannte Probe mit Kalibrierung und Verdünnungsfaktor auswerten.

Passende Rechengrundlagen: Konzentrationen und Verdünnungen. Ergänzung zur Photometrie, kein spezielles Photometrie-Arbeitsblatt.
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