Beschreibung

Die Westermann OnlineDiagnose ist ein digitales Diagnose- und Fördertool für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch in der Sekundarstufe. Es hilft dir dabei, Lernstände systematisch zu erfassen, individuelle Förderbedarfe zu erkennen und gezielt passende Materialien bereitzustellen.

Im folgenden Testbericht erfährst du, wie gut OnlineDiagnose im Schulalltag funktioniert, welche Funktionen dir wirklich Zeit sparen und für welche Einsatzbereiche sich das Tool besonders eignet. Außerdem bekommst du einen klaren Überblick über Preise, Datenschutz und Erfahrungen aus der Praxis, damit du schnell entscheiden kannst, ob sich der Einsatz für deinen Unterricht lohnt.

Westermann OnlineDiagnose im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen für Lehrkräfte

  • © Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH
Produkt Form
  Preise
  • Kostenlose Testlizenz: 1 Monat kostenlos, läuft nach 30 Tagen automatisch aus (keine Umwandlung in ein Abo); nutzbar mit max. 5 Test-Schüler/innen. 
  • Klassenlizenz (Sek I/II, Deutsch/Mathe/Englisch): 65,00 € pro Fach und Klassenstufe (Kl. 5–11); max. 35 Schüler/innen pro Fach; Lizenzdauer 365 Tage. 
  • Jahrgangslizenz (Sek I/II, Deutsch/Mathe/Englisch): 140,00 € pro Fach und Klassenstufe; unbegrenzte Schülerzahl pro Fach; Lizenzdauer 365 Tage; Erwerb wird als „nur mit Schulkonto“ beschrieben. 
  • Basiskompetenzen (Lesen/Schreiben/Rechnen, für Jg. 5/6): Einzeln (Lesen oder Schreiben oder Rechnen): 40,00 € (Klassenlizenz) bzw. 100,00 € (Jahrgangslizenz). Kombi (Lesen+Schreiben+Rechnen): 90,00 € (Klassenlizenz) bzw. 210,00 € (Jahrgangslizenz). Verfügbar ab Schuljahresbeginn 2025; vorgesehen für die Jahrgänge 5 und 6. 
  • Schulträgerlizenz: 899,00 € pro Jahr und Schule (bei 100% teilnehmenden Schulen) oder 999,00 € pro Jahr und Schule (ab 50% teilnehmenden Schulen); umfasst alle Fächer (inkl. Basiskompetenzen) und alle Jahrgänge (5–11). 
  • Optional: gedruckte, personalisierte Fördermappen (A4, farbig, mit Löser): Preis je Mappe abhängig von Seitenzahl: bis 16 Seiten 5,95 €, 17–24 Seiten 7,25 €, ab 25 Seiten 8,25 €; Versand laut Anbieter innerhalb von drei Werktagen. 

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Beschreibung

Die Westermann OnlineDiagnose ist ein digitales Diagnose- und Fördertool für die Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch in der Sekundarstufe. Es hilft dir dabei, Lernstände systematisch zu erfassen, individuelle Förderbedarfe zu erkennen und gezielt passende Materialien bereitzustellen.

Im folgenden Testbericht erfährst du, wie gut OnlineDiagnose im Schulalltag funktioniert, welche Funktionen dir wirklich Zeit sparen und für welche Einsatzbereiche sich das Tool besonders eignet. Außerdem bekommst du einen klaren Überblick über Preise, Datenschutz und Erfahrungen aus der Praxis, damit du schnell entscheiden kannst, ob sich der Einsatz für deinen Unterricht lohnt.

Passt Westermann OnlineDiagnose zu mir?

✓ Geeignet für
  • Lehrkräfte in Sek I/II (Kl. 5–11), die Lernstände zügig erfassen und daraus konkrete Fördermaßnahmen ableiten möchten.
  • Teams/Schulen, die Diagnose konsequent mit Förderphase und Nachtest verbinden wollen (statt einmaliger „Standortbestimmung“).
  • Deutsch-/Mathe-/Englisch-Fachschaften, die viele Kompetenzbereiche abdecken und Ergebnisse für Elternkommunikation strukturiert ausgeben möchten (Elternbriefe/PDF-Sicherung).
  • Schulen, die schulweit über Schulkonto/ZSV arbeiten und Lizenzen zentral verwalten wollen.
  • Jahrgangsteams 5/6, die zusätzlich Basiskompetenzen (Lesen/Schreiben/Rechnen) gezielt prüfen und fördern möchten (ab 2025).
✕ Weniger geeignet für
  • Lehrkräfte, die eine diagnosebasierte Förderung ohne verlässliche digitale Infrastruktur umsetzen müssen (Browser-/Cookie-/MP3-Anforderungen, stabile Durchführung im Zeitfenster).
  • Schulen, die AVV/Elterninformation nicht sauber abbilden können oder wollen (Auftragsverarbeitung ist explizit vorgesehen).
  • Kollegien, die eine fachübergreifende „Flatrate“ erwarten: Lizenzen sind fach- und jahrgangsbezogen, wodurch die Kosten bei breiter Nutzung rasch steigen können.
  • Schulen, die häufig zwischen Portallösungen/SSO-Setups wechseln und unbedingt historische Daten übernehmen müssen (z. B. beim Wechsel in Portalintegration werden Daten nicht immer übertragen).

Westermann OnlineDiagnose im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

OnlineDiagnose ist ein webbasiertes Diagnose- und Förderprogramm für Deutsch, Mathematik und Englisch in den Klassenstufen 5 bis 11. Es ist besonders auf Situationen ausgelegt, in denen Du schnell herausfinden musst, welche Kompetenzen aus den Vorjahren sitzen (oder fehlen) – typischerweise zu Beginn des Schuljahres oder vor/ nach einer gezielten Förderphase. 

Für Schulen mit stark heterogenen Lernständen (z. B. beim Übergang in die Sekundarstufe, in leistungsheterogenen Lerngruppen oder nach längeren Lernunterbrechungen) ist der Ansatz „Testen → Fördern → Nachtesten“ zentral: Haupttests erfassen die wichtigsten Kompetenzbereiche der vorangegangenen Schuljahre, anschließend können Fördermaßnahmen direkt angeschlossen werden. 

Wichtig für die Praxis: Die Inhalte sind nach Anbieterangaben auf Lehrpläne der Bundesländer abgestimmt und zudem nach Schulformen differenziert. Pro Jahrgang werden laut Westermann bis zu 110 Einzelkompetenzen auf drei Niveaustufen überprüft; als Referenz werden u. a. Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz genannt. 

Wenn Du mit Lehrwerken aus der Westermann-Gruppe arbeitest, kannst Du die Förderung explizit lehrwerksnah organisieren: Die Plattform verweist darauf, zu den Kompetenzen von über 600 Schulbüchern passende Zuordnungen („Einsatzhilfe“) bereitzustellen, ergänzt um eine lehrwerksfreie Nutzung, falls Dein Lehrwerk nicht gelistet ist. 

Für den deutschen Markt relevant sind außerdem zentrale Landes-/Portal-Integrationen: Beispiel Berliner Schulportal in Berlin – dort wird OnlineDiagnose 5–11 als lizenzpflichtiger Dienst beschrieben, mit Single Sign-On und zentraler Nutzerbereitstellung (inkl. Hinweisen zu Datenübernahme bei Umstieg). 

Funktionen & Anwendung

OnlineDiagnose bündelt Diagnose, Auswertung, Fördermaterial und Erfolgskontrolle in einem wiederholbaren Ablauf. Die wichtigsten Bausteine sind dabei klar voneinander getrennt: DiagnostizierenAuswertenFördern und Evaluieren

Diagnose: Haupttests, adaptive Detailtests und flexible Testzusammenstellung

Im Standardablauf bearbeiten Schüler/innen Haupttests (typisch 25–40 Minuten) am Computer oder Tablet mit Internetzugang. Der Anbieter beschreibt die Tests als adaptiv: Sie passen sich u. a. an die Arbeitsgeschwindigkeit an, sodass langsamer arbeitende Schüler/innen weniger Aufgaben pro Thema bekommen als schneller arbeitende – Ziel ist, dass alle in etwa in einer Unterrichtsstunde fertig werden. 

Wenn einzelne Bereiche auffällig sind, kannst Du vertiefende Detailtests einsetzen (auf der Plattform mit ca. 40 Minuten angegeben) und Tests auch anpassen oder komplett neu zusammenstellen. Das ist wichtig, wenn Du nicht „Jahresanfangsscreening“, sondern gezielt einzelne Kompetenzbereiche diagnostizieren willst. 

Auswertung: Ampelprinzip, Leistungsprofile, Detailansichten

Die Ergebnisse werden als Leistungsprofile und Diagramme im Ampelprinzip dargestellt. Du bekommst Auswertungen für die Klasse und für einzelne Schüler/innen, zusätzlich nach Kompetenzbereichen und Einzelkompetenzen. Die Plattform nennt außerdem Detailfunktionen wie das Anzeigen von Schülerantworten inkl. Lösungsvergleich sowie eine Ergebnis-/Geschwindigkeits-Matrix für die Klasse. 

Ein Bestandteil (je nach Nutzungsszenario) ist der Vergleich mit Durchschnittswerten derselben Schulform: In der Datenschutzerklärung wird beschrieben, dass dafür anonymisierte und aggregierte Mittelwerte anderer Schüler/innen als Orientierung eingeblendet werden können (wahlweise bundeslandbezogen oder bundesweit). 

Förderung: Arbeitsblätter, interaktive Übungen, Einsatzhilfe

Auf Basis der Testergebnisse erstellt die Plattform automatische Förderpläne: Fördermaterialien kannst Du als PDF-Arbeitsblätter herunterladen/ausdrucken oder für Schülerkonten freischalten. Parallel gibt es interaktive Übungen mit Rückmeldungen und Auswertungen „zu jeder förderbedürftigen Kompetenz“. 

Ein praxisnahes Extra ist die „Einsatzhilfe“ (lehrwerksnah): Du wählst Buchkapitel aus, und die Plattform stellt dazu individuell abgestimmte Übungsmappen zusammen – auf Basis bisheriger Testergebnisse und passend zu den Kompetenzen der ausgewählten Kapitel. 

Optional kannst Du personalisierte Fördermappen als gedrucktes Heft bestellen (inkl. Löser). Für die Unterrichtsrealität ist interessant, dass Westermann explizit Preisspannen je nach Seitenzahl nennt und eine Versandzeit von drei Werktagen angibt. 

Evaluation: Nachtests und Förderzyklus

Nach der Förderphase kannst Du Nachtests freischalten. In den Produktbeschreibungen wird beschrieben, dass Nachtests adaptiv zusammengestellt werden und ein statistischer Vergleich zwischen Haupt- und Nachtests den Fördererfolg evaluiert; daraus werden ggf. neue Fördermaterialien abgeleitet. 

Sonderfunktion Deutsch: „Offenes Schreiben“ mit LSA

Für Deutsch nennt Westermann als besonderes Aufgabenformat „Offenes Schreiben“ (zusätzlicher Haupttest). Die Auswertung erfolgt computerbasiert via Latenter Semantischer Analyse (LSA): Das Verfahren sei in den USA entwickelt und für den deutschsprachigen Raum von der Universität Würzburg adaptiert worden; die Auswertung soll Objektivität und Zeitersparnis unterstützen. Für die Durchführung wird beim Offenen Schreiben ausdrücklich empfohlen, eher eine Doppelstunde einzuplanen. 

Technische Voraussetzungen und typische Stolpersteine

Für die Praxis wichtig: Laut Benutzerhinweisen läuft OnlineDiagnose in aktuellen Versionen gängiger Browser unter Windows, macOS und Linux; JavaScript und Session-Cookies müssen aktiv sein. Tablets (z. B. iPads) werden ebenfalls genannt, und AdBlocker sollten deaktiviert sein, da sonst Bedien-Elemente fehlen können. Für den Schülerbereich ist außerdem relevant, dass MP3-Abspielen und -Downloads im Schulnetz nicht blockiert sein dürfen (z. B. für Audio-Material). 

Didaktischer Mehrwert

Der didaktische Kernnutzen liegt in der Kombination aus diagnosebasierter Differenzierung und schneller Anschlussförderung: Du setzt nicht „auf Verdacht“ Fördermaterial ein, sondern leitest (idealerweise) Förderentscheidungen aus konkreten Kompetenzprofilen ab und überprüfst die Wirkung anschließend erneut. 

Für die Unterrichtsplanung ist besonders hilfreich, dass Ergebnisse nicht nur als „richtig/falsch“, sondern (anbieterseitig) auch über Arbeitsgeschwindigkeit und adaptive Testlogik abgebildet werden. Das macht es leichter, zwischen „kann es nicht“ und „kann es grundsätzlich, braucht aber mehr Zeit/Automatisierung“ zu unterscheiden – eine didaktische Interpretation, die sich aus dem beschriebenen Testprinzip ergibt. 

Die Lehrplan-Anbindung (bundeslandspezifisch, schulformdifferenziert) und die Abdeckung vieler Einzelkompetenzen unterstützt kompetenzorientiertes Unterrichten: Diagnose und Förderung können gezielt an den Kompetenzen ausgerichtet werden, die im jeweiligen Jahrgang tatsächlich vorausgesetzt werden. 

Ein weiterer Mehrwert liegt in der Kommunikation: Die Plattform nennt textliche Zusammenfassungen und Elternbriefe als Bestandteil der Ergebnisdarstellung; das kann Dir helfen, Rückmeldungen an Lernende und Erziehungsberechtigte klarer und strukturierter vorzubereiten. 

Datenschutz

Für Schulen ist OnlineDiagnose ein „klassischer“ Fall von digitaler Lernstandserhebung mit personenbezogenen Daten. In der Datenschutzerklärung wird für Schüler/innen klar beschrieben: Verantwortliche Stelle ist die Schule, während die Westermann Bildungsmedien Verlag GmbH als Auftragsverarbeiter für die Schule handelt; Schüler/innen können die Anwendung nur über die Schule nutzen. 

AVV und Elterninformation

Westermann stellt auf der Hilfeseite zur Auftragsverarbeitung heraus, dass zwischen Schule und Anbieter eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO abgeschlossen werden muss, und verlinkt dafür eine Download-Vorlage. Zusätzlich wird eine Vorlage zur Information der Eltern und zur Einwilligung genannt. 

Welche Daten typisch verarbeitet werden (und wie Du Datensparsamkeit praktisch umsetzt)

Die Datenschutzerklärung listet für den Schülerbereich u. a. Identifikator, Benutzername, Klassenstufe sowie Bearbeitungsdaten (Antworten, Korrektheit, Bearbeitungsdauer/-zeitpunkt, Login/Logout) auf. 

In der von Westermann bereitgestellten Einwilligungsvorlage wird außerdem konkretisiert, dass als Identifikator auch Abkürzungen und/oder Fantasienamen genutzt werden können (Datensparsamkeit), und dass die Plattform Test- und Übungsergebnisse verarbeitet, um Auswertungen und Fördermaterialien zusammenzustellen. Gleichzeitig wird dort festgehalten, dass keine Verarbeitung zu anderen Zwecken (z. B. Werbung) stattfindet und grundsätzlich keine Datenübermittlung an Dritte erfolgt – ausgenommen rechtliche Verpflichtungen/Berechtigungen. 

Rollen- und Zugriffskonzept (relevant für Deine Alltagssicherheit)

Für die zentrale Nutzerverwaltung verweist Westermann auf die „Zentrale Schülerverwaltung“ (ZSV). Dort wird beschrieben, dass Schüler/innen nur auf die ihnen bereitgestellten Materialien/Tests zugreifen und keine administrativen Funktionen bzw. Daten anderer Nutzer sehen können; auch sei es technisch nicht möglich, Dritte für den Zugriff auf Schülerdaten freizuschalten. Lehrkräfte haben erweiterte Rechte (u. a. Tests/Material erstellen, verteilen, Leistungen auswerten); die Systemadministration verwaltet schulweit über ein Schulkonto. 

Technische Schutzmaßnahmen (kurz)

Die Datenschutzerklärung nennt als Beispiel verschlüsselte Übertragung per HTTPS und technische/organisatorische Sicherheitsmaßnahmen, die laufend überprüft und an „neue Sicherheitsstandards“ angepasst werden sollen. 

Kosten & Lizenzmodelle

Beim Kostenbild ist entscheidend, dass die Lizenzlogik fach- und jahrgangsbezogen gedacht ist: In der Westermann-Produktstruktur existieren Lizenzen je Fach (Deutsch/Mathe/Englisch) und je Klassenstufe (5–11) in Form von Klassen- und Jahrgangslizenzen. 

Klassenlizenz vs. Jahrgangslizenz: Wann lohnt sich was?

Die Klassenlizenz (65 €) ist praktisch, wenn Du nur eine Lerngruppe in einem Fach abdecken willst (bis 35 Schüler/innen). Die Jahrgangslizenz (140 €) ist dann interessant, wenn Du im selben Jahrgang und Fach mit mehr als 35 Schüler/innen arbeitest oder mehrere Klassen parallel abdecken musst, weil sie als „unbegrenzte Schülerzahl pro Fach“ beschrieben ist und 365 Tage gilt. 

Dass für die Jahrgangslizenz ein Schulkonto benötigt wird, ist praktisch relevant: In der Westermann-ZSV-Logik gibt es pro Schule genau ein Schulkonto; Lehrkräfte, die darüber angelegt sind, erhalten automatisch Zugriff auf die von der Schule erworbenen Lizenzen. 

Basiskompetenzen als eigener Lizenzbaustein (neu ab 2025/26)

Die Basiskompetenzen Lesen/Schreiben/Rechnen sind als eigenes Lizenzpaket für Jahrgang 5/6 positioniert und werden ab Schuljahresbeginn 2025 genannt. Preislich ist das modular (einzeln) oder als Kombi (3 Bereiche) abbildbar. 

Schulträgerlizenz und Rabatte

Für Schulträger wird eine Lizenz mit Preisstaffel (899 € / 999 € pro Schule und Jahr, je nach Beteiligungsquote) angegeben; sie umfasst alle Fächer und Jahrgänge. Diese Option ist in der Regel nur sinnvoll, wenn ein Schulträger mehrere Schulen gebündelt ausstatten will. 

Testlizenz als risikoarmer Einstieg

Für die Erprobung im Kollegium ist die kostenlose Testlizenz relevant, weil Westermann ausdrücklich betont, dass sie nach 30 Tagen ausläuft und nicht in ein Abo umgewandelt wird. 

Ein Detail, das im Alltag hilft: Westermann nennt zur Lizenz kündigungsbezogene Hinweise („Kündigung … bis zum letzten Tag der Laufzeit … möglich“). Bei digitalen Schul-Lizenzen ist es trotzdem sinnvoll, im Bestellprozess zu prüfen, ob/ wie Verlängerungen organisiert werden (z. B. manuell vs. wiederkehrend), da die Detaillogik je Bestellweg variieren kann. 

Erfahrungen & Bewertungen

Eine klassische, plattformübergreifende „Sternebewertung“ wie bei Consumer-Apps ist im Schulkontext schwer zu finden, weil OnlineDiagnose oft über Schulen, Schulträger oder Landesportale eingeführt wird. Was sich aus öffentlich zugänglichen Praxis-Hinweisen aber gut ableiten lässt, sind typische Erfahrungsmuster:

Im Berliner Schulportal werden sehr konkrete Handreichungen zur Nutzung genannt: Ergebnisse (Auswertungsgrafiken, Elternbriefe) werden in der Anwendung bereitgestellt; die Datensicherung erfolgt per Druckersymbol als PDF-„Druck“; Fördermappen können als Download erstellt oder für Schülerkonten freigeschaltet werden. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass beim Umstieg auf die Portal-Nutzung neue Konten entstehen und alte Daten/Tests nicht übertragen werden – ein Punkt, den Du beim Schulwechsel oder Systemwechsel unbedingt einplanen solltest. 

Schulische Informationsseiten beschreiben OnlineDiagnose vor allem als hilfreiches Instrument für eine zielgenaue Lernstandsbeurteilung und anschließende individuelle Förderung mit Nachtest-Überprüfung. Ein Beispiel ist eine Schul-Info aus Niedersachsen, die u. a. den Ablauf „Eingangstest → Förderphase → Nachtest“ und die Anpassung an landesspezifische Lehrpläne hervorhebt. 

Aus Datenschutz-Praxisblick wird häufig betont, dass ein AV-Vertrag/AVV benötigt wird und (je nach landesrechtlicher Einordnung und schulinterner Entscheidung) Informations- und ggf. Einwilligungsprozesse sauber organisiert werden müssen. Solche Hinweise finden sich z. B. in schulbezogenen Datenschutz-Sammlungen, die OnlineDiagnose als Reihe von Online-Tests mit automatischer Auswertung und Klassenübersichten einordnen. 

Ein wiederkehrendes Thema in Lehrkräfte-Foren ist (wenig überraschend) die Kosten-Nutzen-Frage: In älteren Diskussionen wird explizit nach Erfahrungen gefragt, bevor man Geld und Aufwand in die Einführung steckt – das ist kein Urteil über die Qualität, zeigt aber, dass die Preisstruktur im schulischen Alltag als relevanter Entscheidungsfaktor wahrgenommen wird. 

Unser Fazit zu Westermann OnlineDiagnose

OnlineDiagnose ist vor allem dann stark, wenn Du systematisch arbeiten willst: kurzer Diagnoseblock, klare Auswertungen (inkl. Ampelprinzip), direkt anschließbare Fördermaterialien (digital/print) und ein Nachtest-Zyklus, der Fortschritte sichtbar machen soll. Dazu kommen praktische Unterrichtsdetails wie PDF-Export/„Druck“-Sicherung der Auswertungen, Elternbriefe und (bei Bedarf) lehrwerksnahe Zuordnung über die Einsatzhilfe. 

Für den deutschen Markt sprechen die klare Preisstaffel (Klasse/Jahrgang/Schulträger), die Ausrichtung auf Lehrpläne der Bundesländer sowie die Möglichkeit, über zentrale Kontoverwaltung (ZSV/Schulkonto) schulweit zu organisieren. Einschränkungen sind typisch für Diagnoseplattformen: Du brauchst verlässliche Geräte/Internet (inkl. MP3-Freigaben), und die Kosten steigen schnell, wenn Du mehrere Fächer, Jahrgänge und Klassen parallel abdecken willst.

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