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Redoxreaktionen und Elektronenübertragung

Wer gibt Elektronen ab, wer nimmt sie auf? Verfolge eine Reaktion Schritt für Schritt und lerne, Oxidation, Reduktion und die beiden Reaktionsmittel sicher zu unterscheiden.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Welcher Vorgang ist mit Elektronenaufnahme verbunden?

Wähle genau eine Antwort.

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Aufgabe 2Wird ein Reduktionsmittel selbst oxidiert oder reduziert?

Wähle genau eine Antwort.

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Aufgabe 3Was muss beim Addieren der Teilgleichungen übereinstimmen?

Wähle genau eine Antwort.

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Lösungen mit Erklärungen
  1. Reduktion – Reduktion bezeichnet die Aufnahme von Elektronen.
  2. Oxidiert – Es gibt Elektronen ab und reduziert damit den anderen Partner.
  3. Die Zahl abgegebener und aufgenommener Elektronen – Nur bei gleicher Elektronenzahl lassen sich die Elektronen vollständig kürzen.

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Redoxreaktionen koppeln Elektronenabgabe und Elektronenaufnahme

Bei vielen Reaktionen verändert sich, welchen Atomen Elektronen zugeordnet werden. Der eine Reaktionspartner gibt Elektronen ab, der andere nimmt sie auf. Zusammen nennt man diese Vorgänge eine Redoxreaktion. Das Wort verbindet Reduktion und Oxidation.

Oxidation ist Elektronenabgabe, Reduktion ist Elektronenaufnahme. Merke dir zuerst diese beiden eindeutigen Aussagen. Sauerstoff kann beteiligt sein, muss es aber nicht. Auch eine Reaktion zwischen einem Metall und Metallionen kann eine Redoxreaktion sein.

Oxidationszahlen machen die Veränderung sichtbar: Bei einer Oxidation steigt die Zahl, bei einer Reduktion sinkt sie. Bei Molekülen ist die Elektronenübertragung dabei eine formale Beschreibung der veränderten Bindungsverhältnisse; sie bedeutet nicht immer, dass freie Ionen entstehen.

Zink und Kupfer(II)-Ionen: Oxidation, Reduktion und Gesamtbilanz erkunden

Wähle zuerst Oxidation, dann Reduktion. Verfolge jeweils Elektronen und Oxidationszahl. Prüfe in der Gesamtbilanz, warum keine Elektronen mehr in der Gleichung stehen.

Zwei Vorgänge gehören zusammen

Elektronenabgabe · Zink

Zn → Zn²⁺

0 → +II

Reduktionsmittel: Zn

Elektronenaufnahme · Kupfer

Cu²⁺ → Cu

+II → 0

Oxidationsmittel: Cu²⁺

e⁻e⁻

Übertragung: vom Zink zu den Kupfer(II)-Ionen.
Pro Zn-Atom werden 2 Elektronen bilanziert.

Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu

Teilgleichungen sind Bilanzschritte desselben Vorgangs, keine unabhängig ablaufenden Reaktionen. Die Symbole zeigen keine maßstäbliche Teilchenbahn.

Zink wird oxidiert. Kupfer(II)-Ionen werden reduziert. Das Metall Zink und die gelösten Kupferionen sind die Reaktionspartner.

Vorhersagen und überprüfen: Ist Zn das Oxidationsmittel, weil es oxidiert wird?

Erklärung nach dem Ausprobieren öffnen

Nein. Zn gibt Elektronen ab und ermöglicht dadurch die Reduktion der Kupfer(II)-Ionen. Es ist das Reduktionsmittel und wird selbst oxidiert. Das Oxidationsmittel Cu²⁺ nimmt die Elektronen auf und wird selbst reduziert.

Zink reduziert Kupfer(II)-Ionen: Zwei Teilgleichungen beschreiben die Übertragung

Bringt man Zink mit einer geeigneten Kupfer(II)-salzlösung zusammen, kann sich metallisches Kupfer abscheiden, während Zink als Zn²⁺ in Lösung geht. In der vereinfachten Ionengleichung betrachten wir nur die Teilchen, die sich chemisch verändern.

Zink: Als Metall hat Zn die Oxidationszahl 0. Im Zn²⁺-Ion beträgt sie +II. Der Anstieg um zwei entspricht der Abgabe von zwei Elektronen pro Zinkatom.

Zn → Zn²⁺ + 2 e⁻

Kupfer: Das gelöste Cu²⁺-Ion hat +II; das entstehende Metall hat 0. Die Abnahme um zwei entspricht der Aufnahme von zwei Elektronen pro Kupferion.

Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu

Sulfat-Ionen einer Kupfersulfatlösung werden hier nicht verändert. Sie sind Zuschauerionen und erscheinen deshalb nicht in der gekürzten Ionengleichung. Das heißt nicht, dass die reale Lösung ohne Gegenionen auskommt.

Reduktionsmittel gibt Elektronen ab, Oxidationsmittel nimmt sie auf

Das Reduktionsmittel gibt Elektronen ab und ermöglicht dadurch die Reduktion des Partners. Es wird selbst oxidiert. Im Beispiel ist Zn das Reduktionsmittel.

Das Oxidationsmittel nimmt Elektronen auf und ermöglicht dadurch die Oxidation des Partners. Es wird selbst reduziert. Im Beispiel sind die Cu²⁺-Ionen das Oxidationsmittel – nicht das erst entstehende Kupfermetall.

Die Namen beschreiben also die Wirkung auf den anderen Partner. Wenn du unsicher bist, schreibe erst „gibt Elektronen ab“ oder „nimmt Elektronen auf“ und leite daraus den Namen ab. So vermeidest du, Oxidation und Oxidationsmittel gleichzusetzen.

Name des Mittels und eigener Vorgang unterscheiden
Teilchen Elektronen Eigene Veränderung
Zn: Reduktionsmittel Gibt 2 e− ab Wird oxidiert: 0 → +II
Cu2+: Oxidationsmittel Nimmt 2 e− auf Wird reduziert: +II → 0

Teilgleichungen addieren: Gleich viele abgegebene und aufgenommene Elektronen

Bei derselben Reaktion müssen genau so viele Elektronen aufgenommen wie abgegeben werden. Addiere deshalb nur Teilgleichungen mit gleicher Elektronenzahl. Beim Zink-Kupfer-Beispiel sind es auf beiden Seiten zwei.

Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu

Die Elektronen kürzen sich beim Addieren heraus. Sie sind keine verbleibenden Produkte, die sich im dargestellten Reaktionsgemisch ansammeln. Die Teilgleichungen sind ein Hilfsmittel für die Bilanz.

Atomkontrolle: Auf beiden Seiten steht ein Zn- und ein Cu-Atom. Ladungskontrolle: Links beträgt die Gesamtladung +2, rechts ebenfalls +2. Eine Ionengleichung muss nicht auf beiden Seiten neutral sein; beide Gesamtladungen müssen übereinstimmen.

Kupfer und Silberionen: Die Reduktion mit zwei multiplizieren

Kupfer gibt pro Atom zwei Elektronen ab. Jedes Silberion nimmt nur eines auf. Deshalb werden zwei Silberionen pro Kupferatom benötigt.

1 · Oxidation: Zwei Elektronen abgeben

Cu → Cu2+ + 2 e−

Cu: 0 → +II

2 · Reduktion: Ein Elektron je Silberion

Ag+ + e− → Ag

Ag: +I → 0

3 · Die gesamte Reduktion verdoppeln

2 Ag+ + 2 e− → 2 Ag

Alle Koeffizienten werden mit zwei multipliziert. Nun werden genauso viele Elektronen aufgenommen wie bei der Oxidation abgegeben.

4 · Addieren und 2 e⁻ auf beiden Seiten kürzen

Cu + 2 Ag+ → Cu2+ + 2 Ag

Die zwei Silberionen sind notwendig, damit die Elektronenbilanz stimmt. Verändere dafür die Koeffizienten vor den Formeln, niemals die Ionenladung von Ag⁺ zu Ag²⁺. Sonst würdest du einen anderen Reaktionspartner hinschreiben.

Kontrolle: Ein Kupferatom und zwei Silberatome stehen auf beiden Seiten; links und rechts ergibt sich jeweils die Ladung +2.

Magnesiumverbrennung: Oxidationszahlen zeigen vier übertragene Elektronen

2 Mg + O₂ → 2 MgO

Magnesium steigt von 0 auf +II. Jedes der zwei Mg-Atome gibt formal zwei Elektronen ab, zusammen vier. Sauerstoff sinkt von 0 auf −II. Jedes der zwei O-Atome nimmt formal zwei Elektronen auf, ebenfalls zusammen vier.

Hier ist Sauerstoff das Oxidationsmittel und Magnesium das Reduktionsmittel. Im Magnesiumoxid liegen Mg²⁺ und O²⁻ im Ionengitter vor. Die moderne Elektronenbeschreibung erklärt also auch die früher gelernte Oxidation als Sauerstoffaufnahme.

Die Oxidationszahlen zeigen die Bilanz, aber nicht den detaillierten Reaktionsmechanismus. Aus den Elektronenzahlen lässt sich beispielsweise nicht direkt ablesen, wie schnell die Verbrennung abläuft.

Redox erkennen: Oxidationszahlen ändern sich bei Neutralisation und Fällung nicht

Bei der einfachen Neutralisation H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O bleiben Wasserstoff bei +I und Sauerstoff bei −II. Es findet eine Protonenübertragung statt, aber keine Änderung der Oxidationszahlen: Dieses Beispiel ist eine Säure-Base-Reaktion ohne Redoxumsatz.

Bei der Fällung Ag⁺ + Cl⁻ → AgCl ändern sich Ag mit +I und Cl mit −I ebenfalls nicht. Die Bildung eines Feststoffs allein ist somit kein Redoxnachweis.

Farbe, Wärmeentwicklung oder Gasblasen können auf eine Reaktion hinweisen. Um sie als Redoxreaktion einzuordnen, prüfst du aber die beteiligten Stoffe und die Veränderungen ihrer Oxidationszahlen.

Redoxgleichungen aufstellen: Oxidationszahlen, Teilgleichungen und Bilanzkontrolle

1. Schreibe Edukte und Produkte korrekt auf und bestimme die relevanten Oxidationszahlen. 2. Markiere die Atomart mit steigender und die mit sinkender Zahl.

3. Formuliere die Teilgleichungen mit Elektronen. 4. Gleiche die Elektronenzahlen durch Multiplikation aus und addiere. 5. Kontrolliere Atome und Gesamtladung.

Bei komplizierteren Redoxgleichungen in saurer oder basischer Lösung müssen zusätzlich Wasserstoff und Sauerstoff passend mit Wasser sowie Oxonium- beziehungsweise Hydroxid-Ionen bilanziert werden. Dafür folgt eine eigene Vertiefung; hier geht es zuerst um das sichere Grundprinzip.

Selbst ausprobieren

Üben & prüfen

Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.

Übe in deinem Tempo

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.

Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Was bedeutet Oxidation im Elektronenmodell?

  • Elektronenaufnahme
  • Immer Protonenaufnahme
  • Elektronenabgabe
Lösung und Erklärung

Elektronenabgabe

Bei einer Oxidation werden Elektronen abgegeben; die Oxidationszahl steigt.

2. Was bedeutet Reduktion im Elektronenmodell?

  • Immer Sauerstoffaufnahme
  • Elektronenaufnahme
  • Elektronenabgabe
Lösung und Erklärung

Elektronenaufnahme

Bei einer Reduktion werden Elektronen aufgenommen; die Oxidationszahl sinkt.

3. Welche Rolle hat ein Elektronendonator in einer Redoxreaktion?

  • Reduktionsmittel
  • Oxidationsmittel
  • Immer Zuschauerion
Lösung und Erklärung

Reduktionsmittel

Er gibt Elektronen ab und ermöglicht die Reduktion des Partners.

4. Was geschieht mit dem Oxidationsmittel selbst?

  • Es wird oxidiert
  • Es bleibt grundsätzlich unverändert
  • Es wird reduziert
Lösung und Erklärung

Es wird reduziert

Das Oxidationsmittel nimmt Elektronen auf; sein eigener Vorgang ist eine Reduktion.

5. Muss Sauerstoff an jeder Redoxreaktion beteiligt sein?

  • Ja, aber nur in wässriger Lösung
  • Nein
  • Ja, ohne O₂ ist Redox unmöglich
Lösung und Erklärung

Nein

Auch Metall und Metallionen können Elektronen austauschen, etwa Zn und Cu²⁺.

6. Welche Teilgleichung beschreibt die Oxidation von Zn?

  • Zn → Zn²⁺ + 2 e⁻
  • Zn + 2 e⁻ → Zn²⁺
  • Zn²⁺ → Zn + 2 e⁻
Lösung und Erklärung

Zn → Zn²⁺ + 2 e⁻

Zink gibt zwei Elektronen ab; Atomzahl und Gesamtladung bleiben erhalten.

2 · Anwenden und erklären

1. Welches Teilchen wird bei Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu reduziert?

  • Zn
  • Zn²⁺ als Edukt
  • Cu²⁺
Lösung und Erklärung

Cu²⁺

Cu²⁺ nimmt zwei Elektronen auf und wird zu Cu; der Wert sinkt von +II auf 0.

2. Welches ist das Reduktionsmittel bei Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu?

  • Das erst gebildete Cu
  • Zn
  • Cu²⁺
Lösung und Erklärung

Zn

Zink liefert die Elektronen und wird dabei selbst oxidiert.

3. Wie viele Ag⁺-Ionen können die zwei Elektronen eines zu Cu²⁺ oxidierten Cu-Atoms aufnehmen?

  • Zwei
  • Eines
  • Vier
Lösung und Erklärung

Zwei

Jedes Ag⁺ benötigt ein Elektron. Daher passen zwei Silberionen zu einem Kupferatom.

4. Welche Gesamtgleichung für Kupfer und Silberionen ist ausgeglichen?

  • Cu + Ag⁺ → Cu²⁺ + Ag
  • Cu + 2 Ag⁺ → Cu²⁺ + Ag
  • Cu + 2 Ag⁺ → Cu²⁺ + 2 Ag
Lösung und Erklärung

Cu + 2 Ag⁺ → Cu²⁺ + 2 Ag

Zwei Silberionen nehmen die zwei abgegebenen Elektronen auf. Atome und Ladung stimmen.

5. Wie groß ist die Gesamtladung auf jeder Seite von Zn + Cu²⁺ → Zn²⁺ + Cu?

  • −2
  • +2
  • 0
Lösung und Erklärung

+2

Links ist Cu²⁺, rechts Zn²⁺ geladen. Beide Summen sind +2; sie müssen nicht null sein.

6. In 2 Mg + O₂ → 2 MgO: Wie viele Elektronen werden formal insgesamt übertragen?

  • Vier
  • Zwei
  • Acht
Lösung und Erklärung

Vier

Zwei Mg-Atome geben je zwei Elektronen ab; die zwei O-Atome nehmen je zwei auf.

3 · Prüfen und übertragen

1. Ist H₃O⁺ + OH⁻ → 2 H₂O eine Redoxreaktion?

  • Ja, weil Wasser entsteht
  • Ja, weil Ionen reagieren
  • Nein, die Oxidationszahlen bleiben gleich
Lösung und Erklärung

Nein, die Oxidationszahlen bleiben gleich

Hier werden Protonen übertragen. H bleibt +I und O bleibt −II.

2. Ist Ag⁺ + Cl⁻ → AgCl eine Redoxreaktion?

  • Ja, weil die Gesamtladung sinkt
  • Nein, Ag bleibt +I und Cl bleibt −I
  • Ja, weil ein Feststoff entsteht
Lösung und Erklärung

Nein, Ag bleibt +I und Cl bleibt −I

Die Gesamtladung bleibt auf beiden Seiten null. Die Fällung verändert keine Oxidationszahlen.

3. Warum erscheint Sulfat nicht in der gekürzten Ionengleichung für Zn und Cu²⁺?

  • Es bleibt in diesem Beispiel unverändert
  • Es ist in der realen Lösung nicht vorhanden
  • Es nimmt die Elektronen auf
Lösung und Erklärung

Es bleibt in diesem Beispiel unverändert

Sulfat ist hier ein Zuschauerion. Gegenionen gehören dennoch zur realen Lösung.

4. Eine Oxidation liefert zwei Elektronen, eine Reduktion braucht drei. Kleinste gemeinsame Elektronenzahl?

  • Fünf
  • Drei
  • Sechs
Lösung und Erklärung

Sechs

Oxidation mal drei und Reduktion mal zwei ergeben jeweils sechs Elektronen.

5. Warum darf man Ag⁺ beim Ausgleichen nicht einfach in Ag²⁺ ändern?

  • Weil nur ungeladene Teilchen reagieren können
  • Man würde einen anderen Reaktionspartner hinschreiben
  • Weil dann immer die Atomzahl verdoppelt wird
Lösung und Erklärung

Man würde einen anderen Reaktionspartner hinschreiben

Man verändert Koeffizienten, nicht vorgegebene Ionenladungen oder Stoffformeln.

6. Eine Reaktion entwickelt Wärme und zeigt eine neue Farbe. Reicht das als Redoxnachweis?

  • Nein, man muss die Oxidationszahländerungen prüfen
  • Ja, jede Farbänderung ist Redox
  • Ja, jede Wärmeabgabe beweist Elektronenübertragung
Lösung und Erklärung

Nein, man muss die Oxidationszahländerungen prüfen

Solche Beobachtungen zeigen eine mögliche Reaktion, bestimmen aber nicht ihren Reaktionstyp.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Welche Teilgleichung beschreibt die Reduktion von Cu²⁺ zu Cu?

Wähle genau eine Antwort.

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Aufgabe 2Bei Cu + 2 Ag⁺ → Cu²⁺ + 2 Ag ist das Oxidationsmittel …

Wähle genau eine Antwort.

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Aufgabe 3Bleiben in einer vollständig ausgeglichenen Redoxgesamtgleichung freie Elektronen als Produkt übrig?

Wähle genau eine Antwort.

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Lösungen mit Erklärungen
  1. Cu²⁺ + 2 e⁻ → Cu – Das Ion nimmt zwei Elektronen auf; +2 − 2 = 0.
  2. Ag⁺ – Silberionen nehmen die Elektronen auf und werden zu Silber reduziert.
  3. Nein, sie werden vollständig bilanziert und gekürzt – Abgegebene und aufgenommene Elektronenzahl sind gleich. Die Teilgleichungen gehören zusammen.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Erst selbst lösen, dann die Lösung öffnen.

1 · Was geschieht bei einer Oxidation mit Elektronen und Oxidationszahl?

Lösung ansehen

Elektronen werden abgegeben; die Oxidationszahl steigt.

2 · Zn reagiert mit Cu²⁺. Was ist das Oxidationsmittel?

Lösung ansehen

Cu²⁺. Die Kupfer(II)-Ionen nehmen Elektronen auf und werden selbst reduziert.

3 · Vervollständige: Fe²⁺ → Fe³⁺ …

Lösung ansehen

Fe²⁺ → Fe³⁺ + e⁻. Die Oxidationszahl steigt von +II auf +III.

4 · Wie viele Ag⁺-Ionen nehmen die Elektronen eines zu Cu²⁺ oxidierten Cu-Atoms auf?

Lösung ansehen

Zwei. Jedes Ag⁺-Ion benötigt ein Elektron.

5 · Müssen beide Seiten einer Ionengleichung die Gesamtladung 0 haben?

Lösung ansehen

Nein. Die Gesamtladungen müssen gleich sein, können aber von 0 verschieden sein.

6 · Ist die Neutralisation von H₃O⁺ mit OH⁻ eine Redoxreaktion?

Lösung ansehen

Nein. H bleibt bei +I und O bei −II; es ändern sich keine Oxidationszahlen.

Dein nächster Lernschritt

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