Wie schnell entsteht ein Produkt oder verschwindet ein Edukt? Werte Messdaten aus, lies die Steigung eines Konzentrationsdiagramms und unterscheide Mittelwert und momentane Geschwindigkeit.
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Lösungen mit Erklärungen
An der Steigung – Die Steigung beschreibt die Konzentrationsänderung pro Zeit.
Sie nimmt ab – Ohne Neubildung verringert der Verbrauch seine Stoffmenge und bei konstantem Volumen die Konzentration.
10 s – Verwendet wird die Zeitdifferenz 25 − 15 = 10 s.
Reaktionsgeschwindigkeit: Wie viel Stoff entsteht oder verschwindet pro Zeit?
Rost bildet sich langsam, andere Reaktionen verlaufen sehr schnell. Um solche Vorgänge zu vergleichen, fragt die Chemie: Wie viel Stoff wird in einer bestimmten Zeit umgesetzt? Bei konstantem Volumen verwendet man dafür häufig die Änderung der Stoffmengenkonzentration.
Edukt wird verbraucht
c(A) nimmt ab ↓
Ein Edukt ist ein Ausgangsstoff. Seine Verbrauchsrate beschreibt, wie viel davon pro Zeit verschwindet.
Produkt wird gebildet
c(B) nimmt zu ↑
Ein Produkt entsteht bei der Reaktion. Seine Bildungsrate beschreibt, wie viel davon pro Zeit hinzukommt.
c steht für die Stoffmengenkonzentration, also Stoffmenge pro Volumen. Hier betrachten wir die einfache Reaktion A → B bei konstantem Volumen.
Die Konzentration eines Produkts steigt, die eines Edukts sinkt. Die Bildungsrate eines Produkts und die Verbrauchsrate eines Edukts beschreiben jeweils eine Änderung pro Zeit. Eine passende Einheit ist mol·L⁻¹·s⁻¹.
Eine große vorhandene Produktmenge bedeutet noch keine hohe Geschwindigkeit. Die Menge kann bereits früher entstanden sein. Entscheidend ist, wie stark sie sich während des betrachteten Zeitabschnitts verändert.
Reaktionsrate im Diagramm: Vier Zeitintervalle vergleichen
Lies zuerst die Achsen: waagerecht die Zeit in Sekunden, senkrecht die Produktkonzentration in mol/L. Wähle ein Intervall und verfolge die orange Verbindung der beiden Messpunkte. Daneben findest du die passenden Messwerte und die Rechnung.
Zeitraum 0–10 s
Konzentration von B: 0 bis 1 mol/L Horizontale Hilfslinie: 0,5 mol/L
Zeit: 0 bis 30 s
Blau: c(B) im Modell Orange: Sekante und Steigungsdreieck
Startwert 0,000 mol/L bei 0 s
Endwert 0,500 mol/L bei 10 s
Δc(B) = 0,500 mol/L Δt = 10 s
Mittlere Bildungsrate: 0,0500 mol·L⁻¹·s⁻¹
Modell A → B, konstantes Volumen: Anfangskonzentration von A: 1 mol/L; Halbwertszeit von A: 10 s. Gleiche Achsenskalierung in allen Ansichten.
Die orange Sekante verbindet die beiden Messpunkte. Ihre Steigung ist die mittlere Bildungsrate von B im gewählten Zeitraum. Spätere gleich lange Intervalle zeigen hier einen kleineren Konzentrationszuwachs: Das Modell wird mit der Zeit langsamer.
Vorhersagen und überprüfen: Vergleiche 0–10 s und 20–30 s. Ist die Reaktion später schneller, weil die blaue Kurve höher liegt?
Erklärung nach dem Ausprobieren öffnen
Nein. Die Höhe zeigt, wie viel Produkt bereits vorhanden ist. In den ersten 10 s entstehen 0,500 mol/L, zwischen 20 und 30 s nur noch 0,125 mol/L. Die mittlere Bildungsrate fällt von 0,0500 auf 0,0125 mol·L⁻¹·s⁻¹. Entscheidend ist die Steigung.
Mittlere Geschwindigkeit berechnen: Konzentrationsänderung durch Zeitspanne
v̄B = c(B, t2) − c(B, t1)t2 − t1
Für ein entstehendes Produkt B ist die Konzentrationsdifferenz positiv. Δ bedeutet „Änderung“ und wird als Endwert minus Anfangswert berechnet. Auch im Nenner steht die Zeitdifferenz, nicht einfach irgendeine abgelesene Zeit.
Für ein verbrauchtes Edukt A ist Δc(A) negativ. Möchte man eine positive Verbrauchsrate angeben, setzt man ein Minuszeichen davor: v̄Verbrauch = −Δc(A) geteilt durch Δt. Das Minus bedeutet nicht, dass die Zeit rückwärts läuft.
Die Formel beschreibt einen Mittelwert über ein Intervall. Je größer das Intervall, desto mehr mittelt man unterschiedliche momentane Geschwindigkeiten zusammen.
Beispielrechnung: Bildungsrate zwischen 10 und 20 Sekunden
Zwei Messpunkte für das Intervall 10–20 s
Zeit t
Produktkonzentration c(B)
10 s
0,50 mol/L
20 s
0,75 mol/L
1. Messwerte zuordnen: Bei 10 s beträgt c(B) = 0,50 mol/L, bei 20 s sind es 0,75 mol/L.
4. Deuten: In diesem Abschnitt wächst die Produktkonzentration im Mittel um 0,025 mol/L je Sekunde. Das heißt nicht, dass in jeder einzelnen Sekunde exakt dieser Zuwachs erfolgt.
Im vorherigen Abschnitt von 0 bis 10 s wächst c(B) um 0,50 mol/L. Die mittlere Bildungsrate ist dort 0,050 mol·L⁻¹·s⁻¹ und damit doppelt so groß.
Kurvensteigung lesen: Sekante für ein Intervall, Tangente für einen Zeitpunkt
In einem Konzentrations-Zeit-Diagramm beschreibt eine Sekante durch zwei Messpunkte die mittlere Änderung. Das Steigungsdreieck zeigt dazu die Konzentrationsdifferenz und die Zeitdifferenz.
Eine Tangente berührt die glatte Kurve an der betrachteten Stelle und beschreibt ihre momentane Steigung. Bei einem Produkt entspricht sie dessen momentaner Bildungsrate. Die Anfangsgeschwindigkeit ist dieser Wert zu Beginn der Reaktion.
Eine steile ansteigende Produktkurve bedeutet schnelle Bildung, eine flache Kurve langsamere Bildung. Bei einer fallenden Eduktkurve zählt für die positive Verbrauchsrate der Betrag der negativen Steigung.
Aus wenigen Messpunkten kann man eine momentane Geschwindigkeit nur näherungsweise bestimmen. Kleinere Intervalle helfen, können aber auch Messrauschen stärker bemerkbar machen.
Stoffraten umrechnen: Bei 2 A → B verschwindet A doppelt so schnell
2 A → B
Werden zwei Mol A zu einem Mol B umgesetzt, verschwindet A doppelt so schnell, wie B entsteht. Die einzelnen Stoffraten sind deshalb nicht immer gleich.
Für eine einheitlich auf den Reaktionsumsatz bezogene Geschwindigkeit teilt man durch den jeweiligen Koeffizienten. Im Beispiel gilt bei konstantem Volumen:
v = −12 · dc(A)dt = dc(B)dt
d beschreibt hier eine momentane Änderung im Sinn der Ableitung. Bei mittleren Werten verwendet man entsprechend Δ. Diese Koeffizientenbeziehung folgt aus der Stoffbilanz; sie ist nicht dasselbe wie ein kinetisches Geschwindigkeitsgesetz.
Geschwindigkeit beeinflussen: Konzentration, Temperatur, Oberfläche und Katalysator
Konzentration: Mehr reagierende Teilchen pro Volumen können zu mehr wirksamen Begegnungen führen. Wie stark die Rate von einer Konzentration abhängt, muss durch ein passendes Geschwindigkeitsgesetz beschrieben werden; sie verdoppelt sich nicht automatisch bei jeder Verdopplung.
Temperatur: Bei höherer Temperatur können mehr Teilchen eine vorhandene Energiebarriere überwinden. Viele Reaktionen laufen deshalb schneller. Die häufig genannte Verdopplung bei 10 °C ist nur eine grobe Faustregel für begrenzte Bereiche.
Oberfläche: Bei einer Reaktion an einem Feststoff können kleinere Stücke bei gleicher Gesamtmasse eine größere zugängliche Oberfläche besitzen. Dann stehen mehr Reaktionsstellen zur Verfügung. Die Stoffmenge selbst wird durch Zerkleinern nicht größer.
Katalysator: Ein geeigneter Katalysator eröffnet einen schnelleren Reaktionsweg. Seine Wirkung wird auf der eigenen Seite zu Aktivierungsenergie und Katalysatoren genauer erklärt.
Reaktionsverlauf messen: Konzentration, Gasvolumen oder Masse verfolgen
Eine Konzentration lässt sich nicht immer direkt ablesen. Je nach Reaktion verfolgt man zum Beispiel die Lichtabsorption einer gefärbten Lösung, ein entstehendes Gasvolumen oder eine Masseänderung. Ein solches Signal muss mit der umgesetzten Stoffmenge verknüpft werden.
Eine Gasbildungsrate in mL/s ist zunächst eine Volumenänderung pro Zeit. Zur Umrechnung in eine Stoffmengenrate braucht man unter anderem Temperatur und Druck. Beim Vergleich zweier Versuche müssen die Randbedingungen zusammenpassen.
Verändert sich das Lösungsvolumen, kann sich eine Konzentration auch durch Verdünnung ändern. Deshalb genügt die reine Konzentrationsänderung dann nicht immer als Maß für den chemischen Umsatz. Unsere einfachen Rechnungen setzen konstantes Volumen voraus.
Flache Kurven deuten: Langsame Reaktion, Stoffverbrauch oder Gleichgewicht?
Im gezeigten Modell nimmt die Eduktkonzentration ab und die Reaktion wird langsamer. Reale Reaktionen können durch Erwärmung, Autokatalyse oder andere Mechanismen auch vorübergehend schneller werden.
Eine am Ende flache Kurve kann verschiedene Ursachen haben: Ein Reaktionspartner ist aufgebraucht, ein Gleichgewicht ist erreicht oder der Vorgang ist für das Messverfahren zu langsam geworden. Aus der Kurvenform allein sollte man nicht mehr folgern, als die Versuchsdaten hergeben.
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Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen
1 · Erkennen und zuordnen
1. Welche Größe beschreibt eine Bildungsrate?
Zunahme der Produktmenge oder -konzentration pro Zeit
Die insgesamt schon vorhandene Produktmenge allein
Die molare Masse des Produktes
Lösung und Erklärung
Zunahme der Produktmenge oder -konzentration pro Zeit
Eine Rate bezieht sich auf eine Änderung während einer Zeitspanne.
2. Welche Einheit passt zu einer Konzentrationsänderung pro Sekunde?
mol·L⁻¹
g·mol⁻¹
mol·L⁻¹·s⁻¹
Lösung und Erklärung
mol·L⁻¹·s⁻¹
Die Konzentrationseinheit mol/L wird durch die Zeiteinheit s geteilt.
3. Was bedeutet Δc?
Immer nur die Endkonzentration
Endkonzentration minus Anfangskonzentration
Summe beider Konzentrationen
Lösung und Erklärung
Endkonzentration minus Anfangskonzentration
Δ kennzeichnet die Änderung einer Größe.
4. Welche Steigung beschreibt einen Mittelwert zwischen zwei Messpunkten?
Sekantensteigung
Tangentensteigung an nur einem Zeitpunkt
Höhe eines Energieprofilgipfels
Lösung und Erklärung
Sekantensteigung
Die Sekante verbindet beide Punkte; ihre Steigung ist Δc/Δt.
5. Warum nutzt man −Δc/Δt für die positive Verbrauchsrate eines Edukts?
Die Zeit läuft rückwärts
Die Konzentration selbst muss negativ sein
Die Konzentrationsänderung des verbrauchten Edukts ist negativ
Lösung und Erklärung
Die Konzentrationsänderung des verbrauchten Edukts ist negativ
Das Minus wandelt die negative Änderung in einen positiven Verbrauchsbetrag um.
6. Welche Kurve zeigt bei einem Produkt die schnellere momentane Bildung?
Immer die längere Kurve
Die aktuell steiler ansteigende Konzentrationskurve
Immer die höher liegende Kurve
Lösung und Erklärung
Die aktuell steiler ansteigende Konzentrationskurve
Die aktuelle Steigung ist entscheidend, nicht die bereits erreichte Konzentration.
2 · Anwenden und erklären
1. c(B) steigt in 10 s von 0,10 auf 0,40 mol/L. Mittlere Bildungsrate?
0,030 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,040 mol·L⁻¹·s⁻¹
3,0 mol·L⁻¹·s⁻¹
Lösung und Erklärung
0,030 mol·L⁻¹·s⁻¹
Δc = 0,40 − 0,10 = 0,30 mol/L. Durch 10 s geteilt: 0,030 mol·L⁻¹·s⁻¹.
2. Bei t = 20 s sind 0,30 mol/L, bei t = 30 s 0,50 mol/L Produkt vorhanden. Rate im Intervall?
0,0067 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,050 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹
Lösung und Erklärung
0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹
Die Zeitspanne ist 30 − 20 = 10 s. 0,20 mol/L geteilt durch 10 s ergibt 0,020.
3. Ein Edukt sinkt in 20 s von 0,80 auf 0,40 mol/L. Positive Verbrauchsrate?
0,060 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹
−0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹
Lösung und Erklärung
0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹
−(0,40 − 0,80)/20 = 0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹.
4. Bei 2 A → B wird A mit 0,060 mol·L⁻¹·s⁻¹ verbraucht. Bildungsrate von B?
0,030 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,060 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,120 mol·L⁻¹·s⁻¹
Lösung und Erklärung
0,030 mol·L⁻¹·s⁻¹
Pro zwei umgesetzten A entsteht ein B. Die Bildungsrate von B ist halb so groß.
5. Ein Feststoff wird bei gleicher Masse zerkleinert. Was kann eine Oberflächenreaktion beschleunigen?
Eine automatisch größere Stoffmenge
Eine andere Elementart
Die größere zugängliche Oberfläche
Lösung und Erklärung
Die größere zugängliche Oberfläche
Kleinere Stücke können mehr zugängliche Reaktionsstellen bieten; die Stoffmenge bleibt gleich.
6. In 5 s entstehen 15 mL Gas. Welche unmittelbare Messrate ergibt sich?
75 mL/s
3 mL/s
3 mol/s
Lösung und Erklärung
3 mL/s
15 mL / 5 s = 3 mL/s. Eine Stoffmengenrate folgt erst nach geeigneter Umrechnung.
3 · Prüfen und übertragen
1. Später ist mehr Produkt vorhanden, seine Kurve aber flacher. Welche Aussage passt?
Es ist mehr angesammelt, entsteht aktuell aber langsamer
Mehr Produkt beweist immer eine höhere aktuelle Rate
Die Kurve muss fehlerhaft sein
Lösung und Erklärung
Es ist mehr angesammelt, entsteht aktuell aber langsamer
Menge und Änderung pro Zeit sind verschiedene Größen.
2. Eine Kurve wird am Ende flach. Was darfst du daraus allein nicht sicher folgern?
Dass das Messsignal sich kaum noch ändert
Dass die beobachtete Steigung klein ist
Dass alle Edukte vollständig verbraucht sind
Lösung und Erklärung
Dass alle Edukte vollständig verbraucht sind
Auch Gleichgewicht oder eine sehr langsame Reaktion können eine flache Kurve erklären.
3. Die Konzentration wird verdoppelt. Verdoppelt sich die Rate immer?
Nein, die Rate muss sich stets halbieren
Nein, das hängt vom Geschwindigkeitsgesetz ab
Ja, ausnahmslos
Lösung und Erklärung
Nein, das hängt vom Geschwindigkeitsgesetz ab
Der Zusammenhang muss zur Reaktion passen; er ist nicht generell proportional.
4. Warum kann Verdünnung eine Geschwindigkeitsauswertung verfälschen?
Konzentration kann ohne chemischen Umsatz sinken
Verdünnung erzeugt immer neue Molekülsorten
Die Zeitspanne wird dadurch negativ
Lösung und Erklärung
Konzentration kann ohne chemischen Umsatz sinken
Bei verändertem Volumen ist eine Konzentrationsänderung nicht nur Folge der Reaktion.
5. Für 2 A → B werden 0,080 mol·L⁻¹·s⁻¹ A verbraucht. Normierte Reaktionsgeschwindigkeit v?
0,080 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,160 mol·L⁻¹·s⁻¹
0,040 mol·L⁻¹·s⁻¹
Lösung und Erklärung
0,040 mol·L⁻¹·s⁻¹
Die positive Verbrauchsrate wird durch den Koeffizienten 2 geteilt.
6. Warum garantieren Messintervalle von immer kürzerer Dauer nicht beliebig genaue Momentanraten?
Die Konzentration muss dann konstant sein
Messrauschen kann bei kleinen Differenzen stärker ins Gewicht fallen
Sekunden werden bei kurzen Intervallen ungültig
Lösung und Erklärung
Messrauschen kann bei kleinen Differenzen stärker ins Gewicht fallen
Kleine Intervalle nähern die momentane Steigung an, können aber die relative Messunsicherheit vergrößern.
Wie sicher bist du jetzt?
Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.
Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.
Lösungen mit Erklärungen
0,050 mol·L⁻¹·s⁻¹ – Die Änderung beträgt 0,40 mol/L. 0,40 / 8 = 0,050.
0,030 mol·L⁻¹·s⁻¹ – Die Stoffbilanz verlangt doppelt so viel verbrauchtes A wie gebildetes B.
Nein, eine Umrechnung unter Berücksichtigung der Bedingungen ist nötig – Volumen und Stoffmenge sind verschieden. Temperatur und Druck sind für die Umrechnung relevant.
Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.
Weitere Aufgaben zum Selbstcheck
Sechs Aufgaben zum Selbstcheck
Erst selbst lösen, dann die Lösung öffnen.
1 · Welche Einheit passt zu einer Konzentrationsänderung pro Sekunde?
Lösung ansehen
mol·L⁻¹·s⁻¹.
2 · c(B) steigt in 10 s um 0,20 mol/L. Mittlere Bildungsrate?
Lösung ansehen
0,020 mol·L⁻¹·s⁻¹.
3 · Warum steht vor der positiven Verbrauchsrate eines Edukts ein Minus?
Lösung ansehen
Die Eduktkonzentration nimmt ab; ihre Änderung ist negativ. Das Minus liefert den positiven Verbrauchsbetrag.
4 · Was beschreibt eine Sekantensteigung?
Lösung ansehen
Die mittlere Konzentrationsänderung pro Zeit zwischen zwei Punkten.
5 · Bei 2 A → B: Wie verhalten sich Verbrauchsrate von A und Bildungsrate von B?
Lösung ansehen
Die Verbrauchsrate von A ist doppelt so groß.
6 · Bedeutet viel vorhandenes Produkt automatisch hohe momentane Geschwindigkeit?
Lösung ansehen
Nein. Entscheidend ist die aktuelle Änderung, nicht die bereits angesammelte Menge.