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pH-Wert und Indikatoren

Wie sauer oder basisch ist eine Lösung? Lies die pH-Skala richtig, verstehe den Faktor zehn und erkenne, was eine Indikatorfarbe aussagen kann.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Eine Lösung hat bei 25 °C pH 10. Wie heißt sie?

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Aufgabe 2Welcher pH zeigt die höhere Oxoniumkonzentration: 3 oder 6?

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Aufgabe 3Wechselt jeder Säure-Base-Indikator genau bei pH 7 die Farbe?

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Lösungen mit Erklärungen
  1. Basisch oder alkalisch – Im betrachteten Schulmodell ist pH über 7 basisch.
  2. pH 3 – Kleinerer pH bedeutet in der Näherung größere Oxoniumkonzentration.
  3. Nein – Jeder Indikator hat seinen eigenen Umschlagsbereich.

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pH-Wert: Saure, neutrale und basische Lösungen unterscheiden

Der pH-Wert zeigt an, wie sauer oder basisch eine wässrige Lösung ist. Für die üblichen Schulbeispiele bei 25 °C gilt: pH kleiner als 7 ist sauer, pH 7 ist neutral und pH größer als 7 ist basisch. „Alkalisch“ ist ein anderes Wort für basisch.

Auf Teilchenebene spielen Oxoniumionen H₃O⁺ und Hydroxidionen OH⁻ die entscheidende Rolle. In einer sauren Lösung überwiegt die Oxoniumkonzentration, in einer basischen die Hydroxidkonzentration. Neutral bedeutet, dass beide gleich groß sind – nicht, dass beide fehlen.

Eine häufig gezeichnete Skala reicht von 0 bis 14. Das ist ein praktischer Bereich für viele Schulbeispiele, keine absolute Grenze. Unter anderen Bedingungen können auch negative pH-Werte oder Werte über 14 vorkommen. Hier betrachten wir verdünnte wässrige Lösungen bei 25 °C.

pH 2, 3, 7 und 11 vergleichen: Skalenwert und Ionenkonzentrationen

Vergleiche zuerst pH 2 und pH 3. Lies jeweils die Oxoniumkonzentration ab. Wechsle anschließend zu pH 7 und pH 11 und prüfe, welche Ionensorte überwiegt. Alle Vergleiche gelten hier für verdünnte Lösungen bei 25 °C.

pH-Skala mit markiertem Wert 2 und Ionenkonzentrationen

Bei pH 2 beträgt die Oxoniumkonzentration näherungsweise 0,01 mol/L. Das ist zehnmal so viel wie bei pH 3. Der pH-Wert ist eine logarithmische Skala, keine Teilchenzahl.

Vorhersagen und überprüfen: Bei pH 7 sind die Konzentrationen von H₃O⁺ und OH⁻ gleich. Sind deshalb gar keine dieser Ionen mehr vorhanden?

Erklärung nach dem Ausprobieren öffnen

Nein. Beide Konzentrationen betragen näherungsweise 10⁻⁷ mol/L. Neutral bedeutet Gleichheit der beiden Konzentrationen. Bei pH 11 überwiegen dagegen die Hydroxidionen.

Logarithmische pH-Skala: Eine Stufe entspricht dem Faktor zehn

Die pH-Skala ist logarithmisch. Wenn der pH-Wert um eins sinkt, wird die Oxoniumkonzentration in unserer Näherung zehnmal größer. Sinkt er um zwei, beträgt der Faktor 100.

Je größer der pH-Wert, desto kleiner die Oxoniumkonzentration
pH-Wert c(H3O+) näherungsweise
2 10−2 mol/L = 0,01 mol/L
3 10−3 mol/L = 0,001 mol/L
4 10−4 mol/L = 0,0001 mol/L

Vergleiche pH 3 und pH 2: Bei pH 3 sind es ungefähr 0,001 mol/L H₃O⁺, bei pH 2 ungefähr 0,01 mol/L. Die Zahl auf der Skala wird kleiner, die Oxoniumkonzentration aber größer.

„pH 2 ist doppelt so sauer wie pH 4“ ist daher keine sinnvolle quantitative Aussage. Die Oxoniumkonzentration ist näherungsweise hundertmal höher. Aus dem pH-Wert allein kann man jedoch weder die gesamte enthaltene Säuremenge noch alle Gefahren einer Probe ableiten.

pH berechnen: Den Zehnerlogarithmus der Oxoniumkonzentration verwenden

pH ≈ −lg(c(H3O⁺)1 mol·L⁻¹)

lg bezeichnet den Zehnerlogarithmus. Für die Rechnung setzt du den Zahlenwert der Oxoniumkonzentration in mol/L ein. Der Quotient durch 1 mol/L macht das Argument dimensionslos; auch der pH-Wert besitzt keine Einheit.

Beispiel: 0,001 mol/L ist 10⁻³ mol/L. Der Zehnerlogarithmus von 10⁻³ ist −3. Durch das Minuszeichen vor dem Logarithmus erhältst du pH ≈ 3. Umgekehrt folgt aus pH 4 näherungsweise c(H₃O⁺) = 10⁻⁴ mol/L.

Vertiefung: Warum ist die Konzentrationsformel eine Näherung?

Genauer ist der pH-Wert über die Aktivität der Wasserstoffionen definiert. Die Konzentrationsregel ist eine Schulnäherung für hinreichend verdünnte Lösungen. Bei konzentrierten Lösungen können Wechselwirkungen zwischen Ionen wichtig werden.

pH von Salzsäure und Natronlauge Schritt für Schritt berechnen

1 · Salzsäure: Von c(H₃O⁺) direkt zum pH

Gegeben: c(HCl) = 0,010 mol/L. Die verdünnte starke Säure gibt ihre Protonen praktisch vollständig an Wasser ab.

c(H3O+) ≈ 10−2 mol/L
pH ≈ −lg(10−2) = 2

Die eingesetzte Säurekonzentration darf bei einer schwachen Säure nicht einfach mit c(H3O+) gleichgesetzt werden.

2 · Natronlauge: Zuerst pOH, danach pH

Gegeben: c(OH−) = 0,001 mol/L = 10−3 mol/L.

pOH ≈ −lg(10−3) = 3

Bei 25 °C gilt näherungsweise pH + pOH = 14.

pH ≈ 14 − 3 = 11

pOH beschreibt Hydroxid, pH beschreibt Oxonium. Deshalb ist die zusätzliche Umrechnung nötig.

Plausibilitätsprüfung: Salzsäure muss hier unter 7 liegen, Natronlauge über 7. Ein Ergebnis pH 3 für diese Natronlauge würde zeigen, dass pOH und pH verwechselt wurden.

Indikatorfarben deuten: Der Umschlagsbereich entscheidet

Ein Säure-Base-Indikator ist ein Farbstoff, dessen Formen je nach pH-Wert verschieden stark vertreten sind und unterschiedlich gefärbt sein können. Der Farbwechsel geschieht über einen Umschlagsbereich, nicht immer genau bei pH 7.

Universalindikator enthält mehrere Indikatorfarbstoffe und deckt einen größeren Bereich ab. Man vergleicht die Farbe mit der Skala des jeweiligen Produkts. Unsere farbige Grafik ist schematisch; die genaue Farbreihe eines Teststreifens kann abweichen.

Bromthymolblau

Umschlagsbereich: ungefähr pH 6,0–7,6.

Darunter: gelb.
Im Übergang: grünlich.
Darüber: blau.

Phenolphthalein

Umschlagsbereich: ungefähr pH 8,2–10.

Darunter: farblos.
Im üblichen alkalischen Bereich: rosa.

Farblos kann also sauer, neutral oder noch leicht basisch bedeuten.

Rotkohlsaft kann ebenfalls pH-abhängige Farben zeigen. Als Naturstoffgemisch liefert er ohne passende Kalibrierung keine präzise Messung. Für genauere Werte nutzt man ein geeignetes, kalibriertes pH-Messgerät.

Indikatoren ablesen: Passende Farbskala und Messgenauigkeit beachten

1. Den Indikator kennen: Welche Skala und welcher Umschlagsbereich gehören dazu? Dieselbe Farbe kann bei verschiedenen Indikatoren etwas anderes bedeuten.

2. Nach Anleitung vergleichen: Beleuchtung, Ablesezeit und die Eigenfarbe einer Probe beeinflussen die Auswertung. Gib nur die Genauigkeit an, die das Verfahren hergibt. Ein ungefähr gelbgrüner Teststreifen rechtfertigt meist keinen Wert mit zwei Nachkommastellen.

3. Die Schlussfolgerung begrenzen: Ein pH-Test identifiziert keinen bestimmten Stoff. Verschiedene Säuren können Lösungen mit demselben pH-Wert bilden. Laborproben werden weder probiert noch unbekannte Reiniger zum Testen miteinander vermischt.

Verdünnen mit Wasser: Der pH nähert sich dem neutralen Wert

Wird eine ungepufferte saure Lösung mit reinem Wasser verdünnt, steigt ihr pH-Wert gewöhnlich in Richtung des neutralen Wertes. Bei basischen Lösungen sinkt er entsprechend. Eine zehnfache Verdünnung der oben betrachteten Salzsäure von 0,010 auf 0,001 mol/L verschiebt pH näherungsweise von 2 auf 3.

Diese einfache Schrittregel gilt nicht unbegrenzt: Nahe der Neutralität muss die Eigenionisation des Wassers berücksichtigt werden. Reines Wasser macht eine saure Lösung durch bloßes Verdünnen nicht plötzlich basisch. Bei schwachen Säuren und Puffern sind zusätzliche Gleichgewichte zu beachten.

Der neutrale pH-Wert hängt von der Temperatur ab. Die allgemeine Bedingung bleibt die Gleichheit von Oxonium- und Hydroxidkonzentration; die Zahl 7 gehört näherungsweise zu 25 °C.

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Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Eine verdünnte wässrige Lösung hat bei 25 °C pH 4. Wie ist sie einzuordnen?

  • Sauer
  • Neutral
  • Basisch
Lösung und Erklärung

Sauer

Bei 25 °C liegt der neutrale Wert ungefähr bei 7; darunter ist eine Lösung sauer.

2. Was bedeutet neutral auf Teilchenebene?

  • Beide Ionensorten fehlen völlig
  • Alle gelösten Teilchen sind ungeladen
  • Gleiche Konzentrationen von H₃O⁺ und OH⁻
Lösung und Erklärung

Gleiche Konzentrationen von H₃O⁺ und OH⁻

Auch neutrales Wasser enthält Oxonium- und Hydroxidionen, jedoch in gleicher Konzentration.

3. Welche Einheit hat der pH-Wert?

  • g/mol
  • Keine
  • mol/L
Lösung und Erklärung

Keine

Der pH ist dimensionslos; die Konzentrationsformel nutzt einen dimensionslosen Quotienten.

4. Der pH sinkt in der Konzentrationsnäherung um eine Stufe. Was geschieht mit c(H₃O⁺)?

  • Sie wird zehnmal größer
  • Sie wird doppelt so groß
  • Sie sinkt auf ein Zehntel
Lösung und Erklärung

Sie wird zehnmal größer

Die Skala ist logarithmisch. Eine Stufe entspricht dem Faktor zehn.

5. Was kennzeichnet den Umschlagsbereich eines Indikators?

  • Immer exakt den Wert pH 7
  • Die Masse des Farbstoffes
  • Den pH-Bereich seines Farbwechsels
Lösung und Erklärung

Den pH-Bereich seines Farbwechsels

Indikatoren ändern ihre Farbe über einen Bereich, der vom Farbstoff abhängt.

6. Was kann ein Indikatortest allein nicht bestimmen?

  • Ob eine Farbe zur verwendeten Skala passt
  • Die genaue Identität einer Säure
  • Eine ungefähre Einordnung anhand der passenden Skala
Lösung und Erklärung

Die genaue Identität einer Säure

Verschiedene Stoffe können Lösungen mit demselben pH-Wert erzeugen.

2 · Anwenden und erklären

1. c(H₃O⁺) = 10⁻³ mol/L. Welcher pH folgt näherungsweise?

  • 3
  • −3
  • 11
Lösung und Erklärung

3

pH ≈ −lg(10⁻³) = 3.

2. pH 5 entspricht in der Schulnäherung welcher Oxoniumkonzentration?

  • 5 mol/L
  • 10⁵ mol/L
  • 10⁻⁵ mol/L
Lösung und Erklärung

10⁻⁵ mol/L

Die Umkehrung lautet c(H₃O⁺) ≈ 10⁻ᵖᴴ mol/L.

3. Wie verhält sich c(H₃O⁺) bei pH 2 zu der bei pH 4 in der Näherung?

  • Sie ist halb so groß
  • Sie ist 100-mal größer
  • Sie ist doppelt so groß
Lösung und Erklärung

Sie ist 100-mal größer

Zwei pH-Stufen bedeuten 10² = 100 als Konzentrationsfaktor.

4. Eine verdünnte Natronlauge hat c(OH⁻) = 10⁻² mol/L bei 25 °C. pH näherungsweise?

  • 12
  • 2
  • 7
Lösung und Erklärung

12

pOH ≈ 2; bei 25 °C folgt pH ≈ 14 − 2 = 12.

5. Eine ungepufferte Salzsäure wird von 0,010 auf 0,001 mol/L verdünnt. Wie ändert sich pH ungefähr?

  • Von 2 auf 1
  • Von 2 auf 8
  • Von 2 auf 3
Lösung und Erklärung

Von 2 auf 3

Die Oxoniumkonzentration sinkt ungefähr auf ein Zehntel, der pH steigt um eins.

6. Bromthymolblau ist unter pH 6 gelb und über pH 7,6 blau. Erwartete Farbe bei pH 9?

  • Zwingend farblos
  • Blau
  • Gelb
Lösung und Erklärung

Blau

pH 9 liegt oberhalb des angegebenen Umschlagsbereichs.

3 · Prüfen und übertragen

1. Phenolphthalein ist unter etwa pH 8,2 farblos. Was folgt aus „farblos“ allein?

  • Die Probe muss nicht neutral sein
  • Die Probe hat sicher pH 7,00
  • Die Probe ist sicher stark sauer
Lösung und Erklärung

Die Probe muss nicht neutral sein

Auch saure und leicht basische Lösungen können unterhalb des Umschlagsbereichs liegen.

2. Kann bloßes Verdünnen einer sauren Lösung mit reinem Wasser sie einfach basisch machen?

  • Ja, nach jeder zehnfachen Verdünnung
  • Ja, sobald keine Farbe mehr zu sehen ist
  • Nein, sie nähert sich dem neutralen Wert
Lösung und Erklärung

Nein, sie nähert sich dem neutralen Wert

Nahe der Neutralität ist die Eigenionisation des Wassers zu beachten; die einfache Schrittregel gilt nicht unbegrenzt.

3. Warum darf bei einer schwachen Säure die eingesetzte Säurekonzentration nicht direkt als c(H₃O⁺) eingesetzt werden?

  • Der Logarithmus funktioniert nur für Salzsäure
  • Sie reagiert mit Wasser nur teilweise
  • Sie enthält grundsätzlich keine Protonen
Lösung und Erklärung

Sie reagiert mit Wasser nur teilweise

Die Oxoniumkonzentration ergibt sich aus dem Protolysegleichgewicht, nicht allein aus der eingesetzten Säuremenge.

4. Eine Farbskala erlaubt nur eine grobe Ablesung um pH 6. Welche Angabe ist angemessen?

  • Ungefähr pH 6
  • Exakt pH 6,00
  • Exakt pH 6,0000
Lösung und Erklärung

Ungefähr pH 6

Die Genauigkeit der Angabe darf nicht größer sein als die des Messverfahrens.

5. Warum ist „neutral bedeutet bei jeder Temperatur pH 7“ zu allgemein?

  • Neutralität hängt nur von der Farbe ab
  • Bei höherer Temperatur fehlen alle Ionen
  • Der neutrale pH hängt von der Temperatur ab
Lösung und Erklärung

Der neutrale pH hängt von der Temperatur ab

Allgemein sind c(H₃O⁺) und c(OH⁻) gleich; der Zahlenwert 7 gehört näherungsweise zu 25 °C.

6. Welche Aussage zur oft gezeigten Skala 0 bis 14 stimmt?

  • pH 0 bedeutet, dass keine Ionen vorhanden sind
  • Sie ist keine absolute Grenze aller möglichen pH-Werte
  • Außerhalb dieses Bereichs existieren keine Lösungen
Lösung und Erklärung

Sie ist keine absolute Grenze aller möglichen pH-Werte

Unter anderen Bedingungen können auch negative Werte oder Werte über 14 auftreten.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1c(H₃O⁺) = 10⁻⁴ mol/L. Wie groß ist pH näherungsweise?

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Aufgabe 2c(OH⁻) = 10⁻³ mol/L bei 25 °C. Welche Werte passen?

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Aufgabe 3Zwei Proben haben denselben pH. Was ist dadurch allein nicht bewiesen?

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Lösungen mit Erklärungen
  1. 4 – −lg(10⁻⁴) = 4.
  2. pOH 3 und pH 11 – Zuerst pOH = 3; dann pH ≈ 14 − 3 = 11.
  3. Dass sie denselben Stoff enthalten – Ein pH-Wert identifiziert weder den Stoff noch die gesamte Säuremenge.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Erst selbst lösen, dann die Lösung öffnen.

1 · Wie ordnest du pH 5 bei 25 °C ein?

Lösung ansehen

Sauer: Die Oxoniumkonzentration ist größer als die Hydroxidkonzentration.

2 · Wie unterscheiden sich pH 2 und pH 4 quantitativ?

Lösung ansehen

Bei pH 2 ist die Oxoniumkonzentration näherungsweise hundertmal höher.

3 · Welcher pH folgt näherungsweise aus c(H₃O⁺) = 10⁻³ mol/L?

Lösung ansehen

pH ≈ 3.

4 · Eine Lauge hat pOH 2 bei 25 °C. Welcher pH folgt?

Lösung ansehen

pH ≈ 14 − 2 = 12.

5 · Beweist farbloses Phenolphthalein, dass pH 7 vorliegt?

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Nein. Es ist auch bei vielen anderen pH-Werten unter seinem Umschlagsbereich farblos.

6 · Warum ist „neutral bedeutet keine Ionen“ falsch?

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Auch in reinem Wasser sind Oxonium- und Hydroxidionen vorhanden. Neutral bedeutet gleiche Konzentrationen, bei 25 °C näherungsweise je 10⁻⁷ mol/L.

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