← Alle Chemie-ThemenGrundlagen · Sekundarstufe I

Chemische Reaktionen und Energieumsatz

Woran erkennst du eine chemische Reaktion, und warum brauchen manche Reaktionen einen Startimpuls? Verknüpfe Stoffumwandlung, Teilchenmodell und Energieprofile Schritt für Schritt.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Wie heißen die bei einer Reaktion entstehenden Stoffe?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 2Was bleibt beim Schmelzen von reinem Eis chemisch erhalten?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 3Was muss für die vollständige Massenbilanz berücksichtigt werden?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Lösungen mit Erklärungen
  1. Produkte – Produkte stehen als entstehende Stoffe auf der rechten Seite der Reaktionsgleichung.
  2. Die Stoffart H₂O – Flüssiges Wasser besteht weiterhin aus Wassermolekülen. Die Anordnung und Beweglichkeit verändern sich.
  3. Alle beteiligten Stoffe einschließlich Gase – Auch unsichtbare oder entweichende Gase tragen Masse.

Direkt mit der Erklärung beginnen →

Bei einer Reaktion entstehen neue Stoffe

Bei einer chemischen Reaktion werden Ausgangsstoffe in andere Stoffe umgewandelt. Die Ausgangsstoffe heißen Edukte, die entstehenden Stoffe Produkte. Die Produkte besitzen eigene charakteristische Eigenschaften. Rost ist beispielsweise nicht bloß anders geformtes Eisen.

Im Teilchenmodell werden Atome neu miteinander verknüpft. Bindungen und Wechselwirkungen verändern sich; bei gewöhnlichen chemischen Reaktionen bleiben die Atomkerne und damit die Elementarten erhalten. Aus einem Sauerstoffatom wird nicht plötzlich ein Kohlenstoffatom.

Eine physikalische Veränderung muss dagegen keine neue chemische Stoffart erzeugen. Beim Schmelzen wird aus Eis flüssiges Wasser; beide bestehen aus H₂O. Beim Verdampfen werden Wassermoleküle voneinander getrennt, nicht in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt.

Eis schmilzt

H2O (s) → H2O (l)

Physikalische Veränderung: Der Zustand ändert sich. Die Wassermoleküle bleiben erhalten.

Magnesium reagiert

2 Mg + O2 → 2 MgO

Chemische Reaktion: Aus Magnesium und Sauerstoff entsteht Magnesiumoxid mit anderen Eigenschaften.

Was bleibt erhalten?

Links: 2 Mg-Atome und 2 O-Atome.

Rechts: dieselben Atomsorten in derselben Anzahl, jetzt im Magnesiumoxid. MgO beschreibt das Verhältnis 1 : 1 im Ionengitter.

(s) bedeutet fest, (l) flüssig. Die Formeln beschreiben die Stoffe und ihre Bilanz.

Chemische Reaktion erkennen: Beobachtung und Erklärung

Farbänderung, Gasentwicklung, ein neuer Feststoff, Licht oder eine Temperaturänderung können auf eine Reaktion hinweisen. Beschreibe zuerst, was du tatsächlich beobachtest, und begründe anschließend die Deutung.

Ein einzelnes Zeichen ist kein sicherer Beweis: Blasen entstehen auch beim Sieden, obwohl keine neue Stoffart entsteht. Eine Temperaturänderung kann ebenso beim Lösen oder bei einem Zustandswechsel auftreten. Entscheidend ist die begründete Feststellung einer Stoffumwandlung.

Bei einer Verbrennung entstehen andere Stoffe als beim bloßen Erwärmen. Magnesium kann mit Sauerstoff zu Magnesiumoxid reagieren. Die Stoffgleichung nennt Edukte und Produkt; die ausgeglichene Formelgleichung lautet:

2 Mg + O2 → 2 MgO

Die Gleichung beschreibt die Stoffbilanz. Sie ist keine Anleitung, selbst Magnesium zu verbrennen. Im Unterricht werden solche Reaktionen nur mit geeigneter Ausstattung und Anleitung untersucht.

Energieprofile vergleichen: exotherm, endotherm und Katalysator

So liest du das Diagramm: Links stehen die Edukte, rechts die Produkte. Vergleiche zuerst ihre Höhen: Liegen die Produkte tiefer, wird insgesamt Wärme abgegeben. Die Höhe des Gipfels über den Edukten zeigt dagegen die Aktivierungsbarriere.

Exotherm als Enthalpieprofil

Produkte liegen tiefer als Edukte: Das Reaktionssystem gibt insgesamt Wärme ab. Auch hier muss zunächst eine Aktivierungsbarriere überwunden werden. Die Höhe des Maximums über den Edukten veranschaulicht diese Barriere.

Exotherm und endotherm aus Sicht des Systems

1. System festlegen: Betrachte die reagierenden Stoffe als System. Gefäß, Luft und Thermometer gehören zur Umgebung. Ohne diese Unterscheidung bleibt unklar, wer Wärme abgibt oder aufnimmt.

2. Exotherm: Das System gibt insgesamt Wärme an die Umgebung ab. Die Umgebung kann sich dadurch erwärmen. Die Produkte liegen im Enthalpieprofil tiefer als die Edukte. Für die Reaktionsenthalpie gilt ΔH < 0. Eine Verbrennung ist ein typisches Beispiel.

3. Endotherm: Das System nimmt insgesamt Wärme aus der Umgebung auf. Die Produkte liegen höher als die Edukte; ΔH > 0. Die thermische Zersetzung von Calciumcarbonat zu Calciumoxid und Kohlenstoffdioxid benötigt Wärmezufuhr.

Vertiefung: Wann entspricht ΔH der ausgetauschten Wärme?

Bei konstantem Druck entspricht die ausgetauschte Wärme der Enthalpieänderung, wenn nur Volumenarbeit berücksichtigt wird. Die gemessene Temperaturänderung hängt außerdem von Stoffmenge, Wärmekapazität und Wärmeaustausch mit der Umgebung ab.

Bindungen lösen kostet Energie

Beim Lösen chemischer Bindungen muss Energie aufgebracht werden. Wenn Bindungen entstehen, wird Energie frei. Für die Gesamtbilanz vergleichst du beide Beiträge. Wird bei der Bildung der Produktbindungen mehr Energie frei, als zum Lösen der Ausgangsbindungen benötigt wurde, ist die Gesamtreaktion in diesem vereinfachten Bild exotherm.

Ein reines Rechenmodell: Zum Lösen werden 500 kJ benötigt, bei der Bildung werden 700 kJ frei. Die Bilanz des Systems beträgt 500 kJ − 700 kJ = −200 kJ. Insgesamt werden 200 kJ abgegeben. Das sind erfundene Vergleichswerte, keine gemessenen Daten einer bestimmten Reaktion.

Umgekehrt ergibt 700 kJ − 500 kJ = +200 kJ eine Energieaufnahme. Bei realen Berechnungen müssen Stoffmengen, Aggregatzustände und weitere Wechselwirkungen berücksichtigt werden. „Beim Brechen einer Bindung wird die gespeicherte Energie frei“ wäre als allgemeine Aussage falsch.

Beispielbilanz mit frei gewählten Modellwerten
Energieschritt Beitrag zum System
Bindungen lösen +500 kJ · Energie aufnehmen
Bindungen bilden −700 kJ · Energie abgeben
Gesamtbilanz −200 kJ · insgesamt exotherm

Aktivierungsenergie: Warum eine Reaktion einen Startimpuls braucht

Eine energetisch tiefer liegende Produktseite bedeutet nicht, dass die Reaktion ohne Hindernis abläuft. Zunächst kann eine Aktivierungsbarriere überwunden werden müssen. Ein Startimpuls wie Erwärmen oder ein Funke kann dafür sorgen, dass genügend Teilchen den Reaktionsweg durchlaufen.

Im Profil entspricht der Höhenunterschied zwischen Edukten und Kurvenmaximum der schematischen Aktivierungsbarriere. Der Unterschied zwischen Edukten und Produkten ist dagegen die Reaktionsenthalpie. Es sind zwei verschiedene Größen.

Die waagerechte Reaktionskoordinate zeigt den Fortschritt entlang eines Reaktionswegs, keine verstrichene Zeit. Aus der gezeichneten Kurvenbreite kannst du daher keine Reaktionsdauer ablesen. Reale Reaktionswege können mehrere Zwischenschritte und Maxima besitzen.

Katalysatoren senken die Aktivierungsbarriere

Ein Katalysator ermöglicht einen anderen Reaktionsweg mit niedrigerer Aktivierungsbarriere. Dadurch kann eine Reaktion unter denselben Bedingungen schneller ablaufen. Im Vergleichsbild sinkt das Maximum, während die Energiehöhen der Edukte und Produkte unverändert bleiben.

Der Katalysator macht eine endotherme Reaktion nicht exotherm und verändert die Reaktionsenthalpie nicht. Er wird im Reaktionsablauf beteiligt, aber insgesamt regeneriert. In der Praxis kann er durch Nebenprozesse seine Wirksamkeit verlieren.

Auch die Gleichgewichtslage wird durch einen Katalysator nicht verschoben. Er beschleunigt den Zugang zum Gleichgewicht. Reaktionsgeschwindigkeit und chemisches Gleichgewicht behandeln wir später ausführlicher.

Die Masse bleibt in einem geschlossenen System erhalten

Bei gewöhnlichen chemischen Reaktionen bleibt die Gesamtmasse in einem geschlossenen System im schulischen chemischen Maßstab erhalten. Atome werden neu angeordnet und nicht verbraucht oder aus dem Nichts erzeugt.

In einem offenen Gefäß kann die gemessene Masse trotzdem abnehmen, wenn ein Gas entweicht. Sie kann zunehmen, wenn ein Stoff Sauerstoff aus der Luft aufnimmt. Zähle deshalb alle beteiligten Stoffe zur Bilanz – auch unsichtbare Gase.

Selbst ausprobieren

Üben & prüfen

Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.

Übe in deinem Tempo

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.

Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Wie heißen die Ausgangsstoffe einer Reaktion?

  • Edukte
  • Produkte
  • Katalysatoren
Lösung und Erklärung

Edukte

Edukte werden umgesetzt; Produkte entstehen dabei.

2. Welche Veränderung erzeugt eine neue Stoffart?

  • Eis schmilzt
  • Wasser verdampft
  • Eisen rostet
Lösung und Erklärung

Eisen rostet

Rost enthält neue chemische Verbindungen. Schmelzen und Verdampfen ändern den Zustand von Wasser.

3. Was geschieht mit Atomen bei gewöhnlichen chemischen Reaktionen?

  • Ihre Kerne werden zu anderen Elementen
  • Sie werden neu angeordnet
  • Sie verschwinden vollständig
Lösung und Erklärung

Sie werden neu angeordnet

Die Atomsorten bleiben erhalten; Bindungen und Anordnung ändern sich.

4. Wohin fließt Wärme bei einer exothermen Reaktion insgesamt?

  • Vom Reaktionssystem zur Umgebung
  • Von der Umgebung ins Reaktionssystem
  • Es wird grundsätzlich keine Wärme ausgetauscht
Lösung und Erklärung

Vom Reaktionssystem zur Umgebung

Exotherm beschreibt eine Wärmeabgabe des betrachteten Reaktionssystems.

5. Welches Vorzeichen hat ΔH bei einer endothermen Reaktion?

  • Negativ
  • Immer null
  • Positiv
Lösung und Erklärung

Positiv

Das System nimmt Wärme auf; die Produkte liegen im Enthalpieprofil höher.

6. Welcher Vorgang benötigt Energie?

  • Jede exotherme Gesamtreaktion netto
  • Eine chemische Bindung lösen
  • Eine chemische Bindung bilden
Lösung und Erklärung

Eine chemische Bindung lösen

Das Lösen einer Bindung kostet Energie. Bei ihrer Bildung wird Energie frei.

2 · Anwenden und erklären

1. Ein Gefäß zeigt beim Sieden Gasblasen. Was lässt sich daraus allein schließen?

  • Eine Gasphase entsteht, eine Reaktion ist damit nicht bewiesen
  • Es muss Wasserstoff entstehen
  • Jede Blase beweist eine neue Stoffart
Lösung und Erklärung

Eine Gasphase entsteht, eine Reaktion ist damit nicht bewiesen

Sieden kann Blasen erzeugen, obwohl Wasser chemisch Wasser bleibt.

2. Modellbilanz: Bindungen lösen benötigt 300 kJ, Bindungen bilden setzt 450 kJ frei. Ergebnis?

  • +150 kJ, endotherm
  • −750 kJ, exotherm
  • −150 kJ, exotherm
Lösung und Erklärung

−150 kJ, exotherm

Beitrag zum System: +300 − 450 = −150 kJ. Insgesamt werden 150 kJ abgegeben.

3. Modellbilanz: 600 kJ werden zum Lösen benötigt, 400 kJ bei der Bildung frei. Ergebnis?

  • +1000 kJ, endotherm
  • +200 kJ, endotherm
  • −200 kJ, exotherm
Lösung und Erklärung

+200 kJ, endotherm

600 − 400 = +200 kJ. Der Energiebedarf überwiegt.

4. Produkte liegen im Enthalpieprofil 80 kJ unter den Edukten. Wie groß ist ΔH für diesen Modellumsatz?

  • −80 kJ
  • +80 kJ
  • 0 kJ
Lösung und Erklärung

−80 kJ

ΔH ist Endniveau minus Anfangsniveau. Ein tieferes Endniveau ergibt einen negativen Wert.

5. Eine Probe nimmt beim Reagieren Sauerstoff aus der Luft auf. Warum kann ihre Masse steigen?

  • Atome werden neu erzeugt
  • Die Waage misst die Aktivierungsenergie
  • Sauerstoffmasse kommt zur Probe hinzu
Lösung und Erklärung

Sauerstoffmasse kommt zur Probe hinzu

Die Bilanz muss den aufgenommenen Sauerstoff einschließen.

6. Was zeigt der Höhenunterschied vom Eduktniveau zum Maximum eines einfachen Energieprofils?

  • Die Masse der Produkte
  • Die Aktivierungsbarriere
  • Die Reaktionsdauer
Lösung und Erklärung

Die Aktivierungsbarriere

Die Barriere ist vom Startniveau bis zum Gipfel zu messen.

3 · Prüfen und übertragen

1. Eine exotherme Reaktion startet erst nach einem Impuls. Ist das ein Widerspruch?

  • Nein, trotz Energieabgabe kann eine Aktivierungsbarriere bestehen
  • Ja, exotherme Reaktionen starten immer sofort
  • Ja, ein Startimpuls macht jede Reaktion endotherm
Lösung und Erklärung

Nein, trotz Energieabgabe kann eine Aktivierungsbarriere bestehen

Gesamtbilanz und notwendiger Reaktionsweg sind verschiedene Aspekte.

2. Ein Katalysator wird zugesetzt. Welche Änderung passt zum Modell?

  • Tieferes Produktniveau bei gleichem Maximum
  • Höheres Eduktniveau durch neue Atomsorten
  • Niedrigeres Maximum bei gleichen Anfangs- und Endniveaus
Lösung und Erklärung

Niedrigeres Maximum bei gleichen Anfangs- und Endniveaus

Ein anderer Reaktionsweg senkt die Barriere, ohne die Reaktionsenthalpie zu ändern.

3. Warum darf man aus einer breiten Profilkurve keine lange Reaktionsdauer ablesen?

  • Die Kurve enthält grundsätzlich keine Energieinformation
  • Die waagerechte Achse ist eine Reaktionskoordinate
  • Die senkrechte Achse zählt Sekunden
Lösung und Erklärung

Die waagerechte Achse ist eine Reaktionskoordinate

Eine Reaktionskoordinate beschreibt einen Weg; sie ist keine Zeitachse.

4. Die Masse in einem offenen Gefäß sinkt während einer Gasentwicklung. Welche Erklärung ist möglich?

  • Ein gasförmiges Produkt verlässt das Gefäß
  • Die Massenerhaltung ist widerlegt
  • Die Atome verlieren ihre Kerne
Lösung und Erklärung

Ein gasförmiges Produkt verlässt das Gefäß

Das entwichene Gas gehört zur vollständigen Massenbilanz.

5. Welche Aussage korrigiert „Bindungen brechen setzt Energie frei“?

  • Jedes Bindungsbrechen liefert Energie
  • Bindungen haben mit der Energiebilanz nichts zu tun
  • Bindungsbildung kann mehr Energie freisetzen, als das vorherige Lösen kostet
Lösung und Erklärung

Bindungsbildung kann mehr Energie freisetzen, als das vorherige Lösen kostet

Das Lösen kostet Energie. Erst der Vergleich mit der frei werdenden Bildungsenergie ergibt die Gesamtbilanz.

6. Zwei exotherme Ansätze erwärmen ihre Umgebung unterschiedlich stark. Was folgt daraus?

  • Gleiche Reaktionsart muss immer denselben Temperaturanstieg erzeugen
  • Auch Stoffmenge, Wärmekapazität und Wärmeverluste sind zu beachten
  • Der kühlere Ansatz muss endotherm sein
Lösung und Erklärung

Auch Stoffmenge, Wärmekapazität und Wärmeverluste sind zu beachten

Die gemessene Temperaturänderung hängt von mehr als dem Vorzeichen der Reaktionsenthalpie ab.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Modellbilanz: 250 kJ zum Lösen, 350 kJ bei der Bildung frei. Welche Einordnung passt?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 2Ein Katalysator beschleunigt eine endotherme Reaktion. Was gilt weiterhin?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 3In einem geschlossenen System entstehen aus insgesamt 12 g Edukten nur Produkte. Welche Gesamtmasse wird im Schulmodell erwartet?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Lösungen mit Erklärungen
  1. 100 kJ Energieabgabe – +250 − 350 = −100 kJ. Das System gibt netto Energie ab.
  2. Die Gesamtreaktion nimmt Wärme auf – Die Reaktionsenthalpie bleibt unverändert; nur der Reaktionsweg wird verändert.
  3. 12 g – Bei gewöhnlichen chemischen Reaktionen bleibt die Gesamtmasse im schulischen Maßstab erhalten.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Erst selbst lösen, dann die Lösung öffnen.

1 · Was sind Edukte?

Lösung ansehen

Die Ausgangsstoffe einer chemischen Reaktion.

2 · Beweisen Gasblasen allein eine chemische Reaktion?

Lösung ansehen

Nein. Auch beim Sieden entstehen Blasen ohne Änderung der chemischen Stoffart.

3 · Welche Richtung hat der Wärmeaustausch bei einer exothermen Reaktion?

Lösung ansehen

Das Reaktionssystem gibt Wärme an seine Umgebung ab.

4 · 500 kJ werden benötigt, 700 kJ werden frei. Wie lautet die Bilanz?

Lösung ansehen

500 − 700 = −200 kJ. Insgesamt werden 200 kJ abgegeben.

5 · Senkt ein Katalysator die Reaktionsenthalpie?

Lösung ansehen

Nein. Er ermöglicht einen Weg mit kleinerer Aktivierungsbarriere; ΔH bleibt gleich.

6 · Warum kann die Masse in einem offenen Gefäß bei einer Reaktion sinken?

Lösung ansehen

Ein gasförmiges Produkt kann das Gefäß verlassen. In die vollständige Bilanz gehört seine Masse ebenfalls.

Dein nächster Lernschritt

Wie möchtest du weiterlernen?

Passende Materialien zum Thema „Chemische Reaktionen und Energieumsatz“. Wähle aus, was dir beim Üben und Wiederholen hilft.

Kostenlos · Materialien & Erklärung

Kostenlos weiterüben

Diese Materialien ergänzen die Erklärung und unterstützen dich beim Üben und Nachschlagen.

Optional ergänzen

Bei Bedarf vertiefen

Optionale Ergänzungen zum Üben und Nachschlagen. Klassenstufe und Umfang findest du beim jeweiligen Produkt.

Wähle aus, was dir hilft0,00 € EUR

Preise inkl. MwSt. Downloads erhältst du per E-Mail, gedruckte Materialien per Post. Ggf. zzgl. Versandkosten.

Footer image

© 2026 Lernmarktplatz, Die ganze Bildungswelt an einem Ort

    • American Express
    • Apple Pay
    • Google Pay
    • Klarna
    • Maestro
    • Mastercard
    • MobilePay
    • PayPal
    • Satispay
    • Visa