Geschichte · Zweiter Weltkrieg · Klasse 8–9

1939: Der Krieg beginnt in Europa

Am 1. September 1939 überfiel das nationalsozialistische Deutschland Polen. Damit begann der Zweite Weltkrieg in Europa. Wie konnte es dazu kommen, welche Rolle spielte der deutsch-sowjetische Pakt, und warum weitete sich der Krieg aus? Hier verbindest du die Ereignisse mit ihren Ursachen und den Folgen für die Menschen.

Erfundene Szene in Polen 1939: Erwachsene packen Gepäck und einen Handwagen vor einem Wohnhaus
Eine mögliche Alltagssituation bei drohender Flucht. Die dargestellten Menschen und der Ort sind erfunden. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

Das kannst du danach: Du ordnest den August und September 1939 zeitlich ein, unterscheidest Angreifer und Reaktionen, erklärst die Teilung Polens und überprüfst Rechtfertigungen mit historischen Belegen.

Warum 1939 Krieg begann

Der Krieg brach nicht wie ein Unwetter über Europa herein. Politische und militärische Führungen trafen Entscheidungen. Hitler und die NS-Führung wollten die deutsche Macht gewaltsam ausweiten. Aufrüstung und die vorherigen Gebietsgewinne schufen dafür Voraussetzungen. Mit der Besetzung tschechischer Gebiete im März 1939 war besonders deutlich geworden, dass es nicht nur um die Zusammenfassung deutschsprachiger Menschen ging.

Die nationalsozialistische Expansion ist die entscheidende Vorgeschichte des deutschen Angriffs. Doch eine Vorgeschichte erklärt nicht alles: Der konkrete Entschluss, Polen anzugreifen, blieb eine Entscheidung der deutschen Führung. Eine Erklärung nennt Ziele, Mittel und Handlungsmöglichkeiten. Sie entschuldigt den Angriff nicht.

Leitfrage: Wie wurde aus dem geplanten deutschen Angriff auf Polen ein Krieg mehrerer europäischer Großmächte? Arbeite dabei mit drei Ebenen: längerfristige Ziele, kurzfristige Absprachen und die tatsächlichen Handlungen im September.

Genau formulieren: Deutschland begann den Krieg in Europa mit dem Angriff auf Polen. Großbritannien und Frankreich traten anschließend gegen Deutschland in den Krieg ein. Zeitliche Reihenfolge und Verantwortung gehören zusammen.

Die Einordnung der langfristigen NS-Politik vertiefst du im vorherigen Artikel zu Expansion und Appeasement.

Zum Nachlesen: DHM / LeMO: Der Zweite Weltkrieg – Überblick.

Der deutsch-sowjetische Pakt: öffentlich und geheim

Am 23. August 1939 schlossen Deutschland und die Sowjetunion einen Nichtangriffsvertrag, häufig Hitler-Stalin-Pakt genannt. Die beiden Diktaturen standen ideologisch gegeneinander. Trotzdem konnten ihre Führungen zeitweilig zusammenarbeiten, wenn sie sich davon Vorteile versprachen. Ein Vertrag ist also nicht automatisch ein Zeichen gemeinsamer Überzeugungen.

Der öffentliche Vertrag verpflichtete beide Seiten, einander nicht anzugreifen. Hitler verringerte damit das Risiko, dass die Sowjetunion einem deutschen Angriff auf Polen militärisch entgegentreten würde. Stalin gewann zunächst Zeit und die Aussicht, den sowjetischen Einflussbereich auszuweiten. Das war eine taktische Verständigung, keine verlässliche Friedensordnung für die Nachbarstaaten.

Symbolischer Schreibtisch mit zwei geschlossenen Vertragsmappen, Füllhaltern und Telefon
Symbolbild für Diplomatie und verborgene Absprachen. Es zeigt weder die tatsächlichen Vertragsseiten noch den historischen Unterzeichnungsraum. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

In einem geheimen Zusatzprotokoll legten die Regierungen Interessensphären in Osteuropa fest. Auch polnisches Gebiet war davon betroffen. Über die Zukunft eines unabhängigen Polens wollten Deutschland und die Sowjetunion untereinander entscheiden. Polen war an dieser Vereinbarung nicht beteiligt.

Das Zusatzprotokoll zeigt den Gegensatz zwischen einem Nichtangriffsversprechen der Vertragspartner und dem Umgang mit anderen Staaten. Wer die Sicherheit nur zwischen zwei Mächten betrachtet, kann übersehen, dass dieselbe Absprache die Sicherheit ihrer Nachbarn bedroht. Die später tatsächlich gezogene Grenze entsprach außerdem nicht einfach unverändert jeder Linie des Protokolls vom August.

Zwei Ebenen derselben Vereinbarung

Öffentlicher Vertrag

Deutschland und die Sowjetunion versprachen gegenseitigen Gewaltverzicht.

Zusammenhang erklären

Dieses Versprechen betraf die beiden Unterzeichner. Daraus folgt keine Zusicherung, dass ihre Nachbarstaaten vor Angriffen geschützt waren.

Geheimes Zusatzprotokoll

Die Regierungen beanspruchten Einflussräume in Osteuropa.

Zusammenhang erklären

Die betroffenen Gesellschaften entschieden nicht selbst mit. Für eine Beurteilung muss man deshalb fragen, wessen Sicherheit der Vertrag berücksichtigte und wessen Selbstbestimmung er überging.

Das Schaubild fasst die unterschiedlichen Funktionen zusammen; es bildet keinen historischen Vertrag ab.

Zum Nachlesen: DHM / LeMO: Der Hitler-Stalin-Pakt · Avalon Project: Öffentlicher Nichtangriffsvertrag, englische Dokumentenfassung · Avalon Project: Geheimes Zusatzprotokoll, englische Dokumentenfassung.

Die entscheidenden Schritte im September

1. September 1939

Die Wehrmacht greift Polen an. Der deutsche Angriff eröffnet den Zweiten Weltkrieg in Europa.

3. September 1939

Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg. Sie reagieren auf den Angriff auf Polen und auf das Ausbleiben eines deutschen Rückzugs.

17. September 1939

Die Rote Armee marschiert von Osten in Polen ein. Nun steht Polen den Streitkräften zweier Großmächte gegenüber.

Ende September / Anfang Oktober

Deutschland und die Sowjetunion teilen Polen unter sich auf. Die letzten regulären polnischen Verbände stellen Anfang Oktober den Kampf ein; polnischer Widerstand und der Kampf aus dem Exil gehen weiter.

Die Zeitleiste darf nicht wie eine automatische Kettenreaktion gelesen werden. Jede Station benennt einen handelnden Staat und eine Entscheidung. Großbritannien und Frankreich hatten Polen Unterstützung zugesagt. Ihre Kriegserklärungen waren eine Reaktion auf deutsche Aggression. Der sowjetische Einmarsch war ein weiterer Angriff auf Polen, keine polnische Kriegserklärung gegen die Sowjetunion.

Eine Übersicht hilft beim Ordnen, ersetzt aber die Erklärung nicht. Verbinde deshalb zwei Ereignisse mit einem begründenden Satz: Der deutsche Angriff führte zur britisch-französischen Reaktion, weil die Regierungen ihre Zusagen gegenüber Polen einlösen und weitere Expansion aufhalten wollten. Das ist genauer als die Formulierung, plötzlich hätten „alle Krieg gewollt“.

Zum Nachlesen: USHMM: Invasion of Poland, Fall 1939.

Angriff, militärischer Verlauf und Propaganda

Die deutschen Streitkräfte griffen Polen aus mehreren Richtungen an. Bewegliche Verbände und das Zusammenwirken von Heer und Luftwaffe verschafften ihnen große Vorteile. Die polnischen Soldaten leisteten Widerstand, waren aber militärisch unterlegen. Die Niederlage innerhalb weniger Wochen beweist weder fehlenden Mut noch fehlenden Widerstand.

Auch der Blick auf Technik allein reicht nicht aus. Lage, Ausrüstung, Versorgung und die Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten, beeinflussten den Verlauf. Der sowjetische Angriff aus dem Osten verschärfte Polens Lage zusätzlich. Wer das Ergebnis kennt, darf deshalb nicht so erzählen, als sei jeder einzelne Schritt für die Menschen damals vorhersehbar gewesen.

Die NS-Propaganda stellte den Angriff als angebliche Abwehr polnischer Übergriffe dar. Dazu gehörte der von der SS inszenierte Überfall auf den Sender Gleiwitz. Solche Täuschungen sollten Deutschland als bedroht erscheinen lassen. Sie machten aus dem vorbereiteten Angriff jedoch keinen Verteidigungskrieg.

Behauptung und Befund trennen: „Die deutsche Führung behauptete, sich verteidigen zu müssen“ ist eine Aussage über Propaganda. „Deutschland musste sich verteidigen“ übernimmt diese Rechtfertigung als Tatsache. Der Unterschied ist historisch entscheidend.

Denkfrage: Warum ist ein Vorwand nicht dasselbe wie eine Ursache?

Ein Vorwand ist eine vorgeschobene Begründung, mit der eine Handlung gerechtfertigt werden soll. Eine Ursache hilft zu erklären, warum sie tatsächlich zustande kam. Für den Kriegsbeginn untersuchen wir deshalb nicht nur öffentliche Reden, sondern auch Angriffsplanungen, vorherige Politik und Absprachen. Ein erfundener Zwischenfall kann zur Rechtfertigung eines bereits geplanten Angriffs benutzt werden.

Zum Nachlesen: DHM / LeMO: Überfall auf Polen 1939 · USHMM: Invasion of Poland, Fall 1939.

Warum der Krieg über Polen hinausreichte

Erfundene Alltagsszene: Drei Erwachsene hören 1939 in einem britischen Wohnzimmer Radio
Nachrichten über den Krieg erreichten Menschen weit außerhalb der Kampfgebiete. Diese häusliche Szene ist frei gestaltet. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

Mit dem Kriegseintritt Großbritanniens und Frankreichs blieb der Konflikt nicht auf Deutschland und Polen begrenzt. Allerdings brachten die westlichen Verbündeten Polen während des Feldzugs keine entscheidende militärische Entlastung. Krieg erklären und einen angegriffenen Staat rechtzeitig wirksam unterstützen sind unterschiedliche Dinge.

Der Begriff „Zweiter Weltkrieg“ beschreibt einen Krieg, dessen Schauplätze und Beteiligte sich über mehrere Kontinente erstreckten. Der 1. September 1939 ist sein übliches Anfangsdatum aus europäischer Perspektive. In Ostasien führte Japan bereits seit 1937 einen großen Krieg gegen China. Die Kriege in Europa und Asien wurden später immer enger miteinander verbunden.

Deshalb steht im Titel bewusst „in Europa“. Ein europäischer Zeitstrahl ist hilfreich, solange wir seine räumliche Begrenzung erkennen. Nicht überall begann Kriegserfahrung am gleichen Tag. Der größere Zusammenhang wird in den späteren Themen zum Weltkrieg erneut aufgegriffen.

Zum Nachlesen: DHM / LeMO: Der Zweite Weltkrieg – Überblick · USHMM: Krieg in Asien und im Pazifik.

Was die Niederlage für Polen bedeutete

Die militärische Niederlage bedeutete für die Bevölkerung keinen Frieden. Deutschland gliederte westliche polnische Gebiete ein und errichtete in weiteren besetzten Gebieten das sogenannte Generalgouvernement. Im Osten setzte sich die sowjetische Herrschaft durch. Der polnische Staat verlor die Kontrolle über sein Gebiet.

Unter deutscher Besatzung begannen Terror, Vertreibungen, Ausbeutung und die weitere Entrechtung der jüdischen Bevölkerung. Deutsche Einheiten hatten bereits während des Vormarschs Zivilisten und Kriegsgefangene ermordet. Der Krieg schuf so neue Räume für nationalsozialistische Verfolgung. Die Unterschiede zwischen den Besatzungssystemen müssen dennoch jeweils untersucht werden.

Für Menschen vor Ort konnte ein militärischer Pfeil auf einer Karte bedeuten, dass sie ihr Zuhause verloren, Angehörige nicht mehr erreichten oder unter Gewalt und Zwang gerieten. Flucht und Besatzung gehören daher zur Geschichte des Kriegsbeginns ebenso wie Verträge und Truppenbewegungen. Die nachfolgenden Artikel zu Besatzung und Verfolgung werden diese Zusammenhänge vertiefen.

Zum Nachlesen: DHM / LeMO: Besatzungsregime in Polen.

Quellen vergleichen und Zusammenhänge erklären

Aufgabe 1 – Zwei Vertragstexte vergleichen: Unten findest du den öffentlichen Nichtangriffsvertrag und das geheime Zusatzprotokoll in der englischen Dokumentensammlung des Avalon Project. Die folgenden Aussagen sind vereinfachte Inhaltsangaben, keine Zitate: A – Die Unterzeichner verzichten auf Gewalt gegeneinander. B – Die Regierungen teilen Einflussräume auf und entscheiden untereinander über polnisches Gebiet.

Ordne A und B den beiden Texten zu. Erkläre anschließend in vier Sätzen, warum die Bezeichnung „Friedensvertrag für Osteuropa“ irreführend wäre. Nenne dabei eine Gruppe, deren Interessen in dieser Bezeichnung unsichtbar bleiben.

Musterlösung zu Aufgabe 1

A gehört zum öffentlichen Nichtangriffsvertrag, B zum geheimen Zusatzprotokoll. Ein gegenseitiger Gewaltverzicht der Unterzeichner garantierte den Nachbarstaaten keinen Frieden. Die polnische Bevölkerung und ihre Regierung konnten über die Absprachen nicht mitentscheiden. Die Bezeichnung wäre daher irreführend, weil sie eine begrenzte Verständigung zweier Mächte mit einer allgemeinen Sicherung von Frieden und Selbstbestimmung verwechselt.

Aufgabe 2 – Eine Erklärung verbessern: Der folgende Satz ist eigens für diese Übung erfunden: „Weil Großbritannien und Frankreich am 3. September den Krieg erklärten, verursachten sie den Krieg.“ Markiere den Denkfehler. Formuliere einen besseren Satz mit den Wörtern „Angriff“, „Reaktion“ und „Verantwortung“.

Du musst dafür keine Gedanken historischer Personen erfinden. Verwende belegbare Handlungen und die zeitliche Reihenfolge. Unterscheide zudem zwischen dem Beginn eines Angriffs und der Ausweitung des Kreises kriegführender Staaten.

Musterlösung zu Aufgabe 2

Der Satz lässt den deutschen Angriff vom 1. September weg und macht dadurch aus einer Reaktion den ursprünglichen Auslöser. Eine mögliche Verbesserung lautet: Die britisch-französischen Kriegserklärungen waren eine Reaktion auf den deutschen Angriff auf Polen; die Verantwortung der deutschen Führung für diesen Angriff wird dadurch nicht aufgehoben. Zugleich weitete sich mit dem Kriegseintritt beider Staaten der Kreis der Beteiligten aus.

Aufgabe 3 – Von der Karte zur Lebensgeschichte: Ein Schulbuch zeigt nur Angriffsrichtungen und Besatzungsgrenzen. Formuliere drei Fragen, die das Schicksal der Bevölkerung ergänzen würden. Überlege jeweils, welche Art von Quelle weiterhelfen könnte. Es geht um sinnvolle Forschungsfragen, nicht darum, Gefühle oder Erlebnisse bestimmter Menschen zu behaupten.

Musterlösung zu Aufgabe 3

Mögliche Fragen sind: Wer musste seinen Wohnort verlassen? Darüber könnten Melderegister und nachprüfbare Fluchtberichte Auskunft geben. Wie änderten sich Versorgung und Arbeit? Dafür eignen sich zeitgenössische Verwaltungsunterlagen und persönliche Aufzeichnungen. Welche Menschen wurden verfolgt? Hier helfen Verfolgungsakten, Zeugnisse Überlebender und lokale Forschungen. Jede Quelle hat Grenzen; ein einzelner Bericht steht nicht automatisch für die gesamte Bevölkerung.

Merksatz: Der deutsche Angriff eröffnete den Krieg in Europa. Der Pakt mit der Sowjetunion erleichterte ihn, die westlichen Kriegserklärungen erweiterten den Krieg, und der sowjetische Einmarsch verschärfte Polens Lage. Diese unterschiedlichen Rollen dürfen nicht vermischt werden.

Zum Nachlesen: Avalon Project: Öffentlicher Nichtangriffsvertrag, englische Dokumentenfassung · Avalon Project: Geheimes Zusatzprotokoll, englische Dokumentenfassung.

Teste dein Wissen

Wähle pro Frage eine Antwort. Nach dem Prüfen erhältst du zu jeder Frage eine Erklärung.

1. Welches Ereignis eröffnete den Zweiten Weltkrieg in Europa?
Lösung und Begründung

Richtig ist der deutsche Überfall auf Polen. Die anderen Ereignisse gehören zur Vorgeschichte beziehungsweise zur späteren Ausweitung des Kriegs.

2. Was unterschied das geheime Zusatzprotokoll vom öffentlichen Pakt?
Lösung und Begründung

Das Zusatzprotokoll regelte Einflussräume auf Kosten anderer Staaten. Der öffentliche Vertrag enthielt dagegen den gegenseitigen Nichtangriffsanspruch.

3. Wie sind die britisch-französischen Kriegserklärungen einzuordnen?
Lösung und Begründung

Großbritannien und Frankreich reagierten auf eine bereits erfolgte Aggression. Eine Reaktion und der vorausgegangene Angriff tragen unterschiedliche Verantwortung.

4. Was geschah am 17. September 1939?
Lösung und Begründung

Der sowjetische Einmarsch brachte Polen auch im Osten einen Angreifer. Der polnische Staat verlor anschließend die Kontrolle über sein Gebiet.

5. Warum ist „in Europa“ beim Anfangsdatum sinnvoll?
Lösung und Begründung

Das Anfangsdatum 1939 ist eine europäische Einordnung. Die asiatischen Kriegsschauplätze haben eine frühere Vorgeschichte.

Begriffe anwenden

Begriffe sicher zuordnen

Ordne jeder Beschreibung den passenden Begriff zu.

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Nichtangriffsvertrag: Das Versprechen bindet die Vertragspartner und ist nicht automatisch eine Sicherheitsgarantie für ihre Nachbarn.

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Geheimes Zusatzprotokoll: Hier wurden zusätzliche Absprachen festgehalten, die die Öffentlichkeit nicht kennen sollte.

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Besatzung: Militärische Kontrolle greift in die politischen und alltäglichen Verhältnisse eines Gebiets ein.

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Propaganda: Behauptungen müssen mit unabhängigen Belegen und dem Handlungsablauf verglichen werden.

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Das passende kostenlose Arbeitsblatt enthält Aufgaben und Lösungen. Die Klassenstufe ist eine Orientierung und kann je nach Lehrplan abweichen.

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1939: Der Krieg beginnt in Europa

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Fachliche Orientierung und Bildhinweise

Diese Lernseite verbindet historisches Einordnen, Quellenkritik und begründetes Urteilen. Die drei Illustrationen wurden mit KI erstellt. Sie zeigen mögliche Situationen, keine dokumentierten Einzelereignisse. Vereinfachte Schaubilder und ausdrücklich erfundene Übungstexte sind didaktische Modelle.

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