Beschreibung

studypilot.app ist ein KI-gestütztes Lerntool, das Schüler beim Lernen, Wiederholen und Vorbereiten auf Prüfungen unterstützen soll. In diesem Testbericht erfährst du, welche Funktionen studypilot.app bietet, für wen sich das Angebot eignet, welche Kosten entstehen können und welche Vor- und Nachteile Schüler und Eltern kennen sollten.

studypilot.app Testbericht: Erfahrungen, Preise und Funktionen für Schüler

  • studypilot UG
Produkt Form
  Preise
  • Basisversion für Schüler:innen: kostenlos. Die App wird laut Anbieter weiterentwickelt und bleibt in einer kostenfreien Variante nutzbar. 
  • studypilot Premium: öffentlich beworben mit 6,99 € pro Monat. 
  • studypilot Flow mit KI-Funktionen: im Premium-Abo enthalten; pro Monat stehen 100 Flow-Punkte zur Verfügung. 
  • Schul-Lizenzen für den deutschen Markt: Basic ab 199 € pro Schuljahr, Core ab 499 € pro Schuljahr, Pro ab 999 € pro Schuljahr; der öffentliche Preisrechner zeigt als Beispiel für Core bis 399 Schüler:innen 639 € pro Schuljahr. 
  • Schulverwaltete Konten erhalten automatisch die Premium-Rolle; ein separates Premium-Abo ist dann nicht nötig. 

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studypilot.app ist ein KI-gestütztes Lerntool, das Schüler beim Lernen, Wiederholen und Vorbereiten auf Prüfungen unterstützen soll. In diesem Testbericht erfährst du, welche Funktionen studypilot.app bietet, für wen sich das Angebot eignet, welche Kosten entstehen können und welche Vor- und Nachteile Schüler und Eltern kennen sollten.

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✓ Geeignet für
  • Schüler:innen, die ihren Schulalltag digital auf Tablet oder Laptop organisieren wollen.
  • Familien, die eine kostenlose Basis-App mit optionalem Premium-Zusatz suchen.
  • Schulen oder Klassen, die bereits digitale Stundenpläne und Schulplattformen wie EduPage, WebUntis oder Eduplaces nutzen.
  • Oberstufenschüler:innen oder strukturierte Selbstlerner, die mit Noten, Prüfungen und Lernkarten gezielt arbeiten möchten.
✕ Weniger geeignet für
  • Schüler:innen, die vor allem persönliche Nachhilfe oder Live-Unterricht suchen.
  • Familien, die nur ein sehr simples Hausaufgabenheft ohne Konto, Cloud und digitale Einrichtung möchten.
  • Nutzer:innen, die ausschließlich am Smartphone arbeiten wollen, denn die Mobile-App ist laut Anbieter vor allem eine Ergänzung zur Hauptanwendung.
  • Eltern, die nur auf sehr große öffentliche Bewertungsbasen setzen und bei jungen Start-ups grundsätzlich vorsichtig sind.

studypilot.app im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Zielgruppen: Altersgruppen und Schulformen

studypilot ist keine klassische Nachhilfe-Plattform, sondern eine Schulorganisations-App. Im Mittelpunkt stehen Notizen, Hausaufgaben, Kalender, Stundenplan und Notenverwaltung. Damit richtet sich das Angebot vor allem an Schüler:innen, die ihren Schulalltag digital auf Tablet, Laptop oder ergänzend am Smartphone organisieren wollen. Der Anbieter beschreibt sich selbst als „von Schüler:innen für Schüler:innen“, und auch die Produktseiten drehen sich fast vollständig um Lernorganisation statt um Unterricht oder Tutor-Matching. 

Für den deutschen Markt ist wichtig: studypilot adressiert nicht nur einzelne Schüler:innen, sondern auch ganze Schulen. Auf der Schulseite werden ausdrücklich kleine Realschulen, große Gymnasien und Privatschulen angesprochen. Im Pro-Schulmodell nennt der Anbieter zusätzlich Funktionen wie Qualifikationsphasen- und Abinotenplaner. Das spricht besonders für Sekundarstufe I und II, vor allem dort, wo mit Tablets oder Laptops gearbeitet wird. 

Bei der Altersfrage sollte man zwei Dinge unterscheiden. Inhaltlich ist die App in den Stores niedrig eingestuft, nämlich mit 4+ im App Store und PEGI 3 bei Google Play. Für den eigentlichen Vertragsschluss setzt studypilot laut AGB aber andere Grenzen: Für die kostenlose Version gilt ein Mindestalter von 14 Jahren, kostenpflichtige Verträge dürfen nur Volljährige abschließen. Minderjährige können Premium also nur über eine erwachsene Vertragsperson nutzen. 

Als Anbieter ist studypilot noch vergleichsweise jung. Laut dem LinkedIn-Unternehmensprofil wurde das Unternehmen 2023 gegründet und hat 2 bis 10 Beschäftigte. Für Eltern ist das kein Ausschlusskriterium, aber ein Hinweis darauf, dass hier eher ein junges EdTech-Start-up als ein langjährig etablierter Großanbieter dahintersteht. 

Angebotene Fächer

Anders als bei Nachhilfe-Portalen gibt es bei studypilot keinen festen Fächerkatalog mit buchbaren Lehrkräften. Die App ist fachoffen aufgebaut: Du legst deine Fächer selbst an und verknüpfst damit Notizen, Aufgaben, Termine, Prüfungen und Noten. Auf der Funktionsseite heißt es ausdrücklich „Für jedes Fach“, und die Notenverwaltung unterstützt sowohl das klassische 6-Noten-System als auch das 15-Punkte-System. 

Für Schüler:innen und Eltern heißt das praktisch: studypilot eignet sich für Mathe genauso wie für Deutsch, Englisch, Biologie, Geschichte oder Nebenfächer, weil die App keine Inhalte vorgibt, sondern deine eigene Schulorganisation abbildet. Wenn du mit Leistungsnachweisen arbeitest, kannst du laut Flow-Hilfe bei KI-Lernkarten sogar optional ein Fach und eine anstehende Prüfung mit einem Kartenset verknüpfen. 

Gerade für Oberstufenschüler:innen ist interessant, dass studypilot auch an komplexere Notensysteme denkt. Im öffentlichen Schulangebot werden ausdrücklich Gymnasien-Features wie Qualifikationsphase und Abinotenplaner genannt. Das ist kein Beleg dafür, dass jede Einzelnutzerin sofort alles bekommt, zeigt aber, dass die App nicht nur für einfache Hausaufgabenlisten gedacht ist. 

Funktionen und Nutzung im Alltag

Im Alltag will studypilot möglichst viele typische Schulaufgaben an einem Ort bündeln. Zu den Kernfunktionen gehören handschriftliche und digitale Notizen, Arbeitsblatt-Import, Hausaufgabenverwaltung mit Fälligkeitsdaten, offene Aufgaben-Vorschläge, Notenverwaltung, Prüfungsplanung und Exportfunktionen. Die Startseite des Anbieters beschreibt die App deshalb als „Alleskönner-App“ für die Schule. 

Besonders stark wirkt studypilot dort, wo ohnehin mit Stift und Tablet gearbeitet wird. Ein unabhängiger Test im Bildungsblog lobte die übersichtliche Oberfläche, die Notizfunktion für Tablet-Stifte, die Aufgabenverwaltung nach Dringlichkeit, den importierten Ferienkalender und die flexible Stundenplanansicht mit A- und B-Wochen. Auch der Tagesspiegel beschrieb die App als aufgeräumt und hob hervor, dass sich Fächer, Stundenpläne, Aufgaben, Erinnerungen und handschriftliche Notizen mit wenigen Klicks organisieren lassen. 

Seit Juni 2025 gibt es außerdem studypilot Mobile als Smartphone-Begleit-App. Laut Hilfeartikel ist sie ausdrücklich als Ergänzung zur Hauptanwendung gedacht und bietet schnellen Zugriff auf Stundenplan, Hausaufgaben und Noten. Die Hauptanwendung bleibt nach wie vor auf Tablets und Laptops ausgerichtet. Das passt auch zur Download-Seite, die Windows, macOS, iPads und Android-Tablets betont. 

Für Schulen oder Schüler:innen mit bereits digital gepflegten Stundenplänen sind die Integrationen interessant. Öffentliche Hilfeseiten nennen einen EduPage-Webcal-Import, und die Schulpakete werben zusätzlich mit Integrationen zu WebUntis, EduPage und Eduplaces sowie mit automatischem Import von Stamm-, Stunden- und Vertretungsplandaten. Wenn deine Schule solche Systeme nutzt, kann studypilot dadurch deutlich praktischer werden. 

Ein Pluspunkt für moderne Lernorganisation sind die KI-Funktionen unter dem Namen studypilot Flow. Im Premium-Abo enthalten sind derzeit automatisches Erstellen von Lernkartensets aus deinen Notizen und automatische Titel für neue Notizen. Für die Lernkarten gibt es mehrere Kartentypen, darunter klassische Karten, bidirektionale Karten, Lückentexte und Multiple Choice. Gleichzeitig weist der Anbieter selbst darauf hin, dass dafür generative KI genutzt wird und nur die für die jeweilige Aufgabe nötigen Daten an Dritttechnologien weitergegeben werden. 

Wichtig für die Einordnung: Nach dem öffentlich sichtbaren Angebot ist studypilot eine Organisations- und Selbstlern-App, keine Plattform für Live-Nachhilfe. Wer persönliche 1:1-Erklärungen, feste Tutors oder direkten Unterricht sucht, findet das hier nicht im Vordergrund. 

Kosten, Verträge und Lizenzmodelle

Für einzelne Schüler:innen startet studypilot mit einer kostenlosen Basisversion. Premium wird auf der öffentlich zugänglichen Premium-Seite mit 6,99 € pro Monat beworben und schaltet vor allem Komfort- und Zusatzfunktionen frei, etwa weitere Seitenhintergründe, mehr Icons, Farbwerkzeuge, Versionsverlauf, Bearbeitung alter Schuljahre, Branding-Entfernung und App-Symbol-Wechsel. Dazu kommt Flow mit den KI-Funktionen. 

Ganz transparent ist die Vertragslogik öffentlich allerdings nicht in jedem Detail. Die Premium-Seite nennt klar den Monatspreis, die AGB sprechen zusätzlich von unterschiedlichen Abo-Varianten und davon, dass sich die Erstlaufzeit nach der gewählten Variante richtet. Nach Ablauf einer Grundlaufzeit von mehr als einem Monat wandelt sich der Vertrag laut AGB in einen jeweils zum Laufzeitende kündbaren Vertrag mit monatlicher Zahlweise um. Eine Deinstallation während der Laufzeit führt nicht zu einer anteiligen Erstattung. 

Für Familien wichtig: Wer Premium bucht, hat als Verbraucher das gesetzliche Widerrufsrecht. Minderjährige dürfen kostenpflichtige Verträge nicht selbst abschließen. studypilot sieht dafür ausdrücklich vor, dass ein volljähriger Vertragspartner einspringt; laut Hilfe kann ein Kind den Prozess anstoßen, und die erwachsene zahlende Person erhält dann per E-Mail einen Link, um die Bestellung fortzusetzen. 

Spannend ist das Schulmodell. Öffentliche Schulpreise gibt es bereits: Basic ab 199 €, Core ab 499 € und Pro ab 999 € pro Schuljahr. In den Schulpaketen sind für Schüler:innen jeweils der volle Funktionsumfang vorgesehen, während die höheren Pakete zusätzliche Integrationen, Lehrkräfte-Accounts, Oberstufenfunktionen und schnelleren Support enthalten. Wenn deine Schule ein verwaltetes Konto bereitstellt, bekommst du laut Hilfe automatisch eine Premium-Rolle, ohne privat ein Abo abschließen zu müssen. Für Eltern lohnt sich deshalb immer zuerst die Frage: Nutzt die Schule studypilot vielleicht schon? 

Beim Datenschutz gibt es Licht und Schatten. Positiv ist, dass studypilot sich im Schulbereich als „100% DSGVO konform“ und „Made in Germany“ darstellt. Gleichzeitig nennt die Datenschutzerklärung technische Dienstleister, mögliche Datenübertragungen in die USA auf Basis des EU-U.S. Data Privacy Frameworks und von Standardvertragsklauseln sowie den Zahlungsdienstleister Mollie für kostenpflichtige Leistungen. Für viele Familien ist das branchenüblich, aber es ist ein Punkt, den datensensible Eltern kennen sollten. 

Noch ein wichtiger Praxispunkt: Laut AGB bist du selbst dafür verantwortlich, deine Daten lokal zu sichern. Bei Kündigung oder Accountlöschung kann der Zugriff auf gespeicherte Daten enden, und studypilot empfiehlt ausdrücklich externe Sicherungen, etwa als PDF, Screenshot oder Druck. Wenn dein Kind die App intensiv für Notizen nutzt, sollte dieses Backup-Thema nicht übersehen werden. 

Erfahrungen und Bewertungen

Die öffentliche Bewertungsbasis ist derzeit noch eher klein. Auf der Schulseite nennt studypilot 5.000+ Nutzer:innen und 4,8 Sterne im App Store. Die aktuell einsehbare deutsche App-Store-Seite zeigt dagegen 4,0 von 5 Sternen bei 8 Bewertungen. Bei Google Play sind 1.000+ Downloads sichtbar; außerdem wurde die Android-App dort zuletzt am 28. Juni 2026 aktualisiert. Für dich bedeutet das: Es gibt positive öffentliche Signale, aber noch keine riesige, breit abgesicherte Bewertungsmenge wie bei sehr großen EdTech-Marken. 

Inhaltlich fallen die öffentlich sichtbaren Rückmeldungen überwiegend ordentlich aus. Im App Store loben Nutzer vor allem Übersicht, nützliche Funktionen wie Stundenplan, Planner und Notenrechner sowie die Tatsache, dass bislang keine Werbung eingeblendet werde. Diese Einschätzung passt zu einem Tagesspiegel-Bericht, in dem ausdrücklich erwähnt wird, dass das Gründerteam bewusst auf Werbefinanzierung verzichtet und stattdessen Basis kostenlos plus Premium-Abo anbietet. 

Kritik gibt es aber ebenfalls. Einzelne App-Store-Rezensionen bemängeln Probleme mit Notizbüchern, zu wenig Farboptionen oder abweichende Notenberechnungen. Auf letzteren Punkt hat der Entwickler öffentlich geantwortet, dass die Berechnung je nach Bundesland und Schulart unterschiedlich sei und nicht alle Ansätze 1:1 abgebildet werden könnten. Für Eltern ist das ein wichtiger Hinweis: Gerade bei spezialisierten Notensystemen solltest du die Einstellungen testen und die Ergebnisse am Anfang gegenrechnen. 

Als junges Bildungs-Start-up hat studypilot inzwischen auch etwas externe Sichtbarkeit. Der Tagesspiegel hat die App Anfang 2025 unter spannenden Schul-Apps vorgestellt, der Bildungsblog hat sie 2024 getestet, und Table Briefings nannte studypilot 2025 als drittplatziertes Team beim Didacta Start-up Award. Das ersetzt keine langjährige Markterfahrung, zeigt aber, dass der Anbieter im deutschen Bildungsumfeld wahrgenommen wird. 

Positiv wirkt außerdem die aktive Weiterentwicklung. Im App-Store-Verlauf und bei Google Play sind für 2025 und 2026 zahlreiche Updates sichtbar, darunter Benachrichtigungen, Stundenplanverbesserungen, Dokumentenscanner, Eduplaces-Login, KI-Funktionen mit Flow sowie aktuelle Verbesserungen an Lernkarten und Textfeldern. Das spricht dafür, dass das Produkt nicht stillsteht. 

Unser Fazit zu studypilot.app

studypilot ist 2026 vor allem dann interessant, wenn du keine Nachhilfe suchst, sondern eine zentrale App für deinen Schulalltag. Die größte Stärke liegt in der Bündelung: Notizen, Hausaufgaben, Stundenplan, Kalender, Noten und inzwischen auch KI-Lernkarten laufen an einem Ort zusammen. Für Tablet-Klassen, selbstorganisierte Schüler:innen und Schulen mit vorhandenen Systemen wie EduPage oder WebUntis kann das sehr viel praktischer sein als mehrere Einzellösungen. Positiv sind außerdem die kostenlose Basisversion, die öffentliche Premium-Preisangabe von 6,99 € pro Monat und die Möglichkeit, dass Schulen Premium-Funktionen über verwaltete Konten mitbringen. 

Die Schwächen liegen weniger im Konzept als in der Reife des Gesamtangebots. studypilot ist ein junges deutsches Start-up mit noch überschaubarer öffentlich sichtbarer Bewertungsbasis. Bei Detailfragen wie Notenlogik, Vertragsvarianten oder Datenverarbeitung sollten Eltern genauer hinschauen. Auch wichtig: Wer echte fachliche Nachhilfe oder Live-Unterstützung sucht, bekommt hier kein Tutor-Modell, sondern vor allem ein Organisationswerkzeug. 

Unterm Strich ist studypilot für viele Schüler:innen eine moderne und durchaus überzeugende Schul-App, besonders wenn bereits mit Tablet oder Laptop gearbeitet wird. Für Familien, die strukturierter lernen, Aufgaben sauber verwalten und eigene Notizen direkt weiterverwenden wollen, ist der Dienst einen Blick wert. Wer dagegen möglichst einfache Kurzzeit-Hilfe, klassische Nachhilfe oder eine seit vielen Jahren etablierte Plattform mit sehr großer Bewertungsbasis erwartet, sollte das Angebot eher als ergänzendes Orga-Tool einordnen. 

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite ist ein unabhängiger redaktioneller Vergleich durch Lernmarktplatz.de und steht in keiner Verbindung zu den genannten Anbietern.

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