Beschreibung

Stand April 2026 ist OpenOlat ein aktiv weiterentwickeltes Open-Source-LMS mit dokumentierter Version 20.3 vom 25.03.2026. Entwickelt wird die Plattform von frentix; laut Impressum sitzt der Anbieter in der Schweiz. Für den deutschsprachigen Bildungsmarkt ist OpenOlat weiterhin sichtbar aktiv, unter anderem mit einer deutschsprachigen Produktseite und einem Auftritt auf der LEARNTEC 2026 in Karlsruhe. Für Lehrkräfte ist die wichtigste Einordnung: OpenOlat ist kein digitales Lehrwerk, sondern eine sehr umfangreiche Lernplattform für Kurse, Materialien, Kommunikation, Aufgaben, Tests und Prüfungen. 

OpenOlat – Funktionen, Preise & Erfahrungen für Lehrkräfte

  • frentix GmbH
Produkt Form
  Preise
  • Open-Source-Version: kostenloser Download unter Apache-Lizenz; zusätzlich gibt es ein Demo-System und frei zugängliche Demo-Kurse zum Kennenlernen. 
  • Gehostete Anbieterlösung: Basic-, Individual- und Enterprise-Hosting sind verfügbar, aber auf den aktuellen deutschsprachigen Anbieter-Seiten ohne feste Euro-Listenpreise. Öffentlich genannt wird nur „Preis auf Anfrage“. Beim Basic-Hosting nennt der Anbieter die Größen 250, 500 und 1.000 Nutzer:innen. 
  • Zusatzkosten: Support und Schulungen werden gesondert berechnet. Das Online-Seminarformat OOteach ist für Hosting-Kunden kostenlos, für andere Teilnehmende aktuell mit CHF 49 pro Termin ausgewiesen. 

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Stand April 2026 ist OpenOlat ein aktiv weiterentwickeltes Open-Source-LMS mit dokumentierter Version 20.3 vom 25.03.2026. Entwickelt wird die Plattform von frentix; laut Impressum sitzt der Anbieter in der Schweiz. Für den deutschsprachigen Bildungsmarkt ist OpenOlat weiterhin sichtbar aktiv, unter anderem mit einer deutschsprachigen Produktseite und einem Auftritt auf der LEARNTEC 2026 in Karlsruhe. Für Lehrkräfte ist die wichtigste Einordnung: OpenOlat ist kein digitales Lehrwerk, sondern eine sehr umfangreiche Lernplattform für Kurse, Materialien, Kommunikation, Aufgaben, Tests und Prüfungen. 

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✓ Geeignet für
  • Lehrkräfte und Schulen, die eine leistungsstarke Plattform für Materialien, Hausaufgaben, Selbstlernphasen, Gruppenarbeit, Kommunikation und digitale Prüfungen suchen.
  • Berufliche Schulen, Fachschulen, Hochschulen und Weiterbildungsszenarien, in denen Rollen, Rechte, Kurssteuerung, Prüfungen und Schnittstellen wichtig sind.
  • Schulen mit IT-Unterstützung oder einem Träger, der Self-Hosting, Integration in bestehende Systeme und offene Standards schätzt.
✕ Weniger geeignet für
  • Lehrkräfte, die ein sehr schlankes, sofort verständliches Klassenzimmer-Tool mit minimaler Einrichtung suchen. Der Einstieg erfordert Autorenrechte, Kursanlage, Kursbausteine, Publikation und Mitgliederverwaltung.
  • Schulen, die vor allem fertige Lehrwerksinhalte statt einer Plattform suchen. OpenOlat positioniert sich klar als LMS und Werkzeugkasten, nicht als inhaltsgebundenes Verlagssystem.
  • Schulen, die ausschließlich standardisiertes Cloud-Hosting im Inland erwarten. Das Standard-Hosting des Anbieters läuft laut aktueller Produkt- und Datenschutzseite in der Schweiz.
  • Einzelnutzende, die vor dem Testen transparente Lehrer-Einzelpreise in Euro brauchen. Diese sind öffentlich derzeit nicht ausgewiesen.

OpenOlat im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

OpenOlat deckt deutlich mehr ab als das bloße Hochladen von Dateien. Laut Anbieter ist die Plattform für Fach-, Berufs- und Mittelschulen gedacht und wird dort für Hausaufgaben, Videoeinsatz, Kommunikation, Selbsttests, bewertbare Prüfungen, Absenzen und – bei entsprechender Integration – sogar für Stundenpläne und Verwaltungsprozesse genutzt. Aus Lehrkräfte-Sicht ist das besonders dann interessant, wenn Unterricht nicht nur digital begleitet, sondern strukturiert organisiert werden soll: also bei Blended Learning, Selbstlernphasen, Flipped-Classroom-Elementen, Prüfungsvorbereitung, unterrichtsbegleitenden Lernpfaden oder digitalen Leistungsnachweisen. 

Für den deutschen Markt spricht, dass OpenOlat nicht nur theoretisch für Bildungseinrichtungen beschrieben wird, sondern in Deutschland tatsächlich produktiv eingesetzt wird. Die Universität Hamburg nutzt seit 2018 OpenOlat als LMS und hostet die Plattform selbst; die Hochschule Furtwangen beschreibt OpenOlat als zentrale Lernplattform und als festes Prüfungssystem für eKlausuren. Hinzu kommt der landesweite Einsatz über den Virtueller Campus Rheinland-Pfalz, den e-teaching.org als Service für alle Landeshochschulen in Rheinland-Pfalz dokumentiert. Das zeigt: OpenOlat ist im deutschsprachigen Bildungsbereich vor allem dort stark, wo eine zentrale Lerninfrastruktur gebraucht wird – nicht nur ein Zusatztool für einzelne Stunden. 

Im Unterricht passt OpenOlat besonders gut zu Szenarien, in denen du Inhalte asynchron bereitstellst und synchron ergänzt. Dafür lassen sich Webkonferenzlösungen anbinden, und auf Kursseite kommen Foren, Gruppen, Dateiordner, Aufgaben und Tests hinzu. Wenn deine Schule digitale Lehre langfristig über eine Plattform bündeln will, ist das ein Pluspunkt. Wenn du nur schnell Arbeitsblätter teilen und ab und zu eine Aufgabe einsammeln willst, wirkt OpenOlat eher größer und schwerer, als du es im Alltag vielleicht brauchst. 

Funktionen & Anwendung

OpenOlat arbeitet mit einem eigenen Autorenbereich. Dort legst du Kurse und Lernressourcen an, vergibst Rechte und setzt deinen Kurs aus vielen Bausteinen zusammen. Die Plattform bietet laut aktueller Produkt- und Dokumentationslage rund 40 Kursbausteine. Dazu gehören klassische Elemente wie Seiten, Ordner, Links, Foren und Gruppen ebenso wie Aufgaben, Gruppenaufgaben, Portfolios, Checklisten, Umfragen, Themenvergabe, Terminplanung, Wiki, Glossar und Videoformate. Für Lehrkräfte wichtig: Es gibt nicht nur einen Standardkurs, sondern auch Lernpfad-Kurse, mit denen du Inhalte in einer didaktisch vorgegebenen Reihenfolge anordnen und den Lernfortschritt sichtbar machen kannst. 

Ein echter Schwerpunkt ist das eTesting. OpenOlat beschreibt seine Testfunktion inzwischen ausdrücklich als so weit ausgebaut, dass sie auch als eigenständige Testing-Lösung eingesetzt werden kann. Fragen lassen sich einzeln oder per XLS-Import anlegen; offiziell werden 14 Fragetypen genannt. Tests können mit Zeitbegrenzung, Versuchsanzahl, Reihenfolge, Zufallsauswahl, Sektionen und Feedback konfiguriert werden. Unterstützt wird der Standard QTI 2.1. Für Lehrkräfte praktisch sind außerdem Fragenpool, Statistik, Auswertung und Korrekturwerkzeuge. In Schul- und Prüfungsszenarien kommen Prüfungsmodus, Safe Exam Browser und IP-Kontrolle hinzu. Das ist deutlich mehr als das, was viele einfachere Schul-Apps bieten. 

Auch bei Kommunikation und Kollaboration ist OpenOlat breit aufgestellt. Die Plattform integriert nach Herstellerangaben Webkonferenzlösungen wie BigBlueButton, MS Teams, Adobe Connect und Zoom. Daneben unterstützt sie WebDAV, iCal, LTI, SCORM sowie Dokumenteditoren wie ONLYOFFICE und Collabora; in gehosteten Varianten werden zusätzlich weitere Integrationen und Schnittstellen angeboten. Für den Unterricht heißt das: OpenOlat kann gut mit vorhandenen digitalen Bausteinen zusammenspielen, statt alles neu zu erfinden. Gerade für Schulen mit bestehender IT-Landschaft oder Medienkonzept ist das ein relevanter Punkt. 

Bei den neuesten, für Lehrkräfte spürbaren Entwicklungen fällt vor allem Release 20.3 auf. Laut Release Notes kamen dort anpassbare Widgets für Dashboard, Course Planner und Coaching Tool hinzu, dazu ein Markdown-Import für Seiten und ein erweitertes KI-Modul mit Multi-Provider-Unterstützung, automatischen Bild-Metadaten und verbesserter Erstellung von Multiple-Choice-Fragen in beliebigen Sprachen. Schon Release 20.2 hatte Übersichten, Course Planner, Coaching und Zertifikatslogik ausgebaut. Für den klassischen Fachunterricht ist davon nicht alles gleichermaßen wichtig, aber es zeigt: Die Plattform wird nicht nur gepflegt, sondern funktional weiterentwickelt. 

Didaktischer Mehrwert

Didaktisch liegt die Stärke von OpenOlat nicht in hübschen Einzelfeatures, sondern in der Kombination aus Struktur, Steuerung und Rückmeldung. Lernpfad-Kurse helfen Lernenden, den Überblick über ihre Aktivitäten zu behalten, zeigen Fortschritt und erlauben dir als betreuender Lehrkraft ein gezielteres Teilnehmertracking. Aufgaben lassen sich in Phasen organisieren, mit Abgabe, Bewertung, Überarbeitung und Musterlösung. Peer-Review ist ebenfalls vorgesehen. Dazu kommen Selbsttests, Übungen und bewertbare Formate, mit denen Lernen nicht nur kontrolliert, sondern begleitet wird. Für differenzierten Unterricht oder Selbstlernangebote ist das didaktisch wertvoll, weil du Inhalte, Reihenfolge, Freigaben und Leistungsnachweise feiner steuern kannst als in sehr einfachen Klassenraum-Tools. 

Hilfreich ist außerdem die Wiederverwendbarkeit. Ein einmal angelegter Kurs kann kopiert und in anderen Lehrveranstaltungen erneut genutzt werden. Das spart bei wiederkehrenden Unterrichtsreihen, Prüfungsvorbereitung oder semesterweisen Kursen spürbar Zeit. Hochschul-Supportseiten in Deutschland heben genau diesen Punkt ausdrücklich hervor. Gleichzeitig zeigen sie auch, dass OpenOlat sinnvoll geplant werden will: Die Plattform belohnt didaktische Klarheit, nicht bloß spontane Dateisammlungen. Wenn du sie nur als Ablage nutzt, verschenkst du einen Großteil ihres Potenzials. 

Positiv ist auch, dass die Dokumentation das Thema Barrierefreiheit sichtbar aufgreift. OpenOlat arbeitet laut Doku darauf hin, WCAG 2.1 AA zu erreichen. Bereits umgesetzt sind unter anderem Kontrastverbesserungen; seit Release 19.1 werden zu helle Linkfarben automatisch nachgedunkelt, um Mindestkontraste einzuhalten. Das ist kein vollwertiges Barrierefreiheitszertifikat, aber ein wichtiges Signal dafür, dass Zugänglichkeit nicht ignoriert wird. 

Datenschutz

Datenschutz ist bei OpenOlat ein zentraler Prüfpunkt – vor allem für deutsche Schulen. Laut Anbieter laufen von ihm gehostete OpenOlat-Instanzen ausschließlich auf Servern in der Schweiz; auch Backups liegen dort. Der Login erfolgt nur über HTTPS, und laut Datenschutzseite ist die Verschlüsselung für den gesamten Datenverkehr aktiv. Positiv ist außerdem, dass OpenOlat Funktionen für direkte Benutzerlöschung und anpassbare Nutzungsbedingungen mitbringt. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung kann laut aktueller Rechteseite bei frentix angefordert werden. 

Wichtig ist aber auch die Kehrseite: Der Anbieter weist selbst darauf hin, dass Betreiber einer OpenOlat-Instanz ihre DSGVO-Pflichten eigenständig umsetzen müssen, etwa beim Verarbeitungsverzeichnis, bei Nutzungsbedingungen oder bei eingesetzten Drittanbietern. Sobald du externe Tools, Analytics, LTI-Apps, Social-Logins, Fremd-SCORMs oder manche Webkonferenzlösungen einbindest, kann zusätzlicher Abstimmungsbedarf entstehen. Für deutsche Schulen heißt das praktisch: Vor Einführung sollte mit Datenschutzbeauftragten und Schulträger geklärt werden, ob das Standard-Hosting in der Schweiz passt oder ob eine eigene bzw. on-premise Installation die sauberere Lösung ist. Dass on-premise grundsätzlich möglich ist, bestätigt die Datenschutzseite ausdrücklich. 

Kosten & Lizenzmodelle

Das grundlegende Lizenzmodell ist zweistufig. Erstens gibt es die freie Open-Source-Version: OpenOlat steht laut Anbieter kostenlos zum Download zur Verfügung und wird unter Apache-Lizenz angeboten. Zum Reinschnuppern gibt es ein Demo-System, Demo-Kurse und auf Wunsch auch Autorenrechte im Demo-System. Zweitens gibt es die professionell betriebene Anbieterlösung mit Hosting, Updates, Backup und Support. Für Lehrkräfte ist das wichtig, weil „kostenlos“ bei OpenOlat nicht automatisch „ohne Betriebsaufwand“ bedeutet. Die Software kostet in der Open-Source-Version zwar keine Lizenzgebühr, doch Betrieb, Updates, Schulung und Administration müssen trotzdem organisiert werden. Laut Anbieter wird die Software zudem überwiegend von frentix entwickelt und nicht von einer breit verteilten Entwickler-Community getragen. 

Bei den gehosteten Varianten nennt die deutschsprachige Produktseite aktuell drei Wege: Basic, Individual und Enterprise. Das Basic-Modell ist für 250, 500 oder 1.000 Benutzer:innen ausgelegt und enthält unter anderem automatische Updates, stündliche Backups, Ticket-Support, SLA „Standard“, Hosting in der Schweiz und eine kleine BigBlueButton-Konferenzumgebung. Gleichzeitig werden im Kleingedruckten wichtige Grenzen genannt: Support und Schulungen kosten extra; technische Schnittstellen, kundenspezifische Anpassungen, Premium-SLAs und mehrere Zusatzmodule stehen im Basic-Bereich gerade nicht zur Verfügung. 

Öffentlich transparente Euro-Listenpreise für den deutschen Markt sind derzeit nicht verfügbar. Die Hosting-Übersicht nennt für Basic, Individual und Enterprise jeweils „Preis auf Anfrage“. Zusatzmodule wie Course Planner, Anwesenheitsmanagement, Qualitätsmanagement und Organisationseinheiten sind in der Übersicht als aufpreispflichtig markiert. Für Fortbildung rund um das System gibt es OOteach: Für Hosting-Kunden kostenlos, für andere aktuell CHF 49 pro Online-Seminar. Unterm Strich heißt das für Schulen: OpenOlat kann lizenzseitig günstig starten, aber die reale Gesamtkalkulation hängt stark davon ab, ob du self-hostest, welche Module du brauchst und wie viel Support deine Schule einkaufen muss. 

Erfahrungen & Bewertungen

Bei öffentlichen Software-Bewertungsportalen ist die Datenlage erstaunlich dünn. G2 meldet aktuell, dass es nicht genügend Bewertungen für belastbare Kaufeinblicke gibt; Capterra listet auf seiner OpenOlat-Seite derzeit 0 Nutzerbewertungen. Für Lehrkräfte ist das ein relevanter Hinweis: Wer auf viele frei verfügbare Lehrer-Reviews hofft, findet sie bei OpenOlat derzeit kaum. Die belastbareren Signale kommen eher aus institutionellen Praxisbeispielen und aus Fachtests als aus Massenbewertungen. 

Diese Praxisbeispiele fallen allerdings deutlich aus. Die Universität Hamburg betreibt OpenOlat seit 2018 selbst als LMS; die Hochschule Furtwangen beschreibt OpenOlat als zentrale Lernplattform und als festen Bestandteil ihres eKlausur-Settings. e-teaching.org dokumentiert OpenOlat außerdem als landesweites LMS im Hochschulverbund Rheinland-Pfalz. Dazu kommt eine lange Referenzliste auf der Herstellerseite mit Hochschulen, Schulen, Verbänden und Unternehmen – darunter mehrere deutsche Einrichtungen. Das spricht weniger für einen kurzlebigen Trend als für eine Plattform, die in anspruchsvolleren Bildungsumgebungen tatsächlich durchhält. 

Beim fachlichen Produkturteil fällt der jüngste sichtbare Test positiv aus: Das eLearning Journal bewertete OpenOlat 20 im Jahr 2025 mit „Sehr gut“ und hob laut Zusammenfassungen insbesondere Funktionsumfang, Usability und die Weiterentwicklung in Richtung integriertes Lern- und Kursmanagement hervor. Gleichzeitig zeigen die offizielle „Mein erster Kurs“-Anleitung, die OpenOlat Academy sowie zahlreiche hochschulinterne Supportkurse und FAQs in Deutschland, dass die Lernkurve real ist. Genau das ist auch die typische OpenOlat-Erfahrung: sehr viel möglich, aber nicht ohne Einarbeitung. 

Unser Fazit zu OpenOlat

OpenOlat ist für Lehrkräfte kein Schnellstarter, sondern ein ernstzunehmendes Lernmanagementsystem mit viel Tiefe. Wenn du eine Plattform suchst, mit der du Unterricht nicht nur digital ergänzen, sondern systematisch organisieren, differenzieren, prüfen und langfristig wiederverwenden willst, gehört OpenOlat klar in die engere Auswahl. Besonders stark ist die Lösung dort, wo Hausaufgaben, Lernpfade, Prüfungen, Feedback, Rollenrechte und Integrationen zusammenspielen sollen. Dazu kommt der Vorteil der Open-Source-Basis und die Möglichkeit, die Plattform nicht zwingend in der Anbieter-Cloud zu betreiben. 

Weniger passend ist OpenOlat, wenn du als einzelne Lehrkraft vor allem ein sehr einfaches Tool mit fertigen Inhalten, klaren Lehrer-Einzelpreisen und minimalem Verwaltungsaufwand willst. Auch beim Datenschutz musst du genauer hinschauen, weil das Standard-Hosting in der Schweiz liegt und Integrationen zusätzlichen Abstimmungsbedarf erzeugen können. Das Gesamturteil fällt deshalb klar, aber differenziert aus: OpenOlat ist für Schulen und Lehrkräfte mit Anspruch an Struktur, Prüfungen und digitale Lernprozesse sehr stark – für spontane, möglichst einfache Alltagsdigitalisierung ohne Plattformstrategie dagegen eher zu groß. 

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite ist ein unabhängiger redaktioneller Vergleich durch Lernmarktplatz.de und steht in keiner Verbindung zu den genannten Anbietern.

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