Beschreibung

Klett×Studyly ist eine digitale Mathematik-Lernplattform, die Schulbuchaufgaben aus Schnittpunkt Mathematik und Lambacher Schweizer Mathematik interaktiv bereitstellt und sie je nach Einstellung adaptiv (KI-gestützt) an Lernende verteilt. Der Dienst entsteht in Kooperation zwischen Ernst Klett Verlag und Studyly GmbH.

Klett×Studyly im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen für Lehrkräfte

  • Ernst Klett Verlag GmbH | Studyly GmbH
Produkt Form
  Preise
  • 3 Monate Testphase: kostenlos für Dich und Deine Klassen (Registrierung erforderlich). 
  • Einzellizenzen (pro Schüler:in / Schuljahr):
  • Schnittpunkt×Studyly: 6,95 € 
  • Lambacher Schweizer×Studyly Sek I: 8,95 € L
  • ambacher Schweizer×Studyly Sek II: 9,95 € 
  • Klassenlizenzen (30 Lizenzen / Schuljahr):
  • Schnittpunkt×Studyly: 149 € 
  • Lambacher Schweizer×Studyly Sek I: 189 € 
  • Lambacher Schweizer×Studyly Sek II: 199 € 
  • Halbjahreslizenzen (30 Lizenzen / 2. Halbjahr): ab 69 €; laut Anbieter endet die Laufzeit aktuell am 08.09.2026 (Kauf exklusiv über Studyly, Kontakt per Mail). 
  • KI-LernCoach als Zusatzlizenz (Aufgaben×Studyly): 2,95 € pro Schüler:in / Schuljahr oder 70 € pro Klasse / Schuljahr (ebenfalls Halbjahres-Option). Nur in Kombination mit Schnittpunkt×Studyly oder Lambacher Schweizer×Studyly. 
  • Abitraining×Studyly (Abo, pro Schüler:in): z. B. 24,90 € / Monat (1‑monatige Bindung) oder 159,90 € / Jahr; 3 Tage Test möglich. 

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Beschreibung

Klett×Studyly ist eine digitale Mathematik-Lernplattform, die Schulbuchaufgaben aus Schnittpunkt Mathematik und Lambacher Schweizer Mathematik interaktiv bereitstellt und sie je nach Einstellung adaptiv (KI-gestützt) an Lernende verteilt. Der Dienst entsteht in Kooperation zwischen Ernst Klett Verlag und Studyly GmbH.

Passt Klett×Studyly zu mir?

✓ Geeignet für
  • Mathe-Lehrkräfte, die mit Schnittpunkt oder Lambacher Schweizer arbeiten und Übephasen digital abbilden wollen.
  • Klassen/Schulen mit verlässlichem Internet und ausreichend Endgeräten (Browser/App, aber onlinepflichtig).
  • Unterricht, in dem häufig Hausaufgabenpakete/Quizzes mit schneller Auswertung und Lernstandsüberblick benötigt werden.
  • Schulen, die datenarm starten möchten (Beitritt ohne Schüler‑E‑Mail, Pseudonyme möglich).
  • Kollegien, die Team‑Teaching/Parallelklassen organisatorisch abbilden wollen (mehrere Lehrkräfte pro Klasse).
✕ Weniger geeignet für
  • Lehrkräfte, die eine lehrwerksunabhängige Plattform mit Aufgaben aus vielen Verlagen suchen (Aufgabenpool ist auf Schnittpunkt/Lambacher Schweizer begrenzt).
  • Unterrichtssituationen, in denen Offline‑Nutzung zwingend ist (Online-Verbindung erforderlich).
  • Schulen mit sehr restriktiven Vorgaben zu Drittlandtransfers/externen Diensten, wenn z. B. Video-Embeds, SSO oder Zahlungsdienste relevant werden (hier ist eine saubere Datenschutzprüfung nötig).
  • Lehrkräfte, die digitale Klassenarbeiten direkt online bearbeiten lassen möchten: Der Klassenarbeitsgenerator ist primär für DOCX/PDF‑Erstellung und Ausdruck gedacht, nicht für digitale Bearbeitung/Zuweisung.

Klett×Studyly im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

Klett×Studyly ist auf Mathematikunterricht ausgerichtet – mit Fokus auf Üben, Hausaufgaben, Wiederholen, Diagnostik im Sinne von Lernstandsübersichten und (je nach Paket) Prüfungsvorbereitung bis hin zum Abi. Die Plattform setzt dort an, wo im Alltag häufig Zeit fehlt: regelmäßiges Üben, schnelle Rückmeldung und binnendifferenzierte Aufgabenverteilung. 

Im Unterricht ist das Tool besonders passend, wenn ohnehin mit Schnittpunkt oder Lambacher Schweizer gearbeitet wird, weil die Aufgaben im selben Aufbau wie im Buch zugänglich sind und damit „buchnah“ geübt werden kann. Gleichzeitig wird Studyly im Helpcenter als lehrwerksunabhängig einsetzbar beschrieben – dann dient es eher als zusätzlicher, zugelassener Aufgabenpool (ersetzt aber kein Schulbuch). 

Technisch funktioniert Klett×Studyly browserbasiert auf allen Endgeräten; für Smartphone/Tablet gibt es eine App, und wegen Echtzeit-Feedback sowie adaptiver Anpassung ist eine Internetverbindung nötig (keine Offline-Nutzung im klassischen Sinne). 

Für die Klassenpraxis wichtig: Lernende können der Klasse per Link oder QR-Code beitreten, ohne dass eine E‑Mail-Adresse notwendig ist; Klarnamen können durch Pseudonyme ersetzt werden. Das erleichtert die Umsetzung in Schulen mit strikter Datenminimierung. 

Funktionen und Anwendung

Die Kernidee: Du erstellst digitale Übe- und Hausaufgabenformate auf Basis eines Aufgabenpools, das System korrigiert automatisch, zeigt Dir Lernstände an und kann – wenn gewünscht – Aufgaben adaptiv variieren.

Start und Klassenorganisation

Die Registrierung ist Voraussetzung, auch in der Testphase. Für den Start reichen laut Helpcenter u. a. Benutzername, E‑Mail, Passwort und Schulname; anschließend legst Du Klassen an. Beim Anlegen einer Klasse können land-/bundeslandspezifische Angaben je nach Schule vorausgefüllt sein, Du kannst sie anpassen, die Klasse benennen und die Schulstufe wählen. 

Die Einschreibung der Lernenden ist praxistauglich gelöst: Beitritt per Link/QR-Code; E‑Mail ist nicht erforderlich; Pseudonyme sind möglich. Zusätzlich lassen sich Codes begrenzen oder Lernende manuell anlegen. Team-Teaching ist vorgesehen: Weitere Lehrkräfte können einer Klasse hinzugefügt oder entfernt werden; die Lizenzen bleiben davon unberührt. 

Hausaufgaben, Quizzes und Auswertung

Studyly unterstützt Online-Hausaufgaben und Quizzes; Aufgaben werden automatisch korrigiert und Dir rückgemeldet. 
In der Praxis läuft das oft über Aufgabenpakete mit Abgabefrist – inklusive Detailregeln, die für den Unterrichtsablauf relevant sind:

  • Bei Aufgaben mit vielen Unteraufgaben kann das System bei der Vergabe automatisch nur zwei Unteraufgaben auswählen (Kennzeichnung über Symbol); Du kannst das in der Vorschau anpassen. 
  • Aufgabenpakete lassen sich standardmäßig zur Ergebnisverbesserung freiwillig wiederholen; nach mehr als drei Wochen ab Abgabefrist ist Wiederholung nicht mehr möglich, kann aber durch Bearbeiten/Fristverschieben wieder aktiviert werden. 
  • Wenn Du ein Aufgabenpaket löschst, verschwindet es auch bei Lernenden; der im System hinterlegte Lernstand bleibt davon unberührt. 

Für die Kontrolle gehst Du in die Hausaufgaben-Übersicht und siehst die Zusammenfassung der Klassenleistungen sowie den Fortschritt einzelner Lernender. Klett hebt zudem Lernstand-Übersichten „für Einzelne, Gruppen und Klassen“ und einen Tabellenexport als Grundlage für Benotung hervor. 

Aufgabenpool und selbstständiges Üben

Lernende können zusätzlich unabhängig von Deinen Hausaufgaben/Quizzes im Aufgabenpool üben. Das wird explizit als vorgesehen beschrieben (inkl. Gamification-Elementen zur Motivation). Beim Umfang spielt der „Aufgabenpool XXL“ eine zentrale Rolle: Mit einer Lizenz gibt es Zugriff auf alle Aufgaben der bereits erschienenen Bände der gewählten Reihe. 

Wichtig als Erwartungsmanagement: Im Aufgabenpool sind laut FAQ/Helpcenter nur Aufgaben aus Schnittpunkt und Lambacher Schweizer enthalten (keine beliebigen Fremd-Lehrwerke). 

KI-Funktionen: adaptive Auswahl und KI‑LernCoach

Klett×Studyly nutzt KI im Kern für adaptive Aufgabenzuweisung: Wenn Du beim Erstellen eines Aufgabenpakets den KI‑Modus wählst, legst Du den Aufgabenpool fest, und das System wählt daraus passende Übungen für einzelne Lernende auf Basis von Stärken/Schwächen aus und passt dynamisch an. 

Davon zu unterscheiden ist der KI‑LernCoach (als Zusatzmodul „Aufgaben×Studyly“): Er soll nicht nur Ergebnisse bewerten, sondern Rechenschritte prüfen und direktes Feedback geben. Klett beschreibt ihn als regelbasiert und „schrittprüfend“, um Rechenwege zuverlässig zu analysieren (im Gegensatz zu generativer KI, die mathematisch plausibel wirken kann, aber nicht verlässlich ist). In einem Helpcenter-Artikel wird zudem beschrieben, dass der KI‑LernCoach (bzw. der damalige Entwicklungsstand) Aufgaben u. a. zu Termen (inkl. binomische Formeln), linearen Gleichungen (inkl. Bruchgleichungen) und Potenzen umfasst und Lernende Schritt für Schritt durch Aufgaben führt. 

Klassenarbeitsgenerator

Der Klassenarbeitsgenerator ist ein separates Plus für Lehrkräfte – mit klarer Abgrenzung: Er erstellt Klassenarbeiten/Lernstandsüberprüfungen aus zusätzlichen Aufgaben (für Klassenstufen 5 bis Einführungsphase), exportiert als DOCX oder PDF, ist aber nicht dafür gedacht, Aufgaben digital zuzuweisen oder digital bearbeiten zu lassen. Freischaltung ist laut Anbieter an Mindestmengen gekoppelt (z. B. ab 200 Einzellizenzen oder 8 Klassenlizenzen). 

Didaktischer Mehrwert

Klett×Studyly bringt didaktisch vor allem dann Mehrwert, wenn es als Übe- und Feedbacksystem verstanden wird – nicht als Ersatz für Unterrichtsgespräch, Diagnose durch Lehrkraft oder das Schulbuch. Das zeigen auch die Anbieterformulierungen, die explizit vom „Entlasten“ und „Rücken freihalten“ für Lehrkräfte sprechen. 

Der größte Hebel liegt in schnellem, konkretem Feedback: Aufgaben werden automatisch korrigiert, Lernende erhalten Hinweise/Rechenwege, und Du bekommst zeitnah Übersichten, um gezielt nachzusteuern. Das passt auch zu Befunden aus der Lehr-Lernforschung: Feedback kann Lernen deutlich unterstützen, wirkt aber besonders dann, wenn es verständlich, zeitnah und handlungsorientiert ist. 

Die adaptive Komponente („KI‑Modus“) kann Binnendifferenzierung organisatorisch erleichtern, weil nicht jede Variation händisch zusammengestellt werden muss: Du definierst den Aufgabenraum, die Plattform variiert innerhalb dieses Rahmens. Für den KI‑LernCoach ist die didaktische Zielrichtung noch klarer: Schrittprüfung und Fehlermuster-Erkennung sollen Lernende beim Aufbau tragfähiger Verfahren unterstützen und typische „Folgefehlerketten“ früh stoppen – Klett beschreibt das als Scaffolding und als Unterstützung gegen „Angst vor dem leeren Blatt“. Forschungsnah lässt sich das als Anschluss an „step‑based“ Tutorensysteme verstehen, bei denen Lernende Feedback auf Zwischenschritte bekommen (statt nur „richtig/falsch“ am Ende) – solche Tutorensysteme zeigen in Übersichtsarbeiten im Mittel positive Lerneffekte, abhängig von Qualität und Einbindung in den Unterricht. 

Motivation wird zusätzlich über Gamification adressiert (Punkte/Belohnungen, Challenges, Avatar-Elemente). In der Praxis kann das besonders bei Übephasen helfen, sollte aber im Kollegium abgestimmt sein (z. B. damit Motivation nicht ausschließlich an Punktesystemen hängt). 

Datenschutz, AVV und Hosting

Datenminimierung im Klassenalltag

Positiv für Schulen mit strengen Vorgaben: Lernende können ohne E‑Mail beitreten, und echte Namen sind nicht zwingend (Pseudonyme möglich). Das senkt die Schwelle für datenschutzarme Kontenmodelle. 

Welche Daten laut Studyly verarbeitet werden

Studyly beschreibt sich in der eigenen Datenschutzerklärung als Verantwortlicher und listet für die Registrierung u. a. Benutzername, Passwort, E‑Mail, Schultyp sowie für Lehrkräfte verpflichtend Schule und Schulstufe; zudem Geräte-Identifikationsdaten und Lizenzbeginn. Optionale Angaben (z. B. Vor-/Nachname, Telefonnummer) sind möglich. Für die Nutzung im Schulkontext („Studyly School“) nennt Studyly zusätzlich Daten zu Lernfortschritt und Nutzerverhalten als Grundlage für Messung und Anpassung des Lernangebots. 

Serverlogs werden laut Datenschutzerklärung u. a. mit IP-Adresse und ungefährem Standort erfasst und bis zu 12 Monate gespeichert; außerdem wird angegeben, dass keine Analyse-/Statistik-/Marketing-Cookies eingesetzt werden. 

Drittanbieter und mögliche Drittlandtransfers

Für kostenpflichtige Leistungen nennt Studyly als Zahlungsdienstleister Stripe und weist darauf hin, dass dabei Daten in ein Drittland (USA) übertragen werden können, abgesichert über Standardvertragsklauseln. Eingebettete Videos können über YouTube und Vimeo laufen; Studyly beschreibt dafür einen „erweiterten Datenschutz‑Modus“ (Datenübertragung erst beim Abspielen), weist aber ebenfalls auf mögliche USA-Übermittlungen mit Standardvertragsklauseln hin. Single-Sign-On kann außerdem über Konten von Google, Microsoft und Apple erfolgen; dabei werden potenzielle USA-Übermittlungen ebenfalls angesprochen. 

Zusammenarbeit mit Klett, Einwilligung und Verträge

In den Studyly‑AGB (Stand 28.01.2026) wird für Deutschland festgehalten: Bei Registrierung über „Klett x Studyly“ werden Daten nur mit ausdrücklicher Einwilligung an den Kooperationspartner weitergegeben; die Einwilligung ist widerrufbar. 

Auf Klett-Seite ist für den Schuleinsatz generell wichtig: Klett weist in der eigenen Datenschutzerklärung darauf hin, dass bei Einsatz in der Schule die Schule/der Schulträger verantwortlich ist und Klett als Auftragsverarbeiter tätig wird. Klett stellt außerdem eine AVV‑Vorlage (inkl. TOM‑Dokument) bereit und beschreibt das Vorgehen zur Einreichung; ein AVV pro Schule/Institution soll für alle digitalen Services genügen, und Klett behält sich vor, ohne AVV Zugänge zu sperren. 

Für die Praxis heißt das: Datenschutz ist umsetzbar, aber die Rollen (wer ist Verantwortlicher/Auftragsverarbeiter – und für welchen Teil des Systems) sollten vor Einführung mit der Datenschutzkoordination der Schule/Trägers geklärt werden, insbesondere wenn Lizenzen großflächig und mit Lernstands-/Verhaltensdaten genutzt werden. 

Kosten und Lizenzmodelle

Lizenzarten und Laufzeiten

Klett×Studyly ist in Einzellizenzen (pro Schüler:in) und Klassenlizenzen (30 Lizenzen) strukturiert; Preise unterscheiden nach Schnittpunkt bzw. Lambacher Schweizer Sek I/Sek II. 
Laut Helpcenter beträgt die Laufzeit einer Studyly‑Lizenz 14 Monate ab Kaufdatum; der Tipp lautet, nicht „auf Vorrat“ zu kaufen. Für das 2. Halbjahr gibt es eine separate Lizenzoption; Klett nennt als aktuelles Enddatum den 08.09.2026 und verweist darauf, dass die Halbjahreslizenz exklusiv bei Studyly erhältlich ist. 

Testphase und Umstieg

Die Testphase (3 Monate) muss nicht gekündigt werden. Wenn danach keine Lizenzen gekauft werden, wird die Nutzung deaktiviert, kann aber später durch Kauf reaktiviert werden. 
Wichtig organisatorisch: In der FAQ wird erklärt, dass der Testzeitraum im Account teils „systembedingt“ angezeigt wird, selbst wenn bereits Lizenzen gekauft wurden – nach Ablauf greift automatisch die gekaufte Lizenz, ohne dass Du zusätzlich aktiv werden musst. 

Einkauf und Abrechnung

Lizenzen können laut Klett/Studyly direkt über Studyly abgewickelt werden; das Bestellformular nennt sowohl Einzellizenzen als auch Klassenlizenzen und Zusatzoptionen (z. B. KI‑LernCoach). Zur Bezahlung beschreibt das Helpcenter: In der Regel erwirbt die Lehrkraft oder Schule Lizenzen als Klassensatz bzw. für eine Schulstufe und erhält eine Sammelrechnung; auch der Erwerb einzelner Lizenzen durch Lehrkräfte ist möglich. 

Zusatzmodule: KI‑LernCoach und Klassenarbeitsgenerator

Der KI‑LernCoach ist preislich als Zusatzlizenz ausgewiesen (Aufgaben×Studyly), die nur in Kombination mit einer Basislizenz gekauft werden kann. Der Klassenarbeitsgenerator wird als kostenloses Zusatzfeature ab bestimmten Mindestmengen freigeschaltet und bleibt als DOCX/PDF‑Export ein „Druck-/Arbeitsblatt‑Workflow“, nicht als digitales Aufgabenformat. 

Abitraining×Studyly als Sonderfall

Abitraining×Studyly wird separat als Abo-Modell mit unterschiedlichen Bindungsfristen und Preisen ausgewiesen (inkl. Testphase). Es ist vor allem für gezielte Abiturvorbereitung gedacht (z. B. mit Original-Abituraufgaben der letzten Jahre) und läuft laut Anbieter ausschließlich über Studyly. 

Erfahrungen und Bewertungen

Öffentliche, unabhängige Testberichte speziell aus deutscher Lehrerperspektive sind bislang eher dünn. In den verfügbaren Quellen dominieren Anbieterberichte und Praxisbeispiele aus dem Umfeld der Plattform. So beschreibt Klett in einem Praxisbericht den Einsatz im Unterricht (Sek I und Oberstufe) als erfolgreich und hebt Üben, adaptive Zuweisung sowie Entlastung bei Hausaufgaben hervor. Studyly verweist zusätzlich auf einen breiten Einsatz („über 3000 Lehrerinnen“ und „mehr als 50.000 Schülerinnen“ – Anbieterangabe) sowie auf weitere Praxisartikel im eigenen Blog. 

Als Gegenpol lohnt sich der Blick auf App‑Store‑Rückmeldungen (weil sie häufiger technische Hürden sichtbar machen als Marketingmaterial): Im deutschen iOS‑App‑Store ist die Studyly‑App z. B. mit 2,0/5 bei 44 Bewertungen gelistet (Abrufstand der Seite). Einzelne Rezensionen kritisieren u. a. Hänger/Bedienprobleme und Frust beim Eingeben von Lösungen. Solche Bewertungen sind nicht deckungsgleich mit dem Schuleinsatz im Browser, liefern aber Hinweise darauf, dass die Usability (insbesondere auf mobilen Geräten) im Kollegium vorab getestet werden sollte. 

Aus Lehrersicht ist daher eine realistische Erwartung hilfreich: Die Plattform brilliert bei Aufgabenmanagement, Übephasen und datenbasiertem Überblick – sie steht und fällt aber mit technischen Rahmenbedingungen (Geräte, Internet, Login-Prozesse) und einer klaren didaktischen Einbettung (wann üben Lernende digital, wann wird gemeinsam reflektiert, wie wird Transfer gesichert). 

Unser Fazit zu Klett×Studyly

Klett×Studyly ist besonders stark, wenn Du ein verlässliches System für Mathe-Üben mit schneller Rückmeldung suchst – idealerweise passend zu Schnittpunkt oder Lambacher Schweizer. Die automatische Korrektur, die Lernstandsübersichten und die Möglichkeit, Aufgaben adaptiv zu differenzieren, sparen im Alltag Zeit und schaffen Freiräume für Diagnosegespräche, Förderplanung und gemeinsames Erklären. 

Der eigentliche Mehrwert gegenüber vielen „Übe‑Apps“ liegt in der engen Lehrwerksanbindung (Aufgabenpool aus Klett-Lehrwerken) und – mit Zusatzlizenz – in der Ambition des KI‑LernCoach, Rechenschritte zu prüfen und Fehlmuster erklärbar zu machen. Genau das adressiert typische Mathe-Probleme (Fehlerketten, fehlender Einstieg, zu spätes Feedback) – vorausgesetzt, die Schule kann die digitale Nutzung organisatorisch und datenschutzrechtlich sauber aufsetzen. 

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