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Wassertransport und Transpiration

Verfolge den Wasserweg durch die Pflanze und untersuche, wie Blatt und Umgebung den Wasserverlust beeinflussen.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Welches Leitgewebe führt Wasser zu den Blättern?

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Aufgabe 2Was erzeugt den Transpirationssog?

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Aufgabe 3Kann Porenschluss den Wasserverlust vollständig auf null garantieren?

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Lösungen mit Erklärungen
  1. Xylem – Bei transpirierenden Pflanzen transportiert Xylem Wasser und Mineralionen überwiegend von der Wurzel nach oben.
  2. Verdunstung im Blatt und Übertragung der Zugspannung über die Wassersäule – Verdunstung und Kohäsion verbinden Wasserabgabe mit dem Nachtransport im Xylem.
  3. Nein, auch über die Cuticula kann Wasser verloren gehen – Die Poren sind ein wichtiger, aber nicht der einzige Weg des Wasserverlusts.

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Wie Wasser von der Wurzel bis ins Blatt gelangt

2 · Xylem1 · Wurzel3 · Blatt → LuftWasserdampfWasserweg: Boden → Wurzel → Xylem → Blatt → LuftDer Transpirationssog zieht an einer zusammenhängenden Wassersäule.

Auf schmalen Bildschirmen kannst du das Schaubild bei Bedarf seitlich verschieben.

Pflanzen nehmen Wasser überwiegend über ihre Wurzeln auf. Im Xylem, einem Leitgewebe, gelangt es bis in die Blätter. Dort verdunstet Wasser an feuchten Zelloberflächen und verlässt das Blatt überwiegend durch die Spaltöffnungen. Diese Abgabe von Wasserdampf heißt Transpiration.

Das Wasser steigt im Xylem als Flüssigkeit auf. Erst im Blatt geht es in die Gasphase über. Sichtbare Tropfen an Blatträndern können durch Guttation entstehen; das ist keine Transpiration.

Drei Schritte, die zusammenwirken

1 · Aufnahme an der Wurzel

Wurzelhaare vergrößern die Kontaktfläche zum Boden. Wasser gelangt entlang eines Wasserpotenzialgefälles in die Wurzel; beim Übertritt über Zellmembranen spielt Osmose eine Rolle.

2 · Transport im Xylem

Verdunstung im Blatt erzeugt eine Zugspannung. Durch den Zusammenhalt der Wassermoleküle (Kohäsion) kann die Spannung in der Wassersäule weitergegeben werden. Haftung an den Gefäßwänden (Adhäsion) unterstützt sie.

3 · Abgabe am Blatt

Wasserdampf diffundiert aus den feuchten Lufträumen nach außen. Öffnungsweite der Poren und Bedingungen der Außenluft beeinflussen den Wasserverlust.

Bäume pumpen das Wasser nicht mit einem Herzen nach oben. Transpirationssog und Kohäsion sind entscheidend; Kapillarität oder Wurzeldruck allein erklären den Transport in hohen Bäumen nicht.
Wasserpotenzial einfach erklärt

Das Wasserpotenzial beschreibt, in welche Richtung Wasser sich insgesamt bewegen kann: vom höheren zum niedrigeren Wert. Gelöste Stoffe und Druck beeinflussen diesen Wert. Bei ausreichender Versorgung und Transpiration besteht ein Gefälle vom Boden über Wurzel und Blatt zur Luft. „Wasser fließt immer zur höheren Salzkonzentration“ reicht als Erklärung nicht aus, weil auch Druck und weitere Faktoren wirken.

Was die Transpiration verändert

Trockene Luft

Ein größeres Gefälle zwischen feuchtem Blattinneren und trockener Außenluft begünstigt den Wasserdampfaustritt.

Wind

Luftbewegung trägt die feuchte Grenzschicht am Blatt ab. Bei sonst gleichen Bedingungen und geöffneten Poren kann der Wasserverlust steigen.

Wärme und Licht

Wärme kann Verdunstung fördern; Licht beeinflusst häufig die Porenöffnung. Die tatsächliche Rate hängt gleichzeitig von Wasserversorgung und Regulation ab.

Transpirations-Labor: Bedingungen vergleichen

Wähle eine Umgebung. Das Modell hält Temperatur, Blattfläche und Wasserversorgung konstant.

Spaltöffnungen

Vermute zuerst, welche Kombination den stärksten Wasserverlust ergibt.

Modellergebnis anzeigen

Willkürliche relative Einheiten, keine Messdaten oder allgemeingültigen Faktoren. Kleine Restverluste stehen für cuticuläre Transpiration und unvollständiges Schließen. In der Natur kann starker Wassermangel die Poren trotz trockener Luft schließen.

Wasserverlust mit einer Waage bestimmen

Eine ausreichend versorgte Topfpflanze wird zweimal gewogen. Der Topf ist so abgedeckt, dass Verdunstung aus der Erde weitgehend verhindert wird. Die Abdeckung darf Blätter und Stängel nicht verletzen. Über einen kurzen Messzeitraum dient die Massenabnahme näherungsweise als Maß für den Wasserverlust.

mittlere Verlustrate = (Anfangsmasse − Endmasse) / Messdauer

250,0 − 247,6 = 2,4 g; 2,4 g / 20 min = 0,12 g/min.

Das ist eine mittlere Rate, keine momentane Messung. Ein gleich abgedeckter Topf ohne Pflanze hilft als Kontrolle. Blattfläche, Messdauer und Versorgung müssen bei Vergleichen berücksichtigt werden.
Auswertungsaufgabe: Was zeigt die Kontrolle?

Fiktive Messwerte: In 20 Minuten verliert der abgedeckte Topf mit Pflanze 2,4 g, eine vergleichbare Kontrolle ohne Pflanze 0,4 g. Berechne eine näherungsweise um den Hintergrundverlust bereinigte Rate.

Lösung und Grenzen

(2,4 − 0,4) g / 20 min = 0,10 g/min. Das Abziehen ist nur sinnvoll, wenn die Kontrolle den Hintergrundverlust des Pflanzenansatzes vergleichbar abbildet. Wiederholungen und die Genauigkeit der Waage berücksichtigen. Pflanzen mit unterschiedlicher Blattfläche sind anhand der Gesamtrate allein nicht fair vergleichbar.

Wasserleitung ist nicht Zuckerleitung

Leitgewebe Vor allem transportiert Richtung
Xylem Wasser und Mineralionen Bei transpirierenden Pflanzen überwiegend von der Wurzel zum Spross und Blatt
Phloem Organische Stoffe, besonders Saccharose Von Quellen zu Senken; je nach Lage nach oben oder unten

Ein ausgewachsenes, fotosynthetisch aktives Blatt kann eine Quelle sein. Wachsende Wurzeln, junge Blätter oder Früchte sind mögliche Senken. „Zucker fließt immer nur nach unten“ ist deshalb falsch.

Wie kann Zucker auch nach oben gelangen?

An einer Quelle gelangt Zucker in die Siebröhren des Phloems. Wasser strömt osmotisch nach; dadurch steigt dort der Druck. An einer Senke wird Zucker entnommen. Das Druckgefälle treibt den Transport der Lösung an. Verschiedene Siebröhren können unterschiedliche Quellen und Senken verbinden.

Wenn die Abgabe größer als die Aufnahme ist

Bei Wassermangel kann der Turgor sinken und die Pflanze welken. Schließen sich die Spaltöffnungen, wird weniger Wasser abgegeben – aber auch weniger CO₂ aufgenommen. Der Wasserhaushalt beeinflusst damit die Fotosynthese. Transpiration trägt außerdem zur Kühlung bei und ist mit dem Transport gelöster Mineralionen verbunden.

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Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.

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Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.

Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Was bedeutet Transpiration?

  • Abgabe von Wasser als Wasserdampf
  • Abgabe ausschließlich flüssiger Tropfen am Blattrand
  • Aufnahme von Zucker aus dem Boden
Lösung und Erklärung

Abgabe von Wasser als Wasserdampf

Wasser verdunstet im Blatt und wird überwiegend durch Spaltöffnungen als Dampf abgegeben.

2. In welchem Zustand steigt Wasser im Xylem überwiegend auf?

  • Ausschließlich als Wasserdampf
  • Als festes Eis in lebenden Blättern
  • Als Flüssigkeit
Lösung und Erklärung

Als Flüssigkeit

Erst an feuchten Zelloberflächen im Blatt geht das Wasser in die Gasphase über.

3. Welche Reihenfolge beschreibt den Wasserweg?

  • Boden → Zellkern → Pollen → Luft
  • Boden → Wurzel → Xylem → Blatt → Luft
  • Luft → Phloem → Blüte → Boden
Lösung und Erklärung

Boden → Wurzel → Xylem → Blatt → Luft

Die Wurzel nimmt auf, das Xylem leitet und das Blatt gibt Wasserdampf ab.

4. Was bezeichnet Kohäsion beim Wassertransport?

  • Zusammenhalt der Wassermoleküle
  • Haftung von Pollen an einer Biene
  • Spaltung von Wasser in Sauerstoff
Lösung und Erklärung

Zusammenhalt der Wassermoleküle

Kohäsion ermöglicht, Zugspannung entlang einer zusammenhängenden Wassersäule zu übertragen.

5. Welche Aufgabe haben Wurzelhaare?

  • Sie verdunsten sämtliches Wasser vor der Aufnahme
  • Sie transportieren Pollen direkt ins Blatt
  • Sie vergrößern die Kontaktfläche zum Boden
Lösung und Erklärung

Sie vergrößern die Kontaktfläche zum Boden

Eine größere Kontaktfläche unterstützt die Wasseraufnahme an der Wurzel.

6. Welches Leitgewebe transportiert vor allem Saccharose und andere organische Stoffe?

  • Cuticula
  • Phloem
  • Xylem
Lösung und Erklärung

Phloem

Phloem verbindet Quellen mit Senken. Xylem leitet vor allem Wasser und Mineralionen.

2 · Anwenden und erklären

1. Wie kann Wind bei geöffneten Poren die Transpiration erhöhen?

  • Er trägt die feuchte Grenzschicht am Blatt ab
  • Er wandelt Xylem direkt in Phloem um
  • Er verhindert grundsätzlich jede Wasserdiffusion
Lösung und Erklärung

Er trägt die feuchte Grenzschicht am Blatt ab

Das Entfernen der feuchten Luftschicht kann den Wasserdampfaustritt bei sonst gleichen Bedingungen erleichtern.

2. Warum fördert trockene Außenluft häufig den Wasserdampfaustritt?

  • Trockene Luft enthält automatisch mehr Wasserdampf als das Blatt
  • Trockene Luft schaltet die Zellmembranen aus
  • Das Gefälle zwischen feuchtem Blattinneren und Außenluft wird größer
Lösung und Erklärung

Das Gefälle zwischen feuchtem Blattinneren und Außenluft wird größer

Ein stärkeres Wasserdampfgefälle begünstigt den Austritt, sofern die Porenregulation ihn nicht stark begrenzt.

3. Eine Pflanze verliert in 10 Minuten 1,5 g Masse durch Wasserverlust. Wie hoch ist die mittlere Rate?

  • 1,5 g/min
  • 0,15 g/min
  • 15 g/min
Lösung und Erklärung

0,15 g/min

Die Massenabnahme wird durch die Messdauer geteilt: 1,5 durch 10 ergibt 0,15 g/min.

4. Wozu wird die Topferde beim Wiegeversuch abgedeckt?

  • Um Verdunstung aus der Erde weitgehend auszuschließen
  • Um alle Blätter luftdicht abzudecken
  • Um Wasseraufnahme durch die Wurzeln grundsätzlich zu verhindern
Lösung und Erklärung

Um Verdunstung aus der Erde weitgehend auszuschließen

Sonst könnte ein Teil der Massenabnahme von der Erde statt von der Pflanze stammen.

5. Warum kann eine Pflanze bei stärkerer Abgabe als Aufnahme welken?

  • Ihr Xylem verwandelt sich sofort in Zucker
  • Ihre Blätter produzieren automatisch neue Wurzeln
  • Ihr Turgor kann sinken
Lösung und Erklärung

Ihr Turgor kann sinken

Wasserverlust kann den Innendruck der Zellen verringern. Die Pflanze verliert dadurch Festigkeit.

6. Was kann in einem Phloemtransport eine Senke sein?

  • Nur die Außenluft
  • Eine wachsende Frucht
  • Ausschließlich ein reifes fotosynthetisch aktives Blatt
Lösung und Erklärung

Eine wachsende Frucht

Senken verbrauchen oder speichern organische Stoffe, etwa wachsende Früchte, Wurzeln oder junge Blätter.

3 · Prüfen und übertragen

1. Warum erklärt Wurzeldruck allein den Wassertransport hoher Bäume nicht ausreichend?

  • Transpirationssog und Kohäsion sind entscheidende weitere Mechanismen
  • Bäume besitzen für Wassertransport ein Herz
  • Wasser steigt in hohen Bäumen ausschließlich als Gas auf
Lösung und Erklärung

Transpirationssog und Kohäsion sind entscheidende weitere Mechanismen

Verdunstung erzeugt Zugspannung, die über die Wassersäule weitergegeben wird. Wurzeldruck oder Kapillarität allein reichen als Erklärung nicht.

2. Bei Trockenheit schließen sich Poren, und der Wasserverlust sinkt. Widerspricht das dem Einfluss trockener Luft?

  • Ja, trockene Luft erzwingt unabhängig von Poren immer denselben Verlust
  • Ja, Poren können den Wasserverlust grundsätzlich nicht beeinflussen
  • Nein, Porenöffnung und Außenbedingungen wirken gleichzeitig
Lösung und Erklärung

Nein, Porenöffnung und Außenbedingungen wirken gleichzeitig

Trockene Luft begünstigt Austritt, geschlossene Poren begrenzen ihn. Die tatsächliche Rate ergibt sich aus beiden Einflüssen.

3. Pflanze und abgedeckter Topf verlieren 3,0 g, eine vergleichbare Kontrolle 0,6 g in 20 Minuten. Welche bereinigte Rate ergibt sich näherungsweise?

  • 2,4 g/min
  • 0,12 g/min
  • 0,18 g/min
Lösung und Erklärung

0,12 g/min

Hintergrundverlust abziehen und durch Zeit teilen: (3,0 minus 0,6) durch 20 ergibt 0,12 g/min.

4. Eine größere Pflanze verliert insgesamt mehr Wasser als eine kleine. Was fehlt für einen fairen Blattvergleich?

  • Unter anderem ein Bezug auf die Blattfläche und gleiche Bedingungen
  • Nur eine andere Farbe der Töpfe
  • Die Annahme, alle Pflanzen hätten dieselbe Blattfläche
Lösung und Erklärung

Unter anderem ein Bezug auf die Blattfläche und gleiche Bedingungen

Mehr Fläche kann allein einen höheren Gesamtverlust erklären. Gesamtraten sind daher nicht ohne Weiteres vergleichbar.

5. Warum kann Zucker im Phloem auch nach oben gelangen?

  • Zucker wird grundsätzlich ausschließlich nach oben gepumpt
  • Phloem transportiert nur Wasserdampf
  • Der Transport folgt von Quellen zu Senken, die oberhalb liegen können
Lösung und Erklärung

Der Transport folgt von Quellen zu Senken, die oberhalb liegen können

Das Druckgefälle zwischen Quelle und Senke treibt den Lösungstransport an; die Lage der Senke entscheidet mit über die Richtung.

6. Sind sichtbare Flüssigkeitstropfen am Blattrand dasselbe wie Transpiration?

  • Ja, jeder Wasserweg hat dieselbe Bezeichnung
  • Nein, sie können durch Guttation entstehen
  • Ja, Transpiration bezeichnet ausschließlich große Tropfen
Lösung und Erklärung

Nein, sie können durch Guttation entstehen

Transpiration ist Wasserdampfabgabe. Guttation bezeichnet die Abgabe flüssigen Wassers.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Eine Massenabnahme von 4 g wird über 40 Minuten gemessen. Was gibt 0,10 g/min an?

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Aufgabe 2Warum spart eine Pflanze durch Porenschluss Wasser, bezahlt dafür aber möglicherweise mit geringerer Fotosynthese?

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Aufgabe 3Welche Aussage zum Wasserpotenzial ist angemessen?

Wähle genau eine Antwort.

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Lösungen mit Erklärungen
  1. Die mittlere Verlustrate über den Messzeitraum – Die Rechnung teilt Gesamtverlust durch Zeit. Daraus folgt kein unveränderter momentaner Verlauf.
  2. Die CO₂-Aufnahme wird ebenfalls begrenzt – Wasserhaushalt und Gasaustausch hängen zusammen. Licht ersetzt fehlendes CO₂ nicht.
  3. Wasser bewegt sich insgesamt vom höheren zum niedrigeren Wert; gelöste Stoffe und Druck beeinflussen ihn – Der Begriff berücksichtigt verschiedene Einflüsse. Eine reine Salzregel beschreibt den gesamten Pflanzenwassertransport nicht ausreichend.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Zehn Aufgaben: erst selbst lösen, dann vergleichen

1 · Was bedeutet Transpiration?

Tipp anzeigen
Unterscheide Wasserdampf und flüssige Tropfen.
Lösung anzeigen
Abgabe von Wasser als Wasserdampf, bei vielen Pflanzen überwiegend über die Spaltöffnungen der Blätter.

2 · Ordne: Blatt, Xylem, Boden, Außenluft, Wurzel.

Tipp anzeigen
Verfolge einen Wassertropfen beziehungsweise seine Moleküle.
Lösung anzeigen
Boden → Wurzel → Xylem → Blatt → Außenluft. Im Blatt verdunstet Wasser; in der Außenluft liegt es als Wasserdampf vor.

3 · Wie wirkt der Transpirationssog?

Tipp anzeigen
Verbinde Verdunstung mit Kohäsion.
Lösung anzeigen
Verdunstung erzeugt Zugspannung im Wasser. Der Zusammenhalt der Wassermoleküle überträgt sie über die Wassersäule im Xylem.

4 · Warum kann Wind den Wasserverlust erhöhen?

Tipp anzeigen
Welche Luftschicht liegt direkt am Blatt?
Lösung anzeigen
Wind entfernt die feuchte Grenzschicht. Dadurch kann Wasserdampf bei geöffneten Poren schneller abgegeben werden.

5 · 250,0 g sinken in 20 min auf 247,6 g. Berechne die mittlere Rate.

Tipp anzeigen
Erst Differenz, dann durch Zeit teilen.
Lösung anzeigen
Verlust: 2,4 g. Rate: 2,4 / 20 = 0,12 g/min.

6 · Warum wird die Topferde beim Wiegeversuch abgedeckt?

Tipp anzeigen
Welche zweite Wasserquelle könnte verdunsten?
Lösung anzeigen
Damit Verdunstung aus der Erde das Ergebnis möglichst wenig beeinflusst. Sonst wäre die Massenabnahme nicht allein der Pflanze zuzuordnen.

7 · Warum bleibt bei geschlossenen Spaltöffnungen oft ein kleiner Wasserverlust?

Tipp anzeigen
Die Blattoberfläche ist nicht völlig wasserdicht.
Lösung anzeigen
Auch über die Cuticula wird etwas Wasser abgegeben. Außerdem können Spaltöffnungen unvollständig geschlossen sein.

8 · Warum ist „Phloem transportiert Zucker immer nach unten“ falsch?

Tipp anzeigen
Denke an junge Blätter und Früchte.
Lösung anzeigen
Transport erfolgt von Quellen zu Senken. Senken können oberhalb oder unterhalb der Quelle liegen, etwa junge Triebe, Früchte oder Wurzeln.

9 · Bei Trockenheit schließen sich die Poren. Warum kann dann trotz trockener Luft der Wasserverlust sinken?

Tipp anzeigen
Umgebung und Porenöffnung wirken zusammen.
Lösung anzeigen
Trockene Luft begünstigt den Wasserdampfaustritt, aber geschlossene Poren begrenzen den Austausch stark. Beide Einflüsse müssen gemeinsam betrachtet werden.

10 · Warum ist eine höhere Verlustrate bei einer größeren Pflanze noch kein Beleg für stärker verdunstende Blätter?

Tipp anzeigen
Vergleiche die gesamte Blattfläche.
Lösung anzeigen
Eine größere Blattfläche kann insgesamt mehr Wasser abgeben. Für einen Vergleich der Blätter muss man unter anderem auf dieselbe Blattfläche und gleiche Umgebungsbedingungen beziehen.
Zusätzlicher Begriffscheck

Kurzer Begriffscheck

In welcher Form steigt Wasser im Xylem auf?

Wähle eine Antwort.

Zum fachlichen Vertiefen: OpenStax · Pflanzenbau und Transport.

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