← Alle Biologie-ThemenVerstehen und üben

Verdauung – der Weg der Nahrung

Verfolge die Nahrung durch den Körper. Unterscheide Zerkleinern, chemisches Spalten und die Aufnahme durch die Darmwand.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Welche Aufgabe erfüllen Verdauungsenzyme?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 2Welche Station folgt auf den Magen?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 3Wozu dienen die Darmzotten?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Lösungen mit Erklärungen
  1. Bestimmte Nährstoffmoleküle chemisch spalten – Verdauungsenzyme sind spezialisierte Katalysatoren. Sie unterstützen bestimmte chemische Spaltungen.
  2. Dünndarm – Der Magen gibt seinen Inhalt portionsweise in den Dünndarm weiter.
  3. Sie vergrößern die Aufnahmefläche – Darmzotten vergrößern die Kontaktfläche für die Aufnahme auf engem Raum.

Direkt mit der Erklärung beginnen →

Nahrung muss zerlegt und aufgenommen werden

Ein Bissen Brot gelangt nicht als Brotstück ins Blut. Der Körper zerkleinert Nahrung, spaltet große Nährstoffmoleküle und nimmt geeignete Bestandteile durch die Darmwand auf. Diese Schritte erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Mechanisch zerkleinern

Zähne und Muskelbewegungen teilen und durchmischen die Nahrung. Größere Oberflächen erleichtern den Angriff der Enzyme.

Chemisch verdauen

Enzyme spalten bestimmte Bindungen, meist unter Beteiligung von Wasser. Aus großen Molekülen entstehen kleinere Bestandteile.

Resorbieren

Stoffe werden durch die Darmwand in den Körper aufgenommen. Verdauung und Resorption sind also nicht dasselbe.

Verdauungs-Explorer: den Weg verfolgen

Wähle eine Station. Ordne ihre Aufgabe zu und blende die Beschriftung zum Wiederholen aus.

Verdauungsweg · vereinfachtes Organschema1 Mund2 Speiseröhre3 Magen4 Dünndarm5 Dickdarm6 Mastdarm und AfterLeberGallenblaseBauchspeicheldrüseDie Nahrung passiert weder Leber noch Bauchspeicheldrüse.

Mund

Zähne zerkleinern die Nahrung mechanisch. Speichel macht sie gleitfähig; Speichelamylase beginnt die Spaltung von Stärke.

Auf schmalen Bildschirmen lassen sich die Schaubilder seitlich verschieben. Die Großansicht vergrößert das Hauptmodell.

Welche Bausteine entstehen?

Stärke zerlegen · Teilchenmodellverbundene BausteineGlucoseEnzyme spalten Bindungen unter Beteiligung von Wasser.

Viele Glucosebausteine sind zu Ketten verbunden. Amylasen und weitere Enzyme zerlegen sie schrittweise; schließlich wird Glucose aufgenommen.

Verdauungsenzyme sind spezialisierte biologische Katalysatoren: Amylase spaltet Stärke, aber nicht beliebige andere Nährstoffe. Das Enzym wird bei einer einzelnen Umsetzung nicht verbraucht.

Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse helfen mit

Leber und Gallenblase

Die Leber bildet Galle; die Gallenblase speichert und konzentriert sie. Galle gelangt in den Dünndarm und hilft, Fett in kleine Tröpfchen zu verteilen.

Bauchspeicheldrüse

Ihr Verdauungssaft enthält Enzyme und Hydrogencarbonat. Dieses neutralisiert den sauren Mageninhalt, damit im Dünndarm passende Bedingungen entstehen.

Galle ist kein Verdauungsenzym. Die Verteilung in kleine Fetttröpfchen heißt Emulgierung; die chemische Spaltung der Fette übernehmen Lipasen.

Enzyme: Ort, Ausgangsstoff und Ergebnis

Beispiel und Wirkort Ausgangsstoff Ergebnis dieses Schritts
Speichelamylase · Mund Stärke Kürzere Kohlenhydratketten und Zweifachzucker; noch nicht ausschließlich Glucose
Pepsin · Magen Proteine Kürzere Peptidketten
Pankreaslipase · Dünndarm Triglyceride Vor allem freie Fettsäuren und Monoacylglycerine

Weitere Enzyme im Dünndarm führen die Zerlegung fort. Peptide sind Ketten aus Aminosäuren. Denaturierung bedeutet, dass sich die räumliche Struktur eines Proteins verändert, etwa durch die Magensäure. Sie ist nicht dasselbe wie die enzymatische Spaltung seiner Aminosäurekette.

Wie Nährstoffe durch die Darmwand gelangen

Darmzotte · stark vergrößertes Funktionsmodell Darmepithel Blutkapillaren LymphgefäßDarminhaltEine dünne Zellschicht trennt Darminhalt und Körperinneres.

Falten, Darmzotten und die winzigen Mikrovilli der Darmzellen vergrößern die Aufnahmefläche. Eine dünne Zellschicht bildet die Grenze zum Darminhalt. Transportproteine ermöglichen die gezielte Aufnahme vieler Stoffe.

In das Blut

Glucose und Aminosäuren gelangen überwiegend in Blutkapillaren und über die Pfortader zunächst zur Leber.

Zunächst in die Lymphe

Viele langkettige Fettbestandteile werden in Darmzellen wieder zu Fetten zusammengesetzt und in Transportteilchen verpackt. Sie gelangen zunächst in Lymphgefäße und später ins Blut.

Das Bild zeigt eine einzelne Zotte stark vereinfacht. Mikrovilli sitzen zusätzlich auf den einzelnen Epithelzellen; sie sind hier nicht eingezeichnet.

Die Zeichnung lesen: Blaue Punkte und Pfeil stehen hier beispielhaft für die Aufnahme von Glucose ins Blut. Sie zeigen nicht den Weg aller Nährstoffe. Das Darmepithel ist die Zellschicht an der Grenze zum Darminhalt; Blut- und Lymphgefäße liegen dahinter.

Was bleibt übrig?

Wasser wird bereits in großer Menge im Dünndarm aufgenommen. Der Dickdarm entzieht dem verbleibenden Inhalt weiteres Wasser und Salze. Stuhl enthält unter anderem unverdauliche Reste, Bakterien, abgeschilferte Zellen und Wasser. Er besteht nicht nur aus „ungebrauchten Nährstoffen“.

Selbst ausprobieren

Üben & prüfen

Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.

Übe in deinem Tempo

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.

Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Was ist ein Beispiel für mechanische Zerkleinerung?

  • Zähne zermahlen einen Bissen
  • Amylase spaltet Stärkemoleküle
  • Glucose gelangt durch die Darmwand
Lösung und Erklärung

Zähne zermahlen einen Bissen

Die Zähne verändern die Größe der Nahrungsstücke. Molekülspaltung und Aufnahme sind andere Vorgänge.

2. Was bedeutet Resorption?

  • Zerteilen von Nahrung mit den Zähnen
  • Transport eines Bissens durch die Speiseröhre
  • Aufnahme von Stoffen durch die Darmwand
Lösung und Erklärung

Aufnahme von Stoffen durch die Darmwand

Resorption bezeichnet die Aufnahme in den Körper, nicht die vorherige Zerkleinerung oder den Transport im Verdauungsweg.

3. Welcher Weg entspricht der Reihenfolge der Verdauungsorgane?

  • Mund → Dickdarm → Magen → Dünndarm
  • Mund → Speiseröhre → Magen → Dünndarm → Dickdarm
  • Mund → Leber → Magen → Bauchspeicheldrüse → Dickdarm
Lösung und Erklärung

Mund → Speiseröhre → Magen → Dünndarm → Dickdarm

Die Nahrung passiert den Verdauungskanal. Leber und Bauchspeicheldrüse liefern Hilfsstoffe, werden aber nicht von der Nahrung durchlaufen.

4. Welches Enzym beginnt im Mund mit der Stärkespaltung?

  • Speichelamylase
  • Pepsin
  • Pankreaslipase
Lösung und Erklärung

Speichelamylase

Speichelamylase beginnt die Stärkeverdauung. Pepsin wirkt auf Proteine, Lipase auf Fette.

5. Wo wird die Galle gebildet?

  • In der Gallenblase
  • In den Darmzotten
  • In der Leber
Lösung und Erklärung

In der Leber

Die Leber bildet Galle. Die Gallenblase speichert und konzentriert sie.

6. Welches Organ nimmt die meisten Nährstoffbausteine auf?

  • Der Mastdarm
  • Der Dünndarm
  • Die Speiseröhre
Lösung und Erklärung

Der Dünndarm

Die stark vergrößerte Oberfläche des Dünndarms und seine Transportmechanismen ermöglichen die Aufnahme vieler Nährstoffbausteine.

2 · Anwenden und erklären

1. Ein Bissen wird durch wellenförmige Muskelbewegungen weitertransportiert. Welcher Begriff passt?

  • Peristaltik
  • Emulgierung
  • Denaturierung
Lösung und Erklärung

Peristaltik

Peristaltik bezeichnet die Muskelbewegungen, die den Inhalt im Verdauungskanal weiterbewegen.

2. Warum kann gründliches Zerkleinern die anschließende Verdauung erleichtern?

  • Dabei entstehen schon alle benötigten Aminosäuren
  • Dadurch wird jede chemische Spaltung überflüssig
  • Die zugängliche Oberfläche für Enzyme wird größer
Lösung und Erklärung

Die zugängliche Oberfläche für Enzyme wird größer

Kleinere Stücke bieten eine größere Gesamtoberfläche. Die chemische Zerlegung bleibt ein eigener Schritt.

3. Magensäure verändert die räumliche Struktur eines Proteins. Was beschreibt diesen Vorgang?

  • Emulgierung
  • Denaturierung
  • Resorption
Lösung und Erklärung

Denaturierung

Bei der Denaturierung verändert sich die räumliche Struktur. Die Spaltung der Aminosäurekette durch Enzyme ist davon zu unterscheiden.

4. Was unterscheidet die Wirkung von Galle und Lipase?

  • Galle verteilt Fett in Tröpfchen; Lipase spaltet Fettmoleküle
  • Galle spaltet Proteine; Lipase transportiert Wasser
  • Beide sind dasselbe Enzym mit zwei Namen
Lösung und Erklärung

Galle verteilt Fett in Tröpfchen; Lipase spaltet Fettmoleküle

Emulgierung vergrößert die zugängliche Oberfläche. Die chemische Spaltung der Fette übernehmen Lipasen.

5. Welche Aufgabe hat Hydrogencarbonat im Verdauungssaft der Bauchspeicheldrüse?

  • Alle Nährstoffbausteine direkt ins Blut pumpen
  • Stärke mechanisch zermahlen
  • Den sauren Mageninhalt im Dünndarm neutralisieren helfen
Lösung und Erklärung

Den sauren Mageninhalt im Dünndarm neutralisieren helfen

Die Neutralisation schafft passende Bedingungen für die weitere Verdauung im Dünndarm.

6. Welcher Aufnahmeweg passt überwiegend zu Glucose?

  • Darmepithel → Gallenblase → Mund
  • Darmepithel → Blutkapillaren → Pfortader → Leber
  • Darmepithel → Speiseröhre → Lunge
Lösung und Erklärung

Darmepithel → Blutkapillaren → Pfortader → Leber

Glucose gelangt überwiegend ins Blut und über die Pfortader zunächst zur Leber.

3 · Prüfen und übertragen

1. Warum ist „alle aufgenommenen Nährstoffe gehen unmittelbar in Blutkapillaren“ ungenau?

  • Viele langkettige Fettbestandteile gelangen verpackt zunächst in die Lymphe
  • Glucose bleibt immer vollständig im Darminhalt
  • Kein Nährstoff kann die Darmwand passieren
Lösung und Erklärung

Viele langkettige Fettbestandteile gelangen verpackt zunächst in die Lymphe

Viele langkettige Fettbestandteile werden in Darmzellen wieder zusammengesetzt und in Transportteilchen zunächst in die Lymphe abgegeben.

2. Eine Darmzotte und ein Mikrovillus werden gleichgesetzt. Welche Korrektur passt?

  • Beide sind lediglich andere Namen für eine Blutkapillare
  • Mikrovilli sind ganze Abschnitte des Dickdarms
  • Die Zotte besteht aus vielen Zellen; Mikrovilli sind Ausstülpungen einzelner Epithelzellen
Lösung und Erklärung

Die Zotte besteht aus vielen Zellen; Mikrovilli sind Ausstülpungen einzelner Epithelzellen

Beide Strukturen vergrößern die Oberfläche, liegen aber auf unterschiedlichen Größen- und Organisationsebenen.

3. Nach Einwirkung von Speichelamylase sind kürzere Kohlenhydratketten vorhanden. Welche Deutung passt?

  • Die Stärke wurde unverändert durch die Darmwand aufgenommen
  • Die Stärkeverdauung hat begonnen; weitere Schritte folgen
  • Die gesamte Stärke muss bereits ausschließlich als Glucose vorliegen
Lösung und Erklärung

Die Stärkeverdauung hat begonnen; weitere Schritte folgen

Amylase erzeugt zunächst unter anderem kürzere Ketten und Zweifachzucker. Weitere Enzyme führen die Zerlegung fort.

4. Warum ist die Behauptung „Wasser wird nur im Dickdarm aufgenommen“ falsch?

  • Bereits der Dünndarm nimmt große Mengen Wasser auf
  • Der Dickdarm nimmt grundsätzlich überhaupt kein Wasser auf
  • Wasser wird ausschließlich über die Speiseröhre aufgenommen
Lösung und Erklärung

Bereits der Dünndarm nimmt große Mengen Wasser auf

Der Dünndarm nimmt viel Wasser auf; der Dickdarm entzieht dem verbleibenden Inhalt weiteres Wasser und Salze.

5. Ein Nährstoff ist vollständig zerlegt, bleibt aber im Darminhalt. Welcher Schritt fehlt noch?

  • Die mechanische Zerkleinerung jedes einzelnen Moleküls
  • Die Bildung von Galle aus dem Nährstoff
  • Die Resorption
Lösung und Erklärung

Die Resorption

Zerlegung und Aufnahme sind getrennte Schritte. Erst der Übertritt durch die Darmwand macht die Bestandteile im Körper verfügbar.

6. Warum beschreibt „Stuhl besteht nur aus ungenutzten Nährstoffen“ seine Zusammensetzung nicht richtig?

  • Er ist eine reine Lösung bereits aufgenommener Glucose
  • Er enthält auch Bakterien, abgeschilferte Zellen und Wasser
  • Er besteht ausschließlich aus Verdauungsenzymen
Lösung und Erklärung

Er enthält auch Bakterien, abgeschilferte Zellen und Wasser

Stuhl enthält verschiedene Bestandteile, darunter unverdauliche Reste, Bakterien, Zellen und Wasser.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Welche Zuordnung ist richtig?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 2Warum kann Galle die Fettspaltung durch Lipase nicht ersetzen?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 3Welcher Satz beschreibt die Aufnahmewege angemessen?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Lösungen mit Erklärungen
  1. Kauen: mechanisch; Enzymspaltung: chemisch; Aufnahme: Resorption – Die Begriffe unterscheiden Zerkleinern, Molekülspaltung und Übertritt durch die Darmwand.
  2. Kleine Fetttröpfchen sind noch keine chemisch gespaltenen Fettmoleküle – Emulgierung und enzymatische Spaltung ergänzen sich, erfüllen aber verschiedene Aufgaben.
  3. Glucose geht überwiegend ins Blut; viele langkettige Fettbestandteile zunächst in die Lymphe – Die Darmwand nimmt verschiedene Stoffe über unterschiedliche Wege auf. Blut und Lymphe übernehmen dabei Transportaufgaben.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Zehn Aufgaben: erst selbst lösen, dann vergleichen

1 · Unterscheide mechanische Zerkleinerung, chemische Verdauung und Resorption.

Tipp anzeigen
Denke an Zähne, Enzyme und Darmwand.
Lösung anzeigen
Mechanische Zerkleinerung verändert die Größe der Nahrungsstücke. Chemische Verdauung spaltet Nährstoffmoleküle. Resorption ist die Aufnahme von Stoffen durch die Darmwand. Im weiteren Sinn umfasst Verdauung sowohl mechanische als auch chemische Vorgänge.

2 · Wie gelangt Nahrung durch die Speiseröhre?

Tipp anzeigen
Nicht nur die Schwerkraft wirkt.
Lösung anzeigen
Wellenförmige Muskelbewegungen, die Peristaltik, transportieren den Bissen.

3 · Welche Aufgabe haben Magensäure und Pepsin?

Tipp anzeigen
Milieu und Enzym unterscheiden.
Lösung anzeigen
Die Säure schafft ein saures Milieu und denaturiert Proteine; Pepsin spaltet Proteinbindungen und beginnt die Proteinverdauung.

4 · Warum ist Galle kein Ersatz für Lipase?

Tipp anzeigen
Tröpfchen und Moleküle unterscheiden.
Lösung anzeigen
Galle hilft bei der Emulgierung, also der Verteilung in kleine Fetttröpfchen. Lipase spaltet Bindungen in Fettmolekülen.

5 · Welcher Teil des Darms nimmt die meisten Nährstoffbausteine auf?

Tipp anzeigen
Denke an Darmzotten.
Lösung anzeigen
Der Dünndarm. Seine stark vergrößerte Oberfläche und Transportproteine ermöglichen die Aufnahme.

6 · Erkläre den Vorteil von Darmzotten.

Tipp anzeigen
Vergleiche Fläche und Größe des Organs.
Lösung anzeigen
Sie vergrößern die Oberfläche. So kann auf engem Raum eine große Kontaktfläche für die Aufnahme entstehen.

7 · Stimmt: Wasser wird erst im Dickdarm aufgenommen?

Tipp anzeigen
Was geschieht schon vorher?
Lösung anzeigen
Nein. Ein großer Teil wird im Dünndarm aufgenommen. Der Dickdarm nimmt zusätzlich Wasser aus dem verbleibenden Inhalt auf.

8 · Warum gelangt ein gegessenes Protein normalerweise nicht unverändert ins Blut?

Tipp anzeigen
Was muss vor der Aufnahme passieren?
Lösung anzeigen
Es wird überwiegend zu Aminosäuren und kleinen Peptiden zerlegt. Peptide werden in Darmzellen weiter gespalten; ins Blut gelangen vor allem Aminosäuren.

9 · Warum ist „Speichelamylase macht sofort aus jeder Stärke nur Glucose“ ungenau?

Tipp anzeigen
Unterscheide den ersten Schritt vom Ergebnis der gesamten Verdauung.
Lösung anzeigen
Speichelamylase beginnt die Spaltung und erzeugt kürzere Ketten sowie Zweifachzucker. Weitere Enzyme im Dünndarm sind nötig, bis Glucose aufgenommen werden kann.

10 · Worin unterscheiden sich Zotte und Mikrovilli, und was haben sie gemeinsam?

Tipp anzeigen
Betrachte Organ- und Zellebene.
Lösung anzeigen
Eine Darmzotte ist eine Ausstülpung der Schleimhaut aus vielen Zellen. Mikrovilli sind winzige Ausstülpungen einzelner Epithelzellen. Beide vergrößern die Aufnahmefläche; Mikrovilli sind in der Zottenzeichnung nicht dargestellt.
Zusätzlicher Begriffscheck

Kurzer Begriffscheck

Was bedeutet Resorption?

Wähle eine Antwort.

Zum Vertiefen: OpenStax · Verdauung und Nährstoffaufnahme.

Dein nächster Lernschritt

Wie möchtest du weiterlernen?

Passende Materialien zum Thema „Verdauung – der Weg der Nahrung“. Wähle aus, was dir beim Üben und Wiederholen hilft.

Kostenlos · Materialien & Erklärung

Kostenlos weiterüben

Diese Materialien ergänzen die Erklärung und unterstützen dich beim Üben und Nachschlagen.

Optional ergänzen

Bei Bedarf vertiefen

Der Themenbereich gehört zum Biologie-Grundwissen der Klassen 5–10. Im Nachschlagewerk kannst du Zusammenhänge mit weiteren Biologiethemen vertiefen.

Wähle aus, was dir hilft0,00 € EUR

Preise inkl. MwSt. Downloads erhältst du per E-Mail, gedruckte Materialien per Post. Ggf. zzgl. Versandkosten.

Footer image

© 2026 Lernmarktplatz, Die ganze Bildungswelt an einem Ort

    • American Express
    • Apple Pay
    • Google Pay
    • Klarna
    • Maestro
    • Mastercard
    • MobilePay
    • PayPal
    • Satispay
    • Visa