← Alle Biologie-ThemenVerstehen und üben

Samen und Keimung

Schau in einen Samen, verfolge die Keimung und untersuche, welche Bedingungen eine junge Pflanze zum Start braucht.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Entsteht der Embryo erst beim Keimen?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 2Ist Licht für jede Samenart zwingend zum Keimen nötig?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 3Was kann die Keimung trotz Wasser und geeigneter Temperatur behindern?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Lösungen mit Erklärungen
  1. Nein, er ist bereits im Samen vorhanden – Beim Keimen wird die vorhandene Entwicklung fortgesetzt.
  2. Nein, die Lichtansprüche hängen von der Art ab – Es gibt unterschiedliche Lichtansprüche. Gartenbohnen können auch im Dunkeln keimen.
  3. Stark begrenzter Sauerstoff – Für die Zellatmung wird Sauerstoff benötigt. Staunässe kann seine Verfügbarkeit einschränken.

Direkt mit der Erklärung beginnen →

Im Samen steckt bereits eine junge Pflanze

Bohnensamen · geöffnet, schematisch Samenschale Keimblatt: Reservestoffe Keimknospe KeimwurzelDas zweite Keimblatt ist für den Blick ins Innere abgenommen.

Auf schmalen Bildschirmen kannst du das Schaubild bei Bedarf seitlich verschieben.

Ein Samen enthält einen Embryo: eine junge Pflanze mit Anlagen für Wurzel und Spross. Die Samenschale schützt ihn. Reservestoffe versorgen die erste Entwicklung. Bei der Bohne liegen sie vor allem in den zwei dicken Keimblättern, die zum Embryo gehören.

Ein Samen entsteht nicht erst beim Keimen. Der Embryo ist vorher schon vorhanden. Keimung bedeutet, dass seine Entwicklung unter passenden Bedingungen weitergeht.

Keimungs-Folge: vom Samen zur Pflanze

Wähle einen Entwicklungsstand und beschreibe zuerst, was sich verändert hat.

1 · QuellungErdoberflächeBeispiel Gartenbohne · Entwicklungsstände, keine feste Tagesangabe

Auf schmalen Bildschirmen kannst du das Schaubild bei Bedarf seitlich verschieben.

Der trockene Samen nimmt Wasser auf und quillt. Stoffwechselvorgänge werden wieder aktiv; die Samenschale wird gedehnt.

Keimung und Wachstum unterscheiden: Der Austritt der Keimwurzel ist ein häufig verwendetes Kriterium für erfolgreiche Keimung. Die späteren Bilder zeigen bereits die weitere Entwicklung des Keimlings. Bei der Gartenbohne werden die Keimblätter angehoben; bei der Erbse bleiben sie im Boden.

Was ein Samen zum Keimen braucht

Wasser

Es lässt den Samen quellen und ermöglicht Stoffwechsel und Transport gelöster Stoffe.

Sauerstoff

Die Zellatmung setzt aus Reservestoffen nutzbare Energie für das Wachstum frei.

Geeignete Temperatur

Stoffwechselreaktionen benötigen einen passenden Temperaturbereich. Dieser hängt von der Art ab.

Licht ist keine allgemeine Keimbedingung. Manche Arten brauchen Licht zum Keimen, andere Dunkelheit oder keines von beidem. Gartenbohnen können auch im Dunkeln keimen. Für längerfristiges gesundes Wachstum braucht der grüne Keimling aber Licht zur Fotosynthese.

Die Bedingungen gelten für lebensfähige, keimbereite Samen. Eine Keimruhe kann vorher zusätzliche Signale erfordern, etwa eine Kälteperiode. Erde ist zum Keimstart nicht zwingend nötig: Feuchtes Papier kann genügen.

Keimungs-Labor: eine Bedingung verändern

Modell für eine keimbereite Gartenbohne. Wähle die Bedingungen und sage voraus, ob die Keimung möglich ist.

Wasser

Sauerstoff

Temperatur

Licht

Vorhersage überprüfen

Qualitatives Modell, keine Vorhersage von Tagen oder Keimquoten. Trockenheit oder Kälte können die Entwicklung zunächst aufhalten, ohne den Samen sofort abzutöten. Staunässe kann Sauerstoffmangel begünstigen.

Vom Vorrat zur Fotosynthese

Junge Bohnenpflanze im Topf mit dicken Keimblättern und entfalteten Laubblättern
Vergleiche: Die dicken Keimblätter sitzen tiefer am Stängel als die flächigen ersten Laubblätter. Sie haben unterschiedliche Aufgaben. Naturillustration.

Anfangs werden Reservestoffe abgebaut und durch Zellatmung für Wachstum nutzbar gemacht. Später liefern die grünen Laubblätter mit Licht selbst organische Stoffe. Die Reserven werden dabei allmählich verbraucht. Bei anderen Arten, etwa Mais, bleibt ein großer Teil der Reservestoffe im Endosperm.

Wie Samen an neue Orte gelangen

Ausbreitung kann die Konkurrenz mit der Mutterpflanze verringern. Oft reist ein Samen zusammen mit seiner Frucht.

Beispiel Merkmal und Ausbreitung
Ahorn Geflügelte Teilfrüchte drehen sich beim Fallen; Wind kann sie seitlich tragen.
Kirsche Tiere fressen das Fruchtfleisch und können den Steinkern mit dem Samen weitertragen.
Klette Haken am Fruchtstand bleiben an Fell oder Kleidung hängen.

Kein Weg garantiert einen geeigneten Keimplatz. Merke: Bei der Bestäubung wird Pollen übertragen; bei der Ausbreitung gelangen Samen oder Früchte an neue Orte.

Einen fairen Keimversuch planen

Vergleiche Samen derselben Art und möglichst derselben Charge. Verwende gleich viele Samen und verändere nur eine Bedingung, etwa „feucht“ gegenüber „trocken“. Temperatur, Licht, Gefäße und Beobachtungsdauer bleiben gleich. Lege vorher fest, wann ein Samen als gekeimt zählt, zum Beispiel bei sichtbarem Austritt der Keimwurzel.

Keimquote = gekeimte Samen / untersuchte Samen × 100 %

16 / 20 × 100 % = 80 %

Vergleiche Quoten zum gleichen Beobachtungszeitpunkt. Ein noch nicht gekeimter Samen ist nicht automatisch tot. Mehr Samen und Wiederholungen machen einen Vergleich aussagekräftiger.
Messdaten deuten: Noch nicht gekeimt oder nicht keimfähig?

Fiktives Beispiel: In zwei Ansätzen mit je 20 Bohnen keimen bis Tag 4 bei geeigneter Temperatur 15, bei niedrigerer Temperatur 5 Samen. Bis Tag 10 sind es 18 beziehungsweise 17. Alle anderen Bedingungen sind gleich.

Auswertung anzeigen

Tag 4: 75 % gegenüber 25 %. Tag 10: 90 % gegenüber 85 %. Die kühlere Gruppe keimt zunächst langsamer; aus dem frühen Unterschied folgt nicht, dass ihre übrigen Samen tot sind. Ein einzelner Versuch belegt keinen allgemeingültigen Temperatureffekt. Wiederholungen und genaue Temperaturangaben sind nötig.

Selbst ausprobieren

Üben & prüfen

Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.

Übe in deinem Tempo

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.

Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Was befindet sich bereits vor der Keimung im Samen?

  • Ein fertiger ausgewachsener Baum
  • Ein Embryo mit Anlagen für Wurzel und Spross
  • Nur eine leere Hülle ohne lebende Strukturen
Lösung und Erklärung

Ein Embryo mit Anlagen für Wurzel und Spross

Keimung setzt die Entwicklung des bereits vorhandenen Embryos fort.

2. Welche Aufgabe hat die Samenschale?

  • Den Sameninhalt schützen
  • Pollen zur Narbe transportieren
  • Alle Reservestoffe durch Fotosynthese neu bilden
Lösung und Erklärung

Den Sameninhalt schützen

Die Samenschale schützt den Embryo und die Vorräte.

3. Wo liegen bei der Bohne vor allem die Reservestoffe?

  • Ausschließlich im Boden außerhalb des Samens
  • In den Kronblättern der späteren Blüte
  • In den zwei dicken Keimblättern
Lösung und Erklärung

In den zwei dicken Keimblättern

Die Keimblätter gehören zum Embryo und enthalten Vorräte für seine frühe Entwicklung.

4. Welche Bedingungen brauchen lebensfähige, keimbereite Bohnen wesentlich?

  • Ausschließlich vollständige Dunkelheit ohne Wasser
  • Wasser, Sauerstoff und eine geeignete Temperatur
  • Immer Sonnenlicht, Dünger und feste Erde
Lösung und Erklärung

Wasser, Sauerstoff und eine geeignete Temperatur

Gartenbohnen können im Dunkeln keimen. Wasser, Sauerstoff und passende Temperatur bleiben nötig.

5. Welcher Teil tritt beim Keimen gewöhnlich zuerst aus?

  • Die Keimwurzel
  • Die erste Blüte
  • Ein fertiger Fruchtknoten
Lösung und Erklärung

Die Keimwurzel

Die Keimwurzel entwickelt sich zum Wurzelsystem.

6. Warum braucht der keimende Samen Sauerstoff?

  • Damit sofort Pollen entstehen kann
  • Um Sauerstoff zu Licht umzuwandeln
  • Für Zellatmung zur Energienutzung aus Reservestoffen
Lösung und Erklärung

Für Zellatmung zur Energienutzung aus Reservestoffen

Zellatmung macht Energie aus den gespeicherten Stoffen für Wachstum nutzbar.

2 · Anwenden und erklären

1. Warum kann eine Bohne auf feuchtem Papier keimen?

  • Der Embryo entsteht erst aus den Papierfasern
  • Erde ist zum Keimstart nicht zwingend erforderlich
  • Papier ersetzt grundsätzlich Sauerstoff
Lösung und Erklärung

Erde ist zum Keimstart nicht zwingend erforderlich

Mit passenden Bedingungen kann der Samen seine eigenen Vorräte zunächst auch ohne Erde nutzen.

2. Warum kann Staunässe die Keimung behindern?

  • Wasser kann Luft verdrängen und Sauerstoffmangel begünstigen
  • Mehr Wasser erhöht immer unbegrenzt die Keimfähigkeit
  • Wasser zerstört grundsätzlich jeden Embryo sofort
Lösung und Erklärung

Wasser kann Luft verdrängen und Sauerstoffmangel begünstigen

Ausreichende Feuchte ist nötig, starke Vernässung kann aber die Versorgung mit Sauerstoff begrenzen.

3. Warum kann ein Bohnensamen im Dunkeln keimen?

  • Er betreibt ohne Licht unbegrenzt Fotosynthese
  • Er benötigt während der Keimung keinerlei Energie
  • Er nutzt anfangs Reservestoffe
Lösung und Erklärung

Er nutzt anfangs Reservestoffe

Vorräte ermöglichen die frühe Entwicklung. Für dauerhaftes gesundes Wachstum braucht der grüne Keimling später Licht.

4. Von 20 Samen keimen 14. Wie groß ist die Keimquote?

  • 140 %
  • 70 %
  • 14 %
Lösung und Erklärung

70 %

14 durch 20 mal 100 ergibt 70 Prozent.

5. Welche Eigenschaft hilft bei der Ausbreitung von Ahornfrüchten?

  • Flügel, die Drehbewegung und seitlichen Windtransport ermöglichen
  • Ein Pollenschlauch zur Mutterpflanze
  • Eine Narbe als Fallschirm für die Keimwurzel
Lösung und Erklärung

Flügel, die Drehbewegung und seitlichen Windtransport ermöglichen

Die geflügelte Teilfrucht reist mit dem Samen; das ist Ausbreitung, keine Bestäubung.

6. Welche Pflanzenstruktur liefert später durch Fotosynthese neue organische Stoffe?

  • Die trockene Samenschale ohne Licht
  • Ausschließlich die verbrauchten Reserven
  • Die grünen Laubblätter bei Licht
Lösung und Erklärung

Die grünen Laubblätter bei Licht

Mit der Blattentwicklung kann die Jungpflanze bei Licht zunehmend selbst organische Stoffe aufbauen.

3 · Prüfen und übertragen

1. Warum belegt ein nach drei Tagen ungekeimter Samen nicht automatisch seinen Tod?

  • Keimung muss bei allen Arten am selben Tag beginnen
  • Er kann später keimen oder noch ungünstige Bedingungen beziehungsweise Keimruhe haben
  • Jeder ungekeimte Samen ist immer lebensfähig
Lösung und Erklärung

Er kann später keimen oder noch ungünstige Bedingungen beziehungsweise Keimruhe haben

Keimtempo, Bedingungen und Keimbereitschaft unterscheiden sich. Eine frühe Einzelbeobachtung reicht nicht.

2. Zwei Ansätze unterscheiden sich gleichzeitig in Wasser und Temperatur. Ist der Wassereinfluss eindeutig erkennbar?

  • Nein, mehrere Einflussgrößen wurden verändert
  • Ja, Temperatur hat niemals Einfluss
  • Ja, sofern die Gefäße dieselbe Farbe haben
Lösung und Erklärung

Nein, mehrere Einflussgrößen wurden verändert

Für einen gezielten Vergleich wird nur eine Bedingung verändert und der Rest möglichst gleich gehalten.

3. Warum sollte das Kriterium „gekeimt“ vor dem Versuch festgelegt werden?

  • Damit die Samen automatisch schneller wachsen
  • Damit Wiederholungen unnötig werden
  • Damit alle Samen nach derselben Regel bewertet werden
Lösung und Erklärung

Damit alle Samen nach derselben Regel bewertet werden

Ein Kriterium wie sichtbarer Austritt der Keimwurzel macht die Zählung nachvollziehbar und vergleichbar.

4. Kühlere Samen keimen an Tag 4 seltener, holen bis Tag 10 aber fast auf. Welche Deutung passt?

  • Alle zunächst ungekeimten Samen müssen zwischenzeitlich neu entstanden sein
  • Die Keimung war zunächst langsamer; frühe Unterschiede beweisen keinen Tod der übrigen Samen
  • Die spätere Beobachtung ist grundsätzlich wertlos
Lösung und Erklärung

Die Keimung war zunächst langsamer; frühe Unterschiede beweisen keinen Tod der übrigen Samen

Zeitpunkt und Verlauf sind für die Interpretation entscheidend. Wiederholungen helfen, den Befund abzusichern.

5. Warum darf man die Lage der Reservestoffe bei Bohnen nicht auf jede Art übertragen?

  • Bei anderen Arten wie Mais liegt ein großer Teil im Endosperm
  • Alle Samen besitzen zwingend zwei dicke Keimblätter
  • Endosperm und Keimblatt sind bei jeder Art genau dieselbe Struktur
Lösung und Erklärung

Bei anderen Arten wie Mais liegt ein großer Teil im Endosperm

Der Vorratsspeicher ist artspezifisch. Das Bohnenschema zeigt nicht jeden möglichen Samenbau.

6. Ein Tier trägt eine Klette im Fell fort. Welche Unterscheidung ist richtig?

  • Jeder Pflanzentransport durch Tiere ist Bestäubung
  • Der Transport beweist bereits die Befruchtung aller Samen
  • Samen beziehungsweise Früchte werden ausgebreitet; es handelt sich nicht um Pollenübertragung
Lösung und Erklärung

Samen beziehungsweise Früchte werden ausgebreitet; es handelt sich nicht um Pollenübertragung

Bestäubung betrifft Pollen, Ausbreitung betrifft Samen oder Früchte auf dem Weg zu neuen Standorten.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Von 30 untersuchten Samen keimen 24. Welche Keimquote ergibt sich?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 2Wie lässt sich der Einfluss von Feuchtigkeit am besten untersuchen?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Aufgabe 3Warum kann ein im Dunkeln gekeimter Bohnensämling dort nicht dauerhaft gesund weiterwachsen?

Wähle genau eine Antwort.

Antwort auswählen

Lösungen mit Erklärungen
  1. 80 % – 24 geteilt durch 30 mal 100 ergibt 80 Prozent. Zähler und Nenner dürfen nicht vertauscht werden.
  2. Gleiche Samen und Bedingungen vergleichen, nur die Wasserversorgung verändern – Ein kontrollierter Vergleich trennt den Wassereinfluss von anderen Faktoren. Mehrere Samen und Wiederholungen stärken die Aussagekraft.
  3. Seine Vorräte sind begrenzt; grüne Blätter brauchen Licht für die Fotosynthese – Die frühe Entwicklung nutzt Reserven. Später muss die Jungpflanze bei Licht selbst organische Stoffe aufbauen.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Zehn Aufgaben: erst selbst lösen, dann vergleichen

1 · Welche Aufgaben haben Samenschale und Keimblätter bei der Bohne?

Tipp anzeigen
Schutz und Vorrat unterscheiden.
Lösung anzeigen
Die Samenschale schützt. Die Keimblätter enthalten Reservestoffe für die erste Entwicklung.

2 · Warum ist ein Samen keine leere Hülle?

Tipp anzeigen
Was ist schon vor dem Keimen vorhanden?
Lösung anzeigen
Er enthält einen Embryo mit Anlagen für Wurzel und Spross sowie Reservestoffe.

3 · Welcher Teil tritt beim Keimen gewöhnlich zuerst aus?

Tipp anzeigen
Er wächst später in den Boden.
Lösung anzeigen
Die Keimwurzel. Sie entwickelt sich zum Wurzelsystem.

4 · Nenne drei wesentliche Keimbedingungen.

Tipp anzeigen
Licht ist nicht bei allen Arten nötig.
Lösung anzeigen
Wasser, Sauerstoff und geeignete Temperatur; zusätzlich müssen die Samen lebensfähig und keimbereit sein.

5 · Warum kann eine Bohne im Dunkeln keimen, aber dort nicht dauerhaft gesund wachsen?

Tipp anzeigen
Vergleiche Vorrat und Fotosynthese.
Lösung anzeigen
Anfangs nutzt sie Reservestoffe. Für dauerhafte Bildung neuer organischer Stoffe durch Fotosynthese brauchen ihre grünen Blätter Licht.

6 · Warum kann zu viel Wasser die Keimung behindern?

Tipp anzeigen
Denke an Luft in den Zwischenräumen.
Lösung anzeigen
Wasser kann Luft verdrängen und die Sauerstoffversorgung begrenzen. Für Zellatmung und Wachstum fehlt dann Sauerstoff.

7 · Von 25 Samen keimen 18. Berechne die Keimquote.

Tipp anzeigen
18 durch 25 teilen, dann mit 100 multiplizieren.
Lösung anzeigen
18 / 25 × 100 % = 72 %.

8 · Zwei Ansätze unterscheiden sich in Wasser, Licht und Temperatur. Ist der Wassereinfluss eindeutig prüfbar?

Tipp anzeigen
Wie viele Bedingungen wurden verändert?
Lösung anzeigen
Nein. Mehrere Einflussgrößen wurden gleichzeitig verändert. Für den Wassereinfluss sollten die übrigen Bedingungen gleich bleiben.

9 · Wind trägt eine Ahornfrucht weiter. Ist das Bestäubung?

Tipp anzeigen
Was wird transportiert: Pollen oder ein Samen mit seiner Hülle?
Lösung anzeigen
Nein. Die Frucht mit dem Samen wird ausgebreitet. Bestäubung wäre die Übertragung von Pollen auf eine passende Narbe.

10 · Warum sollte man in einem Keimversuch täglich und immer nach demselben Kriterium zählen?

Tipp anzeigen
Ein Samen kann später keimen als ein anderer.
Lösung anzeigen
So wird der zeitliche Verlauf vergleichbar. Ein festes Kriterium, etwa der sichtbare Austritt der Keimwurzel, verhindert wechselnde Bewertungen.
Zusätzlicher Begriffscheck

Kurzer Begriffscheck

Welche Aussage über die Gartenbohne stimmt?

Wähle eine Antwort.

Zum Vertiefen: OpenStax · Fortpflanzung und Samenentwicklung.

Dein nächster Lernschritt

Wie möchtest du weiterlernen?

Passende Materialien zum Thema „Samen und Keimung“. Wähle aus, was dir beim Üben und Wiederholen hilft.

Kostenlos · Materialien & Erklärung

Kostenlos weiterüben

Diese Materialien ergänzen die Erklärung und unterstützen dich beim Üben und Nachschlagen.

Optional ergänzen

Bei Bedarf vertiefen

Der Themenbereich gehört zum Biologie-Grundwissen der Klassen 5–10. Im Nachschlagewerk kannst du Zusammenhänge mit weiteren Biologiethemen vertiefen.

Wähle aus, was dir hilft0,00 € EUR

Preise inkl. MwSt. Downloads erhältst du per E-Mail, gedruckte Materialien per Post. Ggf. zzgl. Versandkosten.

Footer image

© 2026 Lernmarktplatz, Die ganze Bildungswelt an einem Ort

    • American Express
    • Apple Pay
    • Google Pay
    • Klarna
    • Maestro
    • Mastercard
    • MobilePay
    • PayPal
    • Satispay
    • Visa