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Oxidationszahlen

Mit einer klaren Reihenfolge findest du Oxidationszahlen in Molekülen, Salzen und Ionen. Die Beispiele erklären jeden Rechenschritt – und zeigen, weshalb Sauerstoff nicht immer −II hat.

Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck

Was kannst du schon?

Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Welche Oxidationszahl hat metallisches Zn?

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Aufgabe 2Welche Oxidationszahl besitzt ein einatomiges Cl⁻-Ion?

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Aufgabe 3Womit wird jede Oxidationszahl bei der Summenkontrolle multipliziert?

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Lösungen mit Erklärungen
  1. 0 – Ein elementarer Stoff erhält die Oxidationszahl 0.
  2. −I – Bei einem einatomigen Ion stimmt die Oxidationszahl mit seiner Ladung überein.
  3. Mit der Anzahl der betreffenden Atome – Die Formelindizes legen fest, wie viele Atome den jeweiligen Beitrag liefern.

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Oxidationszahlen beschreiben die formale Zuordnung von Elektronen

Ein Eisenatom kann als Metall vorliegen oder Bestandteil verschiedener Verbindungen sein. Um solche Zustände zu vergleichen, verwendet man Oxidationszahlen. Sie helfen später dabei zu erkennen, welche Atome bei einer Reaktion formal Elektronen abgeben oder aufnehmen.

Bei einer Atombindung teilt man die Bindungselektronen gedanklich vollständig dem elektronegativeren Atom zu. Zwischen gleichen Atomen teilt man sie gleich auf. Aus dieser gedachten Zuordnung ergibt sich eine formale Ladung: die Oxidationszahl. Eine tatsächliche vollständige Elektronenübertragung ist dafür nicht erforderlich.

Oxidationszahlen sind deshalb nicht automatisch reale Ionenladungen. In einem Wassermolekül hat Wasserstoff die Oxidationszahl +I und Sauerstoff −II. Das bedeutet nicht, dass Wasser aus freien H⁺- und O²⁻-Ionen besteht. Auch die Partialladungen δ⁺ und δ⁻ sind etwas anderes.

Oxidationszahlen bestimmen: Bekannte Werte einsetzen und zur Gesamtladung summieren

1. Elementare Stoffe erhalten 0. Das gilt für Zn, aber auch für H₂, O₂ und S₈. Mehrere gleiche Atome in einem Molekül ändern diese Regel nicht.

2. Einatomige Ionen erhalten ihre Ionenladung. Na⁺ hat +I, Mg²⁺ hat +II und Cl⁻ hat −I. In der Ionenformel schreibt man die Ladung mit arabischen Ziffern, als Oxidationszahl hier mit römischen.

3. Bekannte Werte in Verbindungen eintragen. Alkalimetalle haben gewöhnlich +I, Erdalkalimetalle +II. Fluor hat in seinen Verbindungen −I. Wasserstoff hat meist +I und Sauerstoff meist −II. Die wichtigen Ausnahmen stehen weiter unten.

4. Die Summe muss stimmen. In einer neutralen Verbindung ist sie 0. In einem mehratomigen Ion ist sie gleich der Gesamtladung des Ions. Jede Oxidationszahl wird mit der Anzahl der betreffenden Atome multipliziert.

Oxidationszahlen üben: CO₂, Sulfat, Permanganat und Peroxid

Bestimme für jede Formel zuerst die Gesamtladung. Notiere danach bekannte Oxidationszahlen und Atomanzahlen. Rechne den unbekannten Wert aus, bevor du ihn mit der Anzeige vergleichst.

CO₂ · Schritt für Schritt

1 · Bekannte Werte

2 Sauerstoffatome: je −II

2 · Gesuchter Wert

C: gesucht

Gesamtladung: 0

3 · Atome mitzählen

x + 2 · (−2) = 0
x − 4 = 0

C: +IV

Die Rechnung verwendet normale Zahlen. Das Ergebnis wird als Oxidationszahl mit römischen Ziffern geschrieben. x gilt jeweils pro Atom des gesuchten Elements.

Bei CO₂ muss die Summe aller Oxidationszahlen, gewichtet mit den Atomanzahlen, 0 ergeben. Der Index zählt Atome; er verändert nicht die Oxidationszahl eines einzelnen Sauerstoffatoms.

Vorhersagen und überprüfen: Warum ist die Zielsumme bei CO₂ null, beim Sulfat-Ion aber −2?

Erklärung nach dem Ausprobieren öffnen

CO₂ ist ein ungeladenes Molekül. SO₄²⁻ ist ein zweifach negativ geladenes Ion. Die Summe aller Oxidationszahlbeiträge muss jeweils der Gesamtladung entsprechen.

CO₂: Kohlenstoff aus zwei Sauerstoffbeiträgen und der Summe null bestimmen

Formel lesen: CO₂ enthält ein Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatome. Die Verbindung ist insgesamt ungeladen.

CO₂: Anzahl × Oxidationszahl ergibt den Beitrag zur Summe
Atomart Anzahl Wert je Atom Beitrag
C 1 x x
O 2 −II −4
x + 2 · (−2) = 0
x − 4 = 0
x = +4 → C: +IV

Auflösen: Die Sauerstoffatome liefern zusammen −4. Der Kohlenstoff muss +4 beitragen, damit die Summe 0 wird. Seine Oxidationszahl ist also +IV.

Kontrolle: (+4) + 2 · (−2) = 0. Der Wert −4 ist die Summe der Sauerstoffbeiträge, nicht die Oxidationszahl eines einzelnen O-Atoms.

SO₄²⁻: Die Summe muss −2 ergeben, Schwefel erhält +VI

SO₄²⁻ ist ein mehratomiges Ion. Die hochgestellte 2− gehört zum gesamten Ion; sie ist nicht allein die Ladung des Schwefelatoms. Vier Sauerstoffatome ergeben bei je −II zusammen −8.

Die richtige Gleichung lautet x − 8 = −2. Addiere auf beiden Seiten 8: x = +6. Schwefel besitzt hier die Oxidationszahl +VI.

Ein häufiger Fehler ist x − 8 = 0. Damit würde man die Ionenladung übersehen und fälschlich +VIII erhalten. Markiere deshalb vor dem Rechnen immer, ob eine Gesamtladung angegeben ist.

Welche Zahl gehört zu welchem Teil der Formel?

SO42−

Tiefe 4: vier O-Atome im Ion.
Hohe 2−: Ladung des gesamten Sulfat-Ions.
S: +VI: berechnete Oxidationszahl des Schwefelatoms.

Die Gesamtladung −2 ist die Zielsumme der Rechnung. Sie wird nicht einfach als Oxidationszahl auf Schwefel übertragen.

KMnO₄: Kalium und Sauerstoff vorgeben, Mangan mit +VII berechnen

Die Formel KMnO₄ beschreibt das Zahlenverhältnis im Salz. Kalium trägt +I bei; die vier Sauerstoffatome liefern zusammen −8. Das Salz ist insgesamt neutral.

Also gilt 1 + x − 8 = 0. Für Mangan ergibt sich +VII. Betrachtest du stattdessen nur das Permanganat-Ion MnO₄⁻, lautet die Rechnung x − 8 = −1 und führt zum selben Wert.

So kannst du ein Ergebnis auf zwei Wegen kontrollieren. Achte darauf, nicht die neutrale Salzformel mit der Ladung ihres einzelnen Anions zu vermischen.

Peroxide, Metallhydride und Fluorverbindungen: Wann Standardwerte nicht gelten

Wasser: Sauerstoff −II

H+IO−IIH+I

Ein O-Atom, zwei H-Atome:

2 · (+1) + x = 0
⇒ x = −2

Wasserstoffperoxid: Sauerstoff −I

H+IO−IO−IH+I

Zwei O-Atome, zwei H-Atome:

2 · (+1) + 2x = 0
⇒ x = −1

Die römischen Zahlen über den Atomen sind Oxidationszahlen, keine Ionenladungen. Die Strichformeln zeigen die Verknüpfung; Bindungswinkel und freie Elektronenpaare sind nicht dargestellt.

Peroxide: In H₂O₂ hat Sauerstoff −I. Die Rechnung mit Wasserstoff +I ergibt 2 · (+1) + 2x = 0 und damit x = −1. Die O–O-Bindung wird zwischen gleichen Atomen gleich aufgeteilt.

Metallhydride: In NaH erhält Natrium +I und Wasserstoff −I. Die häufige Wasserstoffregel +I gilt hier nicht. In elementarem H₂ gilt wiederum 0.

Sauerstoff mit Fluor: In OF₂ hat jedes Fluoratom −I. Deshalb muss Sauerstoff +II besitzen. Fluor ist elektronegativer als Sauerstoff.

Diese Beispiele zeigen: Die Regeln sind keine Liste beliebig austauschbarer Vermutungen. Beachte zuerst eindeutige Angaben wie Elementzustand, Ionenladung und Fluor, dann typische Verbindungsarten und schließlich die Summenkontrolle.

Oxidationszahlen vergleichen: Anstieg zeigt Oxidation, Abnahme Reduktion

Vergleiche dieselbe Atomart vor und nach einer Reaktion. Steigt ihre Oxidationszahl, liegt eine Oxidation vor. Sinkt sie, liegt eine Reduktion vor. Eine positive Oxidationszahl allein beweist noch nicht, dass gerade eine Oxidation stattfindet: Dafür brauchst du die Veränderung.

Eine Erhöhung von 0 auf +II entspricht formal der Abgabe von zwei Elektronen pro Atom. Bei zwei solchen Atomen werden vier Elektronen bilanziert. Auch hier muss die Anzahl der Atome mitgezählt werden.

Bei komplizierten Verbindungen können gleichartige Atome unterschiedliche Umgebungen haben. Eine Summenrechnung liefert dann unter Umständen nur einen mittleren Wert. Zur Zuordnung einzelner Atome benötigt man die Struktur. Unsere Beispiele sind so gewählt, dass die Zuordnung eindeutig ist.

Selbst ausprobieren

Üben & prüfen

Mit Erklärungen üben oder dein Wissen testen – du entscheidest.

Übe in deinem Tempo

Wähle eine Stufe. Du bekommst zu jeder Antwort eine Rückmeldung und kannst nach einem Tipp erneut antworten. Wähle die passende Antwort. Begründe deine Entscheidung zunächst selbst und vergleiche sie anschließend mit der Erklärung.

Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen

1 · Erkennen und zuordnen

1. Welche Oxidationszahl hat Sauerstoff in O₂?

  • 0
  • −II
  • −I
Lösung und Erklärung

0

O₂ ist ein elementarer Stoff. Auch in mehratomigen Elementmolekülen gilt die Oxidationszahl 0.

2. Welche Oxidationszahl besitzt Mg im einatomigen Ion Mg²⁺?

  • 0
  • −II
  • +II
Lösung und Erklärung

+II

Bei einatomigen Ionen entspricht die Oxidationszahl der Ionenladung.

3. Wie groß ist die Summe aller Oxidationszahlbeiträge in einer neutralen Verbindung?

  • Immer −II
  • 0
  • Immer +I
Lösung und Erklärung

0

Jeder Wert wird mit seiner Atomanzahl gewichtet; die Summe ergibt die Gesamtladung.

4. Welche Zielsumme gilt für das gesamte Sulfat-Ion SO₄²⁻?

  • −2
  • 0
  • +2
Lösung und Erklärung

−2

Bei einem mehratomigen Ion entspricht die Summe der Gesamtladung des Ions.

5. Was bedeutet eine steigende Oxidationszahl bei einer Reaktion?

  • Reduktion
  • Immer Protonenaufnahme
  • Oxidation
Lösung und Erklärung

Oxidation

Ein Anstieg entspricht formal einer Elektronenabgabe.

6. Sind Oxidationszahlen grundsätzlich reale Ionenladungen?

  • Ja, sie sind identisch mit Partialladungen
  • Nein, sie beruhen auf einer formalen Elektronenzuordnung
  • Ja, auch jedes Molekül besteht deshalb aus freien Ionen
Lösung und Erklärung

Nein, sie beruhen auf einer formalen Elektronenzuordnung

Bei Atombindungen ordnet man Elektronen gedanklich zu. Das erzeugt nicht automatisch freie Ionen.

2 · Anwenden und erklären

1. Welche Oxidationszahl hat C in CO₂, wenn O jeweils −II besitzt?

  • +IV
  • +II
  • −IV
Lösung und Erklärung

+IV

x + 2·(−2) = 0. Damit ist x = +4.

2. Welche Oxidationszahl hat S in SO₄²⁻, wenn O jeweils −II besitzt?

  • +VIII
  • −II
  • +VI
Lösung und Erklärung

+VI

x + 4·(−2) = −2, also x = +6. Die Ionenladung gehört in die Zielsumme.

3. Bestimme Mn in neutralem KMnO₄ mit K: +I und O: −II.

  • +VIII
  • +VII
  • +VI
Lösung und Erklärung

+VII

1 + x + 4·(−2) = 0 ergibt x = +7.

4. Welche Oxidationszahl hat O in H₂O₂, wenn H jeweils +I besitzt?

  • −I
  • −II
  • 0
Lösung und Erklärung

−I

2·(+1) + 2x = 0 ergibt x = −1. Wasserstoffperoxid ist eine wichtige Ausnahme.

5. Welche Oxidationszahl hat H in NaH, wenn Na +I besitzt?

  • +I
  • 0
  • −I
Lösung und Erklärung

−I

(+1) + x = 0. In diesem Metallhydrid besitzt Wasserstoff −I.

6. Welche Oxidationszahl hat O in OF₂, wenn F jeweils −I besitzt?

  • 0
  • +II
  • −II
Lösung und Erklärung

+II

x + 2·(−1) = 0. Fluor ist elektronegativer als Sauerstoff.

3 · Prüfen und übertragen

1. Zwei Zn-Atome ändern ihre Oxidationszahl jeweils von 0 auf +II. Wie viele Elektronen werden formal insgesamt abgegeben?

  • Vier
  • Zwei
  • Eines
Lösung und Erklärung

Vier

Pro Atom werden zwei Elektronen abgegeben; bei zwei Atomen sind es vier.

2. Ein Atom ändert seine Oxidationszahl von +VII auf +II. Welche Bilanz passt?

  • Abgabe von fünf Elektronen
  • Aufnahme von neun Elektronen
  • Aufnahme von fünf Elektronen
Lösung und Erklärung

Aufnahme von fünf Elektronen

Die Oxidationszahl sinkt um fünf. Das entspricht einer Reduktion mit fünf Elektronen.

3. Jemand rechnet für SO₄²⁻: x − 8 = 0. Welcher Fehler liegt vor?

  • Sauerstoff hat hier zwingend +II
  • Die Gesamtladung des Ions wurde übersehen
  • Die Sauerstoffanzahl müsste zwei sein
Lösung und Erklärung

Die Gesamtladung des Ions wurde übersehen

Die richtige Zielsumme ist −2, nicht 0.

4. In CO₂ liefern beide O-Atome zusammen −4. Hat deshalb jedes O die Oxidationszahl −IV?

  • Nein, jedes O hat −II
  • Ja, der Index verdoppelt den Wert jedes Atoms
  • Ja, weil CO₂ neutral ist
Lösung und Erklärung

Nein, jedes O hat −II

Anzahl mal Oxidationszahl ergibt den Gesamtbeitrag. Einzelwert und Summe dürfen nicht verwechselt werden.

5. Beweist die Oxidationszahl +III allein, dass ein Teilchen gerade oxidiert wird?

  • Ja, jedes positive Vorzeichen bedeutet Oxidation
  • Ja, sofern die Zahl ungerade ist
  • Nein, man braucht den Vergleich vor und nach der Reaktion
Lösung und Erklärung

Nein, man braucht den Vergleich vor und nach der Reaktion

Oxidation ist eine Veränderung zu einem höheren Wert, kein einzelner Zustand.

6. Warum reicht bei manchen komplizierten Molekülen die Summenrechnung nicht für jedes einzelne Atom?

  • Weil Oxidationszahlen immer nur für Metalle gelten
  • Gleiche Elemente können unterschiedliche Bindungsumgebungen haben
  • Die Gesamtladung gilt dann nicht mehr
Lösung und Erklärung

Gleiche Elemente können unterschiedliche Bindungsumgebungen haben

Die Summe kann einen Mittelwert liefern. Für einzelne Atompositionen braucht man die Struktur.

Wie sicher bist du jetzt?

Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.

Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.

Aufgabe 1Bestimme Mn im Ion MnO₄⁻, wenn O jeweils −II besitzt.

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Aufgabe 2Welche Aussage unterscheidet H₂O und H₂O₂ richtig?

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Aufgabe 3Fe ändert seinen Wert von +II auf +III. Was geschieht formal?

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Lösungen mit Erklärungen
  1. +VII – x − 8 = −1 ergibt x = +7.
  2. O hat in H₂O −II und in H₂O₂ −I – Mit H: +I und neutraler Gesamtladung ergeben sich unterschiedliche Sauerstoffwerte.
  3. Ein Elektron wird abgegeben – Der Anstieg um eins entspricht einer Oxidation mit Abgabe eines Elektrons.

Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.

Weitere Aufgaben zum Selbstcheck

Sechs Aufgaben zum Selbstcheck

Erst selbst lösen, dann die Lösung öffnen.

1 · Welche Oxidationszahl hat O in O₂?

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0, weil ein elementarer Stoff vorliegt.

2 · Welche Oxidationszahl hat Eisen im Ion Fe³⁺?

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+III. Bei einatomigen Ionen entspricht die Oxidationszahl der Ionenladung.

3 · Bestimme N im Nitrat-Ion NO₃⁻.

Lösung ansehen

x + 3 · (−2) = −1, also x = +5. Stickstoff hat +V.

4 · Bestimme S in H₂SO₄.

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2 · (+1) + x + 4 · (−2) = 0. Daraus folgt S: +VI.

5 · Warum ist O in H₂O₂ nicht −II?

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Es handelt sich um ein Peroxid. Aus 2 · (+1) + 2x = 0 folgt O: −I.

6 · Bedeutet C mit +IV in CO₂, dass dort ein freies C⁴⁺-Ion vorliegt?

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Nein. Die Oxidationszahl ist eine formale Elektronenzuordnung und nicht automatisch eine reale Ionenladung.

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