Geschichte · Internationale Geschichte · Klasse 8–10

Europäische Einigung: Von der EGKS zur EU

Wie konnten Staaten, die gegeneinander Krieg geführt hatten, dauerhaft zusammenarbeiten? Nach 1945 begann die europäische Einigung mit konkreten wirtschaftlichen Aufgaben. Aus gemeinsamen Regeln für Kohle und Stahl entstand schrittweise eine weitreichende politische Zusammenarbeit. Verfolge diesen Weg und unterscheide dabei europäische Idee, Gemeinschaften und Europäische Union.

Erfundene Szene gemeinsamer Planung in einem westeuropäischen Stahlwerk um 1952
Kohle und Stahl standen am Anfang der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die Illustration zeigt keinen bestimmten Betrieb und keine dokumentierte Begegnung. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

Das kannst du danach: Du erklärst die Verbindung von Friedenssicherung und wirtschaftlicher Zusammenarbeit. Du ordnest EGKS, EWG und EU zeitlich ein, unterscheidest Erweiterung und Vertiefung und prüfst die Ziele der Schuman-Erklärung als historische Quelle.

Warum nach 1945 neue Zusammenarbeit gesucht wurde

Der Zweite Weltkrieg hinterließ zerstörte Städte, großes Leid und tiefes Misstrauen. Besonders zwischen Frankreich und Deutschland stellte sich die Frage, wie erneute Feindschaft verhindert werden konnte. Zugleich mussten Produktion, Versorgung und Handel wieder in Gang kommen. Frieden und wirtschaftlicher Wiederaufbau waren deshalb miteinander verbundene Aufgaben.

Es gab unterschiedliche Vorstellungen von Europa. Manche wollten möglichst starke gemeinsame Einrichtungen. Andere wollten vor allem eine Zusammenarbeit selbstständiger Regierungen. Auch die beginnende Blockteilung spielte eine Rolle: Die späteren Europäischen Gemeinschaften entstanden zunächst in Westeuropa. Sie vereinten nicht von Anfang an den gesamten Kontinent.

Europäische Einigung war kein fertiger Bauplan, der nur noch abgearbeitet wurde. Verträge mussten ausgehandelt, von Staaten angenommen und praktisch umgesetzt werden. Widerstände, abweichende Interessen und gescheiterte Projekte gehörten dazu. Wenn eine Zeitleiste nur erfolgreiche Vertragsabschlüsse zeigt, lässt sie diesen offenen Prozess leicht zu geradlinig erscheinen.

Begriffe auseinanderhalten: Europa ist ein Kontinent und ein historischer Bezugsraum. Die Europäische Union ist ein politischer Zusammenschluss bestimmter Staaten. Beides ist nicht deckungsgleich.

1950: Warum ausgerechnet Kohle und Stahl?

Am 9. Mai 1950 stellte der französische Außenminister Robert Schuman einen Plan vor, an dessen Entwicklung Jean Monnet wesentlich beteiligt war. Die französische und westdeutsche Kohle- und Stahlproduktion sollte einer gemeinsamen Hohen Behörde unterstellt werden. Weitere Staaten sollten sich anschließen können.

Kohle lieferte Energie; Stahl wurde für Maschinen, Schienen, Gebäude und Waffen benötigt. Es ging damit um Bereiche, die sowohl Wiederaufbau als auch militärische Stärke ermöglichten. Gemeinsame Regeln sollten nationale Gegnerschaft in dauerhafte Zusammenarbeit überführen. Wirtschaftsbeziehungen wurden als Mittel politischer Friedenssicherung verstanden.

Das bedeutete nicht, dass jede politische Meinungsverschiedenheit verschwinden sollte. Vielmehr sollten wichtige Interessen miteinander verbunden und Entscheidungen in gemeinsam vereinbarten Verfahren getroffen werden. Aus einem bloßen Versprechen guter Nachbarschaft sollte eine Zusammenarbeit werden, die sich im Alltag von Verwaltungen und Unternehmen bewähren musste.

Denkaufgabe: Warum ist eine gemeinsame Behörde mehr als ein freundlicher Händedruck?

Eine Behörde besitzt vereinbarte Aufgaben und Entscheidungsverfahren. Ihre Tätigkeit kann dauerhaft wirken, auch wenn einzelne Regierungsmitglieder wechseln. Ein Händedruck kann Verständigungsbereitschaft zeigen, schafft für sich allein aber keine Regeln darüber, wer entscheidet und wer eine Entscheidung überprüfen darf.

Von der Montanunion zum gemeinsamen Markt

1951 unterzeichneten sechs Staaten den Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl, kurz EGKS: Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg. Die Gemeinschaft trat 1952 ins Leben. „Montanunion“ ist eine andere Bezeichnung; „Montan“ verweist auf Bergbau und die damit verbundene Industrie.

Die EGKS beschränkte sich auf bestimmte Wirtschaftszweige. Mit den Römischen Verträgen von 1957 gingen die sechs Staaten weiter. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, kurz EWG, sollte einen gemeinsamen Markt aufbauen. Daneben entstand Euratom für die Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Beide Gemeinschaften begannen 1958 ihre Arbeit.

Aus einer Zusammenarbeit in ausgewählten Bereichen wurde damit ein breiteres Integrationsprojekt. Die Staaten blieben bestehen, übertrugen aber bestimmte Aufgaben auf gemeinsame Einrichtungen. Dies unterscheidet die Entwicklung sowohl von einer unverbindlichen Gesprächsrunde als auch von der sofortigen Gründung eines einzigen europäischen Staates.

Erfundene europäische Vertragsverhandlung in einem Büro der 1950er-Jahre
Gemeinsame Regeln mussten ausgehandelt werden. Die Szene bildet weder den Saal der Römischen Verträge noch bestimmte Unterzeichner nach. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

Ein gemeinsamer Markt entsteht nicht allein dadurch, dass Waren eine Grenze überqueren dürfen. Unterschiedliche Anforderungen, Genehmigungen oder technische Standards können weiterhin Hindernisse bilden. Die Zusammenarbeit war deshalb langfristig auf Regeln angewiesen, die nationale Verfahren miteinander vereinbar machten. Dabei musste stets entschieden werden, welche Unterschiede bleiben und welche gemeinsam geregelt werden sollten.

Erweiterung und Vertiefung sind zwei verschiedene Wege

Vier Veränderungen richtig einordnen

Erweiterung

Weitere Staaten werden Mitglieder.

Zusammenhang erklären

Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich traten 1973 bei. Die Gemeinschaft wurde größer, weil sich die Zahl der beteiligten Staaten erhöhte.

Vertiefung

Die beteiligten Staaten arbeiten in mehr Bereichen oder verbindlicher zusammen.

Zusammenhang erklären

Gemeinsame Marktregeln oder zusätzliche Befugnisse europäischer Einrichtungen können die Integration vertiefen, ohne dass gleichzeitig ein weiteres Land beitritt.

Demokratische Beteiligung

Bürgerinnen und Bürger erhalten direktere Einflussmöglichkeiten.

Zusammenhang erklären

1979 wurde das Europäische Parlament erstmals direkt gewählt. Die Entwicklung demokratischer Mitwirkung ist ein eigener Maßstab der Einigung.

Austausch im Alltag

Zusammenarbeit wird durch Begegnungen und gemeinsame Projekte erfahrbar.

Zusammenhang erklären

Das 1987 gestartete Erasmus-Programm förderte Studienaufenthalte in anderen europäischen Ländern. Solche Erfahrungen können über staatliche Verträge hinaus Verbindungen schaffen.

Ein Ereignis kann mehrere Entwicklungen berühren. Ein Beitritt ist aber nicht automatisch dasselbe wie eine neue gemeinsame Zuständigkeit.

Nach dem Ende ihrer Diktaturen traten Griechenland 1981 sowie Spanien und Portugal 1986 den Europäischen Gemeinschaften bei. Demokratie und europäische Zugehörigkeit wurden dadurch miteinander verbunden. Die jeweiligen Beitritte erfolgten trotzdem erst nach politischen Entscheidungen und Verhandlungen.

Die Einigung hatte auch Verteilungsfragen zu lösen. Länder und Regionen besaßen unterschiedliche wirtschaftliche Voraussetzungen. Gemeinsame Regeln konnten Vorteile bringen, zugleich aber Anpassungen verlangen. Wer von „europäischen Interessen“ spricht, sollte deshalb nachfragen: Welche Menschen, Regionen oder Wirtschaftszweige sind gemeint, und wie werden verschiedene Interessen ausgeglichen?

Erfundene Begegnung internationaler Studierender an einer europäischen Hochschule um 1992
Auslandsaufenthalte machten Zusammenarbeit persönlich erfahrbar. Die dargestellte Gruppe und Hochschule sind erfunden. KI-generierte Veranschaulichung, keine historische Bildquelle.

1992/93: Die Europäische Union entsteht

Das Ende der Blockteilung eröffnete neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Die deutsche Einheit und die Veränderungen in Mittel- und Osteuropa veränderten den politischen Rahmen. Die europäische Einigung hatte jedoch lange vorher begonnen; sie wurde nicht erst durch den Mauerfall geschaffen.

1992 wurde der Vertrag von Maastricht unterzeichnet. Mit seinem Inkrafttreten am 1. November 1993 entstand die Europäische Union. Der Vertrag verband die wirtschaftliche Integration mit weiteren Formen politischer Zusammenarbeit und legte Grundlagen für die Wirtschafts- und Währungsunion. Er führte außerdem die Unionsbürgerschaft ein.

Die EU von 1993 entstand somit aus einer längeren Vorgeschichte. Für eine genaue Datierung musst du unterscheiden: Die Schuman-Erklärung stammt von 1950, die EGKS begann 1952, die EWG 1958 und die EU 1993. Diese Bezeichnungen einfach als austauschbare Namen zu verwenden, verdeckt die Entwicklung ihrer Aufgaben und Strukturen.

Warum werden zum Vertrag von Maastricht zwei Jahreszahlen genannt?

1992 bezeichnet seine Unterzeichnung, 1993 sein Inkrafttreten nach den erforderlichen Verfahren. Die EU wurde nicht schon durch die bloße Unterzeichnung in voller rechtlicher Wirkung geschaffen. Diese Unterscheidung hilft auch beim Lesen anderer Vertragsdaten.

Binnenmarkt, Schengen und Euro unterscheiden

1993 startete der europäische Binnenmarkt. Seine vier Grundfreiheiten betreffen Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. Dahinter steht das Ziel, grenzüberschreitende wirtschaftliche Tätigkeit innerhalb gemeinsamer Regeln zu erleichtern. Freier Verkehr bedeutet dabei nicht, dass überhaupt keine Bedingungen oder Schutzvorschriften gelten.

Schengen betrifft insbesondere den Abbau von Personenkontrollen an den Binnengrenzen der beteiligten Staaten und die damit verbundenen gemeinsamen Regelungen. Es ist nicht dasselbe wie eine Zollunion und auch nicht gleichbedeutend mit EU-Mitgliedschaft. Der Binnenmarkt beantwortet andere Fragen als eine Regelung darüber, ob Reisende an einer Grenze kontrolliert werden.

Der Euro wurde 1999 zunächst für den bargeldlosen Zahlungsverkehr eingeführt. 2002 folgten Euro-Banknoten und -Münzen in den teilnehmenden Ländern. Gemeinsames Geld erleichtert Preisvergleiche und vermeidet Wechselvorgänge innerhalb des Währungsraums. Dafür wird die Geldpolitik gemeinsam organisiert. EU, Schengen-Raum und Euro-Währungsgebiet sind unterschiedliche Zusammenschlüsse.

Ordne drei erfundene Alltagssituationen zu

Ein Unternehmen verkauft Waren in einem anderen Mitgliedstaat: Das betrifft den Binnenmarkt. Eine Reisende passiert eine Binnengrenze ohne reguläre Personenkontrolle: Das verweist auf Schengen. Zwei Menschen bezahlen in verschiedenen Ländern mit derselben Währung: Das verweist auf den Euro. Die Beispiele sind vereinfacht; aus einem Beispiel lässt sich nicht die vollständige Mitgliedschaftsliste ableiten.

Unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit können nebeneinander bestehen. Deshalb reicht es nicht, auf einer Karte alle europäischen Länder gleich einzufärben und „EU“ darüberzuschreiben. Eine gute Karte nennt Thema und Zeitpunkt: Zeigt sie Mitglieder eines politischen Zusammenschlusses, Staaten mit einer gemeinsamen Währung oder Länder eines Reiseabkommens?

Wer entscheidet gemeinsam?

Die europäische Zusammenarbeit verbindet die Vertretung von Bürgerinnen und Bürgern mit der Vertretung von Staaten. Im heutigen ordentlichen Gesetzgebungsverfahren schlägt die Europäische Kommission normalerweise neue Rechtsvorschriften vor. Das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union beraten und beschließen sie gemeinsam. Nicht jeder Politikbereich folgt genau diesem Verfahren.

Das Parlament wird direkt gewählt. Im Rat der Europäischen Union kommen zuständige Ministerinnen und Minister der Mitgliedstaaten zusammen. Der Europäische Rat ist wiederum etwas anderes: Dort beraten die Staats- und Regierungschefs über die allgemeine politische Richtung. Gleiche Wortbestandteile bedeuten also nicht gleiche Aufgaben.

Für diese Geschichtsseite ist daran vor allem ein Grundgedanke wichtig: Mit der Ausweitung gemeinsamer Aufgaben wächst die Bedeutung gemeinsamer Entscheidungsverfahren und ihrer demokratischen Kontrolle. Die Entwicklung der EU ist deshalb nicht nur eine Abfolge neuer Mitglieder, sondern auch eine Geschichte veränderter Zuständigkeiten und Mitwirkungsrechte.

Der Europarat, gegründet 1949, ist eine eigenständige internationale Organisation. Er ist weder der Europäische Rat noch der Rat der Europäischen Union.

Eine Entwicklung mit Fortschritten und Konflikten

1950

Die Schuman-Erklärung schlägt gemeinsame Regeln für Kohle und Stahl vor.

1951 / 1952

Der EGKS-Vertrag wird unterzeichnet; im folgenden Jahr beginnt die Montanunion.

1957 / 1958

Die Römischen Verträge schaffen die Grundlage für EWG und Euratom; beide beginnen 1958.

1973 / 1979

Die erste Erweiterung erfolgt; später wird das Europäische Parlament erstmals direkt gewählt.

1992 / 1993

Unterzeichnung und Inkrafttreten des Vertrags von Maastricht: Die EU entsteht.

1999 / 2002

Einführung des Euro zunächst als Buchgeld, anschließend als Bargeld.

2004

Zehn weitere Staaten treten der EU bei, darunter mehrere Staaten Mittel- und Osteuropas.

Die Erweiterung von 2004 verband Länder mit unterschiedlichen Erfahrungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie war ein wichtiger Schritt über die frühere Ost-West-Trennung hinweg. Dennoch bedeutete sie nicht, dass nun alle Staaten Europas Mitglieder waren oder sämtliche wirtschaftlichen Unterschiede verschwanden.

Auch spätere Rückschläge gehören zur Geschichte. Das Vereinigte Königreich verließ die EU 2020 nach dem Referendum von 2016 und anschließenden Verhandlungen. Dieser Austritt zeigt, dass Mitgliedschaft und Integration politische Entscheidungen bleiben. Eine Darstellung der Einigung als automatisch fortschreitender Entwicklung wäre daher unvollständig.

Für ein Urteil brauchst du Kriterien. Friedliche Konfliktbearbeitung, wirtschaftliche Möglichkeiten und demokratische Beteiligung können für Zusammenarbeit sprechen. Streit über Zuständigkeiten, Verteilung und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen muss ebenfalls untersucht werden. Ein begründetes Urteil benennt konkrete Wirkungen und Probleme, statt lediglich „Europa ist gut“ oder „Europa ist schlecht“ zu behaupten.

Quellenwerkstatt: Die Schuman-Erklärung untersuchen

Die Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 beschreibt einen politischen Vorschlag. Lies die Abschnitte über die gemeinsame Hohe Behörde und die Verbindung von Produktion und Frieden. Der verlinkte Text ermöglicht dir, die folgende Erklärung am Original zu prüfen.

Aufgabe 1: Nenne Urheber, Zeitpunkt, vorgeschlagene Maßnahme und beabsichtigte Wirkung. Trenne dabei das konkrete Mittel – gemeinsame Verwaltung – vom angestrebten Ziel – dauerhafte Verständigung.

Aufgabe 2: Welche Frage kann die Erklärung nicht allein beantworten: Was schlug die französische Regierung vor? Oder: Wie wirksam war die Zusammenarbeit in den folgenden Jahrzehnten? Begründe deine Auswahl.

Lösung: Vorschlag und spätere Wirkung

Die französische Regierung schlug 1950 durch Außenminister Schuman vor, wichtige Produktionsbereiche unter eine gemeinsame Hohe Behörde zu stellen. Die Verbindung wirtschaftlicher Interessen sollte Frieden fördern. Der Text belegt diesen Vorschlag und seine Begründung. Ob und wie die Zusammenarbeit später wirkte, muss mit Verträgen, Entscheidungen und weiteren historischen Entwicklungen untersucht werden.

Vertiefung: Welche Perspektive fehlt?

Eine Regierungserklärung spricht aus der Sicht ihrer Verfasser und wirbt für einen politischen Weg. Sie zeigt nicht automatisch, wie Beschäftigte, andere Regierungen oder Menschen außerhalb Westeuropas den Vorschlag beurteilten. Ergänzende Quellen können Zustimmung, Vorbehalte und alternative Vorstellungen sichtbar machen.

Dein historisches Urteil: Erkläre in sechs Sätzen, warum europäische Einigung zugleich ein wirtschaftliches und ein politisches Projekt war. Nutze zwei Beispiele aus verschiedenen Jahrzehnten. Unterscheide dabei ein Ziel von einer nachweisbaren Maßnahme und erwähne einen Konflikt oder eine Grenze des Prozesses.

Teste dein Wissen

Wähle pro Frage eine Antwort. Nach dem Prüfen erhältst du zu jeder Frage eine Erklärung.

1. Warum standen Kohle und Stahl am Anfang der Einigung?
Lösung und Begründung

Gemeinsame Regeln für diese Schlüsselbereiche sollten wirtschaftliche Interessen verbinden und erneute Gegnerschaft erschweren.

2. Wann entstand die Europäische Union durch den Vertrag von Maastricht?
Lösung und Begründung

Der Vertrag wurde 1992 unterzeichnet und trat 1993 in Kraft. Die Vorgängergemeinschaften bestanden schon länger.

3. Was bedeutet Erweiterung?
Lösung und Begründung

Erweiterung betrifft die Mitgliedschaft. Vertiefung betrifft Umfang und Verbindlichkeit der Zusammenarbeit.

4. Welche Aussage ist richtig?
Lösung und Begründung

Politischer Zusammenschluss, Währungsraum und Regeln zu Grenzkontrollen sind zu unterscheiden.

5. Was belegt die Schuman-Erklärung unmittelbar?
Lösung und Begründung

Die Erklärung ist eine Quelle für einen politischen Vorschlag. Seine spätere Umsetzung benötigt weitere Belege.

Begriffe anwenden

Begriffe sicher zuordnen

Ordne jeder Beschreibung den passenden Begriff zu.

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Diese Aufgaben kennzeichneten die EGKS.

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Das ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit.

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Das ist die erste Direktwahl des Europäischen Parlaments.

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Die Mitgliedschaft wird erweitert.

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Der Vertrag von Maastricht trat 1993 in Kraft.

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Das passende kostenlose Arbeitsblatt enthält Aufgaben und Lösungen. Die Klassenstufe ist eine Orientierung und kann je nach Lehrplan abweichen.

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