Beschreibung

Worksheet Crafter ist keine klassische Materialbörse, sondern eine Software zur Erstellung von Unterrichtsmaterial – konkret einer einfach zu bedienenden Desktop-Anwendung für Windows/Mac, mit der sich differenzierte Arbeitsblätter und Lehrmaterialien gestalten lassen. Er richtet sich vor allem an Lehrkräfte in der Grundschule, Volksschule und Förderschule, also dem Primarbereich und ggf. unteren Sekundarstufen.

Die Software wird als jährliche Lizenz vertrieben (für Einzelnutzer ca. 59,90 € pro Jahr, ermäßigt für Referendare; Schulen können Mehrfachlizenzen erwerben). Was den Worksheet Crafter jedoch in diese Übersicht bringt, ist sein integrierter Materialaustausch: Er verfügt über eine eingebaute „Tauschbörse“, in der Lehrer*innen bereits erstellte Arbeitsblätter (im bearbeitbaren Format) untereinander teilen. Laut Anbieter stehen dort je nach Seite über 80.000 Materialien bzw. über 100.000 anpassbare Arbeitsblätter bereit – alle kostenlos für Nutzer der Software und individuell anpassbar. Somit kombiniert der Worksheet Crafter die Vorteile einer Design-Software mit einer großen Community-Bibliothek.

Worksheet Crafter im Test - Erfahrungen, Vorteile & Kosten

  • SchoolCraft GmbH
Produkt Form
  Preise
  • 14‑Tage‑Testversion: kostenlos und unverbindlich; endet automatisch nach 14 Tagen. Die Testversion ist eingeschränkt, u. a. bei Druckseiten, Tauschbörsen-Downloads, Materialbörse und Vorlagen.
  • Privates Abonnement (Einzel‑Lehrkraft): 59,90 € pro Jahr; umfasst laut Anbieter alle Funktionen und Updates; Nutzung auf bis zu zwei persönlichen Computern (nicht gleichzeitig).
  • Referendar*innen / Studierende: 50% Rabatt auf die Lehrer*innenlizenz; gilt laut Anbieter für zwei Jahre und muss vor der Bestellung beantragt werden. Rechnerisch entspricht das bei 59,90 € aktuell 29,95 € pro Jahr.Abonnement für
  • Schulen (Mehrfachlizenzen): Lizenzen werden in 5er‑Schritten gekauft (eine Lizenz pro Lehrkraft). Öffentlich sichtbar bestätigt ist z. B. 15 Lizenzen = 374 € / Jahr; weitere Staffeln sollten über Preisrechner/Angebot geprüft werden. Beim Nachkauf wird laut Anbieter anteilig bis zur gemeinsamen Verlängerung gerechnet.
  • Abonnement für Schulträger: Start laut Anbieter ab 15 Lizenzen, Kauf in 5er‑Schritten, Verteilung der Lizenzen über das Kund*innen‑Portal an Schulen/Lehrkräfte. Preise werden i. d. R. als Angebot/Staffel kalkuliert.
  • Worksheet Go! (für die Schüler‑Bearbeitung): Die App/Web‑App wird als kostenlos beschrieben.
  • Workbook Wizard (optional, Druckservice): Für professionell gedruckte und gebundene Arbeitshefte nennt der Anbieter als grobe Orientierung ca. 2–3 € pro Heft (abhängig von Seitenzahl und Auflage). 

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Beschreibung

Worksheet Crafter ist keine klassische Materialbörse, sondern eine Software zur Erstellung von Unterrichtsmaterial – konkret einer einfach zu bedienenden Desktop-Anwendung für Windows/Mac, mit der sich differenzierte Arbeitsblätter und Lehrmaterialien gestalten lassen. Er richtet sich vor allem an Lehrkräfte in der Grundschule, Volksschule und Förderschule, also dem Primarbereich und ggf. unteren Sekundarstufen.

Die Software wird als jährliche Lizenz vertrieben (für Einzelnutzer ca. 59,90 € pro Jahr, ermäßigt für Referendare; Schulen können Mehrfachlizenzen erwerben). Was den Worksheet Crafter jedoch in diese Übersicht bringt, ist sein integrierter Materialaustausch: Er verfügt über eine eingebaute „Tauschbörse“, in der Lehrer*innen bereits erstellte Arbeitsblätter (im bearbeitbaren Format) untereinander teilen. Laut Anbieter stehen dort je nach Seite über 80.000 Materialien bzw. über 100.000 anpassbare Arbeitsblätter bereit – alle kostenlos für Nutzer der Software und individuell anpassbar. Somit kombiniert der Worksheet Crafter die Vorteile einer Design-Software mit einer großen Community-Bibliothek.

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✓ Geeignet für
  • Lehrkräfte in Grundschule/Volksschule/Förderschule, die regelmäßig materialdifferenziert arbeiten und Wert auf passende Schriften/Lineaturen und klare Visualisierungen legen.
  • Kollegien/Schulen, die eine gemeinsame Materialbasis und einfache Lizenzverwaltung wollen (Einladen/Entziehen/Nachkauf).
  • Unterricht, der analog + digital kombiniert (Arbeitsblätter drucken und/oder interaktiv bearbeiten lassen; Webversion erleichtert Hausaufgaben ohne Tablet).
  • Lehrkräfte, die gerne auf vorhandenem Material aufbauen (Tauschbörse) und es schnell an die eigene Lerngruppe anpassen.
✕ Weniger geeignet für
  • Lehrkräfte, die Unterrichtsmaterial kommerziell verkaufen oder auf kommerziellen Plattformen verbreiten möchten (laut Nutzungsbedingungen ausgeschlossen bzw. stark eingeschränkt).
  • Teams, die ausschließlich ein Web‑Tool ohne Desktop‑Installation suchen (Worksheet Crafter selbst ist eine Desktop‑Software; Web gibt es vor allem bei Worksheet Go!).
  • Schulen ohne Möglichkeit/Willen, digitale Prozesse rund um QR‑Codes, Rückkanal und App‑Berechtigungen datenschutzseitig sauber einzuordnen (betrifft vor allem Worksheet‑Go‑Nutzung mit Rückkanal).

WorksheetCrafter im Test – Funktionen, Preise & Erfahrungen

Einsatzbereiche im Unterricht

Worksheet Crafter ist vom Selbstverständnis her vor allem eine Software für differenzierte Lernmaterialgestaltung in Grund-, Volks- und Förderschule. Gleichzeitig ist der Einsatz nicht strikt darauf begrenzt: Der Anbieter beschreibt für die Sekundarstufe ein „Jein“ – mit dem Hinweis, dass es durchaus Nutzer*innen ab Klasse 5 gibt und dass besonders digitale/interaktive Arbeitsblätter auch in höheren Klassen sinnvoll sein können.

Für deinen Alltag als Lehrkraft ist wichtig zu wissen, wie die Rollen verteilt sind:

  • Du erstellst Materialien am Windows- oder Mac-Computer. Eine iPad-Installation für die Erstellung ist nicht vorgesehen.
  • Deine Klasse bearbeitet digitale Materialien anschließend über Worksheet Go! – je nach Ausstattung am iPad, Android-Tablet oder im Browser.

Typische Einsatzszenarien sind:

  • schnelle, optisch ansprechende Arbeitsblätter für Deutsch, Mathe, Sachunterricht u. a. mit passender Lineatur und Schrift
  • Förder- und Inklusionssettings, in denen du Material sehr fein anpassen möchtest, z. B. mit visuell reduziertem Stil oder Assistenzfunktionen in Worksheet Go!
  • digitale Übungsphasen im Unterricht oder zu Hause, etwa über QR- oder Download-Code; die Webversion erleichtert Hausaufgaben auch ohne Tablet-Besitz

Funktionen & Anwendung

Im Kern ist Worksheet Crafter ein Material-Baukasten: Du setzt Seitenstrukturen, Aufgabenfelder, Illustrationen und Texte zusammen und passt alles an deine Lerngruppe an.

In der „So funktioniert’s“-Beschreibung werden unter anderem genannt:

  • automatische Seitenrahmen
  • Blöcke wie Name, Klasse und Datum
  • automatisch hochzählende Aufgabennummern
  • viele Gestaltungselemente wie Banner, Label und Trenner
  • Symbole zur besseren Aufgabenverständlichkeit

Ein großer Praxis-Vorteil ist die Kombination aus Aufgabengeneratoren und Materialbibliothek. Der Anbieter nennt „zahlreiche Aufgabenformate mit intelligentem Aufgabengenerator“. Beispiele aus der Produktbeschreibung sind automatisch generierte Aufgabenformate wie „Schüttelwörter“ sowie Wort-Bild-Zuordnungen.

Für die Grundschule werden außerdem ausdrücklich Druck- und Schreibschriften sowie Lineaturen als zentrale Funktionen hervorgehoben.

Inhaltspakete und Materialqualität

Worksheet Crafter arbeitet mit installierbaren Materialpaketen, der sogenannten „Wissensbibliothek“. Der Anbieter betont dabei hausinterne Redaktion, wissenschaftliches Factchecking und pädagogische Überprüfung sowie regelmäßig neue Inhalte.

Als Größenordnung nennt der Anbieter je nach Seite über 8.000 bzw. über 8.500 Illustrationen, über 1.200 Texte und über 400 bzw. 450 Sounds. Außerdem wird beschrieben, dass Illustrationen in mehreren Stilen nutzbar sind, etwa in Farbe, Schwarz-Weiß oder als Umriss. Bilder können außerdem bearbeitet werden, z. B. durch Einfärben, Spiegeln oder Zuschneiden.

Tauschbörse: Materialien anderer Lehrkräfte nutzen und teilen

Die eingebaute Tauschbörse ist als kostenlose Austauschplattform für veränderbares Material konzipiert. Je nach Anbieterbereich ist von über 80.000 Materialien bzw. über 100.000 anpassbaren Arbeitsblättern die Rede – in jedem Fall handelt es sich um eine sehr große, integrierte Sammlung.

In der Tauschbörse kannst du laut Anbieter nach Fach, Klasse, Thema, Schlagwörtern sowie nach Druck-Material vs. interaktiven Übungen filtern.

Digital mit Worksheet Go!: Tablet und Browser

Worksheet Go! ist die digitale Ergänzung: Du erstellst am PC oder Laptop, die Schüler*innen lösen am Endgerät.

Wichtige Funktionen für die Praxis:

  • Differenzierung bleibt auch digital bei dir: Aufgabentyp, Schwierigkeitsgrad und Motivationsfiguren lassen sich anpassen.
  • Assistenzfunktionen unterstützen die Bearbeitung, z. B. Sprachausgabe, optische Assistenz, Lösungen einzeln anzeigen oder sortieren sowie „Lehrkraft rufen“.
  • Material lässt sich über QR- oder Download-Code verteilen; laut Anbieter können Kinder so auch zu Hause weiterarbeiten.
  • Optional gibt es einen Rückkanal: Ergebnisse kommen als übersichtliches PDF per E-Mail an dich zurück.

Seit 2025 gibt es Worksheet Go! laut Anbieter außerdem als Webversion im Browser. Das ist didaktisch spannend, weil digitale Arbeitsblätter damit nicht mehr nur auf Tablets laufen, sondern auch auf Computern und Whiteboards. Zu Hause genügt dadurch gegebenenfalls auch der Familien-PC.

Neue Funktionen und aktuelle Updates

Für die neuesten Informationen, Stand Sommer 2026, sind vor allem diese Updates relevant:

Update 2026.2, Juni 2026:
Digitale Tafelbilder sind als neuer Dokumenttyp hinzugekommen. Du kannst Tafelbilder im Worksheet Crafter vorbereiten und anschließend im Browser über Worksheet Go! an digitalen Tafeln, interaktiven Whiteboards oder per Tablet/Beamer nutzen – ohne zusätzliche Installation an der Tafel. Neue interaktive Funktionen sind unter anderem das Bewegen von Objekten sowie das Ein- und Ausblenden von Elementen. Laut Anbieter sind die Neuerungen im Abo direkt nach Installation der Version 2026.2 verfügbar.

Update 2026.1, März 2026:
Unter anderem wurden ein Ebenenmanager, ein neues Seitenmenü zum Verschieben, Duplizieren und Löschen von Seiten, neue bzw. überarbeitete Tastenkürzel, mehr Möglichkeiten bei Farbe und Transparenz sowie neue Kreativ-Pakete ergänzt.

Update 2025, Diagramme & Geometrie:
Dazu gehören unter anderem Funktionen für Balken-, Säulen- und Kreisdiagramme, Geometrie-Erweiterungen wie Millimeterpapier und Lineal-Funktionen sowie passende Materialpakete.

Optional: Arbeitshefte drucken lassen mit dem Workbook Wizard

Wenn du aus Einzelblättern ein „richtiges“ Heft machen willst, ist der Workbook Wizard interessant. Dabei handelt es sich um eine im Programm vorhandene Anbindung an eine Druckerei, um Arbeitshefte professionell drucken und binden zu lassen.

Der Anbieter betont, dass technische Druckdetails wie CMYK oder Beschnitt automatisch berücksichtigt werden und du kein Extraprogramm brauchst.

Didaktischer Mehrwert

Der didaktische Gewinn entsteht vor allem aus Differenzierung ohne Mehrfacharbeit: Du kannst Aufgabenformate, Lineaturen, Symbole, Illustrationsstile und Layout so anpassen, dass dein Material für heterogene Lerngruppen inklusive Förderbedarf funktioniert, ohne jedes Blatt in Word von Grund auf neu zu bauen.

Zwei „Turbo-Hebel“ stechen für den Schulalltag heraus:

  • Tauschbörse: Wenn du schnell etwas brauchst, startest du nicht bei Null, sondern passt vorhandenes Material an. Filter nach Fach, Klasse und Thema helfen dabei; das Material bleibt veränderbar.
  • Worksheet Go! digital: Interaktive Bearbeitung plus Assistenzfunktionen, unter anderem Sprachausgabe und optische Assistenz, unterstützen selbstständige Übungsphasen. Die Webversion erweitert das auf Setups ohne Tablet-Klassensatz.
  • Digitale Tafelbilder: Für Erarbeitungs- und Sicherungsphasen kannst du interaktive Tafelmaterialien vorbereiten, ohne an der Tafel selbst ein Zusatzprogramm installieren zu müssen.

Datenschutz & rechtliche Rahmenbedingungen

Datenschutz: Was wird wo verarbeitet?

Worksheet Crafter ist keine klassische Cloud-Ablage für deine Dateien. In einem FAQ zur Geräte-Migration wird ausdrücklich beschrieben, dass selbst erstelltes Material lokal an den von dir gewählten Speicherorten liegt und dass der Anbieter keinen Zugriff darauf hat, keine Cloud-Dienste für deine eigenen Dateien nutzt und nichts über Server synchronisiert.

Gleichzeitig gibt es einige Online-Dienste rund ums Produkt, die je nach Nutzung Daten verarbeiten. In der Datenschutzseite werden unter anderem genannt:

  • Lizenzdaten: Als Kennung wird die E-Mail-Adresse genutzt; die Lizenzprüfung erfolgt beim Programmstart.
  • Anwendungsstart-Protokoll: Beim Start wird ein Eintrag mit Zeitpunkt, Lizenz, Version und Betriebssystem erzeugt, unter anderem zur Planung von Support, Betriebssystem-Unterstützung und zur Erkennung unerlaubter Mehrfachnutzung.
  • Eulenpost: Das Arbeitsblatt wird auf einen Server geladen und über einen nicht öffentlich gelisteten Link geteilt. Zusätzlich werden Metadaten wie Hash der Lizenzdaten, Datum und Downloadzahl verarbeitet.
  • Workbook-Wizard-Bestellungen: Spezifikation und Lieferadresse werden gespeichert und an Druck- bzw. Zahlungsdienstleister übermittelt. Zahlungsdaten liegen laut Anbieter nicht auf dem Worksheet-Crafter-Server.
  • Support-E-Mails werden laut Anbieter in einem Ticketsystem „in der EU“ verarbeitet.

Für Worksheet Go! als App bzw. Webversion ist die eigene Datenschutzerklärung relevant. Dort steht unter anderem:

  • Die App kann grundsätzlich ohne Registrierung genutzt werden; für den Rückkanal wird mit „Schüler-IDs“ gearbeitet.
  • Der Anbieter beschreibt als Ziel bzw. Richtlinie, dass bei Erstellung und Nutzung dieser Schüler-IDs keine personenbezogenen Daten der Schüler*innen durch ihn verarbeitet werden sollen.
  • In der App werden je nach Plattform Berechtigungen genutzt, z. B. Kamera für QR-Scan, Speicherzugriff, Netzwerkstatus oder Bluetooth für den Versand zwischen Geräten.
  • Beim Laden von Arbeitsblättern oder Starten der Web-App werden technisch bedingt Datum, Uhrzeit und IP-Adresse verarbeitet.
  • Über Eulenpost bzw. Worksheet Go! geladene Arbeitsblätter und Nutzungsdaten werden laut Anbieter auf Servern bei Neue Medien Münnich/all-inkl gespeichert.

Aus Lehrkraft-Sicht heißt das: Für „nur Arbeitsblätter erstellen und ausgeben“ ist die Datenlage meist überschaubar. Sobald du aber Online-Austausch wie Tauschbörse oder Eulenpost oder Rückkanal-Funktionen nutzt, solltest du das in deine schulische Datenschutz-Einordnung einbeziehen, insbesondere wenn Geräte, Schüler-IDs und Rückkanal im Spiel sind.

Nutzungsrechte: Darfst du Material verkaufen oder frei teilen?

Hier ist Worksheet Crafter sehr klar: In den Nutzungsbedingungen wird festgehalten, dass das Programm nur im Rahmen von Schule und Lehre genutzt werden darf und dass kommerzielle Nutzung nicht möglich ist. Insbesondere darfst du Material nicht nutzen, um es direkt oder über Internet-Plattformen zu verkaufen; auch der Verkauf als Printprodukt wird ausgeschlossen.

Teilen ist grundsätzlich erlaubt, aber an Bedingungen gebunden. Beispielsweise wird bei Veröffentlichung im Internet als Lehrer*in unter anderem verlangt, dass die Plattform oder Tauschbörse kostenlos ist und Materialien kostenfrei anbietet. Außerdem werden erlaubte Formate wie .abd, .wscdoc, PDF bzw. Eulenpost-Link und ein Quellenhinweis beschrieben.

Wenn du also perspektivisch Materialien auch kommerziell vermarkten willst, ist Worksheet Crafter insbesondere mit Blick auf Inhalte, Cliparts und Generatoren in der Regel nicht das passende Werkzeug. Als reines Unterrichts-Produktionswerkzeug ist es hingegen sehr gut geeignet.

Erfahrungen & Bewertungen

In der Praxis fallen die Rückmeldungen häufig sehr anwendungsorientiert aus. In einem Lehrkräfte-Thread wird mehrfach betont, dass man mit einer Schullizenz gut arbeiten kann, dass Material „zippzack“ erstellt ist und dass die Tauschbörse hilfreich sei, weil man Arbeitsblätter herunterladen und schnell anpassen kann. Auch die Nutzbarkeit zu Hause wird im Thread bejaht.

Für Worksheet Go! zeigen Bewertungen im App Store ein ähnliches Bild: Gelobt wird die sinnvolle Erweiterung um interaktive Übungen. Gleichzeitig wird in einer Rezension auch der Wunsch nach mehr bzw. stärker gefüllten interaktiven Inhalten angesprochen.

Wichtig: Solche Erfahrungsberichte sind subjektiv. Für deine Entscheidung als Lehrkraft würde ich sie so lesen:

  • Wenn du viel eigenes Material gestaltest oder differenzierst, berichten viele von deutlicher Zeitersparnis.
  • Wer wenig gestaltet und eher „fertige Kopiervorlagen“ sucht, profitiert zwar von der Tauschbörse, braucht aber trotzdem die Bereitschaft, sich ins Tool einzuarbeiten.

Lernmarktplatz-Fazit

Unser Fazit zu WorksheetCrafter

Kurz eingeordnet: Für wen eignet sich der Anbieter – und wann lohnt sich ein genauerer Blick?

Worksheet Crafter ist ein sehr praxisnahes Werkzeug, wenn du wirklich selbst gestalten willst: Es verbindet Layout-Hilfen, Aufgabengeneratoren, eine große Materialbibliothek und eine umfangreiche Tauschbörse zu einem Workflow, der im Schulalltag spürbar Zeit sparen kann – besonders in der Grund- und Förderschule.

Der zweite große Pluspunkt ist die digitale Schiene: Mit Worksheet Go! inklusive Webversion kannst du interaktive Übungsphasen auch ohne Tablet-Vollausstattung leichter realisieren und – wenn du möchtest – Ergebnisse über den Rückkanal als PDF einsammeln. Seit Version 2026.2 kommen außerdem digitale Tafelbilder hinzu, die du im Worksheet Crafter vorbereitest und ohne zusätzliche Installation im Browser an digitalen Tafeln, Whiteboards oder per Beamer nutzen kannst.

Zwei Stolpersteine solltest du vorab realistisch einplanen: Erstens bleibt die Erstellung selbst an den Desktop gebunden, also Windows oder Mac. Zweitens sind die Nutzungsbedingungen sehr eindeutig gegen kommerzielle Materialvermarktung – das ist für manche Lehrkräfte ein Ausschlusskriterium, für reinen Unterrichtseinsatz aber meist unproblematisch.

Die 14-Tage-Testversion ist sinnvoll, um zu prüfen, ob du mit dem Programm „warm wirst“. Dabei solltest du aber einplanen, dass sie eingeschränkt ist, etwa bei Druck, Tauschbörsen-Downloads, Materialbörse und Vorlagen.

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