Verfolge das Blut durch Herz, Lunge und Körper. Verbinde Herzräume, Gefäße und Blutbestandteile mit ihren Aufgaben.
♥Unsicher beim Einstieg?3 Aufgaben im freiwilligen Kurzcheck
Was kannst du schon?
Drei kurze Aufgaben helfen dir, deinen Startpunkt zu finden. Wenn du unsicher bist, wähle „Weiß ich noch nicht“.
Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.
Lösungen mit Erklärungen
Die rechte Herzhälfte – Die rechte Kammer pumpt über die Lungenarterien in den Lungenkreislauf.
Eine Vene – Venen sind durch ihre Flussrichtung zum Herzen definiert.
Die Blutmenge, die eine Kammer pro Schlag auswirft – Schlagvolumen ist ein Volumen pro Schlag. Erst mit der Herzfrequenz lässt sich das Herzminutenvolumen berechnen.
Das Herz ist ein muskuläres Hohlorgan. Seine rechte Hälfte pumpt Blut zur Lunge, seine linke Hälfte in den Körper. Beide arbeiten zusammen und halten das Blut in Bewegung.
Vier Herzräume – gemeinsam eine Pumpe
Die Schnittzeichnung macht das Innere sichtbar. Suche zuerst die beiden Vorhöfe und die beiden Kammern. Lies dann an der Abbildung ab, wie Aufbau und Aufgabe zusammenpassen.
Das Herz von vorn: Die rechte Herzhälfte liegt im Bild links. Weiße Pfeile zeigen den Blutweg. Farben und Klappenstellungen sind schematisch. Die Zeichnung zeigt keinen bestimmten Zeitpunkt des Herzschlags; die dargestellten Klappen sind nicht gleichzeitig geöffnet. Beschriftungen vergrößert ansehen ↗
Vorhöfe: Blut aufnehmen
In den rechten Vorhof münden die Hohlvenen aus dem Körper. Der linke Vorhof erhält Blut aus den Lungenvenen.
Kammern: Blut weiterpumpen
Die rechte Kammer pumpt in die Lungenarterie, die linke Kammer in die Aorta. Ihre dickere Muskelwand erzeugt den höheren Druck für den Körperkreislauf.
Scheidewand: Blutströme trennen
Die Herzscheidewand trennt rechte und linke Herzhälfte. Im Bild erkennst du zwischen den Kammern eine kräftige rosa Muskelwand.
Klappen: Rückfluss verhindern
Trikuspidal- und Mitralklappe liegen zwischen Vorhof und Kammer. Pulmonal- und Aortenklappe sitzen an den Ausgängen der Kammern. Sie wirken als Ventile.
Vom Aufbau zum Blutweg: Verfolge in der Zeichnung den Weg vom rechten Vorhof durch die rechte Kammer zur Lungenarterie. Nach dem Gasaustausch in der Lunge gelangt das Blut zur linken Herzhälfte zurück. So entstehen die beiden Kreisläufe.
Auch der Herzmuskel selbst braucht Sauerstoff und Nährstoffe. Dafür besitzt er eine eigene Blutversorgung: Die Herzkranzarterien zweigen von der Aorta ab und versorgen über ihre Kapillaren den Herzmuskel.
Ein Blutweg, zwei Kreisläufe
Die beiden Kreisläufe sind hintereinandergeschaltet. Auf einer vollständigen Runde passiert das Blut das Herz zweimal:
Du kennst jetzt die Herzräume und ihre Aufgaben. Verfolge im vereinfachten Schema eine vollständige Runde: Wähle eine Station oder gehe den Blutweg Schritt für Schritt durch. Die Pfeile zeigen die Flussrichtung.
Rechter Vorhof
Sauerstoffärmeres Blut kommt aus dem Körper über die Hohlvenen in den rechten Vorhof.
Das Schema erklärt Verbindungen und Flussrichtung. Es zeigt keine maßstabsgetreue Herzform. Rechts und links beziehen sich auf die Person, nicht auf die Betrachtenden.
Auf schmalen Bildschirmen lassen sich die Schaubilder seitlich verschieben. Die Großansicht vergrößert das Hauptmodell.
Arterien, Venen und Kapillaren
Arterien · vom Herzen weg
Die Aorta und die Lungenarterien sind Arterien. Arterien besitzen Wände, die dem vom Herzen erzeugten Druck standhalten.
Venen · zum Herzen hin
Körpervenen und Lungenvenen sind Venen. Viele Venen besitzen Klappen, die den Rückstrom erschweren; Muskelbewegungen unterstützen den Transport.
Kapillaren · Stoffaustausch
Sehr feine Gefäße mit dünnen Wänden verbinden arterielle und venöse Gefäßabschnitte. Hier werden Gase und andere Stoffe ausgetauscht.
„Arterie = sauerstoffreich“ ist falsch: Die Lungenarterie führt sauerstoffärmeres Blut vom Herzen zur Lunge. Die Lungenvenen führen sauerstoffreicheres Blut zum Herzen zurück.
Wie das Herz den Rückfluss verhindert
Herzklappen wirken als druckgesteuerte Ventile. Segelklappen liegen zwischen Vorhöfen und Kammern, Taschenklappen an den Ausgängen zu Lungenarterie und Aorta. Sie öffnen und schließen durch Druckunterschiede.
Füllungsphase der Kammern
Bei passendem Druckgefälle sind die Segelklappen offen. Blut fließt aus den Vorhöfen in die Kammern; die Taschenklappen sind geschlossen.
Auswurfphase der Kammern
Die Kammern kontrahieren. Segelklappen verhindern den Rückfluss zu den Vorhöfen. Übersteigt der Kammerdruck den Arteriendruck, öffnen die Taschenklappen.
Vereinfachter Vergleich: Zwischen Füllung und Auswurf gibt es kurze Phasen, in denen alle Klappen geschlossen sind. Der Herzschlag umfasst mehr als zwei starre Schalterstellungen.
Zwei Fachbegriffe: Bei den Herzkammern umfasst die Systole das Anspannen und Auswerfen. Die Diastole umfasst das Entspannen und Füllen. Deshalb ist nicht während der gesamten Systole eine Taschenklappe offen und nicht während der gesamten Diastole eine Segelklappe.
Vertiefung: Wer gibt den Herzrhythmus vor?
Im rechten Vorhof liegt der Sinusknoten. Seine spezialisierten Herzmuskelzellen erzeugen elektrische Erregungen. Diese breiten sich über die Vorhöfe aus und gelangen über den AV-Knoten und weitere Leitungsbahnen zu den Kammern. Die kurze Verzögerung am AV-Knoten ermöglicht, dass sich die Vorhöfe vor den Kammern zusammenziehen. Das Nervensystem kann die Herzfrequenz verändern; das Herz erzeugt seinen Grundrhythmus selbst.
Was das Blut transportiert
Rote Blutkörperchen: Ihre eingedellte Scheibenform und Verformbarkeit unterstützen ihre Funktion im Blutstrom. Räumliche Illustration, keine Mikroskopaufnahme; Größen und Abstände vereinfacht.
Rote Blutkörperchen
Ihr Hämoglobin bindet den größten Teil des transportierten Sauerstoffs. Menschliche reife rote Blutkörperchen haben keinen Zellkern.
Blutplasma
Der flüssige Anteil transportiert unter anderem Nährstoffe, Hormone und Wärme. Ein großer Teil des CO₂ wird in Form von Hydrogencarbonat transportiert.
Weiße Blutkörperchen und Blutplättchen
Weiße Blutkörperchen wirken an der Abwehr mit. Blutplättchen tragen zusammen mit Gerinnungsfaktoren zum Wundverschluss bei.
Wie viel Blut pumpt das Herz pro Minute?
Die Herzfrequenz gibt die Schläge pro Minute an. Das Schlagvolumen ist die Blutmenge, die eine Kammer pro Schlag auswirft. Ihr Produkt heißt Herzminutenvolumen.
Herzminutenvolumen = Herzfrequenz × Schlagvolumen
Rechenmodell, keine individuellen Sollwerte. Beide Kammern fördern auf Dauer annähernd gleich große Volumina. Ihre Werte werden nicht zu einer doppelt so großen Kreislaufleistung addiert.
Puls und Herzfrequenz
Der tastbare Puls ist eine Druckwelle in einer Arterie, ausgelöst durch den Blutauswurf des Herzens. Er ist nicht ein einzelnes Blutpaket, das bei jedem Schlag durch den ganzen Körper läuft. Bei körperlicher Belastung können Herzfrequenz und Schlagvolumen steigen und so die Versorgung aktiver Gewebe erhöhen.
Pulsfrequenz und Blutdruck sind verschiedene Größen: Die Pulsfrequenz zählt Druckwellen pro Minute. Blutdruck bezeichnet den Druck in den Gefäßen; bei einer üblichen Messung werden ein höherer systolischer und ein niedrigerer diastolischer Wert angegeben. Aus der Pulsfrequenz allein lässt sich weder der Blutdruck noch das gepumpte Blutvolumen bestimmen.
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Alle 18 Aufgaben mit Lösungen zum Nachlesen
1 · Erkennen und zuordnen
1. Welche Herzkammer pumpt Blut in den Körperkreislauf?
Die linke Kammer
Die rechte Kammer
Der rechte Vorhof
Lösung und Erklärung
Die linke Kammer
Die linke Kammer wirft Blut über die Aorta in den Körperkreislauf aus.
2. Was definiert eine Arterie?
Sie enthält immer sauerstoffreiches Blut
Sie führt Blut immer zum Herzen
Sie führt Blut vom Herzen weg
Lösung und Erklärung
Sie führt Blut vom Herzen weg
Die Flussrichtung bestimmt die Bezeichnung, nicht der Sauerstoffgehalt.
3. Worin besteht die Hauptaufgabe der Herzklappen?
Den gesamten Grundrhythmus erzeugen
Den Rückfluss von Blut begrenzen und den gerichteten Strom sichern
Sauerstoff aus CO₂ herstellen
Lösung und Erklärung
Den Rückfluss von Blut begrenzen und den gerichteten Strom sichern
Die Klappen öffnen und schließen durch Druckunterschiede und wirken als Ventile.
4. Wo findet der Stoffaustausch zwischen Blut und Gewebe hauptsächlich statt?
An Kapillaren
Im Inneren der Aortenklappe
Ausschließlich in großen Venen
Lösung und Erklärung
An Kapillaren
Kapillaren besitzen dünne Wände und ermöglichen den Austausch von Gasen und anderen Stoffen.
5. Welche Blutbestandteile transportieren über Hämoglobin den größten Teil des Sauerstoffs?
Blutplättchen
Ausschließlich weiße Blutkörperchen
Rote Blutkörperchen
Lösung und Erklärung
Rote Blutkörperchen
Hämoglobin in den roten Blutkörperchen bindet den größten Teil des im Blut transportierten Sauerstoffs.
6. Welche Struktur gibt normalerweise den Grundrhythmus des Herzens vor?
Die Aorta
Der Sinusknoten
Die Mitralklappe
Lösung und Erklärung
Der Sinusknoten
Spezialisierte Zellen des Sinusknotens erzeugen elektrische Erregungen. Das Nervensystem kann die Frequenz beeinflussen.
2 · Anwenden und erklären
1. Welcher Weg führt von der rechten Kammer zum linken Vorhof?
Lungenarterien → Lungenkapillaren → Lungenvenen
Aorta → Körperkapillaren → Hohlvenen
Hohlvenen → Aorta → Lungenarterien
Lösung und Erklärung
Lungenarterien → Lungenkapillaren → Lungenvenen
Die rechte Kammer pumpt durch den Lungenkreislauf. Von der Lunge führt der Weg über Lungenvenen zum linken Vorhof.
2. Warum ist die Lungenarterie trotz sauerstoffärmeren Blutes eine Arterie?
Sie führt immer zum linken Vorhof
Der Name hängt nur von der Wandfarbe ab
Sie führt vom Herzen weg
Lösung und Erklärung
Sie führt vom Herzen weg
Arterien werden durch die Flussrichtung vom Herzen weg definiert.
3. In der Auswurfphase übersteigt der Kammerdruck den Arteriendruck. Welche Klappen öffnen sich?
Alle Klappen des Herzens gleichzeitig
Die Taschenklappen an den Kammerausgängen
Die Segelklappen zu den Vorhöfen
Lösung und Erklärung
Die Taschenklappen an den Kammerausgängen
Das Druckgefälle öffnet die Taschenklappen. Geschlossene Segelklappen begrenzen den Rückstrom zu den Vorhöfen.
4. Ein Modellherz schlägt 75-mal pro Minute und wirft 80 ml pro Schlag aus. Welches Herzminutenvolumen ergibt sich?
6 l/min
0,94 l/min
155 l/min
Lösung und Erklärung
6 l/min
75 × 80 = 6000 ml/min. Durch 1000 geteilt ergibt das 6 l/min.
5. Zwei Modellherzen haben 80 Schläge/min, aber 50 ml beziehungsweise 75 ml Schlagvolumen. Welcher Vergleich stimmt?
Beide fördern wegen gleicher Frequenz gleich viel
50 l/min gegenüber 75 l/min
4 l/min gegenüber 6 l/min
Lösung und Erklärung
4 l/min gegenüber 6 l/min
Die Fördermenge hängt auch vom Schlagvolumen ab: 80 × 50 = 4000 ml und 80 × 75 = 6000 ml pro Minute.
6. Welche Funktion passt zu Blutplättchen?
Den Grundrhythmus im Sinusknoten erzeugen
Mit Gerinnungsfaktoren zum Wundverschluss beitragen
Den gesamten Sauerstoff über Hämoglobin binden
Lösung und Erklärung
Mit Gerinnungsfaktoren zum Wundverschluss beitragen
Blutplättchen wirken am Wundverschluss mit. Andere Blutbestandteile übernehmen Transport- und Abwehraufgaben.
3 · Prüfen und übertragen
1. Warum hat die linke Kammer eine kräftigere Muskelwand als die rechte?
Sie erzeugt den höheren Druck für den Körperkreislauf
Sie pumpt auf Dauer grundsätzlich doppelt so viel Blut
Sie arbeitet ohne jeden Widerstand
Lösung und Erklärung
Sie erzeugt den höheren Druck für den Körperkreislauf
Der Körperkreislauf erfordert einen höheren Druck. Die dauerhaften Fördervolumina beider Kammern sind dennoch annähernd gleich.
2. Jede Kammer fördert im Modell 5 l/min. Warum ist die Kreislaufleistung nicht 10 l/min?
Eine der Kammern fördert in Wirklichkeit grundsätzlich kein Blut
Die Einheiten Liter und Minute dürfen nicht kombiniert werden
Die beiden Kreisläufe sind hintereinandergeschaltet; Addieren zählt dieselbe Menge doppelt
Lösung und Erklärung
Die beiden Kreisläufe sind hintereinandergeschaltet; Addieren zählt dieselbe Menge doppelt
Dasselbe Blut durchläuft auf einer vollständigen Runde beide Kreisläufe. Ihre Fördermengen werden nicht addiert.
3. Warum kann man aus 80 Pulsschlägen pro Minute allein keinen Blutdruck ablesen?
Pulswellen entstehen unabhängig von jedem Herzauswurf
Frequenz und Druck sind verschiedene Größen
Der Blutdruck ist immer exakt 80
Lösung und Erklärung
Frequenz und Druck sind verschiedene Größen
Die Pulsfrequenz zählt Druckwellen. Sie ist keine Messung der Höhe des Gefäßdrucks.
4. Ein Herzschema zeigt mehrere Klappen offen. Was muss beim Deuten beachtet werden?
Eine Übersicht kann Verbindungen zeigen, ohne eine einzelne Herzphase darzustellen
Alle Herzklappen sind auch im Körper immer gleichzeitig offen
Klappen haben deshalb keine Funktion
Lösung und Erklärung
Eine Übersicht kann Verbindungen zeigen, ohne eine einzelne Herzphase darzustellen
Die Abbildung ist schematisch. Für eine konkrete Phase müssen die jeweiligen Druckverhältnisse berücksichtigt werden.
5. Warum braucht der Herzmuskel eine eigene Versorgung über Herzkranzgefäße?
Der Herzmuskel besteht aus unbelebtem Material
Das Blut im Herzen ersetzt automatisch jede Gewebeversorgung
Seine arbeitenden Zellen benötigen Sauerstoff und Nährstoffe
Lösung und Erklärung
Seine arbeitenden Zellen benötigen Sauerstoff und Nährstoffe
Herzkranzarterien und ihre Kapillaren versorgen das Muskelgewebe der Pumpe selbst.
6. Welche Beschreibung der Systole ist genauer als „die Taschenklappen sind immer offen“?
Sie bezeichnet den dauerhaften Stillstand des Herzens
Sie umfasst Anspannung und Auswurf; die Klappen öffnen erst bei passendem Druckgefälle
Sie umfasst ausschließlich das Füllen bei offenen Segelklappen
Lösung und Erklärung
Sie umfasst Anspannung und Auswurf; die Klappen öffnen erst bei passendem Druckgefälle
Zu Beginn der Kammersystole kann eine Phase mit geschlossenen Klappen liegen. Erst ausreichender Kammerdruck ermöglicht den Auswurf.
Wie sicher bist du jetzt?
Bearbeite drei weitere Aufgaben ohne Nachschlagen. Nutze die Rückmeldung, um gezielt weiterzulernen.
Entscheide ohne Nachschlagen. Pro Aufgabe passt genau eine Antwort.
Lösungen mit Erklärungen
Körper → rechter Vorhof → rechte Kammer → Lunge → linker Vorhof → linke Kammer → Körper – Vorhöfe nehmen Blut auf, Kammern pumpen es weiter. Lungen- und Körperkreislauf bilden eine zusammenhängende Runde.
5,4 l/min – 90 × 60 = 5400 ml/min = 5,4 l/min. Berechnet wird die Fördermenge einer Kammer.
Lungenvenen führen sauerstoffreicheres Blut zum Herzen – Im Lungenkreislauf wird besonders deutlich: Die Gefäßbezeichnung folgt der Richtung, nicht dem Sauerstoffgehalt.
Die Aufgaben sind unterschiedlich. Die Ergebnisse geben dir eine kurze Orientierung zu deinem Lernstand.
Weitere Aufgaben zum Selbstcheck
Zehn Aufgaben: erst selbst lösen, dann vergleichen
3 · Warum ist die Lungenarterie eine Arterie, obwohl ihr Blut sauerstoffärmer ist?
Tipp anzeigen
Die Definition bezieht sich auf die Flussrichtung.
Lösung anzeigen
Sie führt Blut vom Herzen weg. Der Sauerstoffgehalt entscheidet nicht über die Bezeichnung.
4 · Welche Funktion haben Herzklappen?
Tipp anzeigen
Denke an Rückfluss.
Lösung anzeigen
Sie öffnen und schließen durch Druckunterschiede und sichern dadurch einen gerichteten Blutstrom.
5 · Warum hat die linke Kammer eine kräftigere Muskelwand?
Tipp anzeigen
Welcher Kreislauf benötigt den höheren Druck?
Lösung anzeigen
Sie pumpt durch den Körperkreislauf und muss einen höheren Druck erzeugen als die rechte Kammer im Lungenkreislauf.
6 · Welche Aufgabe hat Hämoglobin?
Tipp anzeigen
Es befindet sich in roten Blutkörperchen.
Lösung anzeigen
Es bindet und transportiert den größten Teil des Sauerstoffs im Blut.
7 · Berechne das Herzminutenvolumen bei 80/min und 60 ml pro Schlag.
Tipp anzeigen
Erst ml/min, dann in l/min umrechnen.
Lösung anzeigen
80 × 60 = 4800 ml/min = 4,8 l/min.
8 · Warum darf man die Fördermengen beider Kammern nicht einfach addieren?
Tipp anzeigen
Die Kreisläufe liegen hintereinander.
Lösung anzeigen
Beide Kammern befördern auf Dauer annähernd dieselbe Blutmenge durch hintereinandergeschaltete Abschnitte. Addieren würde dieselbe Kreislaufmenge doppelt zählen.
9 · Warum benötigt der Herzmuskel Herzkranzgefäße?
Tipp anzeigen
Auch die Pumpe besteht aus lebenden Zellen.
Lösung anzeigen
Seine Muskelzellen arbeiten ständig und benötigen Sauerstoff und Nährstoffe. Diese gelangen über die Herzkranzarterien und ihre Kapillaren zum Herzmuskel.
10 · Zwei Modellherzen schlagen 80-mal pro Minute. Eines wirft 60 ml, das andere 90 ml je Schlag aus. Pumpen sie gleich viel?
Tipp anzeigen
Berechne beide Herzminutenvolumina.
Lösung anzeigen
Nein. 80 × 60 = 4 800 ml/min = 4,8 l/min; 80 × 90 = 7 200 ml/min = 7,2 l/min. Gleiche Frequenz bedeutet nicht gleiches Herzminutenvolumen. Gemeint ist jeweils das Volumen einer Kammer.